Der Schützenball

       

Zögernd betrat Sabrina die Schlachterei. Im Hintergrund ertönte eine schrille Klingel als sie die Ladentür hinter sich schloss.

„Moment, ich komme gleich!“ rief eine helle Frauenstimme aus den hinteren Räumen.

Sabrina sah sich um. Sie war allein im Laden, was für einen Samstagmorgen eigentlich ungewöhnlich war, aber heute war Schützenumzug in Walsberg und da wurden die Einkäufe eben verschoben. In der Auslage lagen, wie in jeder normalen Schlachterei Würste, Schinken, Rippchen und große , blutige Fleischstücke, von denen die Steaks heruntergeschnitten wurden.

Der Geruch nach frischer Wurst stieg Sabrina in die Nase. Ihr Magen krampfte sich zusammen.

„Was kann ich für sie tun?“

Die Stimme, die eben aus dem Hintergrund gerufen hatte, gehörte der jungen, zierlichen Verkäuferin, die jetzt in den Laden kam. Sabrina holte tief Luft
„Ich sollte mich hier… äh, ich meine …es geht um, also wegen einer Schlachtung.“ stammelte sie.

„Für den Schützenball heute?“
Sabrina nickte
„Ach dann bist Du Sabrina Gemmies?!“rief die Verkäuferin.
„Warte, ich hole Herrn Müller.“

Ohne eine Antwort abzuwarten verschwand sie wieder in den hinteren Räumen.

Sabrina wurde flau. Das lag sicherlich nicht nur daran, dass sie heute noch nichts gegessen hatte. In Walsberg war Schützenfest und traditionell gab es auf dem Schützenball am Samstagabend immer gegrilltes Edelfleisch, also das Fleisch eines Mädchens. Sabrina wusste, dass dieses Jahr das Fleisch von ihr kommen würde. Vergeblich hatte sie ihren Vater angefleht, seine Entscheidung doch noch einmal zu überdenken, als er ihr heute morgen eröffnet hatte, dass sie nichts frühstücken durfte, weil sie heute Abend für den Grill vorgesehen sei. Aber er hatte sich nicht erweichen lassen und seine weinende Tochter in die Schlachterei gefahren, wo sie jetzt voller Unruhe auf ihren Schlachter wartete.

„Hallo Sabrina, schön, dass du so pünktlich bist!“

Gut gelaunt tauchte Jürgen Müller der Fleischermeister hinter der Theke auf. Er kannte Sabrina gut, weil er mit ihrem Vater zusammen im Schützenverein war, und sie außerdem regelmäßig Karten spielten.

„Hat sich dein Vater endlich überreden lassen. Ich hab ihm ja schon lange in den Ohren gelegen, dass Du etwas ganz besonderes bist, aber er konnte sich nie entscheiden. Na ja, aber es ist ja gerade noch rechtzeitig. Du bist doch Jahrgang 1982, nicht wahr?“
„Ja, am 10. August hätte ich Geburtstag.“
„Siehst du, und mit 20 wärst du schon zu alt gewesen. Gut, dass es so noch passt! Dann komm mal mit.“

Er packte Sabrina am Handgelenk und führte sie hinter den Tresen und in die Schlachträume. Eiseskälte erfasste Sabrina, als sie die chromblitzenden Maschinen in den weißgefliesten Räumen sah, sie schauderte.

„So, dann mach dich doch bitte mal frei!“

Sabrina hatte nicht erwartet, dass ihr Schlachter so freundlich zu ihr sein würde. Bewundernd pfiff der Schlachter durch die Zähne, als Sabrina ihre Jeans herabstreifte, und den Blick auf die üppigen Hüften und ihre schweren Schenkel freigab. Zögernd zog sie sich jetzt das T-Shirt über den Kopf. Schaudernd wurde ihr klar, dass sie sich nie wieder anziehen würde. Schnell war der BH geöffnet, der ihre üppigen, aber festen Brüste freigab. Schließlich stand Sabrina vollkommen nackt vor ihrem Schlachter. Bewundernd musterte der ihren vollen Leib. Sabrina war 178 cm groß und hatte ausladende üppige Hüften. Nicht nur an ihren Beinen hatte sie eine kräftige Fettschicht, die ihr festes Fleisch umhüllte und ihr diese schwere, fast amazonenhafte Figur gab. Auch ihre Oberarme und ihr übriger Leib waren von einer kräftigen Fettschicht umhüllt. Dadurch war Sabrina besonders gut für den Grill geeignet. Das umhüllende Fett schützte das Fleisch auf dem Grill vor dem Austrocknen und gab ihm Saft und Aroma. Insgesamt sorgte es dafür, dass Sabrina auf ein Lebendgewicht von 58 Kg kam. Sie hatte dunkelblondes Haar, in das sie ein paar helle Strähnchen gefärbt hatte, und ihre helle, reine Haut war leicht gebräunt und hatte, vor allem an den Armen und Schenkeln, einen rosigen Teint.

Bewundernd kniff Jürgen Müller ihre Oberarme

„Wirklich phantastisch! Festes Gewebe und absolut zartes Fleisch. Wie gut, dass ich deinen Vater noch rumgekriegt habe.“

Sabrina schauderte, vor ihr stand der Mann, den sie einst für einen Freund gehalten hatte und der jetzt dafür sorgte, dass sie heute Abend qualvoll sterben würde. Für ihn war sie nur noch Fleisch! Genüsslich drückte er ihr Fleisch an den Schenkeln, am Po und zwirbelte ihre Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger.

Diese Berührungen ließen sie an ihren Besuch beim Frauenarzt vor zwei Wochen denken. Es war nicht der Arzt gewesen, zu dem sie normalerweise gegangen war. Ihre Frauenärztin, bei der sie sonst immer die Untersuchungen machen ließ hatte ihr empfohlen, bei diesem Arzt eine etwas gründlichere Untersuchung machen zu lassen, wie sie sich ausdrückte. Irritiert und etwas verängstigt war sie nach einigem Zögern zu diesem anderen Arzt gegangen. Vor allem ihre Mutter hatte sie immer wieder bedrängt, sich bei diesem Arzt untersuchen zu lassen. Viel gründlicher, als ihre Ärztin es je gemacht hatte, hatte der Arzt nicht nur ihre Brüste, sondern auch ihre Schenkel, ihren Po, ja ihren ganzen Körper abgetastet, ihr Blut abgenommen und, was das Schlimmste war, ihr mit einem am Ende scharf geschliffenen, dünne Rohr ein Stück aus ihrem Oberschenkel, direkt unter ihrem Po herausgestochen. Auf ihrer Fragen nach dem Sinn dieser schmerzhaften Untersuchung hatte der Arzt nur ausweichend geantwortet. Erst heute morgen, auf dieser entsetzlichen Fahrt zur Schlachterei hatte ihr Vater ihr offenbart, dass es eine Fleischbeschau gewesen war, die dieser Arzt bei ihr gemacht hatte. Und ihre Mutter hatte sie immer wieder gedrängt, dort hin zu gehen!

Jetzt war es kein Arzt mehr, sondern ihr Schlachter, der ihre Brüste betastete. Mit Abscheu registrierte Sabrina, dass die Erregung, die diese Berührung bewirkte, durch ihre Angst noch gesteigert wurde.

„Dann wollen wir mal anfangen!“

Er führte sie an einen großen schmalen Tisch, an dem viele Riemen hingen.

„Wenn du brav bist brauchen wir dich noch nicht zu fixieren“

Sabrina nickte zitternd. Der Schlachter holte einen elektrischen Rasierer und begann Sabrina am ganzen Körper zur rasieren. Ängstlich verfolgte Sabrina, wie er ihr das Haar vom Kopf schnitt und auch ihren Schädel kahl rasierte. Das Summen des Rasierers ließ Sabrina erschauern. Schließlich war sie vollkommen rasiert. Sabrina fühlte sich noch nackter als vorher.

„So, jetzt geht’s weiter…“

Der Schlachter packte sie am Arm und zog sie mit sich. Zitternd folgte Sabrina ihn zu einem merkwürdig aussehenden Gestell. Sie musste ihre Füße in zwei Halterungen stellen, die zu beiden Seiten eines Bockes angebracht waren. Schnell hatte der Schlachter ihre Knöchel in den Halterungen festgeschnallt. Vor ihr war jetzt ein dicker, gepolsterter Balken, den der Schlachter jetzt so verstellte, dass er etwa in Höhe ihres Bauchnabels war. Sabrina musste sich auf den Bock legen und Jürgen Müller fixierte die Handgelenke ihrer ausgestreckten Arme an der gegenüberliegenden Seite des Gestells. Jetzt lag sie, in der Hüfte beinahe rechtwinklig gebeugt mit dem Bauch auf dem Balken. Sabrina brach der Schweiß aus, was hatte er mit ihr vor? würde er sie jetzt töten???

„Warst Du heute schon auf Toilette?“
Nervös schüttelt Sabrina den Kopf.
„Na, dann wollen wird das mal nachholen.“

Der Schlachter rollte einen kleinen Wagen heran, auf dem ein Gerät stand, an das ein langer dünner Schlauch angeschlossen war. Er nahm den Schlauch und zog mit der anderen Hand Sabrinas Hintern auseinander. Schnell schob er ihr mit kräftigen Schüben den Schlauch in den Darm. Sabrina wimmerte vor Schmerz auf.

„Au! nicht so schnell!“
„Wart’s ab, nach diesem leichten Schmerz wirst du dich noch sehnen!“

Jürgen Müllers sarkastische Worte ließen Sabrina erschauern. Tiefer und tiefer schob er den Schlauch in ihre Eingeweide. Schließlich war es genug und er schaltete das Gerät ein. Es begann zu summen und Sabrina merkte, wie ihr Bauch warm wurde. Das Gerät pumpte warmes Wasser in ihren Bauch!

„Was ist das? Was soll das?“ jammerte sie.
„Wir reinigen Deinen Darm, damit Du uns später nicht den Grill vollscheißt!“

Die groben Worte des Schlachters ließen Sabrina aufheulen. Sie wurde hier tatsächlich für den Grill vorbereitet! Nur gut, dass Daniel sie nicht in dieser furchtbaren Lage sah. Daniel war der süßeste Junge, den Sabrina kannte und sie hatte sich mit ihm für den Schützenumzug und heute Abend auf dem Schützenball verabredet. Gleich begann der Umzug. Er würde vergeblich auf sie warten. Ob er sie vermissen würde? Sabrinas Herz stockte. Was hieß das schon vermissen? Sie würde ihn nie wieder sehen!!! Sabrina schluchzte laut auf.

„Hey Sabrina, komm, es ist doch noch gar nichts passiert!“

Beruhigend streichelte Jürgen Müller ihr über den kahlrasierten Schädel.
Jetzt wurde der Schlauch wieder aus ihr herausgezogen. Eine stinkende Ladung ergoss sich in den Abfluss unter dem Gestell.
Jetzt kam der Schlachter mit einem Eimer und einem Schwamm wieder. Sabrina genoss die warme Seifenlauge, mit der er ihren verdreckten Leib wusch. Sogar ihren nackten Schädel seifte er ab. Dann löste er ihre Fesseln. Erleichtert streckte sich Sabrina.

„Das hätten wir erst mal geschafft. Hast Du gut gemacht“ lobte der Schlachter.

Er führte sie zu einem Tisch, an dem viele Riemen hingen.

„So, leg dich hier mal auf den Rücken.“

Sabrina sah die Riemen und zögerte. Ihr war mulmig zu Mute.

„Na, komm schon!“

der Schlachter drückte sie auf den Tisch. Widerstrebend setzte Sabrina sich hin. Sie fröstelte, als ihre nackte Haut die kalte Tischplatte berührte. Widerstrebend hob sie ihre Beine auf den Tisch und legte sich flach auf den Rücken. Nun legte Jürgen Müller einen der ledernen Riemen über ihr Becken und zog in rasch fest. Sabrina zitterte vor Angst. Einen zweiten Riemen legte er unterhalb ihrer Achseln über ihren Brustkorb. Er achtete darauf, dass Sabrinas Brustgewebe nicht mit eingeklemmt wurde, und zog ihn sehr fest zu. Sabrina stöhnte auf. Der Riemen schnürte ihr fast die Luft ab.

„Nein, bitte nicht so fest!“ jammerte sie angstvoll und versuchte nach dem Riemen zu greifen.

„hey, hey, nun mal langsam!“

Der Schlachter griff schnell nach ihren Handgelenken. Mit Gewalt riss er ihr die Hände von dem Brustriemen und schnallte sie mit den Handgelenken auf dem Tisch fest. Voller Angst schrie Sabrina auf. Sie strampelte verzweifelt mit ihren kräftigen Beinen, aber der Schlachter hatte den besseren Hebel. Mit Kraft presste er Sabrinas linken Schenkel auf den Tisch und legte einen Riemen oberhalb des Knies über das Bein. Die ganze Zeit schrie und strampelte Sabrina verzweifelt. Als das eine Bein fixiert war öffnete sich die Tür und die kleine Verkäuferin steckte ihren Kopf herein.

„Geht’s auch ein bisschen leiser? Wir haben Kundschaft!“

schnell schloss sich die Tür wieder. Der Schlachter brummelt unwillig und nahm einen kleinen Ball, an dem mehrere Bänder hingen. Mit harten Druck drückte presste er ihn jetzt auf Sabrinas Mund. Sie schrie auf und versuchte ihren Kopf wegzudrehen. Aber es gelang ihr nicht. Schmerzhaft drückte der Schlachter den Knebel zwischen ihre Zähne und verschnürte die Bänder hinter ihrem Kopf. Sabrina heulte und weinte gedämpft durch den Knebel. Hilflos musste sie über sich ergehen lassen, das jetzt auch ihr rechtes Bein auf dem Tisch festgeschnallt wurde. Sabrina war jetzt völlig bewegungsunfähig auf dem Tisch fixiert. Verzweifelt versuchte sie an den Riemen zu zerren, aber das einzige, was sie damit bewirkte war, dass sich das Leder schmerzhaft in ihr Fleisch schnitt. nur ihren Kopf konnte sie noch hin und her bewegen. Sabrina begriff schaudernd: Jetzt war sie bereit, geschlachtet zu werden…

Aber erst einmal passierte nichts. Der Schlachter deckte Sabrina mit einem dünnen Laken zu. Dann öffnete er eine dicke Tür hinter der anscheinend der Kühlraum war und holte eine Art Regal auf Rollen heraus. Sabrina sah, dass auf dem Regal große, rohe Fleischstücke waren. Der Schlachter nahm ein großes Stück herunter und begann an einer elektrischen Bandsäge Stücke davon herunter zu sägen. Dann legte er die Fleischstücke auf einen Hauklotz und trennte mit einem Fleischerbeil noch kleinere Stückchen aus dem Fleisch. Schaudernd vor Entsetzen hörte Sabrina, wie das Beil krachend die Knochen zerteilte und das Klatschen mit dem die zerteilten Fleischstücke in einer Schale landeten. War das etwa auch Mädchenfleisch, das er da zerteilte? Würde sie bald genau so zerhackt werden? Sabrina versuchte ihn auf sich aufmerksam zu machen, aber aus ihrem geknebelten Munde drangen nur dumpfe Laute, die der Schlachter nicht beachtete. Eine Weile musste Sabrina so mit beobachten, wie das fremde Fleisch verarbeitet wurde. Dann kam wieder die Verkäuferin herein:

„Frau Gemmies ist jetzt da! Für die Abrechnung.“
„Ach, die Karin!“

Erfreut sah Jürgen Müller auf.

„Schick sie in mein Büro, ich komme gleich!“
Sabrina heulte laut auf. Ihre Mutter war gekommen!!

Laut jammernd zerrte Sabrina an den Riemen, die sie auf den Tisch pressten und versuchte etwas zu sagen. Wenn doch nur ihre Mutter sie hier so sehen könnte! Sie würde ihr bestimmt helfen. Sie mußte hier herein kommen!!

Der Schlachter sah zu Sabrina herüber.

„Ja ja, deine Mutter ist da. Sie weiß ja, dass Du hier bist. Aber ich glaub es ist besser, wenn sich Dich so, wie Du hier jetzt bist, nicht sieht.“

Ihre Mutter war da, und sie konnte sie nicht auf sich aufmerksam machen… Sabrina jammerte und schrie verzweifelt als der Schlachter sich jetzt die Hände wusch und den Raum verließ. Da draußen war ihre Mutter und sie lag hier festgeschnallt um geschlachtet zu werden! Wäre sie doch vorhin aus dem Laden gelaufen! Hätte sie sich doch mehr gewehrt! Jetzt war es zu spät. Hier auf diesem Tisch war sie nur noch Fleisch!

Die Verkäuferin kam wieder in den Raum und ging zu dem Hocker, über dem Sabrinas Kleidungsstücke lagen und begann sie zusammenzulegen. Die zusammengelegten Kleider verstaute sie sorgfältig in einer großen Plastiktüte mit der Aufschrift der Fleischerei und verließ mit ihr den Raum. Sabrina heulte auf, so laut es der Knebel zuließ. Sie trug ihre Sachen weg! Ein panischer Schrecken ergriff Sabrina, als sie begriff, dass die Verkäuferin die Sachen zu ihrer Mutter brachte. Ihre Sachen wurden ihrer Mutter mitgegeben und sie selbst lag vollkommen nackt auf dem Tisch in der Schlachterei festgeschnallt! Verzweifelt schluchzend zerrte Sabrina an den Riemen, die sie auf den Tisch pressten.

Als die Verkäuferin wieder den Raum betrat steigert sich Sabrinas Weinen zu einem verzweifelten Kampf. Die Verkäuferin kam wieder an den Tisch.
„Hey, komm… beruhige Dich! Es ist alles in Ordnung…“ Sie strich ihr wieder über den Kopf.

Nein nichts war in Ordnung! Sie hatte ihre Sachen weggebracht, aber sie musste ihr doch helfen!! Warum war immer noch dieser furchtbare Knebel in ihrem Mund. Sabrina mache verzweifelte Laute, weil sie endlich sprechen wollte.

„Willst Du mir was sagen?“ Sabrina nickte in wilder Hoffnung.
„Soll ich dir mal den Knebel herausnehmen?“ Ja, ja, ja natürlich!!
„Aber du musst schön leise sein! Nicht schreien, ja? Ich darf das nämlich eigentlich gar nicht.“
Sabrina nickte mit flehendem Blick und die Verkäuferin löste die Bänder, die den Knebel in Sabrinas Mund pressten und zog in vorsichtig heraus. Wieder überwältigte das Schluchzen Sabrina. Nach einer Weile konnte sie die ersten Worte herausbringen.
„Bitte, bitte ich will hier raus!!! Mach mich los, Bitteeeeeeeee!!“

Die Verkäuferin griff nach ihrer Hand.

„Du weißt doch, dass das nicht geht, sei doch vernünftig…“ sagte sie mit sanfter, beruhigender Stimme.
„Aber… ich will nicht geschlachtet werden! Warum denn ich?? Das ist bestimmt ein Irrtum… meine Mama will das bestimmt auch nicht.“
Die Verkäuferin strich über ihre Hand
„Das weißt Du doch auch, das ist kein Irrtum, deine Mutter war doch gerade hier, um Deine Sachen abzuholen. Sie hat deine Freigabe doch auch beantragt. Niemand hatte etwas dagegen. Du bist nun mal freigegeben zur Schlachtung.“
Niemand hatte etwas dagegen gehabt, dass sie wie ein Tier geschlachtet werden sollte… Wieder wurde Sabrina vom Schluchzen überwältigt. Wie durch einen Vorhang hörte sie die Stimme der Verkäuferin.
„Ich weiß, es wird schwer für Dich, aber du musst jetzt ganz tapfer sein. Versuch einfach die Zähne zusammenzubeißen. Heute Abend hast du alles hinter Dir…“
„Aber ich will nicht sterben!!! Warum ich?? Ich will das nicht!!!“
„Irgendwen muss es doch treffen. Natürlich willst du das nicht, aber das wollten die anderen in den letzten Jahren vor dir auch nicht. Aber irgendwoher muss das Fleisch doch kommen. Bitte sei ein vernünftiges Mädchen.“

Mit diesen Worten drückte die Verkäuferin den Knebel auf Sabrinas Mund. Sabrina schrie auf und wollte den Kopf wegdrehen, aber da spürte sie auch schon den noch feuchten Knebel in ihren Mund drücken. Verzweifelt versuchte sie zuzubeißen, aber die Verkäuferin band schon wieder die Bänder hinter Sabrinas Kopf zusammen. Alles verschwamm vor Sabrinas Augen, als sich die Verkäuferin abwandte und den Raum verließ.

Sabrina lag festgeschnallt da und die Zeit schien ihr beinahe stillzustehen.

Heute morgen, als Sabrina aufwachte, war es noch früh. Sieben Uhr morgens, wie sie auf dem Wecker auf ihrem Nachttisch erkennen konnte. „Daniel“ war ihr erster Gedanke gewesen. Heute nachmittag würde sie ihnn treffen und den ganzen Tag mit ihm auf demm Schützenfest verbringen können. Sie räkelte sich wohlig in ihrem Bett und genoss das Prickeln, das dieser Gedanke bei ihr verursachte. Gestern Abend hatten sei endlich einmal etwas länger miteinander geredet und er war sofort einverstanden gewesen, als sie ihm vorgeschlagen hatte, heute gemeinsam zum Umzug und anschließend auf den Schützenball zu gehen. Ein ganzer Tag mit Daniel! Es war wunderbar, den Tag mit diesem Gedanken zu beginnen.

Das erste Mal stutzte Sabrina, als sie auf dem Weg hinunter in die Küche ihrer Mutter begegnete. Auf ihr „Guten Morgen Mama“ brummelte sie nur etwas und verschwand schnell im Bad. Das war sonst gar nciht ihre Art und Sabrina kam es vor, als ob ihre Mutter ihr auswich.

Unten in der Küche saß ihr Vater bereits am Frühstückstisch. Gerade wollte sie sich eine Tasse Kaffee einschenken, als er ihr die Tasse wegzog. „Heute nicht, Sabrina!“ Dann hatte er ihr eröffnet, dass sie nichts mehr essen und trinken durfte, dass sie heute geschlachtet werden würde. Sabrina hatte es zuerst für einen schrecklichen Scherz gehalten. Aber nach und nach, je länger ihr Vater bei seiner Ankündigung blieb, wich ihre Verwirrung purem Entsetzen. Als ihr Vater sie zu seinem Auto brachte hatte sie zu weinen und zu flehen begonnen, aber er hatte sich nicht erweichen lassen. Warum hatte sie sich nicht gewehrt? Warum war sie nicht weggelaufen sondern stattdessen sogar selber in die Schlachterei gegangen? Sie hatte es versäumt und jetzt lag sie hier – war soger selber schuld daran!

Es dauerte noch zwei ewig lange Stunden, bis der Gehilfe kam und die beiden sie anhoben. Das Brett auf dem Sabrina festgeschnallt war, war gar kein Tisch, sondern nur ein Brett, mit dem sie jetzt in einen Lieferwagen der Schlachterei getragen wurde. Mit Entsetzen registrierte Sabrina die Aufschrift aussen auf dem Wagen: „Fleischerei Müller – Partyservice, Edelfleisch, Hausschlachtungen“. Als sie in dem dunklen Wagen lag und er sich in Bewegung setzte wußte Sabrina: es ging zum Schützenplatz. Sie war auf dem Weg zum Grill, auf ihrem letzten Weg…
In dem Wagen war es stickig und warm. Auf dem harten Brett spürte Sabrina schmerzhaft jeden Stoß. Der Lärm des Motors dröhnte in ihren Ohren und von der schaukelnden Fahrt wurde ihr übel. Wieder und wieder kreisten die Worte der Verkäuferin durch ihren Kopf: „Irgendwen muss es doch treffen… Niemand hatte etwas dagegen…“ Immer bohrender wurde die Angst in ihren Eingeweiden, was würde sie am Ende dieser Fahrt erwarten? Plötzlich schaukelte der Wagen hart hin und her. Die Fesseln drückten noch schmerzhafter. Durch die dünne Blechwand des Wagens hörte Sabrina Musik. Sie waren auf dem Festplatz angekommen. Die Angst schnürte Sabrina die Kehle zu.

Die Türen des Lieferwagens wurden geöffnet. Der Schlachter und noch ein Gehilfe zogen das Brett auf dem Sabrina festgeschnallt war aus dem Lieferwagen und warfen ein Tuch über sie, so dass sie fast vollständig bedeckt war. Nur durch einen kleinen Spalt konnte sie unter dem Tuch hervorsehen. Sie sah den Eingang des Festzeltes. Sabrina heulte laut auf. Da stand Daniel!! Sie erkannte ihn genau, obwohl er ihr den Rücken zuwandte. Es war Daniel!!! Aber wer stand da neben ihm? Das war doch Ann-Katrin aus ihrer Klasse in der Berufsschule! Jetzt legte sie auch noch den Arm um seine Schulter!! „…irgendwen musste es ja treffen…“ Und sie konnte ihn nicht einmal auf sich aufmerksam machen! Nackt und festgeschnallt wurde sie an ihm vorbeigetragen! Vermisste er sie denn gar nicht? „…niemand hatte etwas dagegen…“ Der Knebel erstickte Sabrinas verzweifeltes Jammern, als sie in den abgetrennten Küchenbereich des Festzeltes getragen wurde. Wie aus weiter Ferne hörte Sabrina den Lärm der Feiernden in dem Festzelt. Dort war auch Daniel und bei ihm Ann-Katrin. Sie würde mit ihm den Abend verbringen! Und nicht nur den Abend, auch morgen, übermorgen. Für sie selbst, für Sabrina gab es kein Morgen mehr! Sie schluchzte verzweifelt. Jetzt wurde sie hart abgesetzt und das Tuch von ihr heruntergezogen. Der Schlachter stand mit einem kleinen, skalpellartigen Messer vor ihr. Trotz des Knebels schrie Sabrina entsetzt auf, als er das Messer an ihrem Unterschenkel ansetzte. Routiniert schlitzte Jürgen Müller Sabrinas Haut mit vielen kurzen Schnitten auf. So würde sie später auf dem Grill nicht unkontrolliert aufplatzen. Jetzt nahm er sogar ihre Brüste in die Hand! Mit einen geübten Schnitt spaltete das Messer ihre Nippel. Verzweifelt jammernd zerrte Sabrina an den Riemen.

„So, wir sind ja schon fertig!“ sagte der Schlachter, als endlich auch Sabrinas Unterarme aufgeschlitzt waren.
„Jetzt wollen wir dich mal umlagern!“

Der Gehilfe hatte inzwischen einen 2m langen Rost herbeigetragen, der aus zwei Teilen bestand. beide Teile waren schalenförmig gebogen. Wenn sie aufeinander lagen, war zwischen ihnen ein Hohlraum, in den ein Mädchenkörper hineinpasste. Der Gehilfe legte die beiden Teile nebeneinander auf den Tisch neben Sabrina. Dann löste der Schlachter die Fesseln an Sabrinas Füßen. Sollte sie etwa doch freigelassen werden? Eine heiße Hoffnung durchflutete Sabrina. Aber schon merkte sie, dass ihr rechter Fuß auf den Rost neben ihr gedrückt wurde. In wilder Angst begann sie zu strampeln. Aber schnell hatten die beiden sie mit geübtem harten Griff gepackt und banden jetzt den ersten Fuß auf dem Rost fest. Voller Entsetzen begriff Sabrina, dass dies der Rost war, auf dem sie gegrillt werden würde! Sie würde getötet werden! Jetzt gleich! Sabrina schrie in panischer Todesangst. Die Hände, die sie mit harten Griff packten wollten sie töten!!
Nach und nach wurde Sabrina so in die untere Hälfte des Grillkorbes umgelegt. Sie schrie und strampelte die ganze Zeit, aber ihre beiden Schlachter hatten Routine und so lag Sabrina schließlich komplett im Grillkorb. Jetzt nahm der Schlachter ihr den Knebel aus dem Mund und legte den zweiten Teil des Korbes über sie, so dass sie zwischen den beiden Hälften eingesperrt war. Sabrina begann sofort zu jammern und zu flehen:

„Warum, Warum? Bitte, was hab ich getan? Warum ich? Bitte lasst mich gehen! Ich tu alles was ihr wollt, aber bitte lasst mich hier weg! Bitte! Bitteee! Ich will doch leben!!!“
aber es nützte ihr nichts.
Ein Schrei voller Todesangst entrang sich Sabrina, als sie mit dem Grillkorb angehoben wurde.
„Nein bitte, bitte, ich will nicht sterben! Ich halt das nicht aus, Bitteeeeeeeee!“

Sie sah die sengende Glut auf sich zu kommen, roch den Qualm der glühenden Kohlen. Da draußen feierten jetzt alle, wahrscheinlich sogar ihre Eltern und Daniel, und ihr stand das grauenhafteste bevor, das sie sich ausmalen konnte – bei lebendigem Leibe gegrillt zu werden! „…niemand hatte etwas dagegen…“ hämmerte es durch ihren Kopf. Niemand würde auch nur daran denken ihr in diesem furchtbaren Moment zu helfen. Sie würden sogar noch ihr unter Qualen gegrilltes Fleisch genießen. Noch nie in ihrem Leben hatte sie sich so einsam gefühlt wie hier auf dem Weg auf den Grill. Ihr Schrei ging über in ein verzweifeltes Jammern.

Jetzt spürte Sabrina die Hitze des Feuers. Der Schweiß brach ihr aus. Mit einem Ruck rastete der Grill in den Halterungen ein und begann sich langsam zu drehen. Sie war relativ hoch über das Feuer gehängt worden, damit ihre üppige Fettschicht langsam ausbraten konnte.

Verzweifelt tobte Sabrina in dem Korb während die Hitze ihre Haut erfasste. Sie spürte den entsetzlichen Schmerz, mit dem sich ihre Haut rötete. Die Musik aus dem Schützenzelt und das Stimmengewirr der Menschen vermischten sich in ihren Ohren zu einer höllischen Kakophonie. Voller Entsetzen sah unter sich die brennende Glut, als sich ihr Gesicht langsam nach unten wandte. Die Hitze stach in ihre Brüste, ihre Haut schien sich aufzublähen, die Stangen des Grillkorbs brannten sich in ihr Fleisch. Mit aller Kraft zerrte Sabrina in dem Korb hin und her, aber es änderte nichts. Bunte Sterne tanzten vor ihren Augen, als sich ihr Rücken wieder dem Feuer zuwandte. Vor Qualen schreiend begriff Sabrina dass diese Höllenqualen das letzte waren, was sie in ihrem Leben erleben würde. Wenn auch die Qualen bereits furchtbar waren, so wurde sie doch nicht sofort vom Feuer verbrannt. Sie war so über den Grill gehängt, dass sie eher langsam erhitzt, als sofort gebraten wurde. Erst als sich ihr Gesicht das zweite Mal dem Feuer zuwandte, begannen langsam sich die ersten Brandblasen auf ihrer vom Feuer geröteten Haut zu bilden. Die Messerschlitze weiteten sich schmerzhaft. Die Hitze raubte Sabrina fast den Atem schnürte ihr die Kehle zu. Ihr Schreien verwandelte sich in ein röchelndes, ächzendes Stöhnen. Immer größere weiße Blasen wuchsen auf ihrer roten Haut. Erst als Sabrina das dritte Mal in die Glut sah, platzte die erste Brandblase an ihrer Brust auf. Die Schlitze in ihren Nippeln weiteten sich. Zischend tropfte es in die Glut. Der Schmerz des freigelegten Fleisches stach wie ein Messer in Sabrinas Brust. Immer schneller öffneten sich nun die Blasen. Kleine Pfeile aus Schmerz quälten Sabrinas zuckendes Fleisch. Immer noch schrie und wimmerte sie verzweifelt. Es begann nach Fleisch zu duften und plötzlich begriff Sabrina voller Entsetzen: Es war ihr eigenes Fleisch! Der Bratenduft ihres eigenen Körpers. Mit einem verzweifelten Wimmern bäumte sie sich auf.

Da bemerkte sie, dass der Schlachter und sein Gehilfe wieder an den Grill kamen. Sie griffen nach den Stangen, und…. tatsächlich!! Sie hatten sich doch erweichen lassen. Sie hoben Sabrina vom Grill!!! Weg von der tödlichen Glut! Voller Erleichterung begann Sabrina zu schluchzen. Die beiden legten den Rost neben dem Grill ab. Eine Woge des Glücks durchströmte Sabrina. Der Schlachter öffnete den Korb und legte die obere Hälfte beiseite. Dann begann er vorsichtig die Fesseln an Sabrinas Füßen zu lösen. Als er dabei Sabrinas brandrote Haut berührte schrie sie vor Schmerz auf. Ihr ganzer angesengter Körper war ein einziger Schmerz. Jede Berührung durchzuckte sie wie ein Feuerschwert. Ihr kamen die Tränen. Aber dennoch, sie war erlöst! Sie hatten ein Einsehen gehabt.

„So, jetzt versuch erst mal Dich zu entspannen.“ sagte der Schlachter, während er weiter die Fesseln löste. Bei jeder Berührung fuhr sie zusammen, aber sie war erleichtert!
Jetzt lag sie nur noch an den Händen am Rost festgebunden da. Sabrina versuchte, ihr Beine zu bewegen, aber der furchtbare Schmerz ihrer verbrannten Haut verhinderte, dass sie sich viel bewegen konnte. Stöhnend ließ Sabrina ihr Bein sinken. Als sie es wieder ablegte durchzuckt sie wieder ein jäher Schmerz. Sabrina lebte, aber wie sollte es weitergehen? Wie würde sie mit ihrer verbrannten Haut weiterleben können? Tausend fragen tobten mit dem Schmerz in ihrem Kopf. Der Schlachter kam jetzt mit einer Schüssel herbei. Er tauchte einen Pinsel hinein und strich eine rote Flüssigkeit auf ihr linkes Bein. Sabrina schrie jäh auf. Die Flüssigkeit brannte schlimmer als das Grillfeuer. Sie versuchte, ihr Bein dem Pinsel zu entziehen, aber es reichte nur zu einem schwachen Zucken. Der Schlachter setzte den Pinsel ab.

„Komm, beruhig Dich!“

Sabrina atmete tief durch. Schon das Luftholen war nur mühsam und mit Schmerzen möglich. War das Desinfektionsmittel, oder was machte er da? Er wollte bestimmt nur ihre Haut mit einem Heilmittel behandeln. Sabrina biss die Zähne zusammen, als er weiter mit groben Strichen ihre Beine und ihren Rumpf einstrich. Wieso war er nur so grob? Er traktierte sie mit dem Pinsel, nicht, als ob er sie heilen wollte, sondern, als ob ihn ihre Schmerzen immer noch nichts angingen. Vielleicht war es schon genug Verständnis, dass er sie überhaupt vom Grill genommen hatte. Jetzt war er an ihren Brüsten angelegt. Auf einmal stieg Sabrina ein Beißender Geruch in die Nase.

NEIIN!!!!!

Ein grauenhaftes Entsetzen durchfuhr Sabrina. Das war kein Heilmittel. Das war Grillsoße!! Sie war nicht erlöst, es war noch nicht vorbei!! Sie wurde weiter geschlachtet!! In panischem Entsetzen versucht sie aus dem Grillkorb zu gelangen, aber ihr angesengter Körper gehorchte ihr nicht und ihre Handgelenke waren immer noch fixiert. Ihre Versuche sich zu wehren führten nur zu einem verzweifelten Zucken. Sabrina heulte und schrie als der Schlachter jetzt ihren Kopf und die Arme mit der Soße einrieb. Dann kam auch schon der Gehilfe mit dem zweiten Rost. Sie sollte wieder auf den Grill! Warum taten sie Ihr das an? Wieso war es immer noch nicht vorbei? Warum töteten sie sie nicht und erlösten sie von diesen entsetzlichen Qualen?

Sabrina war jetzt nicht mehr extra fixiert, sondern nur noch zwischen den Rosten eingeklemmt. Wieder sah sie die Glut auf sich zukommen. Das Grauen ging weiter. Schreiend und röcheln drehte sie sich wieder. Sabrina hörte das Zischen, mit dem irgendwann das Gemisch aus Schweiß und Soße auf ihrer Haut zu köcheln begann. Sie spürte nur noch den rasenden höllischen Schmerz…

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