Melissa

       

Ich kann bis heute nicht sagen, ob es gut war was wir getan haben. Auch will ich mir kein Urteil darüber bilden, ob es richtig ist. Das haben schon viele Menschen vor mir zu ergründen gesucht und sind sich darüber nicht einig. Ich für mich selber werde darüber Bericht ablegen, ohne den moralischen Finger zu erheben. Dinge, die ich selber noch vor wenigen Monaten für unmöglich gehalten habe, sind wie ein Sturmwind über mich hereingebrochen. Die einen würden es Schicksal nennen, die anderen es sicher vollkommen anders bezeichnen. Doch das ist nicht meine Aufgabe darüber zu befinden. Ich lege nur Zeugnis davon ab, was passiert ist und jeder darf sich selber seine Gedanken darüber machen, wenn er will.


Im Prinzip fing alles an einem Wochenende an, um genau zu sein, auf einem Samstag. Es hatte mich schon lange gestört, dass es einen Raum im Haus gab, mit dem wir nicht wirklich etwas anfangen konnten. Wir nannten es unser Gästezimmer, was aber nur so hieß, weil ein etwas größeres Bett darin stand. Dazu diente es meiner umfangreichen Büchersammlung als Lager. Eine Wand wurde von mehreren Regalen eingenommen, die inzwischen voll waren, dass einige Bücher schon in zweiter Reihe standen. Schon aus diesem Grund nannten wir das Zimmer auch öfters Bibliothek. Dabei war das aber nur ein Wunschdenken. Sicher hätte ich gerne einen Raum nur für meine Bücher gehabt, aber so groß, war unser Haus wiederum nicht. Man hofft auf den Lottogott, aber der lässt sich bei mir nicht blicken. Also musste der Raum als Multifunktionsraum mit wechselndem Namen fungieren.

Wenn wir dann mal Gäste hatten, was selten genug vorkam, blieben die nicht über Nacht. Daher hatte ich schon länger vorgehabt, das Bett aus dem Raum zu verbannen und stattdessen einen Kinoraum daraus zu machen. Zu diesem Zweck hatte ich mir einen Beamer gekauft und war den ganzen Tag damit beschäftigt, dem Raum seine neue Bestimmung zukommen zu lassen. Hinzu kam noch eine neu gekaufte E-Darts Scheibe, die hier ebenfalls ihren Platz finden sollte. Lange hatte ich das schon vorgehabt, aber nicht verwirklicht.

Vor wenigen Jahren war ich noch oft in diversen Kneipen, mit meiner damaligen Freundin Silvia unterwegs gewesen und es gehörte fast zum guten Ton, ein paar Pfeile zu werfen. In letzter Zeit hatte ich dann diverse Turniere im Fernsehen verfolgt und die Lust auf ein paar Würfe, war immer stärker geworden. Um die Ecken zu ziehen, war nicht mehr mein Ding, daher dachte ich mir, dass ich auch zuhause Spiele könnte, hatte dabei aber vergessen, dass es niemanden gab, der mit mir spielte. Dabei hoffte ich aber, dass meine Tochter Melissa vielleicht Lust dazu entwickelte, wenn ich es ihr beibrachte. Vielleicht war ja auch mal einer unter ihren Verehrern dabei, die spielen konnten. Ich als Vater mochte sie zwar nicht, was nach meiner Ansicht vollkommen normal war, aber ab und zu musste man mit den Wölfen heulen. Besser ich lernte die Männer in ihrem Leben kennen, als dass ich nicht wusste, was das für Typen waren. So konnte ich mir wenigstens ein Bild über den Umgang meiner Tochter machen. Trotzdem schmerzte es ab und zu, wenn sie mir einen ihrer Lover vorstellte, den ich mir für sie nicht vorstellen konnte. Dabei hatte Melissa einen etwas seltsamen Geschmack. Sie hatte die Angewohnheit mit allem anzukommen, was nicht normal war. Es war jedenfalls so gut wie keiner dabei, den ich mir als Schwiegersohn hätte vorstellen können. In meinen Augen waren viele gescheiterte Existenzen darunter und selbst die, die so etwas wie eine gesicherte Zukunft zu haben schienen, hatten irgendwo einen Haken.

Dabei hatte ich immer den Eindruck, dass Melissa selber nicht wusste, was sie wollte, denn keiner ihrer Freunde, sofern man es so nennen konnte, blieb längere Zeit mit ihr zusammen. Wenn ich einen der Männer ein zweites Mal sah, was das schon fast viel. Von daher musste ich mir auch keine Namen merken, was sowieso eine Schwäche von mir ist. Namen sind Schall und Rauch, sagt ein Sprichwort und mein Gehirn nimmt dieses sehr ernst. Sie bleiben einfach nicht bei mir hängen. Nur die wichtigsten Namen blieben haften. Peinlich wurde es nur dann, wenn einem der Name eines Menschen nicht einfiel, der einem sehr nah stand. Das konnte mir selbst bei Melissa passieren. Wirklich keine Sache, mit der man prahlt.

Allerdings muss ich sagen, gibt es doch einen Namen, der mir nicht aus dem Sinn geht. Dirk. Diesen Namen werde ich niemals vergessen. Ich habe ihn nur einmal gesehen, aber das hat vollkommen ausgereicht, um für immer in meinem Gedächtnis zu bleiben. Melissa kam eines Tages mit ihm durch die Tür und irgendwie hatte ich gleich den Eindruck, als wenn etwas mit ihm nicht stimmte. Kaum machte er den Mund auf, wusste ich sofort, was es war. Schon an der Art wie er mich ansprach wusste ich sofort, dass er nicht einer der schlausten war. Er war knapp zwei Meter groß und anscheinend waren die Leitungen in seinem Kopf, ebenfalls so lang. Die Impulse brauchten jedenfalls recht lange, bis sie einige logisch zusammenhängende Worte formulieren konnten. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Satz genannt. Ich stand jedenfalls vor ihm und er streckte mir seine Pranken entgegen, wobei er mich so langsam ansprach, als wenn er über jedes Wort nachdenken musste.

Ansonsten schien bei ihm aber alles in Ordnung zu sein. Sah aus wie ein nordischer Hüne. Blonde kurze Stoppelhaare und einen freundlichen, vielleicht etwas einfältigen Ausdruck auf dem Gesicht. Sein Körper sah so aus, als wenn er gut in Schuss war, denn trotz seiner Größe konnte man erkennen, dass unter dem Stoff seines Hemdes Konturen von Muskeln zu erkennen waren.

Wenn es die männliche Entsprechung zum weiblichen Prototyp eines blonden Dummchens gegeben hätte, hätte er diese Lücke problemlos ausgefüllt. Eben ein Naturereignis in Reinform. Warum auch nicht, solange Melissa etwas an ihm finden konnte, dann sollte sie. Dabei blieb ich allerdings vollkommen ruhig, denn innerlich wusste ich sofort, dass ich mir auch seinen Namen nicht merken musste. Blieb aber doch hängen. Vielleicht auch aus dem Grund, weil es wohl die kürzeste Beziehung meiner Tochter war, die ich jemals mitbekommen habe.

Die beiden verschwanden in Melissas Reich, was mehr oder weniger aus dem oberen Stockwerk bestand. Ein geräumiges Schlafzimmer und ein ebenso großes Wohnzimmer. Dazu ein Bad was sein Namen verdient und den Ansprüchen meiner Tochter gerade so entsprach. Wenn sie es gekonnt hätte, dann hätte sie sicher noch einige Quadratmeter der anderen Räume geopfert, um die Nasszelle zu erweitern. Doch das wollte ich nicht, immerhin würde sie irgendwann einmal ausziehen und dann stand ich mit einem solchen Palast da. Damit konnte ich nichts anfangen, bin schließlich ein Mann. Hauptsache die Schüssel ist groß genug und es gibt ausreichende Möglichkeiten das geschriebene Wort abzulegen. Praktisch, einfach und rustikal. Kein Schnickschnack.

Ich hatte auch mal den Vorschlag gemacht, dass ich Melissa eine kleine Küchenzeile mit einbauen wollte. Das war aber kein gutes Vorhaben. Zumindest schaffte es Melissa, mich sehr schnell davon abzubringen. Sie senkte ihren Kopf ein wenig, sah mich von unten mit ihren rehbraunen Augen an und sagte mit einer unterwürfigen Stimme. „Och Papi!“ Sie nannte mich übrigens immer Papi, wenn sie etwas wollte. „Du kochst doch so gut, da wäre es doch eine Schande, wenn ich nicht mit dir essen würde. Immerhin schmeckt es in Gesellschaft doch viel besser. Außerdem verwöhnst du deine Tochter doch so gerne.“

Alleine ihr Blick bracht mich schon zum Schmelzen und so war das Thema schnell vom Tisch. Auf der anderen Seite war es so auch besser, wenn ich genau drüber nachdachte. Gerade die Mahlzeiten waren die zu selten gewordenen Augenblicke, in denen ich ihre ungeteilte Aufmerksamkeit hatte.

Solange ich denken kann, war Melissa ein Vaterkind. Silvia hatte es niemals geschafft, einen wirklichen Draht zu ihr aufzubauen, obwohl sie ihre Mutter war. Vielleicht hatte Melissa aber auch gemerkt, dass Silvia nicht einmal versuchte, diese Verbindung zu festigen. Warum kann ich nicht sagen, aber eine wirkliche Beziehung hatten die beiden niemals gehabt. Hatte Melissa Probleme, kam sie damit zu mir, selbst wenn es Dinge waren, über die wir Männer wenige wissen oder wissen wollen. So hatte ich einen wesentlich größeren Anteil an ihrer Erziehung und wir standen uns immer schon sehr nah.

Silvia hatte nicht nur wenig mit Melissa zu tun, auch ihre Zuneigung zu mir wurde immer kühler. Noch während Melissa ein Kind war, meinte Silvia fast von einem Tag zum anderen, dass sie sich verwirklichen muss. Ihr würde die Zeit davon laufen und sie wollte sich nicht mehr fest binden. Die Sache endete so, dass Silvia auf einmal verschwand. Von einem Tag zum anderen war sie nicht mehr da, hinterließ nur einen Brief, in dem sie uns beiden mitteilte, dass wir sie einengen würden und sie das nicht wollte. Sie legte sehr kalt und ohne Gefühlsregung da, dass sie kein Sorgerecht für Melissa haben wollte und da ich ihr Vater war, würde sie sehr dafür sein, dass ich dieses bekam.

Um ehrlich zu sein, war es nicht einfach, das Sorgerecht für Melissa zu bekommen, was ich natürlich haben wollte. Es war schwer die Ämter davon zu überzeugen, dass Silvia verschwunden war. Es war anscheinend nicht vorgesehen, dass Mütter einfach so weg waren. Ihr Brief wurde trotz Unterschrift nicht anerkannt. Und so bekam ich zuerst nur vorübergehend das Sorgerecht, mit gelegentlichen Besuchen des Jugendamtes, die sich immer wieder davon überzeugen wollten, dass es Melissa gut ging. Diese Besuche wurden aber weniger, je älter Melissa wurde. Irgendwann hatten es die Ämter wohl eingesehen, dass es ihr bei mir gut ging. Das volle Sorgerecht war dann nur noch eine Formalität.

Als ich die letzte Unterschrift unter die Papiere machte, war es für mich so, als wenn Melissa ein zweiter Geburtstag gegeben wurde. Sicher, die ganze Sache ging nicht reibungslos über die Bühne. Jeder, der schon einmal eine Tochter durch die Pubertät begleiten durfte, kann es mir nachfühlen, doch trotz der Schwierigkeiten, die wir miteinander hatten, waren wir zum Schluss immer ein Team.

Kommen wir zurück zu Dirk. Die beiden verschwanden in Melissas Reich und es dauerte wirklich keine halbe Stunde, da hörte ich sie oben schreien. Zuerst wollte ich mit schnellen Schritten nach oben rennen, doch das brauchte ich nicht mehr, denn Dirk kam mir mit eingezogenem Kopf die Treppe herunter entgegen. Er stammelte noch etwas vor sich hin, was wie „Auf Wiedersehen“ klang und verschwand schnellen Schrittes nach draußen.

Zuerst sah ich ihm noch nach, dann die Treppe herauf, auf deren letzten Stufe Melissa stand.

„Was für ein Idiot!“, schimpfte sie, drehte sich um und verschwand wieder hinter ihrer Tür.

Einen Moment blieb ich wie angewurzelt auf der Treppe stehen und war mir nicht sicher, was ich davon halten sollte. Dann musste ich grinsen und stieg die Treppe herauf, denn ich war neugierig. Anders konnte man es nicht sagen. Ich klopfte an die Tür, wie ich es immer tat, bekam aber keine Antwort. Doch das störte mich nicht, denn wenn Melissa wirklich allein sein wollte, dann hätte sie abgeschlossen, wobei ich mich nicht daran erinnern kann, dass sie es schon einmal getan hätte.

Langsam öffnete ich die Tür, denn meine Tochter konnte sehr impulsiv sein und ich wollte nicht, dass mir etwas Hartes an den Kopf flog. Doch meine Befürchtung war nicht gegeben, denn Melissa saß ruhig auf ihrem Sofa, feilte ihre Fingernägel und hatte den Fernseher laufen.

„Na!“, sagte ich in einer Lautstärke, dass sie mich gut hören konnte. Doch sie reagierte nicht, sondern konzentrierte sich auf ihre Nägel. Dabei war mir klar, dass sie mich sehr wohl hörte. Dieses Verhalten legte sie ab und zu an den Tag, weil sie nicht wusste, wie sie selber anfangen sollte.

Also setzte ich mich in einen der beiden Wohnzimmersessel, die gegenüber ihrem Sofa standen, und sah sie auffordernd an.

Es vergingen sicher zwei, drei Minuten die mir, wie eine Ewigkeit vorkamen, bis sie ihren Kopf hob und mich anschaute.

„Männer sind doof!“, sagte sie und machte dabei einen Schmollmund, dessen Winkel sich aber ein wenig nach oben zogen. Dieses angedeutete Grinsen war, was mich beruhigte. Es ging ihr gut und das war die Hauptsache.

„Wieso sind Männer doof?“, fragte ich sie mit einer sehr ruhigen Stimme.

„Sie sind es halt!“

Eine wirklich logische Erklärung. Doch ich wusste genau, dass die Auflösung noch kommen würde. Als blieb ich einfach ruhig sitzen und sah sie interessiert an. Hatte ich doch gelernt, dass Frauen keine Lösungen wollten, sondern einfach nur reden.

„Du natürlich nicht!“, meinte sie dann, „du bist ja auch kein Mann, sondern mein Papa!“

„Ah ha!“, ließ ich kurz vernehmen, „bin also kein Mann. Will ich auch gar nicht sein, wenn die alle doof sind!“

Melissa grinste mich an. „Du weißt schon, wie ich das meine. Ich frage mich nur, ob es irgendwo einen Mann gibt, der alles auf einmal sein kann. Intelligent, gut aussehend und mit guter Erziehung. Wenn er dann noch gut im Bett ist, dann wäre es meiner. Aber die gibt es nicht!“

Ich überlegte einen Moment. „Wahrscheinlich hast du recht. Solltest dir vielleicht drei Männer zulegen!“, meinte ich grinsend, „Einen zum Reden, einen mit dem nötigen Geld und den anderen, du weißt schon wofür. In Kombination wird es die kaum geben! Bei Dirk war ich mir da nicht so sicher, ob das gegeben war!“

„Neee, war es nicht!“, meinte Melissa. „Er ist, ähhhm, war nett und zuvorkommend. Seine Eltern haben viel Geld und eine eigene Firma. Da kann man schon einmal drüber hinweg sehen, dass er ein wenig auf den Kopf gefallen ist!“

So komisch das auch klingt, aber ich war etwas Stolz auf meine Tochter. Sie dachte inzwischen wenigstens nach, bevor sie sich in etwas verrannte. Das war nicht immer so gewesen und so gesehen war es ein enormer Fortschritt.

„Und?“, fragte ich nach einer länger anhaltenden Pause. „So gesehen doch ein Kandidat gewesen!“

Melissa zerknitterte ihr Gesicht, als wenn sie etwas Faules riechen würde.

„Sagen wir es mal so!“, wieder entstand eine kleine, spannungsgeladene Pause, „Dirk hatte nicht das, was ich mir erhofft hatte!“

Bei diesem Satz machte Melissa ein Zeichen mit ihren beiden Handflächen, die ich eigentlich nur von Anglern kannte, die anderen zeigten, wie groß der letzte Fang gewesen war.

Da wir uns bereits über alles unterhalten hatten, kam es mir jetzt gar nicht seltsam vor, als sie die Andeutungen machte. Ich war nur etwas überrascht darüber.

„Und das hast du in der kurzen Zeit herausbekommen?“, fragte ich sie neugierig, denn ich konnte mir das nicht vorstellen.

„Ach Papa, eine Frau wie ich, bekommt so etwas in sehr kurzer Zeit heraus. Ein paar nette Worte, ein wenig Hoffnung machen und einige ungewollte wirkende Streicheleinheiten an der richtigen Stelle und schon …!“

Den Satz vervollständigte sie nicht mehr, grinst mich aber verschmitzt an.

Wirklich erstaunlich. Sicher hatte ich in meiner Tochter keine Unschuld vermutet, aber dass sie so hinterhältig bzw. berechnend war, hätte ich nicht gedacht. Doch wahrscheinlich hatte ich sie nicht so sehen wollen, denn für mich war sie immer noch mein kleines Mädchen und keine Frau in dem Sinne. Erst jetzt wurde mir richtig bewusst, wie schnell doch die Zeit verging.

„Tja, dann muss ich wohl noch länger auf einen Schwiegersohn warten!“, meinte ich jetzt grinsend und Melissa fiel mit ein.

„Vielleicht sollte ich es mal mit einer Frau versuchen?“, kam sozusagen als Antwort und Frage zugleich, während ich aufstand, denn soweit ich es beurteilen konnte, war ja alles in Ordnung.

„Glaube mir, auch dann hast du Probleme. Nicht das was du gerade genannt hast, aber sicher andere. Das ist keine Lösung! Allerdings könnte ich besser damit leben!“

„Ohhh, eifersüchtig!“, meinte sie nur noch und musste darüber laut lachen, während ich in Richtung Tür ging. Dort angekommen drehte ich mich noch einmal um und sah mir meine Kleine an, die immer noch am Kichern war. Dann ging ich aus dem Raum.

Wenig später aßen wir Abendbrot. Dabei eröffnete mir Melissa, dass am nächsten Tag drei Freundinnen von ihr kommen würden. Es könnte spät werden und vielleicht würden sie sogar bei ihr übernachten. Ich zuckte nur mit der Schulter, denn es war nicht ungewöhnlich, dass Melissas Freundinnen bei ihr übernachteten. Besprochen wurde nur, wie weit der Inhalt des Kühlschranks darunter leiden würde. Ich kann es einfach nicht verknusen, wenn ich am nächsten Tag aufstehe und im Inneren die traurigen Überreste vorfinde, die sich noch darin befinden. Es wäre nicht das erste Mal gewesen. Also versuchte ich schon einmal im Vorfeld, dagegenzusteuern. Dazu waren sicher ein paar Knabbersachen gut, die wir nur selten im Haus hatten. Angeblich sollte ja Fett nicht dick machen, sondern der Zucker, der mittlerweile überall drin steckte, aber so ganz traute ich der Sache nicht. Ich wollte jedenfalls so bleiben, wie ich war, auch wenn sich bei mir ein paar Röllchen an der Seite bemerkbar machten. Die ließen sich aber noch gut kaschieren, von daher war es nicht so schlimm. Nur mehr sollte es möglichst nicht werden.

Der nächste Tag verging bis zum Abend vollkommen normal. Arbeit erledigte sich, auch dieses Mal, nicht von alleine und so musste ich meine Nase, den ganzen Tag lang in diverse Angelegenheiten stecken. Auch wenn Freitag war, war für mich kein Wochenende. Der Preis der Selbstständigkeit. Freie Tage bekam man nur, wenn man sie sich nahm, waren aber zu Schade, da man in der Zeit hätte verdienen können. Man musste sich ab und zu dazu zwingen, sonst brannte man irgendwann vollkommen aus und die Reparatur hätte länger gedauert, der Ausfall zu lange gewesen, als wenn man schon zuvor, auf seinen Körper gehört hätte. Aus diesem Grund hatte ich mir vorgenommen, dieses Wochenende, einmal fünf gerade sein zu lassen und die Beine hochzulegen. Ein gutes Buch hatte ich mir schon besorgt und das würde versuchen, aufmerksam und ohne Anlenkung zu lesen. Ich hoffte nur, dass ich mich drauf konzentrieren konnte, und die Arbeit nicht dazwischen funkte. Irgendwann kam einem immer etwas in den Kopf, was man noch eben erledigen konnte, aber gerade das war es, was einem vom Abschalten fernhielt.

Es fing gerade an dunkel zu werden, als es klingelte. Da ich hören konnte, dass Melissa unter der Dusche stand, was die Wassergeräusche mir verrieten, die von oben kamen, stand ich auf und ging zur Tür. Es konnten nur ihre Freundinnen sein und ich hatte mich nicht getäuscht.

„Hallo ihr beiden!“, sagte ich, als ich die beiden erkannte. Silke und Monika, zumindest glaubte ich, dass sie so hießen, standen draußen und sahen mich erwartungsvoll an.

„Guten Abend Herr Krause, Melissa nicht da?“, sagten sie gleichzeitig wie einstudiert, wobei es sich nicht wirklich wie eine Frage anhörte.

„Klar ist sie da. Macht sich gerade frisch. Geht nach oben, ihr kennt euch ja aus!“

Die beiden nickten einmal und gingen dann, durch die von mir weit aufgehaltene Tür.

In Gedanken versunken sah ich ihnen nach, während ihr süßlicher Duft meine Nase kitzelte. So hätten meine Träume ausgesehen, wenn ich ein viertel Jahrhundert jünger gewesen wäre. Beide relativ groß, lange Beine und eine Figur, die mir sicher gut gefallen hätte. Sie trippelte auf ihre High Heels nach oben und ich konnte ihnen noch einen Moment lang hinterher sehen, wobei ich mir nicht sicher war, ob sie nicht mehr mit ihren straffen Hintern wackelten, als es nötig tat.

Als sie meinem Blickfeld entschwanden, atmete ich einmal tief ein und ging gedankenversunken in mein Arbeitszimmer zurück. Dabei fragte ich mich, warum mir solche Schönheiten nicht über den Weg gelaufen sind, als ich in ihrem Alter gewesen war. Wobei ich dann über mich selber lachen musste, denn als ich in dem Alter war, war ich viel zu schüchtern gewesen, um mich an solche Mädels heranzutrauen. So gesehen hätte ich sowieso keine Chance gehabt. Zu der Zeit nicht, aufgrund von Schüchternheit und heutzutage war ich viel zu alt bzw. hatte nicht genug Geld, um diesen Mangel auszugleichen. Keine Jacht, keine Villa, keinen Ferrari. Für die beiden musste ich ein notwendiges Übel sein, ein Normalo, vielleicht sogar ein langweiliger Spießer.

Ich ging in die Küche und sah mir an, was Melissa für ihre Freundinnen aufgebaut hatte. Sie kümmerte sich immer sehr gut um die Belange ihrer Gäste, solange sie sich an dem bedienen konnte, was ich gekauft hatte. Sie würden an diesem Abend kein Hunger leiden, das stand fest. Als ich dann in den Kühlschrank sah, entdeckte ich drei Flaschen Sekt, die dort schon einmal die richtige Temperatur annahmen.

Neben dem Kühlschrank standen noch zwei weitere, die sicher darauf warteten, dass wieder Platz im Inneren frei wurde. Für meine Sachen war noch ein winziges Eckchen frei, aus dem ich jetzt eine Scheibe Wurst hervorzog und auf eine trockene Scheibe Brot warf. Ich hatte einfach keine Lust dazu, mehr zu machen. Das Einzige, was ich noch mitgehen ließ, waren mehrere lecker aussehende Mettbällchen, die mich verführerisch anlächelten. Sie bekamen lange Beine und folgten mir, begleitet durch eine Senftube, in mein Arbeitszimmer.

In meine Zimmer angekommen, hatte ich gerade alles auf dem Schreibtisch abgestellt, als es erneut klingelte. Ich erinnerte mich, dass Melissa etwas von drei Freundinnen gesagt hatte und da war nicht schwer zu erraten, wer vor der Tür stand. Während ich auf einem Mettbällchen kaute, ging ich zur Tür, denn ich glaubte zu wissen, dass Melissa sich darauf verließ, dass ich aufmachte. Unter der Brause stand sie nicht mehr, das konnte man hören.

Dann öffnete ich die Tür und wunderte mich genauso, wie ich mich immer wunderte, wenn ich Kirsten sah. Es trieb mir immer ein Lächeln ins Gesicht, wenn sie vor der Tür stand. Sie war so ganz anders, als die anderen Freundinnen, die ich kannte. Sie war nicht das erste Mal bei uns, ansonsten hätte ich nicht geglaubt, dass sie dazugehörte. Sie war das absolute Gegenteil. Sehr klein, dünn, um nicht zu sagen, dürr. Dazu trug sie ihre Haare mehr als kurz, wobei man sicher sagen konnte, dass es ein Stoppelschnitt war. Dazu hatte sie ein leicht eingefallenes Gesicht, was zum Rest des Körpers passte. Aufgrund dieses Anscheins waren es ihre Augen, die übergroß wirkten. Im ersten Moment kam es mir immer so vor, als wenn eine Figur aus einem Manga, vor mir stand. Groß und dunkel wie Kohlestücke sahen sie einen an. Dabei wirkte Kirsten aber unheimlich sympathisch, solange man es ertrug, dass sie immer auf der Überholspur war. Solange sie nichts sagte, war es noch zu ertragen, aber wehe sie machte den Mund auf. Man hätte vor Jericho keine Posaunen gebraucht, wenn man Kirsten dabei gehabt hätte. Sie hätte die Stadtmauern spielend niedergesabbelt. Und so war es auch dieses Mal wieder.

„Hallo Herr Krause. Wie geht’s? Ist Melissa oben? War das nicht ein super Tag heute?….!“

Ich kam gar nicht so schnell mit ihren Fragen mit. Dabei war ich mir gar nicht sicher, ob sie überhaupt eine Antwort erwartete. Wie ein Fluss verließe die Worte ihren Mund, hüpften über die kleinen, sehr hell wirkenden Zähne und drangen an meine Trommelfelle, welche die Fülle an Informationen in so kurzer Zeit gar nicht übermitteln konnten. Ich sah sie nur etwas ungläubig an, während sie sich unaufgefordert an mir vorbei quetschte und schon wenige Sekunden später, auf der Treppe stand.

„Guten Appetit übrigens!“, war das Letzte, was ich von ihr hörte, lange, nachdem ich sie schon nicht mehr sah. Erst da erinnerte ich mich daran, dass ich das Mettbällchen noch im Mund hatte, und kaute darauf herum, als ich jetzt endgültig ins Arbeitszimmer ging. Hier ließ ich die Lehne des Schreibtischstuhls weit nach hinten herunter, stellte die Fressalien in Reichweite und drückte auf eine Fernbedienung, die mich wenige später in ein Gespinst von melodischen Tönen einwickelte. Ich hatte festgestellt, dass ich mit Musik besser arbeiten konnte. Von daher stand eine Anlage in dem Raum und war immer mit den Silberlingen bestückt, die ich im Moment bevorzugte. Zumeist selber zusammengestellte MP3`s. Auf dem Markt gab es eine solche Zusammenstellung nicht. Dafür war mein Geschmack zu ungewöhnlich.

Wenn die Musik dann etwas leiser wurde, oder die Stücke gerade wechselten, konnte ich die Mädels oben hören. Sie waren in sehr guter Laune und Lachten immer wieder. Dabei konnte ich Kirstens Stimme immer wieder heraushören und schüttelte wieder leicht mit dem Kopf, als ich mir vorstellte, dass sie bei den andern Drei war. Es passte nicht.

Dann kam ein sehr ruhiges Stück und ich rekelte mich etwas in meinem Stuhl, schloss die Augen und war nach wenigen Sekunden eingeschlafen. Müde war ich gewesen, hatte aber nicht gemerkt, dass ich so fertig mit der Welt war.

Irgendwann wachte ich dann auf, aber nicht weil ich ausgeschlafen hatte, sondern weil jemand mit mir sprach.

„Hallo Herr Krause, sind sie wach!“, drang es leise an meine Ohren. Ich wusste zuerst nicht, ob es der Schluss eines Traums war oder doch die Wirklichkeit, daher musste ich erst einmal in die Realität zurückfinden. Um wirklich wach zu werden, schüttelte ich einmal meinen Kopf und sah dann zur Tür, die ich nur angelehnt hatte. In der Tür stand Kirsten und sah mich mit ihren großen Augen an.

Es musste schon spät gewesen sein, denn durch das Fenster konnte man erkennen, dass es vollkommen dunkel draußen war. Außerdem hatte sich auch das Äußere von Kirsten geändert. Sie trug ein weites T-Shirt, was ich als eines von meiner Tochter erkannte. Für Kirsten war es viel zu groß und hing ihr bis auf die Knie herunter. So konnte sie es als Nachthemd benutzen, was wahrscheinlich auch so vorgesehen war.

Es sah lustig aus, wie sie da stand, denn der Rest ihrer dünnen Beinchen schaute untern heraus und sah aus wie zu klein geratene Stelzen. Auf der anderen Seite wirkte es auch nur so, weil sie einfach nicht in das T-Shirt passte.

„Entschuldigen sie, Herr Krause, aber ich habe gerade noch etwas zu trinken für uns geholt und da habe ich die Musik gehört. Die kenne ich noch gar nicht. Können sie mir verraten wer oder was das ist?“

Kirsten musste wirklich ein seltsamer Mensch sein, wenn sie sich für so etwas interessierte. Melissa verzog immer ein Gesicht, wenn sie es hörte, und verschwand so schnell wie möglich aus der Hörweite. Ich kannte auch keine anderen Menschen persönlich, die es sonst noch hörten. Manchmal glaubte ich fast, dass es nur für mich geschrieben worden war. Nur auf dem Portal, auf dem ich es gefunden hatte, zeugten die angegebenen Klicks davon, dass es noch mehr Menschen wie mich gab.

Ich überlegte wenige Sekunden, denn da war es wieder, mein Namensproblem. Doch dann fiel es mir ein und ich sagte es Kirsten, nannte ihr dazu gleich das Portal, auf dem sie es finden konnte.

„Dort treiben sie sich rum? Das hätte ich ja nicht gedacht Herr Krause!“

„Michael. Ich heiße Michael. Ich mag es nicht, wenn man mich mit meinem Nachnamen anspricht!“, sagte ich zu Kirsten, denn erstens mochte ich es wirklich nicht und zweitens, gleiches Recht für alle. Ich sprach sie schließlich auch nicht mit ihrem Nachnamen an, obwohl sie es in ihren Alter verdient hätte.

Kirsten sah mich mit ihren großen Augen an, als wenn ich gerade etwas Dummes gesagt hätte. Sie legte dazu tatsächlich ihren Kopf etwa zur Seite. Das sah so lustig aus, dass ich lächeln musste. Dieses Lächeln übertrug sich auf Kirsten und ihr Mundwinkel verzog sich so weit über ihr Gesicht, dass man meinen konnte, es ginge bis zu den Ohren.

Doch es verschwand genauso schnell, wie es gekommen war, fiel einfach in sich zusammen.

„Nix Michael. Kommt gar nicht infrage!“, meinte sie nur, während ein neues Musikstück anfing.

„Und was ist das?“, fragte sie, während sie mit ihrem Daumen über ihre Schulter auf den CD Player zeigte.

Dieses Mal musste ich dann doch nachschauen, denn der Name fiel mir überhaupt nicht ein. Also ging ich an ihr vorbei und schnappte mir die Hülle der Scheibe, in der ich selber vermerkt hatte, was darauf war. Dabei stieg mir der Duft von Kirsten in die Nase. Erwartet hätte ich eine etwas herbere Note, doch da hatte ich mich getäuscht. Sie roch süß und ich meinte, eine Spur von Sandelholz wahrzunehmen. Ein Duft, der seltsamerweise zu ihr passte, als wenn er für sie komponiert worden wäre. Ich kannte ihn nicht, was aber nicht weiter verwunderlich war, denn so viele Düfte kamen mir nicht unter. Selbst Melissa benutzte nur wenige verschiedene, dafür von den vorhandenen reichlich. Manchmal glaubte ich, dass sie darin badete.

Bei Kirsten war es anders. Eher ein Hauch, eine Andeutung. Der Duft würde sich erst spät offenbaren, verriet nicht gleich seine Bestandteile. Ich mochte ihn sofort.

Dann schnappte ich mir die Hülle und ging damit zurück zum Schreibtisch, denn dort war es heller. Die Augen wurden eben auch nicht besser. Beim Rückweg ging ich so langsam an Kirsten vorbei, wie es ging, ohne dass es auffiel. Dabei sog ich die Luft geradezu in meine Lunge, um möglichst viel von ihrem Duft, auf meine Geruchsrezeptoren zu bekommen.

Als ich dann genug Licht zum Lesen hatte, erkannte ich den Namen und sagte es Kirsten.

„Ah ha, kenne ich gar nicht. Ich glaube, ich könnte noch etwas von ihnen lernen. Vielleicht können sie mir aber auch mal die CD ausleihen? Dann kann ich sie selber durchhören!“

„Ich kann dir auch eine Kopie brennen!“

„Klar, käme natürlich noch besser. Würde ich mich drüber freuen!

So, jetzt muss ich aber wieder nach oben, sonst wundern sich die Mädels noch, wo ich bleibe. Die würde ganz schön tuscheln, wenn ich ihnen erzählen würde, dass ich mich hier bei ihnen aufgehalten habe. Die können sonst auf komische Ideen kommen!“

Daraufhin konnte ich wieder ihre perlweißen Zähne sehen, die sie mir zeigte, als sie ein leises Lachen hören ließ.

„Obwohl, Herr Krause, ohne ihnen zu nahe treten zu wollen, sie sehen noch sehr gut aus. Ältere Männer sollen ja auch was für sich haben!“

Kaum hatte sie das gesagt, drehte sie sich um und ging mit einem weiteren Lachen auf den Lippen in Richtung Tür.

„Ach ja, das Parfüm was ich trage kann man so nicht kaufen. Mische ich selber an! Schlafen sie gut und träumen sie was Schönes!“

Das sagte sie, während sie durch die Tür auf den Flur ging, drehte nur noch einmal ihren Kopf über die Schulter und zwinkerte mir mit dem zu mir gewandten Auge zu. Dann verschwand sie aus dem Raum. Nur ihr leises Lachen drang ein weiteres Mal an meine Ohren. Wenig später höre ich die tappenden Schritte, ihrer nackten Füße, auf dem Steinboden des Flurs, da in diesem Moment keine Musik mehr spielte. Die CD war am Ende.

Ich grinste in mich hinein. Ein wirklich aufgewecktes Mädel dachte ich nur und ging aus dem Arbeitszimmer, in Richtung meines Schlafgemachs. Es war doch besser im Bett zu schlafen als auf dem Stuhl. Als ich das letzte Mal in ihm länger geschlafen hatte, habe ich das noch stundenlang gemerkt. War nicht gut für meinen Rücken gewesen.

Wie lange die Vier noch wach waren, kann ich nicht sagen. Als ich ins Bett ging, hörte ich sie noch ein paar Mal lachen, dann verschwanden ihre Stimmen hinter meinem ersten Traum.

Da ich an am nächsten Tag nicht vorhatte, mich vom Wecker wecken zu lassen, wachte ich entsprechend spät auf. Zumindest für mich war es spät, soll heißen, neun Uhr. Sonst war ich normalerweise täglich spätestens um sieben wach und stand auch zu der Zeit auf. Einen Moment blieb ich noch liegen und lauschte in die Stille, konnte aber nichts hören. Es war vollkommen ruhig. Dann stand ich auf, um mir die erste Tasse Kaffee zu machen, die ich in der wohltuenden Ruhe zu mir nehmen wollte. Dazu wickelte ich mich in meinen langen, kuscheligen Frotteehausmantel ein. Dann noch die Filzpuschen an die Füße und schon war ich auf dem Weg zur Haustür, um die Zeitung reinzuholen. Diese kaum in der Hand wandte ich meinen Schritt Richtung Küche, in der ich wenig später ankam. Ich liebte es, aus dem Kaffee eine Zeremonie zu machen. Die Kaffeemaschine, die ich sonst benutzte, blieb kalt. Die altmodische Art musste her. Kessel aufgesetzt, Kaffeefilter auf die Kanne und warten, bis das Wasser heiß war. Dazu setzte ich mich gemütlich an den Tisch und schlug die Zeitung auf, um die ersten großen Schlagzeilen zu überfliegen. Ein Artikel war so interessant, dass ich den Kessel darüber vergaß. Die aufgesetzte Pfeife lenkte aber meine Aufmerksamkeit wieder auf das heiße Geschehen und ich hechtete fast zum Herd, denn der lang gezogene Pfeifton schallte recht laut durch das Haus. Ich wollte die Vier oben nicht wecken, denn ich wollte weiterhin meine Ruhe. Einmal davon angesehen, dass moderne Mädels, wenn sie gerade aufgestanden und noch nicht gestylt sind, oft vollkommen schrecklich aussehen. Ich wollte sie lieber so in Erinnerung behalten, wie sie aufgebrezelt aussahen. Wenigstens diese Illusion, sollte man mir nicht rauben.

Leider kam es anders. Während ich dabei zusah, wie ich das noch kochende Wasser in den Filter goss und dem Wasserstand im Kaffeepulver dabei beobachtet, wie er langsam versickerte, hörte ich tappende Füße.

„Guten Morgen Herr Krause!“, schallte es mir von der Tür entgegen. Ich musste mich nicht dazu umdrehen, um die Stimme einem Menschen zuzuordnen. Kirsten. Nur eine der Mädels hatte eine solche, schon am Morgen fröhliche und aufgekratzte Stimme.

„Guten Morgen!“, brummte ich zurück, denn eigentlich war es mit nicht wirklich recht, dass sie hier war. Die vorherige Ruhe würde ich nicht wiederfinden, das war klar.

„Riecht ja sehr verführerisch. Frisch gebrühter Kaffee ist doch was Tolles! Könnte ich vielleicht auch ein Tässchen abbekommen? Die anderen drei schlafen noch und alleine mit offenen Augen im Bett zu liegen, ist nicht wirklich unterhaltsam!“

Ich wollte gerade zu ihr sagen, dass sie ja auch die Augen wieder zumachen konnte und weiterschlafen, aber das schluckte ich herunter, da sie in dem Moment neben mich trat und ihr Arm zufällig meinen streifte. Dann sah sie ebenfalls in den Filter und bekam noch mit, die der letzte Rest Wasser in dem Pulver verschwand. Sofort goss ich den Rest Wasser hinterher.

„Ist ja interessant!“, meinte Kirsten, „Das habe ich so schon ewig nicht mehr gesehen. Soll ja besser schmecken, wenn man es so macht!“

Dabei drehte sie ihren Kopf in meine Richtung und sah mir von unten, tief in die Augen.

An dem Morgen kamen sie mir besonders groß vor und ich meinte in zwei schwarze Löcher zu schauen, obwohl man jetzt im Licht erkennen konnte, dass sie dunkelbraun waren.

„Ok!“, meinte ich, „Da ich dich sowieso nicht davon überzeugen kann, wieder ins Bett zu gehen, kannst eine Tasse mittrinken. Ist genug für uns beide da. Interessierst du dich für die Zeitung?“

„Aber Herr Krause“, fing sie an, „woher wollen sie wissen, dass sie mich nicht mehr davon überzeugen können, ins Bett zu gehen? Bett ja, aber nicht so langweilig. Dazu müsste man mich nur überreden und ich bin manchmal sehr schnell, von etwas zu überzeugen, wenn es mir gefällt.“

Dann zwinkerte sie mir mit einem Auge zu, setzte dann aber erneut an: „Und ja, ich interessiere mich für die Zeitung. Am liebsten Politik und Wirtschaft. Der Sportteil ist nicht mein Ding. Habe ich nicht nötig, bin dünn genug, muss nichts abnehmen.“

Davon wollte sie mich dann überzeugen, trat einen Schritt zur Seite und zog das übergroße und überlange T-Shirt hinter sich so zusammen, dass es sich sehr eng an ihren Körper schmiegte. Jetzt konnte ich zum ersten Mal sehen, was in etwa darunter war und das war nicht viel. Durch den dünnen Stoff konnte man sehen, dass wie wirklich nicht viel auf den Rippen hatte. Diese drückten sich sichtbar durch den Stoff ab. Auch ihre Brüste, sehr fest aber eigentlich nur größere Bienenstiche, kamen überdeutlich zum Vorscheinen. Dabei sah es seltsam aus, dass ihre harten Brustwarzen davon abstanden und die Form von kleinen Murmeln hatten.

Eine Hüfte in der Form, wie man es bei Frauen gerne sieht, hatte sie nicht. Wenn die Brüste nicht gewesen wären, hätte man sie auch für einen jungen Mann halten können. Zumindest wenn man den Kopf nicht dabei sah.

Dann drehte sie sich ein paar Mal um die eigene Achse und ließ sich von mir dabei beobachten. Dabei hatte ich den Eindruck, als wenn sie es sehr genoss. Fast auf den Zehenspitzen stehend, präsentierte sie sich mir, und wenn sich unsere Blicke trafen, lächelte sie, wobei es etwas anders wirkte. Irgendwie angestrengt, nicht so locker wie sonst, eher überlegt und künstlich aufgesetzt.

Dann ließ sie das T-Shirt hinter sich los und begann befreit zu lachen. Ein Lachen, was im Gegensatz zu zuvor, sehr natürlich wirkte. Mit wenigen Schritten war sie dann am Tisch und setzte sich auf einen der Stühle. Zu meiner Tasse stellte ich nun eine Zweite und goss das fast schwarze Gebräu in die tönernen Behälter, die eher Becher waren.

„Milch oder Zucker?“, kam noch von mir, aber sie schüttelte nur den Kopf. Eher selten das Frauen schwarz trinken, aber wenn es so sein sollte, dann sollte es wohl so sein. Meine Tasse vor mich stellend, setzte ich mich ebenfalls auf einen der Stühle und schnappte mir einen Teil der Zeitung. Dann herrschte Ruhe, ungewöhnliche Stille, denn Kirsten hielt tatsächlich ihren Schnabel. Ich konnte sie nicht sehen, denn ich war es gewohnt, die Zeitung relativ hochzuhalten. Ich konnte sie aber immer dann hören, wenn sie ihren Teil der Zeitung umschlug oder wenn sie ihre Tasse abstellte.

Das ging wohl eine halbe Stunde so. Dabei musste ich zwischendurch einmal lächeln, als ich mir einen neuen Teil der Zeitung schnappte. Auch Kirsten war vollkommen hinter dem Tagesblatt verschwunden und man sah nur ihre kleinen Finger, die das Papier hielten. Selbst wenn sie nach ihrer Tasse angelte, hielt sie die Zeitung so, dass ich höchstens ihre hochstehenden Haarspitzen sah.

Mit dem anhaltenden Grinsen im Gesicht schnappte ich mir dann einen anderen Teil und war wieder in die Lektüre vertieft.

Plötzlich spürte ich einen kleinen Fuß an meiner Wade entlangstreifen und sah gleichzeitig zwei kleine Fäustchen, die sich in die Luft erhoben. Kirsten streckte sich und schüttelte so den Rest Schlaf aus ihrem Körper.

„Huch, Entschuldigung!“, stieß sie auf einmal aus und zog ihren Fuß sofort wieder zurück. Alles dauerte nur wenige Sekunden, aber kam mir wesentlich länger vor. Obwohl sicher nur ein Versehen, blieb der Eindruck bei mir länger haften, als ich gedacht hätte. Es reichte jedenfalls, dass ich mich nicht mehr voll auf die Zeitung konzentrieren konnte. Ich legte sie beiseite und erschrak ein wenig, als ich sah, wie sie ihren Kopf auf die Hände aufgestützt hatte und mir direkt in die Augen starrte. Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass sie ihre Zeitung beiseitegelegt hatte, und wusste daher nicht, wie lange sie mich schon beobachtete. Spielt aber auch keine Rolle.

Dadurch, dass sie ihren Kopf auf die Hände aufgestützt hatte, deren Ellbogen auf dem Tisch auflagen, war ihr Oberkörper leicht vorgebeugt und noch tiefer als zuvor. Da das T-Shirt aber für einen größeren Menschen gemacht war, war der Halsausschnitt größer als er normalerweise war. Außerdem war das Shirt schon relativ alt und ausgeleiert. Diese ließ die obere Öffnung noch weiter auseinanderklaffen. Meinem Blick wurde jedenfalls kaum noch eine Schranke in den Weg gelegt.

Man könnte auch sagen, dass ich ihr bis auf den Bauchnabel schauen konnte. Auch wenn ich das nicht gewollt hatte, konnte ich meinen Augen doch kein Einhalt gebieten. Sie nahmen die Gelegenheit sofort wahr und scannten, was sie zu sehen bekamen. Es lang ja fast alles offen vor ihnen.

Was sie sahen, war das, was sie schon geahnt hatten. Dadurch, dass sich Kirsten vorbeugte, traten ihre Brüste deutlicher hervor, denn sie hingen etwas herunter. Doch das war es nicht, was meine Augen so anzog. Es waren die im Verhältnis recht großen Brustwarzen, die sie magisch anzogen. Sehr dunkel setzen sie sich sehr deutlich, von der umgebenen Hautfarbe ab, als wenn sie auf sich aufmerksam machten. Der sonst darum vorhandene Hof war kaum zu erkennen, fast nicht vorhanden. Alles in allem ein sehr interessanter Anblick, den mir Kirsten gönnte, denn obwohl sie sehen musste, wo ich gerade mit meinen Augen war, tat sie nichts dagegen. Ich hatte sogar den Eindruck, als wenn sie es genoss, es länger so beließ, wie es war, als üblich. Die einzige Änderung ergab sich daraus, dass ihr Grinsen noch breiter wurde, als zuvor.

Alles endete damit, dass ich sah, wie sie sich ein Kleines wenig schüttelte, als wenn ein Schauer durch ihren Körper lief. Dabei meinte ich, Gänsehaut auf ihren Armen zu erkennen. Nur ganz kurz, aber lange genug, um es zu bemerken. Erst daraufhin setzte sie sich wieder gerade auf den Stuhl und schob mir ihre Tasse entgegen.

„Kann ich noch einen bekommen? Der ist ja mehr als lecker. Schön aromatisch und kräftig, nicht so ein Schlabberwasser, was man oft woanders bekommt. Aber trotzdem kein Zeug, was Tote aufweckt. Könnte ich mich dran gewöhnen. Warum habe ich bloß niemanden, der mir so etwas machen kann?“

„Wieso?“, meinte ich, „du kannst dir doch selber einen machen!“

„Selber machen ist die eine Sache“, meinte sie fast ohne Betonung in der Stimme, wahrscheinlich um so etwas wie Langeweile auszudrücken, „machen lassen, verwöhnt werden ist doch viel schöner!“

„Ah ha, die junge Dame will sich also bedienen lassen!“, stellte ich mit einer eher belustigten Mine fest.

„Was heißt, bedienen lassen? Alles wird auf die eine oder andere Art zurückgegeben. Sollte jedenfalls so sein!“

„Und was ist so ein Kaffee Wert?“, fragte ich, denn darauf war ich sehr gespannt.

Kirsten nahm den letzten Schluck aus ihrer Tasse, stand auf und kam um den Tisch herum. Dann beugte sie sich zu mir herunter. Den Kuss, den ich von ihr dann direkt auf den Mund bekam, werde ich nicht so schnell vergessen.

Zarte, weiche, jugendlich frische Lippen trafen auf die meinen und drückten sich sanft dagegen. Doch nicht nur das. Eine neugierige Zungenspitze schob sich zwischen meine Lippen und zog sich einmal der länge nach hindurch.

So schnell, wie es gekommen war, so schnell verschwanden sie auch wieder. Kaum hatte ich den wunderbaren Eindruck erfasst, den sie mir gegeben hatte, stand sie wieder vor mir, drehte sich schnell um und rannte fast zur Küchentür. Dort drehte sie sich noch einmal um und meinte zu mir:“

ich hoffe Herr Krause, dass sie mich lange und gut genug betrachten konnten!“

Sofort machte sie wieder auf dem Hacken kehrt und verschwand aus meinem Blickwinkel. Nur noch ihre sich entfernenden Schritte auf der Treppe, waren zu hören. Dann wurde es wieder vollkommen still.

Noch immer hatte ich ihren Geschmack auf den Lippen, der sich noch zu verstärken schien, als ich meine Zunge ebenfalls zwischen meinen Lippen, entlang wandern ließ. Ihr Geschmack und der noch in der Luft hängende Duft, ihr Duft, war etwas sehr Angenehmes, sogar Erregendes. Anders konnte ich es einfach nicht definieren. Sie war sicher keine Traumfrau in dem Sinne und viel zu jung für mich, aber eine wirklich bemerkenswerte Person. Einen Reim konnte ich mir aber nicht auf das Geschehen machen. Vielleicht wollte ich es auch nicht.

Später saß ich dann entgegen meiner Überzeugung doch am Schreibtisch und wollte nur mal eben etwas nachschauen. Aus diesem, Mal eben, wurden dann doch mehrere Stunden. Das ist der Preis für die Selbstständigkeit.

Gegen späten Morgen hörte ich dann die Vier frühstücken. Sie waren auch nicht zu überhören, denn sie unterhielten sich sehr lautstark über alles Mögliche. Natürlich auch über Männer und ich konnte sie dabei recht gut hören, denn meine Tür war nur angelehnt.

Während Monika, Silke und Melissa eher von jüngeren Männern angetan waren, konnte man anhand der Stimme von Kirsten hören, dass sie sich nicht festlegen wollte. Sie meinte, dass sie eigentlich mal alles ausprobieren sollte, denn man weiß ja nie, was man verpasste.

Die anderen drei waren dabei vollkommen anderer Meinung. Sie machten sich sogar etwas über Kirsten lustig, aber das schien sie nicht im Geringsten zu stören. Kirsten bestand auf ihrem Standpunkt und wich keinen Millimeter davon ab.

Wenig später wurde es dann ruhiger im Haus. Die drei Übernachtungsgäste verschwanden und Melissa ging in ihr Reich zurück. Schaute nur einmal kurz bei mir rein, wünschte mir einen guten Morgen und erkundigte sich danach, ob sie nicht zu laut gewesen waren. Als ich das verneinte, nickte sie nur einmal. Bis zum späten Nachmittag habe ich sie dann nicht mehr gesehen. Wahrscheinlich schlief sie noch eine Runde, denn sie hatten sicher alle nicht so viel Schlaf bekommen, wie sie es gewohnt waren.

Gegen siebzehn Uhr kam Melissa dann herunter und stöckelte direkt in mein Arbeitszimmer. Aufgebrezelt, wie fast immer wenn sie wegging, trippelte sie auf High Heels herein und meinte: „Kirsten hat gerade angerufen, sie hast was davon gesagt, dass du ihr eine CD brennen wolltest. Sie würde die gerne heute noch abholen, wenn es ginge. So gegen sieben Uhr wäre sie hier. Ich sollte sie anrufen, wenn es nicht geht.

Jetzt sag nicht, Kirsten mag deine Musik. Die ist doch so schrecklich. Auf der anderen Seite würde es zu ihr passen. Sie ist ja auch sonst anders!“

„Hatte ich ganz vergessen!“, antwortete ich gedankenversunken, „werde ich gleich brennen. Versprochen ist versprochen!“

„Ok, dann bis später Paps! Ich gehe ein wenig shoppen, mal sehen, ob ich was finde, was mir steht. Du weißt ja, man kann niemals zu viele Klamotten haben!“

Dann kam sie um den Schreibtisch herum, gab mir ein fast gehauchtes Küsschen auf die Wange und verschwand, mit trippelnden Schritten, aus dem Haus.

Meine so geliebte Ruhe trat wieder ein und ich machte mich als Erstes daran, die CD zu brennen. Ich hatte es wirklich fast vergessen, dafür hatte ich zu viele andere Dinge im Kopf gehabt.

Zeit hatte ich bis um sieben Uhr noch genug, eigentlich viel zu viel, wenn man es genau betrachtete. Dabei war ich über mich selber erstaunt, dass ich innerlich unruhig wurde. Das konnte ich mir kaum erklären, besonders, da ich von Kirsten nichts zu erwarten hatte. Was wollte eine junge, aufgeschlossene Frau wie sie, schon von so einem Mann wie mir. Das ergab sich schon daraus, dass Kirsten in etwa so alt wie Melissa sein musste. Plus, minus jedenfalls. Gefragt habe ich sie nie. Warum auch.

Als ich später einmal ins Bad ging und mir, wie zufällig noch etwas Duftwasser auf den Hals strich, erwischte ich mich selber dabei, als ich mich in dem großen, bis auf den Boden reichenden Spiegel betrachtete. Nicht nur von vorne, sondern beide Seitenansichten ebenfalls. Wenn ich noch einen Gegenspiegel gehabt hätte, sicher auch von hinten. Was ich zu sehen bekam, war in meinen Augen noch einigermaßen in Schuss. Klar, ein kleines Bäuchlein schob sich etwas heraus, aber nicht viel, und wenn man diesen einzog, wirkte es noch ansehnlicher. Dann fiel mir auf, dass mein Bart zu lang war. Glatt rasierte ich mich niemals, sondern hatte immer einen Dreitagebart im Gesicht, wobei ich nur einmal die Woche einen Langhaarschneider nahm, um die zu lang gewordenen Haare zu kürzen. Das tat ich jetzt ebenfalls noch, obwohl es erst vier Tage her war, dass ich es getan hatte. Daraufhin waren mir viel zu viele Haare in den Ausschnitt gefallen, die zu jucken begannen. Das konnte so nicht bleiben und was tat man dagegen am besten. Duschen.

Wenige Minuten stand ich unter dieser und reinigte mich sehr gründlich. Ich fand, seit dem Morgen, wo ich es schon einmal getan hatte, war schon sehr fiel Zeit ins Land gegangen und schaden konnte es ebenfalls nicht.

Zum Schluss zog ich mir noch frische Klamotten an, allerdings erst, nachdem ich noch einmal mit Rasierwasser und Deo nachgelegt hatte. Immerhin war es vom Wasser abgespült worden. Wie aus dem Ei gepellt betrachtete ich mich noch einmal im Spiegel und war mit dem umso mehr zufrieden, was ich sah.

Noch war es eine halbe Stunde hin, vorausgesetzt dass Kirsten pünktlich war. Bei ihr war ich mir nicht so sicher. Ich konnte mir nur vorstellen, dass sie entweder überpünktlich war, oder genau das Gegenteil. Etwas anderes hätte nicht zu ihr gepasst.

Ich kam gerade aus dem Bad, da klingelte es an der Tür. Wie schon gesagt, es war noch eine halbe Stunde hin. Allerdings war es mir recht. Warum noch eine halbe Stunde warten, jetzt wäre besser. Fast hoffte ich, dass sie es war, denn dann brauchte ich nicht mehr so lange warten und ich hasste so eine Situation.

An der Eingangstür angekommen, atmete ich noch einmal tief durch, wie ein Schüler vor seinem ersten Date und ich musste mich selber innerlich dafür auslachen. Wie dumm von mir.

Hand auf die Klinke und runter gedrückt, natürlich erst nach ein paar Sekunden. Es sollte nicht so aussehen, als wenn man drauf gewartet hätte. Dann nur noch die Tür aufschwingen lassen.

„Hallo Herr Krause!“, schallte es mir gleich freundlich entgegen, „ich hoffe, ich bin nicht viel zu früh da. Das könnte ich mir nicht verzeihen!“

Kirsten stand vor mir und sah mich mit leicht zur Seite geneigtem Kopf an. Wieder fiel mir auf, wie klein sie eigentlich war. Sonst sah ich sie ja fast nur, wenn ich saß und da fiel das nicht so gravierend auf.

„Hallo!“, antwortete ich und schluckte einen kleinen Kloß herunter, der in meinem Hals geparkt hatte, „komm doch herein. Ich hole dir eben die Scheiben. Ich habe dir ein paar mehr gebrannt, damit du dir ein größeres Bild über die Musikrichtung machen kannst.“

Während ich das sagte, machte ich ihr Platz und ließ sie an mir vorbei in den Flur.

Dort blieb sie stehen, drehte sich auf einem Hacken um und meinte: „Ich habe gerade Melissa in der Stadt beim Shoppen getroffen. Sie hat mir gesagt, dass sie da sind. Deswegen bin ich schon etwas früher hergekommen. Ich hoffe, ich störe sie nicht bei irgendwas Wichtigem?“

„Nein, habe alles Wichtige bereits erledigt. Du bist der letzte Punkt auf meiner Liste, den ich auf meiner heutigen Liste abstreichen wollte.“

Ein dummer Spruch, aber wie zufällig hatte ich mir keine Gedanken darüber gemacht, was ich nach ihrem Besuch machen wollte. Schon komisch diese Zufälle.

„Was haben sie mir denn noch für Musik aufgenommen? Kenne ich die Gruppen?“

„Ich kann dir nicht sagen, ob du die kennst, musst du einfach mal reinhören. Am besten in Ruhe und auf einer großen Anlage!“

„Schade!“, meinte Kirsten daraufhin, „eine große Anlage habe ich leider nicht. Nur Laptop und MP3 Player. Habe auf meiner Bude nicht so viel Platz und das Geld reicht auch nicht dafür. Sie haben nicht zufällig so ein Ding? Ich hätte jedenfalls ein wenig Zeit. Würde ich zu gerne einmal hören!“

„Zufällig habe ich so eine Anlage. Wenn Melissa nach Hause kommt, dann wird sie sicher nicht begeistert davon sein. Aber bis dahin ist das kein Problem. Man will sich ja den häuslichen Frieden wahren!“

„Erstens hat Melissa keine Ahnung von guter Musik und zweitens glaube ich nicht, dass sie so schnell wieder nach Hause kommen wird. Es ist Wochenende und sie hat ein paar Freunde in der Stadt getroffen. Einer der Leute hat sie immer schon interessiert. Vielleicht wird sie einen Generalangriff auf ihn starten. So etwas kann lange dauern. Oftmals eine ganze Nacht lang!“

Ich hörte ihr zu, sah auch, wie sich ihre Lippen bewegten, aber den Inhalt der gesprochenen Worte, ihre Bedeutung bekam ich nur halb und wie durch Watte gesprochen mit. Ich nickte nur und machte eine einladende Handbewegung Richtung Wohnzimmer, in dem mein Heiligtum stand.

Als wir beide darin standen, fragte ich Kirsten: „Darf ich dir etwas zu trinken anbieten? Saft, Cola, Brause oder etwas Alkoholisches?“

Sie sah mich an, kratzte sich einmal mit einer Hand am Hinterkopf, was bei ihr irgendwie niedlich und verspielt aussah und dann meinte sie: „Haben sie Whiskey da?“

Mir schoss nur eines durch den Kopf, als die Frage durch meine Ohren an mein Gehirn weitergeleitete wurde. Warum nicht. Warum überrascht mich das jetzt nicht.

„Schottisch oder irisch?“, kam meine Frage fast wie aus der Pistole geschossen. Hatte ich doch jemanden vor mir, der anscheinend ebenfalls meiner heimlichen Leidenschaft frönte. Hätte bloß noch gefehlt, dass sie dazu eine Zigarre genommen hätte. Aber ich hatte sie noch niemals rauchen gesehen und ich hatte damit aufgehört. Hätte also auch gar keine davon im Haus gehabt. Gewundert hätte es mich aber nicht.

„Haben sie was Irisches da, mit einem nicht zu torfigem Geschmack?“

Klar hatte ich so etwas da, etwas weicher als normalerweise, trotzdem mit einem vollen, fast lieblichen Aroma.

„Komme gleich wieder. Gehe es nur eben holen. Kannst es dir ja schon einmal gemütlich machen!“, sagte ich fast mechanisch. Dann verschwand ich aus dem Wohnzimmer und holte sowohl die Silberlinge als auch zwei Tumbler. So bewaffnet kam ich wenig später wieder ins Wohnzimmer.

Kirsten hatte es sich wirklich gemütlich gemacht. Sie saß auf dem Sofa, hatte ihre Schuhe ausgezogen und die Beine seitlich angewinkelt, mit auf das Sofa gezogen. Dabei lehnte sie sich halb an die Rücken-, halb gegen die Armlehne und sah mir interessiert zu. Ich ging zu meinem Giftschrank, wie ich ihn nannte, öffnete ihn und besah mir meine Schätze. Wohl dreißig ausgesuchte Leckereien warteten in ihren gläsernen Gefängnissen, um herausgelassen zu werden.

Ich brauchte nicht lange, um zu finden, was ich suchte. Hellbraun, fast beige, floss die klare Flüssigkeit in die Gläser und verbreiteten schon jetzt einen herrlichen Duft, den meine Nase streichelte.

„Soda oder Eis?“, eine obligatorische Frage, wobei ich immer hoffte, dass die nicht positiv ausfiel.

„Nein danke, bitte wie es aus der Flasche kommt! Das edle Getränk soll doch nach so vielen Jahren nicht dadurch verschandelt werden, indem man ihm etwas zusetzt, was nicht hineingehört!“

Wow, für diese Antwort liebte ich Kirsten. Dabei überlegte ich mit einem Grinsen im Gesicht, ob ich Kirsten adoptieren sollte und Melissa rausschmeißen. Wäre sicher ein guter Tausch gewesen.

Ich stellte die Gläser nebeneinander auf den Tisch, ging zur Anlage und schob eine der CDs in das dafür vorgesehene Fach. Dann noch die letzten Einstellungen für den optimalen Klang auf dem Sofa und schon kroch der einschmeichelnde Sound aus den Boxen. Viel zu selten gönnte ich mir den Luxus, so die Zeit zu verbringen.

Während der ersten Takte, ging ich zum Sofa, setzte mich ebenfalls darauf, beugte mich vor und gab Kirsten ihr Glas in die Hand. Mit dem Kopf nickend nahm sie es an und hielt es erst einmal unter ihre Nase.

Tief sog sie den Duft ein und verdrehte leicht die Augen. Ein Ausdruck des Wohlgefallens. Erst als ich ihr dann zuprostete und unsere Gläser leicht gegeneinander schlugen, setzte sie den Rand des Glases an die Lippe und nahm einen ersten, kleinen Schluck.

„Mmmmmhhh“!, traf es an meine Ohren und ich wusste, dass ich ihren Geschmack getroffen hatte. Ein weiterer Schluck folgte, den sie genussvoll einen Moment im Mund behielt, um das Wasser des Lebens, zur vollen Entfaltung kommen zu lassen.

Ich wusste genau, dass dieser Whiskey nur ein ganz leichtes Brennen im Hals verursachte, obwohl er die üblichen Anteile an Alkohol hatte. Sehr angenehm, zumindest manchmal. Es passte auf jeden Fall zu der Musik, die jetzt etwas lauter und wie ein Nebel durch den Raum waberte. Sie wurde zu einem Teppich aus Tönen, auf denen unsere Ohren tanzten.

Kirsten schoss ihre Augen, gab sich voll und ganz dem Genuss der Musik und dem Getränk hin, von dem sie immer wieder einen kleinen Schluck nahm, ohne die Augen zu öffnen.

Das erste Stück hatte eine Länge von fast einer viertel Stunde und so lange hörte ich nichts mehr von ihr, konnte sie genau aus dem Augenwinkel studieren.

Fast regungslos saß sie die ganze Zeit dort, nur einer der großen Zehen wackelte leicht im Takt mit. Wenn das nicht gewesen wäre, hätte man vermute können, dass sie schlief.

Als die letzten Klänge des Stücks verhallten, machte sie ihre Augen auf und meinte nur: „Traumhaft, ich habe selten so etwas Schönes gehört und getrunken. Herr Krause, sie haben Geschmack. Etwas Seltenes bei Männern. Warum sind sie nicht zwanzig Jahre jünger?“

Dann machte sie ihre Augen wieder zu und rekelte sich in ihrer Ecke ein wenig Hin und Her, grub sich geradezu in das Sofa hinein. Dabei war mir bewusst, dass sie keine Antwort erwartete und ich hielt mich auch daran. Die Frage musste nicht beantwortet werden.

Das nächste Stück war nicht ganz so lang und ruhig. Hierzu wippte wie mit dem ganzen Fuß und beließ es nicht bei dem Zeh. Als es vorbei war, fragte sie mich, ob ich noch einen Drink für sie hätte.

Von meiner Seite aus hätte sie die ganze Flasche austrinken können, es wäre mir egal gewesen. Also stand ich auf und goss und beiden, mehr als zuvor ein.

Dankend nahm sie es an und umschlang das Glas mit ihren zierlichen Fingern. Als dann ein neues Stück einsetzte und ich mich gerade wieder hingesetzt hatte, drang eine Frage an mein Ohr.

„Haben sie etwas dagegen, wenn ich etwas zu der Musik tanze?“

Ich schüttelte den Kopf, obwohl ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass die Musik wirklich tanzbar war. Es kam mir nicht so vor und ich selber, hätte es nicht gewagt.

Kirsten stand auf, hielt dabei ihr Glas weiterhin in der Hand und begab sich zu einem freien Platz vor dem Wohnzimmertisch. Hier schloss sie wieder ihre Augen, führte das Glas an die Lippen, nahm einen weiteren Schluck und begann sich langsam zur Musik zu wiegen.

Fasziniert sah ich ihr dabei zu, denn es war unheimlich, wie sie sich im Takt bewegte. Ihr Körper schien eins mit den Tönen zu werden, nahm sie auf und gab ihnen eine Form. Sie schien ihren Leib vollkommen unter Kontrolle zu haben, alles wirkte glatt, ohne Ecken und erinnerte mich an einen Schlangenmenschen. So etwas musste sie gelernt haben, vielleicht hatte sie mal Ballettunterricht genommen oder nahm ihn noch, denn in der Art, sah es aus. Mit einer gespannten Leichtigkeit bewegte sie sich auf einem Fleck, brauchte kaum Platz für ihre Bewegungen.

Irgendwann stellte sie dann doch das Glas auf dem Tisch ab und ihre Bewegungen, wurden ausholender. Jetzt drehte sie sich zusätzlich im Kreis, ließ ihre Arme vom Körper abstehen, hob sie immer wieder schlangenartig in die Höhe, weit über ihren Kopf. Sie wurde eins mit der Musik, verband sich damit, als wenn sie diese schon tausend Mal gehört hätte. Es passte einfach und ich konnte meinen Blick nicht abwenden. So stellte ich mir eine Nymphe vor, vielleicht auch eine Elfe, dazu hätten ihr nur noch die Flügel und längere Haare gefehlt. So stellte ich sie mir vor.

Irgendwann hörte die Musik auf und ich verfluchte sie in diesem Moment ein wenig. Zerstörte sie doch den Anblick, den ich so genoss.

Kirsten machte ihre Augen auf, griff wieder zum Glas und lächelte mich überaus niedlich an. Anders kann ich es nicht beschreiben.

„Herrlich! Sollten sie auch einmal versuchen. Es ist ein so schönes Gefühl, wenn man mit der Musik verschmilzt. Man ist dann in einer ganz anderen Welt.“

„Lass mal Kirsten!“, meint ich nur, „dafür bin ich schon zu alt und ungelenk. Würde komisch aussehen!“

„Ach was. Ich mache die Augen zu und mehr Menschen sind hier nicht. Also, was ist? Ich finde, sie sollten es einmal versuchen. Ist nicht schwer!“

Alkohol, auch in kleineren Mengen, macht mutig und meine Hemmung gegen das Tanzen, was ich normalerweise hatte, war kaum noch vorhanden. Also stand ich auf, stellte mich neben Kirsten und erwartete das nächste Musikstück. Welches kommen würde, wusste ich nicht, das hatte ich mir beim Brennen nicht gemerkt.

Nach den ersten Takten wusste ich es sofort. Ein sehr langes, sehr ruhiges Stück. Eines meiner Lieblingsstücke.

Ich schloss genauso wie Kirsten die Augen und ließ die Töne auf mich wirken. Zuerst weigerte sich mein Körper, irgendetwas zu machen. Ich lauschte nur dem Takt und versuchte mich darin zurechtzufinden. Doch nur zwei Minuten später löste sich mein Körper, fast von selber aus der Erstarrung und begann sich zuerst in der Hüfte zu wiegen. Sicher lange nicht in der Geschmeidigkeit von Kirsten, aber immerhin. Nur einmal öffnete ich kurz meine Augen, rein aus Neugierde und sah Kirsten neben mir. Sie war wieder in ihre Bewegungen versunken und kostete es aus.

Meine Augen schlossen sich wieder wie von selbst und mein Körper wurde mutiger. Aktiv brauchte ich ihn nicht mehr zu steuern, denn es lief wie von selber ab. Dabei hatte ich wirklich den Eindruck, als wenn mein Gehirn keinen Anteil daran hatte. Ich dachte an nichts, wirklich an nichts, konzentrierte mich nur auf die Töne. So in etwa hatte ich mir immer Entspannung vorgestellt und nicht begriffen, dass sie so nah war, wenn man wollte. Einfach nur Musik und etwas Bewegung dazu und schon konnte man ein wenig vor den Sorgen und der Welt flüchten. Wenigstens ein paar Minuten.

Als das Stück vorbei war, fühlte ich mich ein wenig leichter, grinste Kirsten an, die mich ebenfalls mit großen Augen betrachtete.

„Und?“, fragte sie, „hat es gefallen? Ist doch gar nicht so schlimm. Man muss sich nicht vor anderen verstecken. Ich zum Beispiel bin viel zu dünn. Mir wäre es lieber, etwas mehr auf den Knochen zu haben. Aber ich kann so viel essen, wie ich will, es klappt einfach nicht. Habe mich inzwischen damit arrangiert. Ist einfach so.

Was meinen sie, darf ich noch einen Drink?“

Die Frage folgte jetzt ansatzlos dem Vorigen und ich war etwas verwirrt. Ich war es nicht gewohnt, dass Menschen eine 180-Grad-Wendung in der Kommunikation machten. Darum konnte ich ihr nicht gleich folgen.

„Ähhhm, sicher kannst du noch einen bekommen. Du wirst ja sicher wissen, wann du aufhören musst. Ist genug von da! Ach ja, du bist nicht zu dünn. Sei froh das es so ist. Solange das nicht krankhaft ist, der Psyche oder einem falsch verstandenen Schönheitswahn entspringt, ist das vollkommen in Ordnung.“

Während ich ihr Glas nahm und zum Barschrank ging, drehte sich Kirsten ein paar Mal langsam im Kreis und meinte. „Sie finden mich also nicht zu dünn? Dabei hätte ich gedacht, dass alle Männer auf die kurvenreichen Vertreterinnen meines Geschlechts ständen. Größer, mit breiterer Hüfte und ausladenden Brüsten.“

Unterdessen hatte Kirsten aufgehört sich im Kreis zu drehen und sah mich mit ihren Kulleraugen fragend an.

Ich goss erneut etwas in unsere Gläser ein und drehte mich zu ihr um.

„Alle Männer? Es gibt niemals etwas für alle. Alle ist ein Begriff, den man nicht nehmen sollte. Einige oder viele, könnte man nehmen. Aber alle? Ich persönlich finde dich gut, so wie du bist, und wenn ich das sage, können es nicht mehr alle sein!“

Ohne eine Antwort kam sie zu mir herüber, stellte sich vor mir auf die Zehnspitzen und gab mir einen Kuss auf den Mund. Genauso zart wie schon einmal, nur nahm sie ihre Zunge, dieses Mal, nicht zur Hilfe.

„Danke, das ist sehr nett von ihnen. Ich hoffte nur, es gäbe mehr Männer wie sie!“

Dann nahm sie mir ein Glas aus der Hand, ging zum Sofa zurück und kuschelte sich wieder in ihre Ecke. Wenig später saß ich auf der anderen Seite und schwelgte noch in dem flüchtigen Geschmack, den ich von ihren Lippen noch auf den meinen hatte.

„Die Musik ist einfach traumhaft. Schade das ich mich nicht mal lang machen kann. Ich glaube, im Liegen könnte ich sie noch besser genießen.“

„Mach es ruhig. Ich setze mich solange in einen der Sessel. Kannst dich dann ausstrecken. Müsste in der Länge für dich reichen. Bist ja nicht so groß!“

Kaum hatte ich das gesagt, drehte sie sich unheimlich schnell herum und nur weniges Augenblicke später, lag sie mit ihrem Kopf auf meinen Oberschenkeln.

„Es geht auch, ohne dass sie aufstehen müssen. So alleine im Sessel ist doch nicht schön.“

Kirsten machte ihre Augen zu und ich saß einfach nur wie ein begossener Pudel da. Damit hatte ich nicht gerechnet. Fast ungläubig sah ich herunter auf meine Oberschenkel, wo jetzt ihr Kopf lag, und hielt dabei mein Glas fest, ohne es zu merken. Erst einige Sekunden später fiel es mir auf und ich nahm einen mehr als tiefen Schluck.

Einmal sah ich an ihrem Körper entlang, der sich jetzt, auf dem Rücken liegend, über die gesamte Länge des Sofas erstreckte. Auch wenn sie klein war, reichte die Länge nicht aus, denn ihre Waden lagen auf der Armlehne und ihre Füße hingen darüber hinaus, frei in der Luft. Diese wippten jetzt langsam im Takt mit der wieder einsetzenden Musik.

Ich saß da, konnte mit der Situation nicht viel anfangen und wusste zu allem übel nicht, wohin mit meinen Armen. Noch hielt ich in der einen Hand mein Glas und der andere Arm baumelte so an mir herunter, dass er seitlich auflag. Auf die Dauer würde es aber anstrengend werden, sie so zu halten, zumal mein Glas leer war, nachdem ich den letzten Schluck genommen hatte. Wohin jetzt mit dem Gefäß. Vorbeugen zum niedrigen Wohnzimmertisch vor mir, war fast nicht möglich. Dazu hätte ich Kirstens Kopf mehr oder weniger zwischen Bauch und Beinen eingequetscht. Einen weiteren Tisch, neben dem Sofa, gab es nicht.

Plötzlich hob Kirsten einen Arm und ihre Hand tastete nach dem Glas in meiner Hand. Sie hatte ihre Augen nur einen Spalt weit geöffnet und meine Situation gut erkannt. Ich lies das Glas los und Kirsten stellte es für mich auf den Tisch, ohne sich auch nur einen Millimeter sonst zu bewegen.

Jetzt hatte ich zwar kein Glas mehr in der Hand, dafür wusste ich aber nicht, wohin mit dem Arm. Platz war normalerweise genug da, aber dort lag jetzt Kirsten. Doch das Problem wurde ganz einfach gelöst. Nachdem Kirsten das Gefäß abgestellt hatte, griff sie erneut nach meiner Hand und legte sie sich selber, in Höhe ihres Bauchnabels, flach auf den Bauch.

Mein Herzschlag setzte einen Schlag aus als Kirsten losließ und ich sofort die Wärme ihres Bauches unter meiner Handfläche spürte. Der Stoff war sehr dünn und man hätte fast meinen können, dass er gar nicht da war.

War Kirsten zunächst die treibende Kraft gewesen, entwickelte ich jetzt eine Art von Eigeninitiative. Ich hatte immer schon gewusst, dass Frauen es liebe, wenn man sie am Kopf krauelt. Nicht bei denen, die noch weg wollen und gerade ihre Haare gemacht haben, aber fast alle anderen liebten es in den gemütlichen Stunden. Also hob ich meine andere Hand so an, dass ich die Finger in ihre kurzen Haare schieben konnte, ertastete vorsichtig und gefühlvoll ihre Kopfhaut und begann sie dort leicht zu massieren.

„Mmmmmmmhhh!“, kam es wieder von ihr und ich wusste, dass ich auf dem richtigen Weg war. Dazu ließ ich meine ander Hand langsam auf ihrem Bauch kreisen. Nur ganz wenige, wobei die Handfläche fast nicht über den Stoff rutschte. Es war eher eine Art verschieben der Haut unter dem Gewebe. Für Kirsten anscheinend sehr angenehm, den sie rekelte sich ein weiteres Mal auf dem Sofa, brachte sich noch besser in meine Reichweite. Dabei rutschte ihr Kopf ein Stück näher an mich heran und lag fast direkt auf meinem Schoß. Das wiederum war ein kleines Problem bei mir.

Die ganze Situation war natürlich nicht spurlos an mir vorbei gegangen, und obwohl meine Männlichkeit zwischen meinen Beinen eingeklemmt war, was ich sehr bedauerte, bildete sie eine kleine Beule in dem Hosenstoff. So kam es, dass ihr Kopf jetzt direkt auf dieser Beule lag und sie musste es an ihrem Hinterkopf genau spüren. Daraufhin vermutete ich, dass sie zurückschrecken würde, aber das Gegenteil war der Fall. Sie drehte ihren Kopf mehrmals leicht hin und her, was sich auf mein bestes Stück übertrug und es noch härter werden ließ. Ob es ihr zu hart unter dem Kopf wurde oder sie es einfach noch bequemer habe wollte, kann ich nicht sagen, aber jetzt rutschte ihr Kopf noch weiter an mich heran, dass ihre linke Wange gegen meinen Bauch stieß. Auch hier spürte ich ihre Wärme, die sofort für mich fühlbar wurde.

Mit gleicher Vorsicht kraulte und massierte ich weiter ihre Kopfhaut und ihren Bauch, wollte in diesem Moment gar keine Veränderung. Die kam aber schneller als ich gedacht hatte.

Kirsten streckte auf einmal ihre Arme über den Kopf, als wenn sie sich strecken wollte. Hierbei ließ sie ein eindeutiges Gähnen hören. Durch das strecken ihre Arme, spannte sich der Stoff ihres Shirts sehr stark, und da sie anscheinend gerade sehr tief ausatmete, rutschte der Teil des Gewebes aus der Hose, der dort zuvor hineingesteckt worden war. Erst dann legte sie ihre Arme wieder neben ihren Körper und lag einfach nur still da.

Mir klopfte inzwischen das Herz fast bis zum Hals. Ich brauchte schon länger nicht mehr darüber nachdenken, dass sie sich mir anbot. Die Frage war nur, wie weit konnte ich gehen. Dies herauszufinden, war meine Aufgabe.

Ich kann nicht sagen, ob ich dieses Angebot ohne den Alkohol angenommen hätte. Eine Hemmung in diese Richtung war zwar noch da, aber traten immer mehr in den Hintergrund.

Meine Hand auf ihrem Bauch machte inzwischen größere Kreise und der Stoff rutschte unter der Handfläche hindurch. So kam es, dass zuerst mein kleiner Finger, dann auch der Ringfinger über den Rand des Shirts rutschte und über die nackte Haut strich. Der Unterschied war doch größer als ich gedacht hatte. Die Wärme war dieselbe, aber ihre Haut war wesentlich glatter und fühlte sich so wunderbar lebendig an.

Kirsten zuckte einmal ganz wenige zusammen, als sie es spürte. Drückte sich dann aber noch etwas stärker an meinen Bauch und blieb vollkommen bewegungslos liegen. Sie nahm einfach, was ich ihr gab. Genoss die zärtlichen Berührungen, die ich ihr gab, nahm sie in sich auf und vereinte sie mit der Musik, die immer noch die Luft erfüllte. Einer der Vorteile einer MP3 CD. Es passten sehr viele Stücke darauf.

Langsam hatte sich mein Herzschlag wieder normalisiert. Mit großer Aufmerksamkeit ging ich jetzt vor und kam mir fast wie ein Forscher vor, der unbekanntes Terrain erkundete. Genau genommen kann ich dieses Gebiet ja auch noch nicht.

Ein weiterer Finger rutschte auf ihre blanke Haut, zog den Rand des Shirts weiter nach oben und machte Platz für die beiden verbliebenen, die sofort folgten. Es war herrlich, als ich spürte, wie sich meine komplette Handfläche mit ihrer Haut verband.

Dabei konnte ich genau fühlen, dass Kirsten einmal kurz die Luft anhielt. Für sie war es mindestens genauso aufregend wie für mich, vielleicht sogar noch aufregender.

Jetzt wurde ich mutiger, ließ meine Hand in immer größeren Kreisen über ihren Bauch rutschen und legte dabei mehr und mehr von Kirsten frei. Weiter rutschte das Shirt nach oben und ich zuckte geradezu zurück, als mein Daumen gegen ihren untersten Rippenbogen stieß. Deutlich hob er sich von ihrem flachen Bauch ab, der relativ eingesunken war und fast eine Kuhle bildete.

Bedächtig langsam ließ ich die Kuppe des Daumens mehrfach an ihren unteren Rippen entlang gleiten, ertastete die Grenze, die den Bauch von ihrem Brustkorb trennte. Eine Grenze, die ich noch nicht zu übertreten wagte. Was mich dort oben erwartete, war klar und ich hätte es am liebsten sofort erobert, aber ich hielt mich selber zurück, wollte die Spannung noch länger aufrechterhalten.

Hatte sich zuerst mein Blick auf meine forschende Hand konzentriert, sah ich Kirsten jetzt ins Gesicht. Nach wie vor waren ihre Augen geschlossen, doch ich meinte unter ihren Liedern zu sehen, wie sich ihre Augen langsam hin und her bewegten, als wenn sie etwas sah, was mir verborgen blieb. Dazu kam, dass ihre Mundwinkel leicht nach oben zuckten.

In dem Moment, als meine Hand den Rippenbogen überwand, zuckte es wesentlich deutlicher um ihren Mundwinkel. Als mein Daumen dann an den unteren Rändern ihrer kleinen Brüste entlang strich, öffnete sich ihr Mund einen kleinen Spalt weit und ein leises, fast nicht zu vernehmendes Stöhnen entwich. Leicht drehte sich ihr Kopf hin und her und sie zog auf einmal ihre Beine an.

Hochgestellt drückten ihre Füße jetzt in das Sofa und man konnte fühlen, wie sich ihr ganzer Körper anspannte. Sie wartete auf etwas, was ich ihr geben wollte, aber noch etwas herauszögerte. Zumindest ein paar Sekunden sollte es noch bis dahin dauern, obwohl ich selber danach gierte.

Auf einmal, ohne dass ich es gedanklich steuerte, hob ich meine Hand an, ließ sie einen kleinen Moment über dem Ziel schweben, welches wir beide kannten. Erste dann senkte ich diese ab.

Zuerst fühlte ich die mehr als harte Murmel, die versuchte, sich in mein Fleisch zu drücken. Fast unnachgiebig drückte ich sie herunter, zurück in dass weiche Gewebe, welches darunter lag. Dann erst verband sich meine Haut mit ihrer und ich legte sie vollkommen auf ihre Brust.

Kirsten stöhnte ein weiteres Mal auf, etwas lauter als zuvor. Man konnte darin die Spannung hören, die sich in ihrem Körper aufgebaut hatte und die ließ sie jetzt heraus, ohne sie wirklich abzubauen. Zuerst verhielt ich mich vollkommen ruhig, wollte diese erste Berührung so lange wie möglich auskosten. Doch dann zogen sich meine Finger wie von selber etwas zusammen, nahmen das weiche Fleisch darunter mit und drückten es gefühlvoll zusammen.

Auch wenn es nicht viel war, fühlte es sich mehr als gut an, wobei es nicht nur mir gefiel. Kirstens Kopf war in größere Bewegung gekommen, rollte jetzt weiter hin und her als zuvor. Dazu öffneten sich immer wieder ihre hochstehenden Knie und schlossen sich sofort wieder.

Mutiger geworden wechselte ich jetzt den Platz mit dem anderen, genauso schönen daneben. Kirsten zuckte zusammen, entspannte aber sogleich wieder, soweit es ging. Sie nahm meine Berührungen hob dabei ihren Brustkorb an, um sich mir entgegen zu strecken.

Erst jetzt kümmerte ich mich um die beiden harten Kirschen, die nach Streicheleinheiten schrien. Dazu hob ich meine Hand vollkommen von ihr ab, spreizte Daumen und kleinen Finger so weit ab, wie es ging, und konnte dann beide Brustwaren zugleich reizen. Nur mit der Intensität eines Hauches, legte ich sie darauf, kaum zu spüren aber da. Daraufhin ließ ich sie langsam kreisen, steigerte aber den Druck und die Bewegung kontinuierlich.

Diese Reizung war sehr stark und Kirstens Körper kam in Bewegung. Wurde zuerst nur ihr Kopf hin und her gerollt, begann jetzt ihr ganzer Leib damit, sich zu sich zu recken und strecken. Ab und zu versuchte sie selber den Druck zu erhöhen, indem sie mir mit ihrem Oberkörper entgegen kam, aber ich wich in gleicher Weise aus, wollte sie quälen. Sie begriff es, denn nach wenigen Versuchen hörte sie damit auf und wartete darauf, was ich für sie tat. Der Druck von oben wurde stärker und ihre Empfindungen wurden intensiver. Irgendwann drückte ich ihre harten Knospen in das weiche Gewebe darunter und sie stöhnte mehrmals hintereinander auf, wobei es immer drängender, lustvoller wurde. Ich war auf dem richtigen Weg, das konnte ich genau spüren und ich stellte meine Bedürfnisse vollkommen hinten an, denn ich war mehr daran interessiert Kirsten zu verwöhnen und dabei zu beobachten, als an mich selber zu denken.

Doch auf einmal endete die Sache. Wie durch einen Nebel hörte ich, wie draußen einige Stimmen erklangen. Eine davon war die von Melissa. Wirklich einer der ungünstigsten Momente in meinem Leben. Auch Kirsten hörte es , denn sie lag auf einmal vollkommen ruhig und lauschte. Als wir dann hörten, wie ein Schlüssel in das Schloss geschoben wurde, sprang Kirsten auf einmal auf. Schneller als ich jemals gedacht hätte, schnappte sie sich ihre Schuhe und rannte leicht wankend zu der großen Glastür, die zum Garten hinführte. Diese öffnete sie so schnell, wie es ging und schlüpfte nach draußen. Kaum war sie dort angekommen, drehte sie sich noch einmal um und winkte mir zu. Dann verschwand sie in der Dunkelheit, die sich schon lange breitgemacht hatte.

Wenige Sekunden später ging die Wohnzimmertür auf und Melissa streckte ihren Kopf herein.

„Hallo Papa, bin wieder da! Die Musik ist ja schrecklich und es riecht ja fürchterlich nach Sprit. Ich gehe mit meinen Leuten nach oben. Viel Spaß noch!“

Schon war sie wieder verschwunden und ich war froh, dass sie nicht gesehen hatte, dass zwei Gläser auf dem Tisch standen. Man konnte den Tisch, von der Tür aus, nur teilweise überschauen.

Den Spaß hatte sie mir jedenfalls verdorben, auch wenn sie davon zum Glück nichts wusste. Was sie dazu sagen würde, wenn sie es mitbekommen hätte, was Kirsten und ich gerade gemacht hatten, konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Der restliche Abend ging für mich sehr schnell vorbei. Ich nahm noch einen großen Becher voll und ließ die Musik auf mich wirken. Sowohl Kirsten als auch ich hatten bei ihrem schnellen Aufbruch vergessen, dass sie eigentlich wegen der CDs bei mir gewesen war. Dabei lächelte ich selbstzufrieden in mich hinein, konnte es doch bedeuten, dass sie ein weiteres Mal zu mir kommen würde. Ich war jedenfalls schon gespannt darauf. Zum Schluss wurde ich so müde, dass ich mich ins Bett schleppte und schon wenige Minuten später in einen traumlosen Schlaf glitt.

Am Morgen hatte ich einen leicht pelzigen Geschmack auf der Zunge und schüttelte erst einmal meinen Kopf. Doch zu meinem Glück, hatte er sich dazu entschieden, nicht zu schmerzen. Bei der Menge Alkohol hätte es mich nicht gewundert. Manchmal zahlte es sich eben aus, das Billigzeugs zu meiden. Mein restlicher Körper sah das anders. Mein Magen verlangte nach etwas Salzigem und meine Beine wollten mich nicht tragen. Alles was schwer.

Im Morgenmantel eingemummelt ging ich wie ein alter, gebeugter Mann in Richtung Küche, entdeckte ein Glas mit Rollmöpsen und eine Packung Toast. Schnell verschwanden mehrere Scheiben im Toaster. Vier der eingelegten Heringe tropften auf einem Küchentuch ab und wie immer rollte ich sie ab. Mich interessierten erst einmal die dort befindlichen Gurken, die ich mir mit Genuss in den Mund schob. Sofort zogen sich meine Speicheldrüsen zusammen und entwickelten einen leichten Schmerz, der aber sofort wieder verging. Danach nur noch Geschmack. Zum Schluss wurden die Heringe auf die Toastscheiben geworfen und wanderten einer nach dem anderen in meinen gierigen Schlund. Danach war ich pappsatt aber zugleich wurde mir etwas übel.

Selber Schuld. Warum hing man auch so an der Flasche. Um mir die restlichen Erscheinungen aus den Knochen zu jagen, beschoss ich eine Rosskur anzutreten. Rasenmähen, haken und den Garten aufräumen. Alles an der frischen Luft und mit viel Bewegung. Die erste halbe Stunde war grausam und mir kam des Öfteren der Fisch wieder hoch, aber dann wurde es langsam besser. Gegen Mittag war alles wieder in Ordnung.

Das Wetter versprach, sehr gut zu werden. Die Sonne schien aus voller Kraft und kam gerade um die Ecke. Langsam krochen die Strahlen, auf die zum Westen ausgerichtete Terrasse und ich überlegte mir, diesen Tag wirklich einmal nicht zu tun. Aus diesem Grund holte ich aus dem Gartenschuppen eine der fahrbaren Liegen, positionierte sie so, dass sie spätestens in einer halben Stunde Sonne bekam, und ging wieder ins Haus. Dort zog ich mich so um, dass ich wenige später mit lediglich einer Badehose, einer Flasche Wasser und meinem E-Book Reader bewaffnet, wieder auf die Terrasse ging.

Zum Schluss richtete ich noch einen Schirm so aus, dass mein Gesicht im Schatten lag, legte mich auf die Liege und begann, im Reader, nach etwas Interessantem zu suchen. Die letzten Wochen hatte ich immer nur etwas darauf geladen, war aber nie dazu gekommen, es wirklich in Ruhe zu lesen. Ich brauchte dazu wirkliche Ruhe, sonst konnte ich mich nicht auf den Text konzentrieren.

Kaum hatte ich die ersten Zeilen gelesen, kam Melissa auf die Terrasse.

„Oh ha, hast es dir ja sehr gemütlich gemacht. Ist ja fast beneidenswert. Wenn ich Zeit hätte, würde ich das auch machen. Ich muss aber weg. Treffe mich mit ein paar Freunden im Park. Bis dann!“

Auf eine Antwort legte Melissa keinen Wert, denn sie drehte sich sofort wieder um und konnte nicht einmal mehr sehen, wie ich nickte, um zu bestätigen, dass ich alles mitbekommen hatte. Aber egal, sollte sie doch machen, was sie wollte. So störte sie mich wenigstens nicht. Lesen und eine Frau wie Melissa gleichzeitig, ging gar nicht. Sie hätte es keine fünf Minuten ausgehalten, ohne etwa zu sagen.

So konnte ich mich jetzt wieder in meine Lektüre vertiefen, vergrub mich in die Welt eines Romans, den ich schon immer einmal lesen wollte. So ein Abenteuerding mit viel Action, unbekannten Welten oder geheimnisvollen Ecken, Tempel oder andere Anlagen. Dazu eine spannende Story in der Art eines Krimis. Der Roman fesselte mich fast von der ersten Seite an, was relativ selten vorkam. Meistens waren gerade die ersten Seiten sehr langweilig, waren eher dafür gemacht, in die Geschichte zu finden, die Hauptprotagonisten kennenzulernen. Hier war es anders, flüssiger.

Ich hatte gerade die ersten dreißig Seiten hinter mir, als ich erschrak. Fast direkt neben mir sagte auf einmal eine Stimme: „Hi Herr Krause, habe gestern vergessen, die CDs mitzunehmen!“

Klar, Kirsten musste den Weg in den Garten genau kennen, immerhin hatte sie ihn in der Nacht im Dunklen ebenfalls gefunden. Woher sie allerdings wusste, dass ich hier lag, wusste ich wiederum nicht. Vielleicht hatte sie es einfach nur ausprobiert.

„Hallo Kirsten. Könnte an dem überhasteten Aufbruch liegen. Ich kann sie dir ja eben holen!“

Erst jetzt drehte ich mich zum Aufstehen um. Sie stand fast direkt hinter der Liege, was der Grund war, dass ich sie nicht hatte kommen gehört. Sie trug ein mit großen Blumen überzogenes, einteiliges, sehr luftig aussehendes Kleid. Dazu hielt sie Riemenschuhe in der Hand, die sie wohl zuvor ausgezogen hatte. So waren auch ihre Schritte, auf den Steinen der Terrasse, nicht zu hören gewesen.

Alles in allem ein sehr sommerliches Outfit, was sehr gut zu ihr passte. Vielleicht etwas zu verspielt, aber sonst, sehr gut anzusehen.

Als ich aufstand, konnte ich genau sehen, wie sie mich mit ihren Augen taxierte und über meinen ganzen Körper wanderten. Was sie dabei dachte, konnte ich nicht erkennen, denn ihr Gesicht zeigte keine Regung, sah ehe konzentriert aus. Daraus ließen sich keine Schlüsse ziehen.

„Bitte warten hier einen Moment. Ich hole sie eben!“, gab ich ihr zu verstehen und verschwand im Haus. Hier holte ich alle Tonträger und ging mit ihren wieder in den Garten.

Kirsten hatte sich auf das Fußende der Liege gesetzt und drehte ihren Kopf in meine Richtung, als ich wieder erschien.

„Sagen sie mal, wie oft waren sie dieses Jahr schon in der Sonne?“, fragte mich Kirsten auf einmal. Wieso sie auf diese Frage kam, konnte ich nicht ergründen und war etwas überrascht darüber.

„Noch gar nicht. Keine Zeit dafür gehabt.“

„Ich meine ja nur so. Sie haben recht helle Haut und da sollte man aufpassen. Eine entsprechende Sonnencreme kann ich nicht entdecken. Das kann gefährlich werden!“

Kirsten hatte recht. Gerade die Sonne im Frühling sollte recht intensiv sein. Sagte man jedenfalls so. Also befand ich mich in großer Gefahr, zu verbrennen. Nicht gut für die Haut.

„Wenn sie wollen, kann ich sie eincremen, zumindest an den Stellen, wo man selber schlecht rankommt!“

Als Kirsten dies sagte, hatte ich den Eindruck, als wenn es in ihren Augen funkeln würde. Vielleicht durch die schräg einfallende Sonne hervorgerufen. Eine schlechte Idee war es nicht, das musste ich ja zugeben und in mir keimte die Idee, dass die Sache vom Vorabend ja fortgesetzt werden konnte. Ich hatte keine Veranlassung dazu, es nicht zu probieren.

„Wenn du das tun würdest, wärst du mir sicher eine große Hilfe. Ist sonst keiner, da der das für mich machen könnte!“

„Melissa gar nicht da?“

„Nein, wie fast immer weg. Sie zieht es vor, in anderer Gesellschaft, als der meinen zu sein!“

„Hmmm!“, brummte Kirsten in sich hinein. „Schön dumm. Wenn ich so einen Vater hätte, würde ich mehr Zeit mit ihm verbringen. Ich glaube, sie könnten jungen Menschen viel beibringen. Immerhin sind sie selbstständig und das mit Erfolg. Für sich alleine sorgen zu können mit allen Kosequenzen finde ich sehr schwer. Immerhin trägt man das ganze Risiko alleine. Was machen sie überhaupt genau?“

„Ist sehr langweilig für die meisten! Ich hole mal eben die Sonnencreme!“, sagte ich und drehte mich um. Während ich schon die ersten Schritte Richtung Haus ging, hörte ich noch Kisten hinter mir sagen: „Langweilen sie mich ruhig. Ich höre trotzdem gerne zu!“

Im Haus war es kühler und dunkler, besonders wenn man gerade aus der Sonne hinein ging. Aus diesem Grund lief mir ein Schauer über den Körper. Konnte aber auch von etwas anderem, wesentlich Angenehmerem kommen. Ich musste nur darauf achten, nicht zu viel daran zu denken. Meine Badehose saß recht knapp und würde mich sofort verraten. Vielleicht sollte ich mir mal eine in der Form kaufen, die viele junge Leute trugen. Eher eine Art zu lang gewordene Boxershorts. Aber dafür war es jetzt zu spät. Selbst wenn ich eine gehabt hätte, wäre es aufgefallen.

Ich ging ins Bad, schnappte mir die große Flasche, die ich für den Fall der Fälle gekauft hatte, und stand wenig später wieder auf der Terrasse.

Kirsten saß noch immer auf der Liege, betrachtete dieses Mal aber nicht mich, sondern ließ ihren Blick durch den Garten wandern.

„Schön haben sie es hier. Steckt sicher eine Menge Arbeit drin!“

„Eher weniger. Ich mähe den Rasen, den Rest macht einmal monatlich mein Gärtner. Ich habe zwar zwei Daumen, aber davon ist keiner Grün. Ich brauche eine Pflanze nur etwas länger anschauen und schon fängt sie an zu welken.“

„Das glaube ich ihnen nicht. Wenn es so wäre, dann würde im Garten nichts mehr wachsen.

Ist so schön ruhig hier, und soweit ich sehen kann, vollkommen vor Blicken anderer geschützt. Da könnte man sogar FKK machen, ohne das es jemanden stören würde. Beneidenswert so eine Lage. Ich liebe es, wenn die Sonne und vor allem der Wind meinen ganzen Körper verwöhnen. Dazu habe ich meinen Balkon soweit verkleidet, dass man nur ab einer Höhe von 1,20 Meter sehen kann. Alles, was darunter ist, ist vollkommen geschützt. Es ist zum Glück so viel Platz da, dass ich eine Liege darauf stellen kann. Wenn es dann nicht zu heiß ist, lege ich mich zu gerne dort hin und ziehe mich vollkommen aus.

Was ist eigentlich in dem Schuppen da drüben?“

Wieder einer der plötzlichen Wendungen innerhalb weniger Sätze. Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen. Mein Bild von einer unbekleideten Kirsten, auf dem Balkon, wurde in meinen Gedanken geradezu zerrissen und ich musste erst einmal umdenken. Vielleicht zum Glück, denn wenn ich weiter über dieses Bild nachdachte, würde man es an mir sehen.

„Eeehhhmmm!“, kam es erst einmal lang gezogen aus meinem Mund, um Zeit zu gewinnen und nach einer Antwort zu suchen. „In dem Schuppen ist nur ein Rasenmäher, mehr nicht. Als ich das Haus kaufte, war er schon da. Was zuvor darin gewesen ist, kann ich nicht sagen, aber sicher war er nicht nur für Gartengeräte konzipiert. Dafür ist er viel zu groß!“

„Glaube ich auch nicht!“, meinte Kisten ohne ihren Blick von dem Gebäude abzuwenden. „War vielleicht mal so etwas wie eine Gartenlaube. Ein verschwiegenes Plätzchen, wo sich Menschen getroffen haben die …!“, hier hielt Kirsten einen Moment an und schien über die weiteren Worte nachzudenken, „Na, um Spaß zu haben. Was weiß ich?“

Ich hatte mich inzwischen neben Kisten auf die Liege gesetzt und starrte ebenfalls in dieselbe Richtung. „Du hast ja eine Fantasie!“, sagte ich und musste lachen.

„Ohne Fantasie ist die Welt langweilig. Ich liebe es, mich in solche Gedanken zu versenken. Was ist wenn! Immer wieder eine Frage, die ich mir stelle. Eine Antwort kann man dann aber nur gekommen, wenn man es ausprobiert und ich liebe es, dies zu tun. Ich mag keine offenen Fragen, die ich beantworten könnte!“

In ihre Gedanken versunken schraubte ich Flasche auf, ließ etwas von der Sonnenmilch in meine Hand tröpfeln und verreibe sie mit der anderen. Dann begann ich sie auf meinem Gesicht, Hals und Oberkörper zu verteilen.

Kisten starrte noch einem Moment in Richtung Gartenhaus, sog dann einmal Tief die Luft ein und lies sie mit einem kleinen Seufzer wieder heraus. Dabei konnte sie sicher die Sonnencreme riechen, die ein angenehmes Aroma nach Kokosöl hatte.

„Sie machen das falsch!“, sagte sie, als sie sich jetzt umdrehte und mir dabei zusah, wie ich über meine Haut strich. „Viel zu wenig. Mit dem Zeug soll man nicht geizen, sonst ist man vielleicht etwas gegen die Sonne geschützt, aber die Haut wird vollkommen trocken. Sie spannt dann unangenehm und wird rau. Nicht schön, wenn man mit den Fingern darüber streicht. Geben sie mir mal die Flasche. Ich zeige ihnen, wie das geht.“

Nur zu gerne reichte ich Kisten die Flasche. Sie nahm, öffnete sie und drückte eine ganze Menge davon in die Handfläche. Dann meinte sie nur: „Hinlegen!“, und das mit einem unmissverständlichen, nicht zum Widerspruch geeigneten Ton. Ihr Wort war mir Befehl und ich legte mich lang ausgestreckt, auf die Liege.

„Haben sie vor sich heute noch den Rücken zu bräunen?“, fragte sie nur nebenbei und sah mich mit ihren großen Augen an. Ich schüttelte den Kopf, denn ich hasste es, auf der Liege, auf dem Bauch zu liegen.

„Da hätten sie mir auch gleich sagen können. Dann hätten sie es auch selber machen können. Aber wenn ich schon einmal hier bin, dann kann ich das jetzt auch machen!“

Wieso hatte ich den Eindruck, dass die leichte Entrüstung in ihren Worten, nur gespielt war.

Ein leichter Schauer ging durch meinen Körper, als ihre schlanken Finger zuerst meine Arme berührten, diese umschlangen und die Sonnenmilch darauf verrieben. Sie strichen dabei mehrfach, mit mäßigem Druck, über die Haut und massierten damit die Creme ein. Dabei achtete Kirsten sogar darauf, meine Hände nicht zu vergessen. Es fühlte sich seltsam an, als ihre Hände erst eine von meinen, dann die andere nahm und die Finger einzeln bearbeitete. Hierbei ging sie sehr sorgfältig vor, wollte anscheinend keinen Quadratmillimeter übersehen. In den Handflächen kitzelte es sogar etwas, aber ich versuchte, keine Mine zu verziehen. Stattdessen schloss ich jetzt meine Augen und genoss die Berührungen, die sie mir zuteil kommen ließ.

Als sie dann mit den Armen fertig war, widmete sie sich meinem Oberkörper und Bauch. Hierzu ließ sie die Sonnenmilch direkt auf meinen Bauch tropfen, was mich etwas erschreckte. Jeder kennt das Gefühl, wenn das Zeugs noch kalt ist und einen ohne Vorwarnung trifft. Hier war es ebenfalls so und ich zuckte zusammen.

„Empfindlich wa?“, meinte Kirsten nur, begann aber zugleich die zähe Flüssigkeit auf mir zu verteilen. Dabei konnte ich genau merken, dass es ihr nicht nur darum ging. Ihre Fingerspitzen strichen tastend über meine Haut, vielleicht sogar suchend. Sie erforschte mich, ohne es zu auffällig zu gestalten. Trotzdem blieb sie an so mancher Stelle länger, als es nötig tat. Besonders viel Spaß machte es ihr, über meine Brustwarzen zu streichen.

„Hi hi, finde es immer wieder komisch, dass sie auf Berührungen reagieren, obwohl sie keinerlei Zweck haben!“, sagte sie belustigt und hielt sich eine ganze Weile damit auf dort zu reiben.

Es gibt Männer, die das mögen, ich gehörte nicht dazu. Es kitzelt stark und sendet Signale nach unten. Gerade das wollte ich im Moment vermeiden. Aber wie hätte ich Kirsten das vermitteln können. Also biss ich auf die Zähne und hoffte, dass die etwas größer gewordene Beule in meiner Badehose, nicht zu sehr auffiel.

Zum Glück ließ sie bald von dem Ort des Geschehens ab, eroberte aber zugleich einen anderen. Sie fand es sehr lustig, ihre Finger immer wieder in meinen Bauchnabel zu bohren. Hierbei kratzen dann die jeweiligen Fingernägel am Grund entlang.

Ob es bei anderen Menschen auch so ist, kann ich nicht sagen, aber genau in der Mitte ganz unten ist eine winzige Stelle, die anscheinend eine direkte Verbindung, in mein Innerstes hat. Wenn jetzt Kirstens Fingernagel genau über diese Stelle kratzte, schoss es geradezu den Nervenstrang entlang und endete weite unten, in meinem Bauch. Ich kann das schlecht beschreiben, aber es kitzelt innerlich und ich wand mich leicht unter ihren Händen, um sie davon abzubringen. Dabei kann ich nicht sagen, ob dieses Gefühl gut oder schlecht ist. Auf die Dauer, war es aber nicht zu ertragen.

Kisten bemerkte es natürlich und quälte mich noch ein wenig damit. Da ich mich aber langsam beruhigte, macht es ihr keinen Spaß mehr und kümmerte sich weiter um meinen Körper. Ihre Finger strichen weiter nach unten, gelangten bis zum Rand meiner Badehose und strichen daran entlang, bis sie auf der rechten Seite, die uralte Blinddarmnarbe berührten, die fast nicht mehr zu sehen war. Trotzdem konnte ich genau fühlen, wie sie ganz vorsichtig, mit einem Finger, die Kontur nachzog. Leider war darunter ebenfalls ein sehr empfindliches Zentrum, und besonders, wenn ich unter Anspannung stand, konnte ich es nicht verhindern, wenn sich bei Berührung die Bauchmuskeln darunter zusammenzogen. Ein gewaltiges Zucken durchfloss meinen Bauch, welches Kirsten sehr interessant fand. Zum Glück ließ die Empfindlichkeit von Berührung zu Berührung nach und wurde für Kirsten schnell langweilig.

Oberkörper und Unterleib waren nun geschützt, blieben meine Beine. Kisten rutsche etwas weiter Richtung Fußteil und begann mit der gleichen Sorgfalt meine Füße einzucremen, wie meine Hände. Doch man konnte merken, dass es ihr nicht so viel Spaß machte. Auch die Unterschenkel waren weniger in ihrem Interesse. Erst als sie über die Knie hinaus kam, wurde sie wieder gründlicher. Hierzu zog ich meine Beine etwas an und öffnete sie einen Spalt weit. Jetzt konnte Kirsten ganz herumfassen und nutzte dies auch gleich aus. Jetzt ging sie wie ein Masseur vor, der bei einem Fußballspieler einen Krampf löste. Kräftig griffen ihre Finger zu, massieren die Creme stark ein und glitten immer wieder daran entlang. Dabei hätte ich nicht gedacht, dass ihre kleinen Finger, so viel Kraft entwickeln könnten.

Es war sehr angenehm und ich genoss es unheimlich, wie ihre Hände immer wieder auf der gut geschmierten Haut entlang glitten. Dabei kam sie meinem Schritt immer näher, wicht aber zum Schluss, nur Millimeter davor, zurück.

In mir drängte es danach nach ihren Hände zu greifen und sie genau dorthin zu führen, wo ich sie jetzt gerne gehabt hätte. Doch ich war mir sicher, dass es eine Art Spiel war, was Kirsten mit mir trieb und ich hätte es wahrscheinlich zerstört, denn die Regeln waren mir nicht bekannt, sondern lagen bei Kirsten. Da ich weiterhin bereit dazu war dieses Spiel mitmachen zu wollen, hielt ich mich an diese Bestimmungen so gut es ging.

Plötzlich und unerwartete drang wieder ihre Stimme an meine Ohren.

„Herr Krause! Können sie mir einen Gefallen tun?“

Ich machte meine Augen auf und sah Kirsten in dieselben. Sie hatte ihre Hände angehoben, an denen noch jede Menge Sonnenmilch glänzte.

„Es juckt mich auf meinem Rücken. Könnte sie mir den Gefallen tun, mich dort einmal zu kratzen? Ich komme da nicht ran, und selbst wenn ich könnte, dann hätte ich zu viel Zeugs an meinen Händen!“

Ich setzte mich auf und Kirsten drehte mir ihren Rücken zu. Meine Fingernägel waren nicht lang, aber es würde reichen. Das kannte ich gut, dieses elendige Gefühl, wenn es einem juckte, man aber nicht dort heran kam. Ignorieren konnte man es auch nicht, dann wurde es nur noch schlimmer.

Meine Finger legten sich wie zu Krallen verformt auf ihren Rücken und begannen sie dort zu kratzen.

„Weiter oben, etwas weiter nach links!“, kam von Kisten und so lenkte sie meinen Finger in die richtige Richtung.

„Können sie den Stoff nicht etwas herunterziehen. Es ist besser, wenn sie direkt auf der Haut kratzen!“

Mit einer Hand zog ich den Stoff soweit herunter, wie es ging. Aber es ging nicht weit genug, dafür war der Ausschnitt zu eng.

„So geht es nicht richtig! Es ist weiter unten. Machen sie den Reißverschluss auf, dann geht es besser!“

Nichts tat ich lieber als das. Der Reißverschluss war auf dem Rücken und ich zog ihn fast zu langsam herunter. Man konnte ihn wirklich sehr weit herunterziehen, fast bist zu ihrem Po, und auch wenn es gar nicht nötig tat, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen. Weiter und weiter zog ich ihn herunter, konnte schnell erkennen, dass Kirsten keinen BH trug. Weiter unten, konnte ich den Rand ihrer Unterwäsche erblicken. Leider war dann Schluss. Aber das war schon sehr viel, was ich zu sehen bekam.

Nur wenige, sehr kleine Leberflecke waren auf ihrer jugendlich straffen Haut zu erkennen, die sich fest über ihren Rücken spannte.

Um mir weiter entgegen zukommen, senkte sie jetzt ihren Kopf ab und machte so etwas Ähnliches wie einen Buckel. So trat ihr Rücken stärker aus dem Stoff hervor, der sowieso nicht mehr viel bedeckte. Frei war die Fläche für meine Berührungen und ich legte meine Finger darauf, um sie einmal der Länge nach, über die glatte Haut zu ziehen.

„Kräftiger!“, hörte ich von ihr, denn ich war sehr vorsichtig gewesen. Mehr ging immer, wie Salz in der Suppe.

Wieder setzte ich am Hals an und zog meine Fingernägel über ihren Rücken. Dabei drängte sich Kirsten weiter nach hinten und ich hielt dagegen. So regulierte sie jetzt selber die Intensität, mit der sie es wollte.

Es war so stark, dass sich rote Striemen auf der Haut bildeten, die sich bei jedem Mal vermehrten, je öfter ich darüber fuhr. So konnte ich genau sehen, wo ich noch nicht gewesen war und kratzte genau über diese Stellen. Minuten später war ihr ganzer Rücken vom Hals bis zum Rand des Höschens rot. Trotzdem hatte sie noch nicht genug. Jedes weitere Mal, wenn ich über die Oberfläche fuhr, entstiegen ihr jetzt Töne des Wohlgefallens und sie drehte sich so hin und her, dass sie mich lenken konnte. Dabei wand sie sich so sehr hin und her, dass ihre Ärmel über die Schulter rutschen und das Vorderteil herunter glitt.

Ob sie es überhaupt merkte, kann ich nicht sagen, aber sie zog es nicht wieder herauf, ließ es oberhalb ihrer Hände liegen, auf die sie sich abstützte, indem sie diese auf ihre Oberschenkel gelegt hatte.

„Tut das gut!“, hörte ich sie fast flüstern. „Bitte weitermachen, nicht aufhören!“

„Wenn ich so weitermache!“, meinte ich nur, „dann hast du bald keine Haut mehr auf dem Rücken!“

„Egal, ist mir vollkommen egal. Es ist einfach wunderbar. Das Jucken ist fast weg und der leichte Schmerz ist so wundervoll. Sie machen das wirklich sehr gut!“

Um ehrlich zu sein, hatte ich nichts dagegen weiter zu machen. Dazu setzte ich mich jetzt bequemer hinter sie, denn zuvor war ich etwas verdreht gewesen, außerdem zog ich ein Bein über die Liege und saß mit geöffneten Beinen hinter ihr. So kam ich besser an sie heran, denn jetzt saß ich frontal zu ihr. Nur dreißig Zentimeter trennt ihr Rücken von meinem Bauch, trotzdem war noch genug Platz um sie weiterhin zu verwöhnen. Um sie weiterhin verhätscheln zu können, legte ich jetzt meine Hände flach auf ihren Rücken und streichelte über die leicht geschundene Haut. Sanft ließ ich sie darüber gleiten.

Dann kam mir eine Idee. Ich ließ mit einer Hand kurz ab und griff nach der Sonnenmilch, die Kirsten auf den Boden gestellt hatte. Sie mit einer Hand zu öffnen war etwas frickelig, aber es gelang mir, denn ich wollte mit der anderen Hand den Kontakt nicht verlieren, was ich jetzt doch tun musste. So schnell wie möglich goss ich genügend davon in meine Handfläche und verschmierte sie darin. Sie sollte Körpertemperatur haben, wenn ich sie aufbrachte.

Kirsten blieb die wenigen Augenblicke so sitzen wie zuvor, was mich beruhigte. Ich hatte Angst gehabt, dass diese kurze Unterbrechung, allem einen Schlussstrich geben würde. Doch jetzt war ich mir sicher, dass sie genau wusste, was sie wollte und ich war dazu bereit ihr das zu geben.

Als ich meine Handflächen wieder gegen ihren Rücken drückte, zuckte sie etwas weg, denn die Creme hatte noch nicht die volle Körpertemperatur erreicht und fühlte sich sicher, auf ihrem rot gekratzten Rücken, recht kühl an. Doch sofort kam sie wieder zurück und ich konnte das glitschige Zeug großflächig verteilen. Dazu musste ich noch zweimal nachholen, aber das konnte ich jetzt mit entsprechender Sicherheit machen. Zum Schluss verteilte ich noch etwas von dem Zeug auf ihrer Schulter und fing dort an sie zu massieren. Fast ungehindert glitten meinen Finger über ihre Haut, nahmen sie dazwischen und kneteten mal stärker, mal sanfter. So wie ich es für richtig hielt. Dabei musste ich feststellen, dass ich mit meiner Vermutung fast immer richtig lag, denn Kirsten zuckte nur einmal weg. Ansonsten blieb sie so sitzen wie zuvor.

„Tut das gut!“, kam ein weiters Mal von ihr, „ich glaube, so hat mich noch niemand verwöhnt. Da könnte ich stundenlang ertragen!“

Während sie das sagte, hob sie auf einmal ihre Hände an und zog die Ärmel über die Hände, die dort die ganze Zeit gelegen hatten. So waren ihre Hände frei und sie reckte diese einmal in die Höhe. Der zuvor krumme Rücken streckt sich zuerst, bildete dann ein Hohlkreuz. So blieb sie einen Moment sitzen und ließ sich dann einfach nach hinten umfallen.

Ihre Schulter drückte sich gegen meinen Brustkorb und ihr Kopf lag unter dem Meinen, passte noch unter mein Kinn. Meine Hände lagen in dem Hohlraum zwischen ihrem Rücken und meinem Bauch. Ich war von dieser Aktion so überrascht worden, dass sich im ersten Moment stockte. Doch das änderte sich sehr schnell.

Zuerst strichen meine Hände an ihren Seiten entlang, fuhren von unten nach oben, überwanden die bekannten Rippenbögen und hielten erst kurz unter ihren Achseln. Hier blieben sie einen Wimpernschlag liegen und fuhren dann zurück, bis zum Gummi des Höschens.

Das Hohlkreuz von Kirsten verschwand und ihr kompletter Rücken, lehnte sich an mich an.

Die Berührung ihrer Haut auf meiner, war fast ein Schock für mich. Hatte ich es doch lang nicht mehr empfunden, jedenfalls nicht mehr mit dieser Spannung. Um sie noch intensiver spüren zu können, griff ich Kisten jetzt in Höhe ihres Beckens an die Seite und zog sie an mich heran.

Jetzt lag nicht nur der größte Teil ihres Rückens an meinem Bauch, sondern ihr kleiner Po presste sich zwischen meine geöffneten Beine. Was dazu kam, war, dass ihr Kleid sich beim Heranziehen an mich heruntergezogen hatte. Ihr straffer Hintern lag bis auf das Höschen frei und der Stoff des Kleides, lag nur noch locker, um ihre Oberschenkel.

Ich konnte genau fühlen, wie sich mein inzwischen steifer Stamm gegen Kisten drückte, aber das schien sie nicht zu stören. Im Gegenteil. Ich hatte den Eindruck, als wenn sie selber dagegen drückte. Dazu ließ sie ihre Hüfte nur ganz minimal hin und her wackeln, trotzdem übertrug sich diese seitliche Bewegung auf mein bestes Stück, verstärkte die Reizung noch mehr, die mich gefangen hielt.

Mit leicht zitternden Fingern, verließen meine Hände jetzt die Seiten von Kirsten und legten sich gegen ihren Bauch.

Kirsten zog einmal die Luft scharf in ihre Lunge ein, als sie es spürte.

Wie von selbst begaben sich meine Hände auf Erkundungstour. Auch wenn sie das Terrain schon einmal erforscht hatten, war es unter diesen Umständen vollkommen anders. Vollkommen nüchtern war es ein ganz anderes Erlebnis. Besonders als ich jetzt wieder die Flasche nahm und ein weiteres Mal etwas davon, auf Kisten verteilte. Auch ihr Bauch sollte etwas davon haben. Wenig später glitten meine Hände über ihre glitschige Haut, um sie gefühlvoll zu reiben.

Aus Kirstens Mund kamen wieder die Geräusche des Wohlseins. Sie streckte ihren Bauch meinen Fingern entgegen und verstärkte damit die Gefühle, die ich ihr schenkte.

Dieses Mal brauchte mich Kisten nicht führen, denn ich hielt mich nicht länger wie nötig an ihrem Bauch auf. Schon strichen meine Daumen an ihren unteren Rippen entlang und zeigten an, dass sie den Sprung bald machten würden. Dazu nahm ich eine neue Portion Creme in die Hände, verteilte sie sorgfältig und legte sie dann ohne Umwege gegen ihre Brüste, deren harte Warzen gegen die Innenfläche meiner Hände drückten.

Das Stöhnen war jetzt ihren ihre Lippen kam, war zugleich eines der Erleichterung, endlich dort von mir berührte zu werden, zugleich aber auch eines der Spannung.

Nur einen Moment hielt ich inne, wollte ihr eine kleine Pause gönnen, um den veränderten Zustand in sich aufzunehmen.

Dann konnte ich nicht mehr ruhig halten. Ich wusste zwar schon, in welcher Stärke sie es am liebsten mochte, trotzdem begann ich, ihre Brüste erst nur leicht zu kneten. Wollte langsam steigern, die Spannung ins Unendliche treiben, doch Kirsten war da vollkommen anderer Meinung. Sie griff jetzt nach meinen Händen und presste sie stark an sich heran. Sie stöhne lauter auf und ihr Atem wurde schneller, besonders als ich jetzt noch kreisende Bewegungen mit meinen Händen machte. Sofort ließ sie mich wieder los und ich merkte, wie sie sich in den Hüften stärker bewegte. Sie rieb sich intensiver an mir, glitt jetzt auch mit dem Oberkörper an mir hin und her.

Auch wenn sie es mochte, wollte ich es jetzt anders. Ich löste meine Hände von ihren Brüsten und nahm die harten Kirschen zwischen Daumen und Zeigefinger, dann drückte ich leicht zu.

Ein gewaltiger Schauer rann durch Kisten hindurch und ihr Körper schüttelte sich ein wenig. Ein gutes Zeichen für mich und ich drückte ein weiteres Mal zu, hielt die harte Spitze aber unter demselben Druck gefangen und zog sie nach vorne, in die Länge.

Kirsten begann sich an mir zu winden, tat aber keine Anstalt dazu, mich davon abzuhalten. Im Gegenteil. Sie wollte mehr, griff dazu an meine Hände und zeigte mir, was sie mochte.

Ich hatte schon fast Angst, als sie mich anleitete, denn länger und länger zog sie die Brustwarzen. Doch es war genau das, was sie wollte. Also hielt ich mich daran und machte es ihr erneut nach, nachdem sie mich wieder losgelassen hatte. Nur rollte ich sie zusätzlich, zwischen meinen Fingern, hin und her.

Kirsten stöhnte erneut auf, zog die Luft immer wieder scharf ein und ließ sie geräuschvoll wieder heraus. Dazu geriet ihr Körper immer mehr unter Spannung. Als ich sie wieder losließ und einmal über ihren Bauch strich, damit sie sich wieder entspannte, konnte ich unter den Fingerkuppen ihre Bauchmuskeln spüren.

Leider wurde meine Position langsam unbequem. Ich hätte mich gerne angelehnt, denn immer so zu sitzen, war auf die Dauer nicht angenehm. So löste ich mich auf einmal von Kisten und rutschte so weit über die Liege zum Kopfende, dass ich mich dort anlehnen konnte. Sofort packte ich Kirsten wieder an der Hüfte und zog sie zu mir heran. Dabei schob sich ihr Rock so weit herunter, dass er nur noch in den Kniekehlen hing und dann ganz herunter rutschte. Mit einer grazilen Bewegung ließ Kisten ihre Füße daraus herausgleiten und löste sich damit endgültig von dem Stück Stoff.

Jetzt war sie bis auf ihre Höschen unbekleidet und hob die Beine komplett auf die Liege. Wenig später zog ich sie dann wieder ganz an mich heran und hob ebenfalls meine Beine, weit geöffnet, mit auf das Polster.

Da die Lehne nicht gerade war, konnte ich mich jetzt leicht nach hinten sinken lassen und zog Kirsten mit herunter. So lag sie fast auf mir und zugleich zwischen meinen Beinen.

Einen besseren Zugang zu ihrem Körper, konnten meine Hände fast nicht bekommen. Sie legten sich sofort wieder auf ihren Oberkörper und kümmerten sich um ihre Brüste, die danach gierten, erneut in Beschlag genommen zu werden. Ich wollte sie nicht enttäuschen und gab ihnen, was sie wollten, fügte aber andere Variationen dazu. Nicht nur mit zwei Fingern griff ich nach ihren Kirschen, sondern nahm sie zwischen drei. Setzte Daumen, Zeige- und Mittelfinger von oben wie eine Krone auf und rollte sie dazwischen hin und her. Erst als Kirsten sich wieder zu winden begann, zog ich sie in die Länge. Kein Stöhnen mehr, sondern ein Keuchen, kam über ihre Lippen. Hatten ihre Arme zuvor abgespreizt neben meinen Beinen gelegen, griffen ihre Finger jetzt unterhalb meiner Knie zu und drückten sich hinein. Es war so stark, fast krampfartig, dass die Haut über ihren Knöcheln weiß wurden.

Kirsten dabei zu beobachten, wie sie immer stärker in Ekstase geriet, war so aufregend, dass ich mich selber darüber vergaß. Ich hatte zwar die ganze Zeit einen Steifen, aber der interessierte mich nicht, wurde von mir gar nicht wahrgenommen. Meine Konzentration lag darauf, Kirsten zu verwöhnen.

Während sich jetzt eine Hand abwechselnd um ihre Brüste kümmerte, geriet die andere weiter nach unten. Verließ die gut fühlbaren Rippen und überquerte den Bauch. Ich hielt mich nicht bei ihrem Bauchnabel auf, sondern stieß mit den Fingerkuppen gegen das Gummi.

Es lag nicht fest an und so konnte ich langsam, ohne große Mühe, die Finger darunter schieben.

In Kisten machte sich eine gesteigerte Spannung bemerkbar. Sie nahm sehr gut wahr, was ich gerade tat und worauf ich hinaus wollte. Sie verweigerte sich mir auch nicht, sondern half mir sogar noch dabei.

Sie hob ihre Beine an und schaffte es diese über meine Knie zu streifen. Doch nicht nur das, sie öffnete ihre Beine so weit, dass es fast einem Spagat gleichkam. So gab sie meiner suchenden Hand kein Hindernis auf den Weg. Sie wollte es, wollte, dass ich sie auch dort erkundete.

Dieser Aufforderung kam ich nach. Eine solche Einladung lehnte man nicht ab.

Weiter, Millimeter für Millimeter, ließ ich die Finger weiter hineingleiten, wo ihr schon eine gewaltige Hitze entgegen kam. Heiß und feucht wurde es, genauso wie ich es liebte. Zeigte es mir doch unmissverständlich an, wie es um Kirsten stand.

Die Fingerspitzen tasteten sich weiter vor, und als der Mittelfinger gegen eine kleine Erhöhung stieß, zog Kisten ihren Atem scharf in ihre Lunge. Diese stieß sie aber nicht sogleich wieder aus, sondern ihr Körper versteifte etwas und sie hielt ihren Atem an. Dies entlud sich erst, als mein Mittelfinger über diese Erhöhung hinweg glitt, in ein mehr als nasses Terrain geriet, die harte Perle unter sich spürte und diese einmal nach unten drückte.

Jetzt stieß Kisten die Luft wieder unter hohem Druck aus. Keuchend entlud es sich und hing noch etwas länger als Schwingung, in der Umgebung. Doch ich ließ sie nicht in diesem Zustand. Der Finger tauchte noch etwas tiefer, nahm soviel Feuchtigkeit auf, wie er nur konnte, und kam zum Ausgangspunkt zurück. Als er jetzt zart zu reiben begann, wandelte sich Kirstens Zustand fast blitzartig. Ihr unter hoher Spannung stehender Körper versteifte noch mehr. Ihre Beine fingen an zu zittern, was zum Teil sicher auch durch die Anstrengung kam, sie so zu halten. Ihre Arme fuchtelten ein wenig in der Luft herum und die Hände suchten nach Halt, fanden diesen wieder an meinen Beinen. Hier krallten sie sich in das Fleisch meiner Oberschenkel, versenkten ihre Fingernägel darin und erzeugten ein schmerzhaftes Gefühl, was ich nur am Rande mitbekam. Es war ein Gefühl, das ich mit in das Spiel integrierte und zu einem Teil davon wurde.

Schneller rieb ich unten, zog weiter oben die Brustwarzen wieder lang. Das konnte Kisten nicht lange aushalten. Ihr Körper wand sich immer heftiger auf mir und begann zu zucken. Nur noch keuchend und unregelmäßig kam ihr Atem, wurde herausgepresst.

Als ich dann einen weiteren Finger nahm und diesen zusätzlich über die harte Perle streichen ließ, war es um Kirsten geschehen. Sie bäumte sich auf, schnellt mit ihrem Körper hoch und stieß einen lautlosen Schrei in die Luft, die sie nicht mehr dazu in der Lunge hatte. Dann brach sich von einem Moment zum anderen zusammen. Alle Spannung wich plötzlich aus ihrem Körper. Zuckend lag sie auf mir und ich reizte sie nicht weiter. Im Gegenteil. Beide Hände verließen ihren Ort und ich legte sie beruhigend auf Kirstens Bauch. Hier konnte ich zusätzlich spüren, was in ihrem Innersten los war. Es zuckte immer wieder und war unter den Händen genau zu fühlen.

Nur langsam verebbte ihr Zustand, wobei sie zum Schluss nur noch schlaff auf mir lag. Ihr Atem hatte sich wieder normalisiert und machte den Eindruck, als wenn sie schlief. Doch dann begann sie sich wieder zu regen.

„Wow!“, hörte ich zuerst, „das war heftig. Selten so was erlebt. Sie haben ja geradezu magische Hände. Das könnte ich öfter vertragen. Haben sie ab und zu mal Zeit für mich?“

Dann hörte ich ein leises Lachen von ihr und sie drehte ihren Kopf so, dass sie mich zumindest mit einem Auge sehen konnte. Es musste sehr anstrengend sein, denn ihre Halssehnen traten sehr deutlich hervor.

„Und danke, dass sie die Situation nicht ausgenutzt haben. Eigentlich müsste ich mich ja jetzt revanchieren. Aber dafür bin ich viel zu schlapp!“

An mich hatte ich die ganze Zeit nicht gedacht und seltsamerweise war das auch jetzt nicht so. Ich hatte ihr etwas sehr Schönes gegeben, ohne an eine Gegenleistung zu denken. Warum auch, musste ja auch nicht immer sein.

Mit einem Mal hob Kisten ihren Körper von meinem ab, saß einen kleinen Moment da und krabbelte dann von der Liege. Mit zu mir gerichtetem Rücken schob sie ihre Füße in das Kleid und zog es dann herauf. Dabei musste sie sich so weit herunterbeugen, dass ich den großen, dunklen Fleck zwischen ihren Beinen sehen konnte.

Erst als sie den Reißverschluss wieder heraufgezogen hatte, drehte sie sich zu mir um. Ich hatte ihr dabei zugesehen und mich nicht bewegt, daher saß ich immer noch so, wie zuvor da. Kirsten setzte sich noch einmal auf die Liege.

„Immer schön eincremen. Bei Leuten die FKK machen, noch mehr, besonders das da!“

Damit legte sie auf einmal eine ihrer Hände in meinen Schritt und griff nach meinem Dicken, der kaum an Festigkeit verloren hatte. Sofort wurde das Blut ersetzt, was bereits zurückgeflossen war.

Kirstens Finger konnten den Stamm nicht umschließen, besonders nicht, als er jetzt seinen volle Festigkeit zurückerhalten hatte. Sie strich mehrmals daran entlang und ich konnte erkennen, dass es ihr Spaß machte.

„Fühlt sich gut an. Ich denke wir werden uns noch miteinander befassen. Allerdings hoffe ich dann, dass er aus seiner Verpackung kommt. Er hätte es sicher verdient!“

Mit diesen Worten ließ sie ihn los, stand auf, schnappte sich ihre Riemenschuhe und rannte um die Hausecke. Dann war sie genauso schnell verschwunden, als wenn sie nie da gewesen wäre. Nur die fast leere Flasche Sonnenmilch deutete noch darauf hin.

Was mir jetzt auffiel, war natürlich, dass sie die CDs immer noch nicht mitgenommen hatte. Dieses Mal sicherlich nicht aus Absicht. Bei dem vorigen Mal war ich mir da inzwischen nicht mehr sicher. Kirsten wusste genau, was sie wollte, und würde es ich auf die eine oder andere Art und Weise auch holen. Darüber war ich mir vollkommen sicher.

Jetzt war es an der Zeit, meine eigene Anspannung los zu werden. Es war schließlich nicht alles ohne Wirkung an mir vorbei gegangen. Ich beschloss duschen zu gehen und schon wenig später floss meine Erregung durch den Abfluss.

Die nächsten Tage wurden grausam. Ich hörte und sah nichts mehr von Kirsten. Ich hatte weder Rufnummer, noch eine andere Möglichkeit sie zu erreichen und Melissa konnte ich schlecht danach fragen. Einmal davon abgesehen fragte ich mich, ob ich sie dann überhaupt von meiner Seite aus kontaktiert hätte.

Zuerst stürzte ich mich in meine Arbeit und kam besser voran, als ich dachte. Ich schaffte mehr als sonst und so gesehen, hatte das Ganze eine gute Seite. Doch ich konnte keine sechzehn Stunden am Tag auf meinen Bildschirm schauen, das machte meine Augen einfach nicht mehr mit. Ich suchte mir also einen Ausgleich und kam auf die Idee, mir den Schuppen im Garten wirklich mal genauer anzusehen. Nur dafür, um den Rasenmäher unterzustellen, war er wirklich zu schade. Also ging ich hin und begann ihn erst einmal auszuräumen.

Teilweise war das Gartenhäuschen mit Dingen vollgestopft, die man irgendwann einmal wieder gebrauchen konnte. Glaubte man jedenfalls. Aber wie immer, aus den Augen aus dem Sinn. Dazu kam, dass die Dinge dort nicht besser wurden. Als ich unter einem alten Sofapolster ein Mäusenest fand, wurde mir klar, dass man mit den Sachen nichts mehr anfangen konnte. Also beschloss ich, diese zu entsorgen.

Ich ging zurück ins Haus und meinen Hobbykeller. Dort fand ich, wonach mein Sinn trachtete und schon wenig später, hörte man stundenlang den Motor meiner Kettensäge. Es ist nicht gelogen. Ein Möbelstück nach dem anderen zog ich hervor und machte ihm den Garaus. Keine Chance mehr darauf, den Vorgang rückgängig zu machen. Ich sägte die Stücke so klein, dass sie in den Kachelofen passen würden. Zum Anmachen. Klar, eigentlich war das verboten. Lackierte Teile gehörten da nicht hinein, aber wo kein Kläger, kein Beklagter. Sollte ja nur zum Anmachen sein.

Nach etwas mehr als vier Stunden war ich damit fertig und sah aus wie ein Schreiner. Jede Menge Sägemehl klebte mir in Haaren und Klamotten und ich stand in der Mittel eines kleinen Schlachtfeldes. Um mich herum waren die Holzstücke, mehr oder weniger geordnet, gestapelt. Die brachte ich jetzt in den Keller und brauchte noch einmal eine ganze Zeit dafür. Erst danach begutachtete ich das Ergebnis im Inneren des Häuschens.

Von außen sah es gar nicht so groß aus, aber wenn man es leer geräumt hatte, war es recht geräumig. Sicher passte einiges hinein und ich machte mir Gedanken darüber, was man davon machen konnte. Zum Schluss musste ich grinsen, als ich auf den dummen Gedanken kam, ein kleines Lustschlösschen draus zu machen. Aber je länger ich darüber nachdachte, umso genauer nahm dieser Gedanke Form an. Warum auch nicht.

Zum Schluss sah ich mir noch die bauliche Substanz an, damit einem nicht irgendwann das Dach auf den Kopf fiel. Es gab einiges zu ersetzten, aber ich fand, dass ich das durchaus alleine bewerkstelligen könnte. Überhaupt fand ich, dass mir ein wenig Bewegung guttun würde. In Verbindung mit etwas herumwerkeln, kam sogar noch was Sinnvolles dabei raus. Bewegung ja, aber nur dann, wenn es was brachte. Ich konnte dem nichts abgewinnen, in den Park zu gehen und stumpfsinnig Runden zu drehen.

Als es dann dunkel wurde, ging ich ins Haus und brachte meine Gedanken auf Papier, besser gesagt in den Rechner. Bis spät in die Nacht saß ich an dem Plan und war, selbst nach Stunden, damit nicht zufrieden. Aber das kannte ich von mir. In meinen Augen wurde niemals etwa fertig, es gab immer etwas zu verbessern. Sagen wir mal so, wenn etwas 90% ig ist, dann ist es eigentlich schon perfekt. Sagen andere. Ich sehe das anders.

Schon am nächsten Morgen kuppelte ich meinen Anhänger an den Wagen und ab ging es zum Heimwerkermarkt meines Vertrauens. Zuvor hielt ich aber noch bei einem Möbelhaus und sah mir einige Dinge an. Seltsamerweise kam ich mit einem unterschriebenen Kaufvertrag wieder heraus. Das es so schnell gehen würde, hatte ich nicht gedacht.

Im Baumarkt dauerte es ebenfalls nicht lange. Ich wusste schließlich, was ich wollte und schon drei Stunden später war ich nicht nur Eigentümer diverser Rohstoffe, sondern auch noch eines nagelneuen Akkuschraubers und einer Zug-Gehrungssäge, die ich immer schon gebraucht hatte. Warum ich die zuvor noch nicht gehabt hatte, war mir wirklich schleierhaft. So etwas musste man doch als praktizierender Heimwerker haben.

Den restlichen Tag sah man mich nur noch mit meinem alten Akkuschrauber herumrennen, da der neue noch nicht geladen war. Akkus brachen halt ihre Zeit. Um ehrlich zu sein, brauchte ich ihn später nur noch dazu, die Möbel zusammenzuschrauben. Am Abend testete ich ihn damit, dass ich einen abgebrochenen Schneebesen in das Futter stopfte und damit einen Drink aufquirlte. Sicher ein seltsamer Anblick, aber man musste schließlich eine Verwendung dafür finden.

Hier muss wieder einmal gesagt werden, dass Selbstständigkeit etwas Herrliches sein kann, denn am nächsten Tag dachte ich nicht ans Arbeiten, sonder schwang die Pinsel. Sowohl von außen, als auch von innen, musste erst abgeschliffen und dann neu lackiert werden. Von außen wurde das Häuschen wieder in das dunkelgrün getaucht, welches es zuvor schon gehabt hatte. Nur eben neu. Innen beließ ich das Holz so, wie es war, bekam nur eine farblose Lasur. Soweit es ging, sollte das Holz seine natürliche Maserung und Beschaffenheit behalten.

Das letzte Holzstück strich in im Schein einer neu erworbenen Petroleumlampe an. Strom gab es hier draußen nicht und ich beschloss, es auch so zu belassen. Es sollte ein kleines Domizil werden, in dem kein moderner Schnickschnack, sprich irgendetwas Technisches, vorhanden war.

Ich würde noch einen kleinen Kanonenofen einbauen, falls es einmal kalt wurde, ansonsten kamen nur noch die Möbel hinein, die ich bestellt hatte.

Als alles soweit fertig war, ließ ich den Pinsel aus der Hand fallen und besah mir mein Werk. Für meine handwerklichen Verhältnisse sah alles recht gut aus und es wunderte mich fast, dass ich es so gut hinbekommen hatte. Man muss sich auch mal selber loben, wenn es sonst keiner tut.

Jetzt war nur die Frage, wann die Möbel kommen würden. Ich hatte auf der einen Seite Dinge gekauft, die mir gefielen, auf der anderen Seite war ein Kriterium die Lieferbarkeit. Ich wollte keine Monate darauf warten. So hatte man mir versprochen, dass sie noch diese Woche kommen sollten. Es würde mich wundern, wenn sie in der Zeit kommen würde. Ich tippte eher auf zwei bis drei Wochen.

Das Unmögliche geschah. Am nächsten Morgen riefen sie an und fragten, ob ich da wäre. Sie könnten einen Termin dazwischen schieben, und da alles auf Lager wäre, vorbeibringen.

Wow, das hatte ich nicht erwartet. Natürlich konnten sie kommen und schon wenig später, saß ich inmitten diverser Kartons und Schachteln. Jetzt kam die große Zeit des neuen Akkuschraubers, obwohl es ein einfacher Inbusschlüssel getan hätte. Es gab kaum ein Teil, was man damit nicht hätte verschrauben können. Nur noch etwas Leim dazu und einen kleinen Hammer und schon konnte es los gehen.

Kartons wurden aufgemacht und schon saß ich in der Mitte eines Haufens von Brettern, Schrauben und diversen anderen Kleinteilen. Fehlte noch die Aufbauanleitung, die wie immer so unverständlich wie möglich war. Mir ist unverständlich, warum man nicht ein paar Seiten mehr hat, um alles genau zu erklären bzw. warum die Hersteller nicht einmal in ihren Leben etwas vernünftig machen können. Soll heißen, jemanden Fragen, der des deutschen mächtig ist. Es muss ja nicht jedes Wort der Rechtschreibung entsprechen, aber da liegt gar nicht der Hase im Pfeffer. Sie geben sich die größte Mühe, die Sätze seltsam zu schreiben, dass man glaubt, dass sie Würfel nehmen, auf jede Seite ein Wort schreiben und dann einmal damit würfeln. Wenn man mehrere Würfel dazu nimmt, kommt genau das dabei raus.

Wie immer ist man zum Schluss davon überzeugt, dass es auch ohne Beschreibung geht. Allerdings hat man dann am Schluss garantiert ein paar Schauben übrig, wobei man ums Verrecken nicht heraus bekommt, wozu die gut sein sollen. Wenn man die Bedienungsanleitung gelesen hätte, wäre es einem aufgefallen, dass sie pauschal mit in der Tüte waren und zu einem anderen Schrank gehörten. Da man aber nicht differenzieren wollte, stopfte man in jedes Paket denselben Beutel.

Da man das aber nicht las, blieb immer ein schlechtes Gefühl übrig, wenn man darüber nachdachte, dass dieses genau die Schrauben waren, die normalerweise den Möbeln die Stabilität gaben.

So war ich recht vorsichtig, als ich mich das erste Mal auf das Bett fallen ließ. Nicht sehr groß, gerade einmal 1,40 breit, aber ausreichenden Platz zum Schlafen. Dazu einen kleinen Tisch mit zwei Stühlen, ein Sideboard, wobei ich mir noch nicht sicher war, wozu das gut sein sollte. Sah einfach nur gut aus. Den Kanonenofen würde ich morgen holen und kam in eine noch unbesetzte Ecke. Mit der großen Petroleumlampe an der Decke, sah es bei Genauerem betrachten so aus, wie man es von irgendwelchen Filmen kannte. Diese Art Häuschen standen meistens irgendwo in verschneiten Wäldern und halb erfrorene Menschen versuchten, sich im Schneesturm, genau dorthin zu retten. Der einzige Unterschied war der, dass mein Häuschen kein Blockbohlenhaus war. Hier mussten dickere Latten reichen. Allerdings wollte ich hier auch keinem Schneesturm trotzen.

Ganz zum Schluss brachte ich über dem Eingang noch eine kleine Solarleuchte an. Das einzige Zugeständnis an die neue Zeit. Übrigens nahm ich sie später wieder ab, da sie im Spätsommer dafür sorgte, dass jede Mücke im Umkreis von hundert Metern meinte, diese und damit auch die Menschen, besuchen zu müssen, die in der Nähe waren.

Um mein Werk einzuweihen, ruhte ich die erste Nacht nach Fertigstellung in dem Gartenhäuschen und war darüber erstaunt, wie anders man dort schlief. Durch die relativ dünnen Wände bekam man von der Umwelt wesentlich mehr mit, besonders in dieser Nacht, denn der Wind blies recht stark. Er heulte ein wenig um die Ecke und es zog ein wenig, obwohl ich alles so gut wie möglich abgedichtet hatte. Ich beschloss dem auf den Grund zu gehen.

Melissa bekam mein tun natürlich mit. Sie zuckte nur mit der Schulter und konnte nicht verstehen, was mich dazu trieb. Ihr wäre es niemals in den Sinn gekommen, das Haus zu verlassen, um dort zu schlafen. Warum auch.

An nächsten Morgen war ich ein wenig erschlagen. Es lag daran, dass ich mich erst daran gewöhnen musste, mit den Geräuschen der Natur zu leben. Der Wind und andere Töne die in den Schuppen drangen, waren im Haus nicht zu hören, oder zumindest nicht so laut. Dabei war es nicht unangenehm, sondern nur ungewohnt. So hatte ich die halbe Nacht wach gelegen und gelauscht. Sich dabei in die Decke zu mummeln war etwas Herrliches.

Den nächsten Vormittag verbrachte ich noch damit, die restlichen, erkennbaren Löcher zu stopfen. Es war nicht viel, aber es reichte, um einen ungewollten Luftaustausch im Häuschen zu haben. Das stellte ich ab. Danach musste ich mich leider wieder meinen leidigen Aufgaben stellen, soll heißen, arbeiten. Auch wenn ich im Moment keine Lust dazu hatte. Aber in der Zeit, ohne Arbeit verdiente ich halt nichts, also musste es sein. Selten habe ich mich dazu so quälen müssen. Bis alles soweit erledigt war, dauerte es bis in den frühen Abend. Die ganze Zeit über hatte ich gemerkt, dass der wenige Schlaf nicht sonderlich gut für mich gewesen war. Immer wieder musste ich gähnen und konnte zum Schluss die Augen nicht mehr aufhalten. Als es immer später wurde, schleppte ich mich ins Bett und kaum lag ich dort, schlief ich auch schon ein.

Den nächsten Morgen erlebte ich wesentlich ausgeruhter und frischer. Die Wechselbäder unter der Dusche, die ich mir selber verordnete, wirkten zusätzliche Wunder. Wenig später saß ich frisch und gereinigt, nur im dick frottierten Hausmantel eingehüllt am Küchentisch und goss mir die erste Tasse Kaffee ein. Alleine der Duft, der mir in die Nase stieg, ließ mich noch mehr aufblühen. Mit beiden Händen hielt ich die große Tasse fest und schaute dabei verträumt, aber wach wie selten, in den Garten. Es war noch früh und der Tau lag noch auf vielen Pflanzen, der in der Sonne glitzerte.

Ich schrak zusammen, als auf einmal ein Recht verschlafen wirkendes „Guten Morgen!“, an meine Ohren drang. Jäh wurde ich aus der Stimmung gerissen und registrierte Melissa neben mir. Sie selber in einen Morgenmantel gehüllt, mit hochgestecktem Haare, die trotzdem noch wirr vom Kopf abstanden. Für die Rundumrenovierung, würde sie sicher eine ganze Zeit brauchen. Was das Bild noch abrundete, waren die Latschen, die sie an den Füßen trug. Alte Dinger, die auch von mir hätten sein können. Melissa hatte sie schon seit Jahren und mit der Zeit hatten sie dieses Aussehen angenommen. Nicht schön, aber es gab halt Dinge, von denen man sich nicht trennte.

Melissa stand einen Moment an dem Tisch und ich dachte sie wäre versteinert. Zumindest regte sie sich nicht und stand einfach nur da, wobei ihr Blick nicht in meine Augen gerichtet war. Er war tiefer gegangen und ich versuchte, der Richtung mit meinem Blick zu folgen. Erst dann wurde mir klar, was sie die letzte halbe Minute angestarrt hatte.

Ich hatte vergessen, dass ich unter dem Hausmantel nichts anhatte und so klaffte er weiter unten auseinander. Tja, dazu kam einfach, dass Männer manchmal morgens, einfach so aus heiterem Himmel, an einer bestimmten Stelle, etwas aufgepumpt sind. Sollte heißen, ich hatte eine Morgenlatte. Nicht sehr ausgeprägt, aber immerhin.

„Ähhhm!“, meinte ich nur und zog den Stoff des Mantels darüber, „Tschuldigung. Habe ich gar nicht bemerkt!“

„Och, schon gut. Bist ja nicht der erste Mann, den ich so sehe!“

Dabei zog sich auf einmal ein breites Grinsen über Melissas Gesicht.

„Kann ich einen Kaffee abhaben?“

Ich nickte und Melissa holte sich eine Tasse. Dann setzte sie sich mir gegenüber und schob die den Becher in meine Richtung. Wenig später goss ich ein und schaute dem fast schwarzen Gebräu dabei zu. Dabei entging meinem Blick nicht, dass auch Melissas Bademantel nicht gerade züchtig verschlossen war. Er hätte gerichtet werden müssen, denn ihre zwei weichen Kissen versuchten sich geradezu, durch den Spalt zu drängen. Ein wenig weiter und sie wären einfach herausgefallen.

Dabei sahen sie so flauschig aus, dass sie sicher für Kleinkinder etwas besonders schmackhaftes gehalten werden würden. Wobei ich nicht ausschließen will, dass große Jungen ebenfalls ihre helle Freude daran hätten. Obwohl Melissa mir schon wenige Sekunden später diese Aussicht entzog, blieb das Bild in meinem Kopf haften.

Ein paar Minuten saßen wir schweigend da und tranken den Kaffee. Dann wurde ich 50 Euro los. Am Ende des Monats waren auch noch Tage, die überbrückt werden mussten. Ich konnte es verstehen. Einmal davon abgesehen, dass ich Melissa kaum etwas abschlagen konnte. Wie Väter halt zu ihren Töchtern sind.

Sichtlich wacher verabschiedete Melissa sich wieder, gab mir noch einen saftigen Schmatzer auf die Stirn und ich konnte ihren unverwechselbaren Duft einatmen. Dann verließ sie die Küche in Richtung ihres Bades. Dort würde sie so schnell nicht mehr herauskommen, da war ich mir sicher.

Blieb mir wieder die Alternative zu arbeiten oder auch nicht. Lust hatte ich immer noch nicht. Aber wie immer nutzte es nichts. Noch im Mantel eingeschlagen, setzte ich mich in das Arbeitszimmer und fing an, Papiere zu sortieren. Dabei hatte ich die letzte Tasse Kaffee mitgenommen. Immer wieder nahm ich einen Schluck aus der Tasse und sah mindestens eine Minute lang aus dem Fenster, welches in den Garten ging. Viel zu schade, den Tag so zu verbringen. Es sah so schön aus und ich beschloss, in die Stadt zu gehen. Ich war schon ewig nicht mehr dort gewesen und wollte einmal sehen, was es Neues gab.

Gesagt, getan. Nur eine halbe Stunde später war ich fertig. Melissa musste es irgendwie mitbekommen haben, denn sie steckte weiter oben ihren Kopf durch den Türspalt und fragte, ob ich noch etwas vorhätte.

„Ich will in die Stadt. Warum fragst du?“, kam meine Antwort.

„Kannst du mich mitnehmen. Ich wollte auch dahin mich mit meinen Freundinnen treffen. Wäre nett. Dauert auch nicht lange!“

Was sollte ich darauf jetzt sagen. Klar, es würde für meine Verhältnisse doch lange dauern, aber Tochter ist Tochter. Also sagte ich ihr zu und das lange warten begann.

Ich will ja nicht übertreiben, aber mir kam es so vor, als wenn mein Bart um mindestens fünf Millimeter gewachsen war, als sie endlich die Treppe herunter kam.

Aus der Raupe vom Morgen war ein Schmetterling geworden und ich schwelgte in ihrem Anblick. Dass ich daran teilgehabt hatte, dass so etwas entstanden war, konnte ich mir immer nur schwer vorstellen.

In der Stadt angekommen, dachte ich zuerst, dass Melissa sich gleich von mir trenne, würde. Mit Papa dort aufzukreuzen, war sicher nicht sonderlich cool oder wie man es jetzt auch immer nannte. Doch da hatte ich mich getäuscht. Sie hakte sich bei mir ein und ich ging mit vor Stolz geschwollener Brust neben ihr her. Es musste ja keiner wissen, dass sie meine Tochter war. Immerhin fand ich, dass ich nicht so schlecht aussah. Also konnte man es mir ruhig einmal abnehmen, dass auch ich so einen heißen Feger haben konnte. Und tatsächlich hatte ich den Eindruck, als wenn mich mehr Menschen anschauten als sonst.

Wenig später wurde mir das von Melissa bestätigt, denn sie meinte. „Ist komisch, aber die Leute schauen anders als sonst. Kommt sicher daher, dass sie denken, dass so ein gut aussehendes Mädel alles bekommen kann, was sie will!“

Ich beließ Melissa in der Meinung und wusste doch innerlich, dass sie nur wegen mir schauten.

„Hehe, weißt du was? Vielleicht denken ja auch einige, dass du mein Sugar-Daddy bist. Echt lustig!“

Als sie das sagte, kam sie noch näher an mich heran und wir berührten fast mit der ganzen Seite.

Doch dieses Spiel hielt ging nicht mehr lange weiter, denn ihre Freundinnen kamen um die Ecke und umringten uns für einen Moment. Dabei wurde war ich natürlich nur Statist, der wenig später seiner Wege ging. Um ehrlich zu sein, war es mir auch lieber. Eine junge Frau zur Tochter zu haben, war die eine Seite, aber einen ganzen Haufen davon um sich herum, war mörderisch. Dafür war ich inzwischen zu alt und wenn, dann nur aus einiger Entfernung zu genießen. Vielleicht auch mit Alkohol im Blut. Aber davon dann bitte eine Menge.

So schlenderte ich noch eine ganze Weile durch die Stadt. Es gab nichts, was ich nicht schon gesehen hätte, aber trotzdem war es mal wieder schön, unter Menschen zu kommen.

Plötzlich hörte ich direkt neben mir eine Stimme, die mich etwas zusammenfahren ließ.

„Hallo junger Mann!“, kam es verstellt aus einer Kehle, die anscheinend zuvor mit einem Reibeisen verändert worden war. Als ich mich zur Stimme umdrehte, konnte ich es kaum glauben.

Kirsten stand da, räusperte sich einmal und grinste mich dann an.

„Na, etwas erschrocken Herr Krause. Tut meiner Stimme nicht gut so etwas, aber macht immer wieder Spaß. Es ist lustig, sie so erstaunt zu sehen. Was machten sie denn hier in der Stadt? Ich hätte nicht gedacht, sie hier zu treffen!“

„Warum nicht? Ich muss doch mal sehen, was der Markt so hergibt!“

„Hmmm!“, meinte sie, „was wird denn bevorzugt. Die jungen Brünetten, die aufgedonnerten Blonden, die strengen Schwarzhaarigen oder doch die temperamentvollen Roten? Ich weiß, alles Klischee, aber immer wieder einen Spruch wert!“

„Ich dachte eher an eine neue Soundbar für den Fernseher. Auch sexy, für mich jedenfalls!“

„Dann sind sie an der Weiblichkeit nicht interessiert?“, fragte mich Kirsten und sah mich dabei mit ihren großen Augen an, wie ein Katzenjunges.

„Das würde ich nicht sagen, aber man wird ruhiger im Alter!“

Dabei musste ich dann ebenfalls ein wenig grinsen.

„Sie sind doch nicht alt. Methusalem war alt, aber sie doch nicht. Sie sind in den besten Jahren, soweit ich das beurteilen kann. Jede Frau sollte sich glücklich schätzen, wenn sie in den Genuss von ihnen kommen würde!“

„Im Schmeicheln bist du nicht ungeübt, das muss ich dir schon lassen!“

„Nö, manchmal recht hilfreich, wenn man etwas bekommen möchte!“

„Und was willst du im Moment?“, fragte ich ohne einen Anflug von Hintergedanken.

„Ein Eis!“, kam es prompt und ich musste einmal kurz lachen. Nicht darüber was sie gesagt hatte, sonder die Art wie sie es tat. Sie hatte dabei ihren Arm bei mir eingehakt und zog mich gespielt in die Richtung, ihrer favorisierten Eisdiele. Während wir dort hingingen, hatte ich den Eindruck, als wenn mich einige Menschen besonders intensiv ansahen. Vielleicht hatten sie mich schon mit Melissa gesehen und fragten sich jetzt, warum ich jetzt eine andere junge Frau bei mir hatte.

Um ehrlich zu sein, ich genoss die Blicke. Ab und zu tut einem der Neid anderer Menschen richtig gut.

Im Eiskaffee angekommen, suchte Kisten einen Tisch aus, von dem man gut sehen konnte, aber nicht gut gesehen wurde. Ein strategisch gut ausgesuchter Ort. Hier ließen wir uns nebeneinander nieder und blätterten in den Angeboten des Betriebs. Lecker sah alles aus, wie immer in diesen Verköstigungsbetrieben. Viel zu lecker. So lecker, dass man sich nicht entscheiden konnte. Zwei Mal musste die Kellnerin unverrichteter Dinge abziehen, bevor wir uns entscheiden konnten. Doch unsere Bestellung entschädigte sie dann mit einem etwas größeren Auftrag. Das Trinkgeld würde entsprechend ausfallen.

Jetzt hatten wir Zeit uns umzusehen. Von unserem Platz aus konnten wir die Menschen auf der Straße vorbeiziehen sehen und Kirsten gab mehrmals einen Kommentar ab. Sie taxierte sie sehr genau und nur wenige kamen wirklich gut dabei weg. Verwunderlich war nur, dass sie nichts über die Männer sagte, sondern sich nur über die Frauen äußerte. An fast jeder hatte sie etwas auszusetzen.

Wenn ich dann einmal einen Einwand dazu einbrachte, wurde der nur selten zugelassen. Da sie die ganze Zeit mehr oder weniger redete, kam ihre Frage sehr plötzlich.

„Und auf was für Frauen stehen sie so? Ich meine, ist schon eine vorbeigelaufen die sie interessiert hätte?“

Zuerst wusste ich nicht, was ich darauf sagen sollte und bekam noch etwas Zeit mit der Beantwortung, denn die Kellnerin brachte die beiden Berge von Eis. Anders konnte man es nicht beschreiben. Die Augen waren wieder einmal zu groß gewesen, befürchtete ich, aber es half nichts.

Der erste Löffel voll,kam einer Offenbarung gleich. Hatte ich doch schon lange nichts Vergleichbares mehr zu mir genommen. Wenn Italiener neben Pizza etwa konnten, dann Eis machen.

Genussvoll rollte ich mit den Augen und Kirsten tat es mir gleich.

„Also!“, begann ich langsam, „Ich habe keinen bestimmten Geschmack, was Frauen betrifft. Es muss einfach passen. Weißt schon, man muss sich riechen können. Anders kann ich das nicht beschreiben!“

„Hmmmmm!“, meinte sie und sah mich eine Weile lang an, während sie sich immer wieder den Löffel in den Mund schob und diesen dann abschleckte.

„Herr Krause nimmt also, was er bekommen kann. Muss nur gut riechen!

Mögen sie Sandelholz? Ich liebe es. Viele meinen zwar, dass es nach Motte riecht, aber ich bin da ganz anderer Meinung. Wenigstens noch ein natürlicher Duft. Ob der so natürlich in die Flasche kommt, steht auf einem anderen Blatt.“

„An dir riecht es sehr gut! Passt auch zu dir!“

„Danke! Es freut mich sehr, dass sie mich riechen mögen!“

Sie wusste genau, dass es so nicht gemeint war, und fing selber darüber an zu lachen, was erst erstarb, als der nächste Löffel Eis Einlass fand. Trotzdem schmunzelte sie immer noch und ich konnte mich diesem nicht entziehen. Kirsten war ein Mensch, der einem dazu brachte, gute Laune zu haben. Ein wirklich großer Pluspunkt.

Ich hatte schon gehört, dass es gerade unter den dünnen Menschen einige gab, die mehr essen konnten, als man glaubte und genau zu dieser Gilde gehörte Kirsten. Löffel für Löffel verschwand in ihr und ich war schon nah dabei zu schauen, ob es nicht irgendwo wieder bei ihr herauslief.

Als ich schon nicht mehr konnte, war sie immer noch fröhlich dabei, das Zeug in sich zu schaufeln. Erst ganz zum Schluss, sozusagen als Endpunkt blieb die Waffel übrig, die obligatorisch dazu gereicht wurde.

„Wow, pappen satt. Ich glaube, dass ich die nächsten Tage nichts mehr essen brauche.“

Dabei leckte sie sich mehrmals langsam über die Lippen und sah mich dabei an.

Wenigs später drückte mich die Blase und ich musste mal eben um die Ecke. Als ich wiederkam, saß Kirsten nicht mehr alleine dort. Stattdessen hörte ich eine enttäuschte Stimme: „Ach du bist das Papa. Kirsten ist doof, sie hat zu uns gesagt, dass sie mit ihrem neuen Freund hier wäre und wir waren schon so gespannt auf ihn!“

Kirsten saß zwischen Melissa und den anderen Mädels und amüsierte sich köstlich. Wie die anderen uns gefunden hatten, wusste ich nicht und war auch nicht froh darüber. Lieber hätte ich noch länger mit ihr alleine verbracht.

Etwas hatte das Ganze dann doch für sich. Ich war umringt von sechs Schönheiten und später ging ich auch mit ihnen aus dem Laden. Mein Lächeln sagte alles, besonders denen, die mich zum dritten Mal an diesem Tag sahen.

Am Abend saß ich gemütlich auf dem Sofa im Wohnzimmer und ließ den Tag ausklingen. Ich war mit mir und der Welt zufrieden, aber besonders mit der Soundbar, die ich dann doch noch fast nebenbei gekauft hatte. Der Klang war wirklich überragend und ich sah mir eine DVD an, auf der man die Soundeffekte sehr gut hören konnte. Fast wie eine entsprechen größere Anlage für Raumklang. Für den schnellen Gebrauch sehr gut zu handhaben.

Melissa war später nach Hause gekommen. Sie hatte bequeme Klamotten angezogen und kam zu mir herunter. Es war schon etwas länger her, dass wir uns etwas zusammen angesehen wollten. Sie trug wieder den kuscheligen Hausmantel und die Puschen, die sie oft morgens anhatte. Da ich mit dem Film schon angefangen hatte, hatte sie den Anfang nicht mitbekommen. Sie kannte den Streifen noch nicht, und da ich noch nicht lange geschaut hatte, fing ich noch einmal von vorne an. Zuvor machte ich uns aber noch einen heißen Kakao. Mir war einfach danach, und als ich damit in die Stube kam, war Melissa ebenfalls davon begeistert. Als ich mich setzte, kuschelte sie sich mit angezogenen Beinen seitlich an mich heran und ich startete den Film neu.

So hatten wir schon lange nicht mehr zusammengesessen und ich fragte mich insgeheim, was sie dazu veranlasst hatte, aber ich hielt es nicht für gut, diese Frage jetzt auch in den Raum zu stellen. Es hätte die Stimmung sicher kaputtgemacht.

Der Film war lang, sehr lang und für Melissa wurde es etwas zu unbequem. Darum drehte sie sich zur Seite und lag wenig später in etwa so, wie Kisten vor wenigen Tagen. Gedankenversunken kraulte ich auch ihren Kopf und sah mir den Film bis zum Schluss an. Soweit kam Melissa nicht. Schon eine halbe Stunde vor Ende, hörte ich ihre Art zu atmen, wenn sie schlief. Es war ein anderes Atmen als sonst und das tat sie wirklich auch nur dann. Ich wollte sie nicht wecken und ließ sie daher schlafen. Doch als der Film zu Ende war, musste ich eine Entscheidung treffen. Entweder ich weckte sie auf oder nicht. Wenn ich es nicht tat, dann kam die nächste Frage.

Auf dem Sofa schlafen lassen oder ins Bett tragen. Ich war mir sicher, dass ich es schaffen würde, so gewichtig war meine Kleine nicht und ich noch einigermaßen in Form. Dazu sah ich jetzt das erste Mal nach unten und damit an ihr entlang, denn zuvor hatte mich der Film davon abgehalten.

Sie lag seitlich mit angezogenen Beinen auf dem Sofa und mit dem Kopf in meinem Schoß, sodass ihr Hinterkopf an meinen Bauch stieß. Durch die seitliche Lage war das Revers des Hausmantels auseinandergegangen und ließ meine Augen mehr sehen, als sie es sollten.

Melissa trug unter dem Mantel nichts am Oberkörper, kein Shirt, kein BH. Das hätte ich nicht vermutet. So konnte ich die oben liegende Brust seitlich und in voller Größe sehen. Ein Anblick, der mir den Mund austrocknete. Weich wie ein Kissen sah es aus und ich hätte am liebsten zugegriffen, um sie zu drücken. Nur ganz sanft, fast nur gehaucht, hätte darauf gewartet, dass die Brustwarze reagierte und härter, größer geworden wäre.

Dabei war es mir gar nicht bewusst, dass diese Brust zu Melissa gehörte. Sie sah einfach nur so schön aus, dass es fast eine Schande war, sie nicht zu berühren.

Das wiederum machte sich in meiner Hose bemerkbar. Unaufhaltsam wurde ein Glied größer. Es streckte sich und pumpte sich voll Blut. Dabei wurde es schnell unangenehm, denn der Platz in der Hose reichte bei Weitem nicht. Dazu kam noch, dass Melissas Kopf genau dort lag und mit ihrem Gewicht dagegen drückte.

Also sah ich einfach weg, wollte auf einen anderen Gedanken kommen. Doch auch meine Vorstellung fuhr auf dieser Schiene und so konnte ich nicht entspannen. Nur ganz vorsichtig schob ich eine Hand unter Melissas Kopf und hob ihn etwas an. Dann konnte ich mit meiner anderen den Gürtel lösen, den Knopf öffnen und hinein langen. Hier brachte ich etwas mehr Ordnung in die Sache, damit er nicht so beengt lag. Erst dann ließ ich Melissas Kopf wieder herab.

Sie murmelte etwas im Schlaf und drehte sich dabei auf den Rücken. Dummerweise hatte sich dabei die Schleife des Hausmantelgürtels verfangen und ging einfach auf. Es musste kommen, was kam. Der Mantel schlug auf und öffnete sich so weit, dass die beiden Teile von Melissas Körper rutschten.

Was sollte ich jetzt tun. Wecken war sicher nicht die richtige Wahl. Ich wusste nicht, wie sie reagieren würde, wenn sie merkte, dass sie fast nackt war und ich sie dabei ansah, denn meine Augen starrten sie geradezu an. Beide Brüste lagen frei und bis auf ein knappes Höschen trug sie nichts am Leib. Sie sah fast genauso aus wie ihre Mutter. Schlank aber nicht zu schlank mit einer trotzdem fraulichen Figur.

Mehrmals fuhren meine Augen ihren Körper entlang und ich wünschte, der Augenblick würde ewig dauern. Doch irgendwann würde Melissa von alleine aufwachen, wahrscheinlich, weil ihr zu kalt wurde. Also hob ich wieder ihren Kopf an und zog meinen Körper seitlich unter ihr heraus. Dann legte ich ihren Kopf so sanft wie möglich auf das Sofa und stand vorsichtig auf. Hier musste ich erst einmal meine Hose schließen, denn sonst wäre sie herunter gerutscht.

Jetzt konnte sich sie aus einem anderen Winkel und einer anderen Höhe betrachten. Wie gespannt stand ich da und konnte mich an dem Anblick nicht sattsehen. Erst als sich ihr Kopf bewegte, schlug ich die neben ihr liegenden Mantelhälften zusammen und schaffte es noch, den Gürtel provisorisch zu schließen. Mit einer fast unendlich vorsichtigen Art, schob ich meine Hände unter sie und hob sie an. Schwerer als ich dachte, aber es ging noch. Man ist eben doch keine zwanzig mehr.

Es war schwieriger als gedacht sie die Treppe hinauf zu tragen als gedacht, was nicht an den Stufen lag, sonder an der Enge der Treppe. Trotzdem schaffte ich es und stand wenig später vor ihrem Bett. In dem Moment, als ich sie ablegen wollte, löste sich wieder der nur unzulänglich verknotete Gürtel und Melissa lag mehr oder weniger, nackt auf meinen Armen.

Zum Glück schaffte ich es, sie auf das Bett zu legen, ohne dass sie aufwachte. Sie murmelte nur wirres Zeug vor sich hin und rollte sich dann auf dem Bett zusammen. Ich fand eine leichte Decke, die auf dem Bett lag, und breitete sie über Melissa aus. Dann sah ich ihr noch einen kleinen Augenblick in das schlafende Gesicht und ging wenig später.

In der Nacht wollte sich kein Schlaf einstellen. Immer wieder sah ich die Bilder von Melissa vor mir und ich schaffte es nicht, sie aus meinen Gedanken zu verbannen, wenn ich es dann doch für eine Weile schaffte, war Kisten zur Stelle.

Was war nur mit mir los.

Die Nächte wurden zur Tortour. Kaum war man im Bett, überfielen einen die eigenen Gedanken und an Schlaf, war nicht mehr zu denken. Man lag nur mit geschlossenen Augen da, wolle an etwas anders denken, aber das hielt einen dann genauso davon ab, in Morpheus Arme zu sinken.

Morgens schleppte ich mich dann vollkommen übermüdet in die Küche und trank den Kaffee nicht mehr wegen des Geschmacks, sondern weil er einen wach machte und hielt. So konnte ich wenigstens die ersten Stunden des angebrochenen Tags etwas machen, ohne dass mir immer wieder die Augen zufielen. Irgendwann schlief ich dann doch im Sessel ein, merkte den Übergang kaum und verfluchte es danach, denn ich würde am Abend noch schlechter einschlafen können.

Das Ganze musste ich auch äußerlich bemerkbar machen, denn Melissa sah mich mit sorgenvoll gerunzelter Stirn an und fragte mich, ob ich krank wäre. Ich würde so aussehen.

Ich verneinte es natürlich, konnte ihr schlecht erklären, dass sie einen großen Anteil daran hatte. Als ich mich dann im Badezimmerspiegel genau betrachtete, wusste ich, was Melissa gemeint hatte. Meine Augen lagen tiefer als sonst und ich sah abgespannt aus.

Nur dumm, dass es dagegen keine Pillen gab.

Um dann doch noch einigermaßen fit zu werden, zog ich mich aus und stellte mich lange unter die Dusche. Es tat gut das warme Wasser auf der Haut zu spüren, dabei die Augen zu schließen und einfach nur seinen Gedanken freien Lauf zu lassen.

Es hatte schon Vorteile eine Regendusche zu haben. Sie verbrauchte zwar viel mehr Wasser, aber es war angenehmer, wenn das Wasser auf einen tropfte. Hierzu hatte ich die Dusche ohne Kabine gebaut. Offen und groß, ich mochte die Enge der kleinen Kabinen nicht. Ich hatte eine, unter der man Samba tanzen konnte, wenn man wollte. Ebenerdig und mehrere Quadratmeter groß. Dabei machte es nichts, wenn man mal mit dem Wasser herumspritzte.

Am liebsten wäre ich nicht mehr unter dem Wasser herausgetreten. Es war so kuschelig. Dazu ließen meine Gedanken eine innere Spannung entstehen, die ich hier und jetzt etwas dämpfen wollte. Es diente nicht nur der Säuberung, als ich jetzt anfing, mich mehr als gründlich zu waschen. Viel Duschgel wurde verriebe und wenig später war mein ganzer Körper von einer dünnen Schicht Schaum bedeckt. Diesen wusch ich noch einmal ab, nahm aber sogleich noch einen erneuten großen Klecks davon und hüllte mein inzwischen größer gewordenes Geschlecht ein. Dieses reagierte sofort, wusste es doch, was auf es zukam. Von Schaum und Wasser geschmeidig gemacht, konnte ich jetzt mit einer Hand vor und zurückfahren, ließ die Vorhaut immer wieder über die geschwollene Spitze gleiten und massierte mit der anderen Hand die beiden Murmeln, die darunter hingen. Nur wenige Sekunden brauchte ich, und aus meinem kleinen Freund, war eine stattliche Standarte geworden.

Als ich kurz nach unten sah, um mir das Schauspiel nicht entgehen zu lassen, war ich mit mir zufrieden. Was ich sah, war vollkommen ausreichend. Über die Größe hatte ich mich nie beklagen müssen. Doch kaum hatte ich mich davon überzeugt, dass noch alles da war, wo es hingehörte, schloss ich wieder meine Augen und genoss es, meine Erregung langsam aber sicher in die Höhe zu treiben. Dabei musste ich mich immer wieder zurückhalten, um es nicht zu schnell zu beenden, was ich ohne Weiteres schaffte. Einer der Vorteile, wenn man Herr über sich selber war.

Gut geschmiert glitt die mehr als empfindliche Eichel durch meine Finger, die ich mal enger, mal weiter zu einem Kreis zusammengelegt hatte. Dabei leuchtete immer wieder die rote Spitze auf, wenn sie zum Vorscheinen kam.

Weiter ging die Reise und die Bilder, die mich verfolgten, wechselten von Melissa zu Kirsten und zurück. Diese wirkten sich sehr stark auf das aus, was ich gerade tat. Meine Erregung wurde immer stärker, wenn ich jetzt einen Zwischenspurt einlegte, um mich an den Rand der Ekstase zu bringen, knickte ich öfters in den Knien ein. Erst wenn ich dann einen Gang rausnahm, beruhigte sich meine Aufruhr wieder. Lange würde ich es nicht mehr aushalten, sehnte ich doch den Moment herbei, der mir die Erlösung gab, und wollte ihn doch nicht gleich haben. Lange quälte ich mich selber, brachte mich zum Wahnsinn, wollte die Explosion so stark wie möglich haben.

Mit kam es wie eine kleine Ewigkeit vor, als ich dann doch den letzten Schlag tat. Bevor ich vollkommen wahnsinnig wurde, musste die Lust heraus. Ich hatte das Gefühl selbst unter dem warmen Wasser zu schwitzen. Mit einigen schnellen Bewegungen fuhr ich den Stamm entlang und es stieg in mir auf, ohne das ich noch etwas dagegen machen konnte. Es ließ sich nicht mehr stoppen. So öffnete ich meine Augen, denn ich sah immer gerne zu, wenn ich kam. Es erregte mich zusätzlich, dabei zuzusehen.

Dieses Mal sah ich etwas verschwommen, denn das Wasser von oben lief mir in die Augen, trotzdem konnte ich erkennen, was passierte. Während mein Saft in den Stamm gepumpt wurde, sah ich eine Gestalt ein wenig weiter von mir weg stehen. Ich erkannte sofort, dass es Melissa war, die dort stand. In diesem Moment fragte ich mich aber nicht, wie sie dahin kam, denn mit der dritten starken Zuckung in meinem Schwanz schoss mein Liebeswasser aus mir heraus und flog in Richtung Melissa.

So gewaltig war der Druck, dass ich sie tatsächlich erreichte. Doch sie bewegte sich nicht. Ihr Blick war wie versteinert auf meinen Dicken gerichtet und war vollkommen davon fasziniert, was sie zu sehen bekam. Schon der zweite Strahl traf sie nicht mehr, sondern klatschte direkt vor ihre Füße. Noch immer realisierte ich nicht, was vor sich ging, sah zwar, registrierte es auch, brachte es aber in keinen Zusammenhang. Auch wenn es nur wenige Sekunden waren, kam es mir wesentlich länger vor. Erst als mich meine Erregung losließ, wurde mir erst klar, was passiert war.

Melissa sagte nichts, ich auch nicht. Jedes Wort wäre wahrscheinlich falsch gewesen. Wann und warum sie ins Badezimmer gekommen war, spielte keine Rolle. Sie war da und das war das Entscheidende und peinliche zugleich. Doch was sollte ich noch machen. Zu verdecken, was so offen da war, machte keinen Sinn mehr. Sich umzudrehen auch nicht.

Zum Glück erwachte auch Melissa aus ihrer Starre. Ihr Blick, der zuvor auf mein bestes Stück gestarrte hatte, verließ ihn auf einmal. Sie drehte sich einfach nur um und ging wieder aus dem Bad. Wahrscheinlich war sie zu dem gleichen Schluss gekommen, dass jedes Wort dumm gewesen wäre.

Also wusch ich mich zu Ende, kam unter der Dusche hervor, trocknete mich ab und hüllte mich in meinen Hausmantel. Als ich aus dem Bad trat, konnte ich Melissa nicht sehen, aber hören. Sie war in der Küche und ich hörte sie dort rumoren. Sie schien die Spülmaschine auszuräumen, was ich an dem Geklapper der Teller erkannte. Was sollte ich also tun. Betreten verschwinden oder gleich die Fronten klären.

Ich entschied mich gleich dazu, die Sache in Angriff zu nehmen, dann hatte ich es hinter mir. Diese Konfrontation stellte ich mir etwas kompliziert vor. Mein Herz klopfte mir fast bis zum Hals, als ich in die Küche trat.

„Hi!“, meinte Melissa, „möchtest du auch etwas zu essen? Ich habe gerade zwei Pizzen aus dem Tiefkühlschrank geholt. Hast doch sicher auch hunger. Darum habe ich vorsorglich gleich zwei geholt!“

Dann sah sie mich fragen an und ich konnte nicht anders als nicken. Kein Wort von dem, was gerade passiert war, nicht eine Andeutung. Melissa hatte anscheinend für sich entschieden, das Thema vollkommen auszusperren, als wenn nichts gewesen wäre. Wenn ich mir es genau überlegte, kam es mir recht. Wozu viele Worte drüber verlieren. Ob gut oder nicht, konnten ich nicht sagen. So ging man aber sicher einigen, unangenehmen Worten aus dem Weg. Eben aufgeschoben. Ich war mir sicher, dass es irgendwann doch noch hervorkommen würde. Aber nicht jetzt.

Melissa schob die beiden Pizzen in den Ofen und beugte sich dabei weite herunter. Wenn ich nicht gerade meine Spannung losgeworden wäre, hätte sie jetzt sicher neuen Zündstoff bekommen. Ein wirklich sehr anregender Anblick. Der Stoff der Jeans spannte sich über dem festen, runden Po, der dazu einlud, ihn zu streicheln oder einen Klaps zu geben. Aber ich hielt mich zurück und setzte mich auf einen Küchenstuhl.

„Passt du bitte eben auf die Maffiatorten auf? Ich muss eben jemanden anrufen. Bin gleich wieder da!“

Ich nickte und sah Melissa aus der Küche gehen. Wenigs später hörte ich sie oben reden, konnte aber die Worte nicht verstehen. Dabei sah ich den Pizzen zu, wie sie sich langsam verfärbten und der Käse verlief. Dazu kam der Duft, der dem Ofen entströmte. Bei dem Aroma lief mir das Wasser im Munde zusammen und mir wurde erst jetzt bewusst, wie wenig ich in den letzten Tagen gegessen hatte. Mir würde es sicher schmecken.

Kaum hatte ich die beiden Pizzen aus dem Ofen gezogen, war Melissa wieder zur Stelle. Entweder, weil die Zeit vorbei war oder der Duft sie anzog, wie das Licht die Motten.

Melissa nahm Platz und wir schmausten. Selten hatte ich so etwas Leckeres gegessen, was sicher nicht an dem Tiefkühlfladen lag, sonder einfach vom großen Hunger kam, der sich eingestellt hatte.

Reden taten wir auch jetzt nicht. Allerdings wäre dies mit vollem Mund auch nicht sinnvoll und freundlich gewesen.

Kaum hatten wir aufgegessen sprang Melissa fast auf und sagte, während sie fast aus der Küche stürzte: „Ich muss noch mal weg. Bleibe aber nicht lange weg. Vielleicht hast du ja noch einen Film für uns beide?“

Die Antwort wartete sie nicht mehr ab. Ich hörte nur noch, wie die Eingangstür zuschlug. Dann waren ich und die eintretende Stille die einzigen Bewohner im Haus. Um es nicht so einsam wirken zu lassen, stellte ich das Radio an und räumte pfeifend die Küche auf. Meine Laune war beunruhigend gut. Warum auch immer.

Später sah ich in meiner umfangreichen Spielfilmsammlung nach, um noch etwas Interessantes zu finden. Etwas was uns beide gefallen könnte. Ich war mir zwar nicht sicher, als ich etwas fand, aber das sollte es halt sein. Sonst würde Melissa einen Vorschlag mache müssen.

Es dauerte doch länger als ich gedacht hatte. Die Ankündigung, dass sie nicht lange wegbleiben würde, wurde doch um eine Stunde länger, als ich vermutet hatte. Melissa erschien im Haus, meinte nur, dass sie sich noch eben war, Bequemes anziehen wollte. Zehn Minuten später, für sie fast rekordverdächtig, kam sie in das Wohnzimmer geschossen und setzte sich zu mir auf das Sofa. Wieder bekleidet mit dem Hausmantel und den besagten Puschen.

Ich zeigte ihr den ausgesuchten Film, der ihr gar nicht zusagte.

„Dieses Mal suche ich einen aus!“, meinte sie und stand wenig später vor dem großen Regal mit den DVDs. Sie fand recht schnell, was sie wollte und ich musste grinsen. Ein typischer Frauenfilm. Was sonst. Zum Glück aber kein Tanzfilm. Die mochte ich überhaupt nicht.

Kaum war der Film eingelegt, setzte sich Melissa wieder auf das Sofa und lag innerhalb von Sekunden so, wie beim letzten Mal. Wie von selbst begann ich ihren Kopf zu streicheln und kraulen. Es machte mir Spaß, in ihren vollen Haaren zu wühlen, und sie erfreute es ebenfalls, auch wenn ich damit ihre Frisur zerstörte. Ich hatte den Film mal zu irgendwas dazubekommen und kannte ihn nicht. Ich hätte ihn mir auch von selbst niemals angesehen. So kam ich aber in den Genuss, sofern man das so sagen konnte.

Melissa schien ihn aber zu mögen, denn sie schlief nicht wie beim letzten Mal ein. Von oben konnte ich sehen, dass zumindest eines ihrer Augen offen war und das Geschehen verfolgte. Was mich dann aber ein wenig aus der Bahn brachte, war die Tatsache, dass es eine Art Liebesfilm war, mit viel Herzschmerz und allem, was dazugehörte. Leider aber auch eine Szene, in der es recht heftig zur Sache ging. Man konnte zwar nichts wirklich sehen, aber die Fantasie begann zu rattern. Das wiederum ging nicht vollkommen kalt an mir vorbei. Es regte sich etwas bei mir und das lag unter dem Kopf von Melissa. Ich hätte mich am liebsten anders hingesetzt, aber das hätte wahrscheinlich alles noch schlimmer gemacht. Dabei war es Melissa, die alles steigerte. Ob sie es gemerkt hatte oder nicht, konnte ich nicht sagen, aber sie ging öfters mit ihrem Kopf hin und her. Das wiederum konnte ich sehr deutlich als laufende Druckveränderung wahrnehmen. Eine Reaktion blieb natürlich nicht aus. So groß und steif wie möglich wurde mein Stamm und ich hielt die Luft an, als wenn es das verhindern könnte. Auch wenn Melissa es zuvor nicht gemerkt hatte, konnten sie jetzt gar nicht mehr anders. Sie musste fühlen, dass unter ihrem Kopf etwas gewachsen war. Dabei hatte ich den Eindruck, als wenn sie ihr tun, noch verstärkte, je deutlicher sie es spürte. Wenn ich es nicht anders gewusst hätte, hätte ich auf den Gedanken kommen können, dass sie mich absichtlich rieb.

Zum Glück hielt der Hausmantel dicht, den ich sorgfältig verknotet hatte. So konnte er nicht aufgehen und ersparte mir eine Menge von irgendwas. Ich konnte nicht einmal sagen, was es mir ersparte, denn seit den wenigen Sekunden im Bad, war ich mir darüber nicht mehr sicher.

Trotzdem wollte ich es nicht provozieren. Vielleicht wuchs einfach Gras über die Sache und dann war es nur noch eine Erinnerung, die mit der Zeit verblassen würde.

Weiter ging der Film und ich war mehr als froh, dass nicht noch einer dieser Szenen kam. Eher das Gegenteil geschah. Der Film wurde für mich so langweilig, dass meine Schwellung langsam zurückging. Dafür konnte ich mich mehr auf das Kraulen von Melissas Kopf konzentrieren. Mal kratzte ich leicht mit den Fingernägeln über die empfindliche Kopfhaut, dann setzte ich nur die Fingerkuppen auf, um dieselbe zu massieren. Dabei rutschte sie nicht über die Haut, sondern verschob sie nur auf dem Schädel.

Melissa gab bei dieser Behandlung wohlwollende Töne ab die sich fast, wie das Schnurren einer Katze anhörte, obwohl es eher eine Art Knurren war. Sie reckte sich, drehte sich dann so hin, dass sie auf dem Rücken lag und ihr Gesicht nach oben zeigte. Mit geschlossenen Augen lag sie da und man konnte ihr Verlangen spüren, mehr Streicheleinheiten zu bekommen.

Gerne kam ich dieser Aufforderung nach und verwöhnte weiterhin ihren Kopf bis hin zur Stirn. Dazu kämmte ich mir gespreizten Finger die wenigen Haare aus dem Gesicht, die sich dorthin verirrt hatten, und legte dieses Mal die Fingerspitzen an ihre Schläfen. Mit sanft kreisenden Bewegungen rieb ich über diese sehr empfindliche Stelle. Melissa hielt still, nahm meine Zärtlichkeiten hin und in sich auf. Wenig später nahm ich ihre festen Ohrläppchen zwischen die Finger und massierte auch diese. Eine eher ungewöhnliche Sache, aber ihre Mutter hatte es sehr gerne gemocht. Dies hatte Melissa wohl von ihr übernommen, denn auch das ließ sie mit einem Knurren über sich ergehen. Wobei man genau merken konnte, dass es schon wesentlich leiser kam. Diese Wonne blieb nicht ohne Spuren bei ihr. Sie entglitt langsam in einen Dämmerzustand, der kurz vorm Schlaf war, aber noch nicht hinein reichte. Der Film war schon lange nebensächlich geworden. Beide achteten wir nicht mehr darauf. Darum griff ich mit einer Hand zur Fernsteuerung und schaltete den Fernseher ab. Mit einer anderen startete ich die Anlage, in der eine CD steckte, auf die sehr ruhige Musik gebrannt war. Jetzt war es fast dunkel um uns herum, nur eine kleine Lampe in einer Ecke, gab noch schwummriges Licht von sich.

Melissas Atem kam ruhig und ich schaute auf sie herunter. Je mehr ich darauf achtete, umso mehr Ähnlichkeiten hatte sie mit ihrer Mutter. Zum Glück nur äußerlich. Ihr Wesen selber war vollkommen anders. Klar war sie wie viele Frauen in dem Alter aufgedreht, aber das gehörte dazu. Ansonsten hatte sie aber ein angenehmes Wesen. Wobei sie noch niemals sauer auf mich gewesen war. Wie sie sich dann verhielt, konnte ich nicht sagen, wollte es auch gar nicht wissen. Ich wünschte am liebsten, dass sie so blieb, wie sie war. Doch leider würde sich dieser Wunsch nicht erfüllen. Also nahm ich mir vor, jeden Augenblick mit ihr doppelt zu genießen. Wer wusste schon, wann alles vorbei sein würde. Vielleicht traf sie schon morgen einen Mann, der ihr gefiel und dann konnte es sehr schnell passieren, dass sie mich verließ. An diesen Moment wollte ich gar nicht denken.

Leicht strich ich ihr über die Wangen und fühlte ihre glatte, jugendliche Haut unter meinen Fingern. Kaum hatte ich die erste Streicheleinheit beendet. Öffnete sie ihren Mund und ihre Zunge strich langsam über die vollen Lippen. Sie glitzerten feucht ein im wenigen Licht, dann murmelte sie noch etwas, was ich leider nicht verstehen konnte.

Sie war eingeschlafen, wie schon einmal und so wie es aussah, träumte sie gerade etwas. Unter ihren Augenliedern sah ich ihre Augen einem imaginären Tennisspiel folgen. REM Phase, wie man so schön sagte. Bedeutete doch, dass sie sich gerade in einer anderen Welt befand. Zu gerne hätte ich gewusst, was sie gerade träumte. Besonders als sie auf einmal eine Hand hob und diese über den Hausmantel gleiten ließ. Ihr feinen Finger strichen dabei suchend über den Stoff und fanden den Spalt, der unterhalb des Gürtels war. Langsam schob sich die Hand dazwischen.

Kaum war sie fast darin verschwunden, zog Melissa ihre Beine an.

Doch nicht genug damit. Der Stoff rutscht jetzt von den Oberschenkeln herunter und ließ ihre Beine fast vollkommen unbedeckt zurück.

Weiter suchte ihre Hand, kam aber nicht an den Ort, den sie zu erreichen suchte. Um dies zu erreichen, legte sie jetzt noch ihre Beine auseinander. Langsam spreizten sie sich auseinander.

War zuvor noch alles verdeckt gewesen, klaffte jetzt auch der restliche Stoff auseinander und enthüllte, was Melissa tat. Ihre Hand rutschte weiter herunter, nahm den Platz ein, den sie sich selber schaffte.

Hatte ich erst vor kurzen ihren Schamhügel gesehen, hatte er sich jetzt verändert. Er war ausgeprägter, höher und eindeutig erregt.

Kaum hatten ihre Beine sich geöffnet, schob sich ihr Mittelfinger zwischen die Schamlippen, die sich leicht öffnen ließen. Dabei schob Melissa ihren Finger erst einmal vollkommen durch den Spalt, und als sie ihn zurückzog, konnte ich trotz der wenigen Beleuchtung erkennen, dass er feucht war. Erst jetzt, begann sie sich zu verwöhnen. Zuerst nur ganz leicht und vorsichtig, begann der Finger ihren kleinen Knopf zu streicheln. Dabei lernte ich gleich, wie sie es am liebsten hatte, denn davon ging ich aus, dass sie es gerade machte. Noch recht langsam und in kleinen kreisenden Bewegungen. Dabei rutschte ihr Finger immer wieder durch ihre Spalte und befeuchtete sich wieder.

Ihre Spannung stieg, das konnte ich genau fühlen, den ihr Kopf ruckte immer wieder hin und her und das auf mir. Natürlich ging es nicht ohne Folgen an mir vorbei. Was ich sah, reichte vollkommen, um mich wieder vollkommen steif zu machen. Ich achtete aber nicht darauf.

Melissa rieb sich intensiver als zuvor. Waren es zuvor kreisende Bewegungen gewesen, blieb es nicht bei dieser Bewegung, sondern wechselte sich ab mit schnellen seitlichen Ausschlägen.

Größer Ausschläge macht auch ihr Kopf. Ich konnte immer wieder auf meinem Oberschenkel spüren, wie sich ihre Nackenmuskulatur anspannte und sie damit ihren Oberkörper etwas anhob. Dazu zitterte sie wenig später vor Anstrengung. Ein wirklich interessantes und erregendes Schauspiel für mich, das mich gefangen hielt.

Ihr Finger bekam Hilfe von den anderen. Rutschte ihr Mittelfinger wieder zwischen die Schamlippen, wurden sie mitgenommen und drängten sich ebenfalls dazwischen. Irgendwann sah ich zum ersten mal, dass ihr Mittelfinger sich anhob, krümmte und dann aus meinem Blickwinkel verschwand. Gleichzeitig stöhnte Melissa auf. Auch wenn ich nicht sehen konnte, was gerade passierte, konnte ich es mir sehr gut vorstellen. Ihre Hand rollte etwas hin und her und zeigte mir die Erkundungstour des Fingers in ihr an. Als wenn das nicht genug gewesen wäre, machte sich Melissas andere Hand auf, sie in ihrem Spiel noch zu unterstützen. Sie verschwand unter in dem oberen Schlitz des Hausmantels. Auch wenn mir der Stoff die Sicht versperrte, konnte man schnell erkennen, was sie dort tat. Massierend kümmerte sie sich immer anwechselnd um einen der weichen Kissen, die nach Berührung gierten.

Ich vergaß fast zu atmen, so sehr hielt mich das Geschehen in Bann. Ich verfolgte es und nahm es in mich auf. Nichts wollte ich verpassen und meine Augen wussten nicht, wohin sie schauen sollten. Dazu kam, dass mir ein bestimmter Geruch in die Nase stieg. Da Aroma der Lust macht sich breit und kitzelte meine Rezeptoren. Leicht süßlich und unwiderstehlich. Machte doch gerade dieser Duft Männer verrückt. Ob bewusst oder nur in Form von Pheromonen in der Luft. Mit ihm stieg auch meine Erregung immer weiter.

Langsam rutschte mein Unterleib weiter zum Ende der Sitzfläche. Somit kam mein Bauch immer mehr in die Waagerechte und bildete fast eine gerade Oberfläche. Daraufhin legte ich meine Hand neben Melissas Kopf und schob diesen vorsichtig weiter nach oben. Endlich verschwand der Druck von meinem Dicken und ich atmete erleichtert auf. Jetzt hatte er so viel Platz wie der wollte und konnte sich zur vollen Größe ausdehnen. Dabei entstand ein Zelt aus meinem Hausmantel und nur der Gürtel verhinderte, dass die tragende Mittelstange herausflutschte.

Melissa rieb sich inzwischen intensiver, wobei sie nicht schneller wurde, sondern anscheinend mehr Druck auf ihre Perle ausübte. Ihr Mittelfinger war inzwischen wieder aufgetaucht und rieb erneut ihre Lust. Dabei geriet ihr Körper immer mehr in Wallung. War es zuvor nur ihr Kopf gewesen, der die steigende Erregung anzeigte, übertrug es sich jetzt auf weitere Teile ihres Körpers. Besonders ihr Oberkörper bewegte sich hin und her, aalte sich geradezu auf dem Sofa.

Dann kam mir ein Gedanke, den ich meiner eigenen Erregung schuldete. Ich griff Melissa an den Arm, der sich um ihre Brüste kümmerte, und zog sie langsam und vorsichtig heraus. Auch wenn sie es nicht wollte, schaffte ich es trotzdem. Nun musste Ersatz her und das wollte ich jetzt endlich sein. Meine Hand zitterte, als sie über Melissas Haut glitt. Kurz unterhalb des Halses setzte ich an und lies sie dann unter den Stoff gleiten.

Ich hielt den Atem an, als ich am Ort meiner Begierden angekommen war. Ich hob kurz vorher meine Hand schob sie noch weiter hinein und ließ sie dann am richtigen Ort herab. Zuerst spürte ich die harte Brustwarze in meine Handfläche stechen, dann kam die weitere heiße Haut, die die Brust umspannte.

Sie war fest und weich zugleich, ein unbeschreibliches Gefühl und im mir jubelte es, als ich es spürte. Kaum lag meine Hand dort, hob Melissa ihren Oberkörper an und forderte mich damit auf, sie zu verwöhnen. Dieser Aufforderung kam ich gerne nach. Sie dort zu berühren, das weiche Gewebe zu kneten und ihre Erregung weiter zu steigern, war ein einmaliges Gefühl für mich und ich hoffte, das es nicht da letzte Mal war. Aber drüber machte ich mir keine Gedanken, das hier und jetzt war, was mich interessierte.

Leider kam ich nicht mit beiden Händen an sie heran, aber ich konnte ihre Brüste gut eine nach der anderen walken und erregen. Ich versuchte mich dabei so zu verhalten, wie ihre Erregung stieg und wieder leicht sank. Sie war nie nur auf einem steigenden Level, sondern mal rieb sie sich intensiver, mal weniger, steuerte nicht direkt auf die Erlösung zu.

Meine Spannung stieg genauso stark wie die von Melissa und so war es nur noch eine Frage der Zeit, dass ich mich selber verwöhnte. Dieser Zeitpunkt war gekommen, als meine Hand an Melissas Kopf diesen verließ und in den Stoff meines Hausmantels tauchte. Hier stand, was nach Berührung fieberte. Kaum angekommen, umschlangen meine Finger den Stamm und begannen ihn zu reiben. Aber nur ganz vorsichtig, ich wollte mir zumindest so lange Zeit lassen, dass ich Melissas Höhepunkt noch mitbekam.

Zum Glück war sie nicht mehr weit davon entfernt. Das konnte ich instinktiv merken. Ihr Körper spannte sich immer weiter an und ließ nur noch für Sekunden locker.

Jetzt war mir alles egal. Währen dich Melissas Brüste recht stark in Beschlag nahm, schob ich den Stoff beiseite, der meinen Großen bis jetzt verdeckt hatte. Ein Anblick, der mich gleich noch wesentlich schärfer machte. Nicht mein Schwanz alleine war der Auslöser, sondern dass Melissas Kopf nur wenige Zentimeter von ihm entfernt lag. Also sah ich zugleich die aufs Äußerste gespannte Eichel im Licht glänzen und ihr Gesicht davor.

Es war fast zu viel für mich und ich konnte mich kaum noch zurückhalten. Ich wusste, dass es nicht mehr lange dauern durfte. Ich konnte keine Garantie mehr für nichts abgeben.

Melissa stöhnte immer lauter, ihr Atem kam inzwischen unregelmäßig, und als ich wieder zu ihrem Lustzentrum sah, hatten sich ihre Reibungen noch einmal verstärkt. Allerdings dieses Mal in der Geschwindigkeit. Fast flogen der Mittelfinger über die steife Perle und reizte sie damit auf Äußerste. Dies reichte dann vollkommen, um sie explodieren zu lassen. Auf einmal bog sich ihr Oberkörper nach oben und sie gab keinen Laut mehr von sich, um dann in der Bewegung zu erstarren. Sekundenlang machte sie so etwas wie eine Brücke mit ihrem Oberkörper, wobei Melissa immer stärker zu zittern anfing. Dies dauerte länger als ich jemals vermutet hätte. Dann sackte sie in sich zusammen. Erst jetzt begann sie wieder zu atmen und das sehr stark. Ihre Mund war weit auf man konnte sehr gut erkennen, wie sich ihr Brustkorb darum bemühte, möglichst viel Luft hineinzulassen, wobei meine Hand auf ihrer Brust vollkommen stilllag.

Meine andere hingegen wollte jetzt vollenden, was sie vorangetrieben hatte. Es brauchte nur noch einen kleinen Schubs, einige wenige schnellere Bewegungen. Sofort trieb es mich nicht nur an den Rand der Ekstase, sondern sofort darüber. Mit gewaltigem Druck schoss mein Sperma aus mir heraus und geradewegs steil in die Luft. Hier hatte ich den Eindruck, als wenn es einen Moment am höchsten Punkt hängen blieb, und fiel erst dann wieder herunter. Dabei hatte ich den Winkel falsch berechnet.

Während schon der zweite Schub herausschoss, klatschte der erste Strahl auf die untere Gesichtshälfte von Melissa. Dabei konnte ich nur zusehen, wie ein kleiner Teil davon zwischen ihre Lippen geriet, die sie noch zum Atemholen geöffnet hatte.

Langsam floss es hinein, während mein restlicher Saft jetzt nur noch träge aus mir hervorquoll. In diesem Moment ein mehr als erregender Anblick, den ich in mir abspeicherte.

Als dann noch Melissas Zunge hervor kam und einen anderen Teil von ihren Lippen leckte, war es ein Bild für die Ewigkeit, das wusste ich schon jetzt.

Dieses Mal trug ich Melissa nicht nach oben. Ich erinnerte mich sehr schnell daran, dass es beim letzten Mal schon sehr schwer gewesen war. Also ließ ich es. Stattdessen holte ich eine Decke und deckte sie damit zu. Dann gab ich ihr noch einen Kuss auf die Stirn, löschte das Licht und ging selber schlafen. Dieses Mal schlief ich sofort ein.

Der Schlaf war sehr erholsam, doch nur für mich, denn ich hörte bereits früh ein Klappern aus der Küche. Ich war es nicht gewohnt, um diese Zeit schon Geräusche im Haus zu hören. Darum schwang ich meine Beine aus dem Bett und wollte einmal nachschauen, was sich hinter den Geräuschen verbarg.

In der Küche löste ich das Rätsel, welches gar keins war. Melissa war gerade dabei sich etwas zum Frühstücken zu machen und wühlte dafür in den Schränken herum, sah im Kühlschrank nach Essbarem. Wenn sie sich herunterbeugte, hielt sie sich eine Hand an den Rücken, als wenn sie sich selber abstützte. Ähnliches hatte ich schon gesehen, wenn Menschen Rückenschmerzen hatten.

„Guten Morgen!“, wünschte ich in einem möglichst freundlichen Ton und Melissa drehte sich zu mir um. Schon der Versuch ein fröhliches Gesicht zu machen, scheiterte an den Schmerzen, die durch ihren Rücken zogen. Entsprechend was die Antwort auf meinen gut gemeinten Gruß.

„Was soll an einem Morgen wie diesem gut sein? Bitte, versprich mir, mich niemals mehr auf dem Sofa schlafen zu lassen. Ich glaube, ich hätte auf dem Boden besser geschlafen. Wie kann man sich nur so verdrehen. Wenn das nicht besser wird, dann muss ich heute noch zum Orthopäden. So muss ich ein Hexenschuss anfühlen. Zumindest so ähnlich!“

Innerlich musste ich lächeln, denn als sie etwas von Hexe sagte, hätte sie in einen Spiegel schauen sollen. Wirr standen ihre Haare ab und sie sah zerschlagen aus. Dazu hatte sich die Struktur des Sofas in ihre Wange eingegraben und wurde nur langsam blasser. Es dauerte noch Minuten, bis es verschwand.

„Pass auf!“, sagte ich, den ich fühlte mich etwas schuldig. Immerhin hatte ich eine Teilschuld an dem Ganzen, „du gehst nach oben, legst dich hin und ich bringe dir Frühstück und eine Wärmfalsche. Dann bist du bald wieder oben auf!“

„Danke Papa, du bist der Beste!“

Mit diesen Worten und einem sich wieder schmerzvoll verziehendem Gesicht, schlurfte sie in ihren Schlappen aus der Küche und ich hörte sie die Treppe nach oben tapsen.

Wie versprochen machte ich ihr ein Frühstück und füllte die Wärmflasche mit gut temperiertem Wasser. Sie sollte sich nicht verbrennen.

Mit einem Tablett bewaffnet stieg ich die Treppe hoch und stand wenig später vor ihrem Bett. Dort quälte sie sich in die beste Stellung, um das Frühstück auch einnehmen zu können. Dann schob ich ihr die Wärmflasche hinter den Rücken. Also sie sich dann dagegen lehnte, stellte ich noch das Tablett auf ihre Beine.

„Och Papa, das ist doch viel zu viel. Du willst mich wohl mästen!“

„Eigentlich nicht. Du siehst sehr gut aus, nicht zu viel, nicht zu wenig. So sollten mehr Frauen aussehen, dann wäre für mich die Welt in Ordnung!“

Melissa sah mich an und ließ ein Lächeln sehen, was sehr ehrlich herüberkam.

„Du bist lieb. Ich hoffe nur, du sagst das nicht nur, weil ich deine Tochter bin. Immerhin habe ich eben noch in meinen Badezimmerspiegel geschaut und weiß wie ich aussehe. So etwas kann nur ein Vater lieben!“

Jetzt musste ich schmunzeln, obwohl ich mir nicht sicher war, wie nah sie an der Wahrheit dran war. Ich musste mir in diesem Moment wirklich eingestehen, dass ich nicht wirklich wusste, wie ich gefühlsmäßig zu ihr stand. War es die immerwährende Liebe eines Vaters zu seiner Tochter oder mehr. Wenn ich es mir genau überlegte, war da schon seit Längerem mehr. Es ging darüber hinaus. Dabei war ich mir sicher, dass es schon vorher da gewesen war, aber nur in einer Ecke geschlummert hatte. Jetzt war es erwacht und begann mein denken fast unmerklich zu verändern. Ich war gespannt darauf, was sich noch entwickeln würde.

Die nächste halbe Stunde verbrachte ich damit, Melissa beim Frühstücken zu unterstützen. Sie hatte vollkommen recht, ich hatte übertrieben. Sonst aß sie gerade mal eine Scheibe Toast oder ein Müsli, jetzt türmten sich die Scheiben auf dem Tablett mit allem Möglichen drauf. Also schob ich einen Stuhl an ihr Bett, setzte mich darauf und schlug mir selber den Wanst voll.

Zum Schluss pusteten wir die Luft aus den Lungen, denn unsere Mägen brauchten mehr Platz als sonst in unseren Bäuchen.

„Ob ich jetzt mit so viel im Bauch noch schlafen kann?“, fragte Melissa mit einer Stimme, die fast so klang, als sie noch wesentlich jünger gewesen war.

Ich sah sie nur an und meinte dann: „Ich kann dir ja etwas vorlesen, so wie ich es früher oft getan habe!“

„Oh ja, das wäre mal was. Früher hat es mir immer sehr gefallen. Du hast eine so angenehme Stimme und was ich besonders gut fand, war, dass du den verschiedenen Figuren damals jeweils eine andere Stimme gegeben hast. Hehe, ich glaube, das darf ich meinen Freundinnen nicht erzählen!“

„Warum nicht?“, fragte ich scheinheilig, glaubte ich doch die Antwort bereits zu kennen.

„Warum nicht? Na, weil sie so etwas nicht bekommen. Sie würde vollkommen neidisch auf mich werden. Sie haben niemanden der ihnen etwas vorliest, schon gar nicht so einen tollen Mann wie dich!“

Huch, so hatte ich mich getäuscht. Diese Antwort hatte ich dann doch nicht erwartet. Dabei schmeichelte es mir mehr, als ich jemals gedacht hätte. Mir schwoll die Brust, wie man so schön sagte.

„Was möchte mein Mädchen denn hören?“, fragte ich Melissa und sah sie fragend an.

„Überrasch mich!“, kam die prompte Antwort und ich war genauso schlau wie vorher. Also nahm ich das inzwischen abgeräumte Tablett und ging ich die Küche. Hier stellte ich es einfach ab und begab mich zu meinen gesammelten Schätzen in Buchform.

Für die Suche brauchte ich länger, denn was las man einem Menschen vor, der aus dem Märchenalter nun wirklich heraus war. Die Antwort war einfach. Ein Märchen. Warum auch nicht, es mussten ja nicht die Brüder Grimm sein. Märchen gab es in jeder Form und ich hatte mal eine Zeit gehabt, wo ich welche gesammelt hatte. Ein ganzes Regal stand voll damit, von weltbekannten bis zu Insidern. Für jeden Geschmack und jede Altersklasse. Ich wählte drei Verschiedene aus und stiefelte damit wieder nach oben.

Melissa sah mich neugierig an, hatte sich aber in der Zeit anders hingelegt als zuvor. Sie war weiter auf eine Seite gerutscht und somit war ein großer Teil des Bettes ungenutzt.

„Weißt du noch, früher hast du immer neben mir gelegen und mir was vorgelesen. Würde mich freuen, wenn wir das noch einmal machen können. Es erinnert mich dann an die schöne Zeit!“

Mit diesen Worten klopfte sie mit einer Hand neben sich auf die Decke und ich kam ihrem Wunsch nur zu gerne nach. Vor dem Bett ließ ich meine Puschen fallen und legte mich neben sie, natürlich sehr darauf achtend, dass mein Morgenmantel entsprechend geordnet war. Dann schlug ich die Beine übereinander und legte die Bücher auf meinen Bauch.

„Was darf es denn sein, junge Frau!“, fragte ich und hob eines der Bücher hoch.

„Märchen?“, fragte Melissa und sah mich entsprechend an.

„Welche die du noch nicht kennst. Ich wollte dir keinen Roman vorlesen und Märchen haben die Angewohnheit meistens nicht so lang zu sein. Besser drei abgeschlossene Geschichten, als eine die ich nicht fertigbekomme!“

„Gut, nimm gleich das erste. Ich kenne alle drei nicht, also brauche ich auch nicht auszuwählen.“

Wie wahr gesprochen und schlug das entsprechende Buch auf. Ich hatte selber nur Teile davon gelesen und suchte nach etwas, was sich selber nicht kannte. Umso interessanter es vorzulesen.

Das Märchen war sehr interessant, so interessant, dass ich mich wirklich in die Geschichte versenkte. Ein Zustand, den ich unheimlich liebte. In solchen Momenten war ich eins mit dem Text und sah es geradezu hinter meinen Augen. Melissa schien ebenfalls von den Worten gefangen zu werden und sie verhielt sich vollkommen still. Doch nach drei Seiten drehte sie sich auf die Seite, legte einen Arm über mich und griff nach einem von mir. Ich löste ihn vom Buch und Melissa legte ihn so, dass sie ihren Kopf in die Armbeuge legen konnte. Dann rückte sie so nah an mich heran, dass sie sich der Länge nach an mich drückte. Nur der Dünne Stoff und das, was ich anhatte, trennte uns noch. Ob und was sie unter der Decke anhatte, wusste ich nicht. Das Einzige was ich kannte waren dünne, nicht blickdichte Hemdchen, die ich ab und zu in der Wäsche fand. Allerdings fast nur im Winter. Mehr wusste ich nicht.

Jetzt war es zwar nicht mehr so einfach zu lesen, denn ein Buch nur mit einer Hand festzuhalten war nicht so einfach, geschweige denn das umblättern, aber mit etwas Feinfühligkeit ging es dann doch. Hier wäre es sicher besser gewesen, einen elektronischen Reader zu haben. Es hätte alles vereinfacht.

Melissa hörte sehr interessiert zu, denn wenn lustige Stellen kamen, nahm ich öfters ein leises Kichern war.

Was ich bei der ganzen Sache nicht bedacht hatte, war, dass es noch nicht so warm war, dass man nur in einen Hausmantel gehüllt länger so rumliegen konnte. Wenn man sich bewegte oder nur kurz damit unterwegs war, merkte man es nicht, aber so kroch es langsam und unaufhaltsam die Beine empor. Zuerst erwischte es natürlich meine Füße breitete sich aus und schon nach einer halben Stunde konnte ich ein leichtes Zittern nicht verbergen. Dies übertrug sich natürlich auch auf das Bett bzw. Melissa, die sich an mich gedrückt hatte.

Auf einmal hob sie ihren Kopf und sagte in einem unmissverständlichen Ton: „Papa, du frierst ja. Willst du mit unter die Decke kommen? Das hast du doch früher auch öfters getan!“

Ja, hatte ich wirklich, aber dann war es meisten so gewesen, dass Melissa einen Albtraum gehabt hatte und sie vor Angst nicht mehr schlafen konnte. Das war früher öfters vorgekommen und für mich ganz normal gewesen. Doch das war schon lange her, sicher zehn Jahre. So genau wusste ich es aber nicht mehr.

„Komm, stell dich nicht so an. Wir sind zwei erwachsene Menschen!“

So gesehen hatte sie recht. Also drehte sich mich so zur Seite, dass sie die Decke unter mir herausziehen konnte, hob sie an und deckte mich ebenfalls damit zu. Es war zwar nicht viel Platz darunter, da es keine Doppeldecke war, aber sofort kuschelt sie sich wieder an mich heran und somit reichte es aus. Nur kurz hatte ich gesehen, was sie im Bett trug. Es war ein langes T-Shirt und wenn ich es richtig gesehen hatte, das was Kirsten an jenem Tag getragen hatte. Nur sah es jetzt bei Melissa nicht mehr ganz so groß und lang aus. Dafür war ihre Größe und Figur verantwortlich. Es reichte Melissa gerade bis zehn Zentimeter vor die Knie. Somit waren ihre Beine nur sehr ungenügend bedeckt. Doch da mein Hausmantel recht lang war. Spürte ich jetzt nichts davon, obwohl sie sich wieder an mich kuschelte. Jetzt war noch weniger zwischen unseren Körpern als zuvor. Es war nicht leicht sich wieder auf das Buch zu konzentrieren.

Trotzdem schaffte ich es und richtete meine Aufmerksamkeit auf das Märchen. Es gestaltete sich als recht unterhaltsam, denn die Geschichte war etwas länger und vor allem komplizierter.

Melissa regte sich fast gar nicht. Sie hatte nur ihren Arm wieder über mich gelegt, wenn dieses Mal auch unter der Decke.

Es dauerte nicht lange und mir wurde wieder warm. Nicht nur die Decke war daran beteiligt, sondern natürlich auch Melissa. Ihr Körper strahlte eine angenehme Wärme ab, die sich sofort auf mich übertrug. Ich fühlte mich wie im zweiten Himmel. Viel zu lange hatte ich alleine geschlafen. Nur ab und zu hatte ich eine andere Frau kennengelernt, aber eher selten. Melissa sagte immer, dass es daher kam, dass ich mich im Haus verschanzt hatte und kaum noch heraus ging. Damit hatte sie sicher recht, denn ich war, um es ehrlich zu sagen, auch nicht daran interessiert. Zwar nicht so wie ein Einsiedler, aber weit davon entfernt, war es sicher nicht.

So waren meine Beziehungen zu anderen Frauen, wenn überhaupt, nur von sehr kurzer Dauer. Wobei es eindeutig an mir lag. Melissa hatte nichts damit zu tun. Man konnte ihr zwar ansehen, dass sie die anderen Frauen nicht gerade mit offenen Armen empfing, aber das verlangte ich auch nicht von ihr.

Da diese Gelegenheiten aber sehr überschaubar blieben, spielte es keine große Rolle in meinem Leben. Außerdem gab es da noch meine Arbeit, die mich viele Stunden des Tages davon abhielt, an etwas anderes zu denken. Somit kaute ich nur selten auf dem Knorpel des Lebens herum. Wobei selten noch zu viel war. Ich war bis jetzt mit dem vollkommen zufrieden, was ich hatte. Ich brauchte nicht mehr. Wahrscheinlich hätte man mich auf einer einsamen Insel aussetzen können und es wäre keine Strafe für mich gewesen.

Erst jetzt, als ich bei Melissa mit im Bett lag, wurde mir bewusst, was mir fehlte. Die Nähe eines anderen Menschen. Ich war nicht einsam in dem Sinne, aber jemanden neben sich zu haben, war schon ein sehr angenehmes Gefühl.

Während ich darüber nachdachte, hatte ich einen Moment nicht weitergelesen. Da jetzt vollkommene Ruhe herrschte, hörte ich Melissas Atem überdeutlich. Ruhig und langsam kam er so wie immer, wenn sie schlief. Ohne das ich es gemerkt hatte, war sie eingeschlafen und ich hatte ihr umsonst vorgelesen. Auf der anderen Seite war es nicht umsonst gewesen, denn so hatte ich wenigstens eine Berechtigung dazu gehabt, hier zu liegen. Jetzt kam es mir falsch vor. Auf der anderen Seite schlief sie so friedlich, und wenn ich jetzt aufstehen würde, könnte es dazu führen, dass sie wieder wach wurde. Das wollte ich nun auch wieder nicht. Also beschloss ich weiterzulesen. Allerdings nicht laut. Immerhin kannte ich das Buch noch nicht und war recht gut geschrieben. Besonders faszinierte mich immer wieder die Art des Schreibens. Die Autoren der einzelnen Märchen waren immer andere gewesen, eben eine Zusammenstellung. Oft interessierte mich dann nur zum Teil, was darin stand. Eher war es die Art, wie es geschrieben wurde in meinem Interesse. Die Unterschiede waren enorm, wenn man es aufmerksam las. Hier ebenfalls, denn die Texte stammten aus längst vergangener Zeit und man hatte sie in der Ausdruckweise gelassen, in der sie geschrieben worden waren. Besonders wenn alte Ausdrücke darin vorkamen, war es mein Ding. Oft stolperte man dann über Wörter, die man entweder schon lange nicht mehr gehört hatte, oder sogar gar nicht kannte. In der Geschichte, die ich gerade las, ging es um jemanden, der einen Lastkahn durch einen Fluss zog. Wer kannte noch treideln. Dieses Wort war inzwischen fast vollkommen verschwunden, da es Entsprechendes nicht mehr gab. Niemand machte es noch, weder per Pferd, noch mit der Hilfe von menschlicher Kraft. Was auch gut so ist.

Ich war so vertieft in die Geschichte, dass es mich aus dem Konzept brachte, als Melissa sich bewegte. Sie drehte sich etwas hin und her, legte dann eines ihrer Beine über meine und ihre Hand tastete wie suchend über meinen Bauch. Schließlich fanden die Finger den Spalt, der sie darunter ließ und nur wenige Augenblicke später lag ihre feine Hand direkt auf diesem. Ich versuchte nur noch flach zu atmen, so sehr hielt mich dieses Gefühl gefangen.

Doch dann lag Melissa wieder ruhig da und ich konnte weiterlesen, auch wenn es mit meiner Konzentration darauf vorbei war. Ich las Satz für Satz, ohne diese wirklich zu verstehen. Eine Seite weiter wusste ich nicht mehr, was auf der vorherigen gestanden hatte. Also blätterte ich noch einmal zurück, um es noch einmal zu wiederholen. Leider brachte das auch nichts. Entweder war es zu kompliziert oder hatte kaum Bedeutung. Es blieb einfach nicht haften.

Ich legte das Buch beiseite und starrte gegen die Decke. Auch wenn ich gut geschlafen hatte, stellte sich doch wieder eine gewisse Müdigkeit ein. Vielleicht kam es durch die Wärme, die mich umfangen hielt, ich konnte es einfach nicht sagen.

Einmal drehte ich meinen Kopf in Melissas Richtung und sah aus nächster Nähe in ihr entspanntes Gesicht, dass so unschuldig auf mich wirkte wie ein Engel. Ein überaus friedlicher Ausdruck lag in ihren Zügen und machte mich damit glücklich. Ja, in diesem Augenblick war ich glücklich, so wie schon lange nicht mehr.

Einen Moment schloss ich meine Augen, um die Zeit so lange wie möglich zu genießen. Dabei nahm ich Melissas Hand auf meinem Bauch doppel intensiv war. Konnte ab und zu spüren, wie einer der Finger zuckte und sich dadurch ein kleines wenige bewegte. Dies wurde umso mehr, als sie zu träumen begann. Es musste ein aufregender Traum gewesen sein, den ihr Atem stockte, wurde unregelmäßig und sie murmelte wieder ein paar unverständliche Worte.

Plötzlich zuckten ihre Finger wesentlich stärker und krümmten sich, wobei ihre Fingernägel über meine Haut kratzten. Doch es blieb nicht dabei, sondern sie bohrten sich geradezu in meine Haut hinein. Fest packte sie zu, hielt sich an einer Hautfalte fest, die sich dazwischen gebildet hatte.

Der Schmerz war zu ertragen und nur von kurzer Dauer, denn fast sofort ließ sie wieder los. Doch nicht lange. Die Hand ging auf Wanderschaft. Strich über meinen Bauch, tastete sich vorsichtig voran.

Bis zum festsitzenden Gürtel kam sie, konnte darunter aber nicht schlüpfen. Zu eng wurde es, auch wenn die Finger sich darunter wühlten, sie konnten das Hindernis nicht unterschreiten. Zuerst zog ich meinen Bauch ein, aber das brachte sie auch nicht viel weiter. Sie schafften es mit ihren Spitzen gerade mal bis knapp über den Bauchnabel hinaus. Weiter kamen sie nicht. Dabei konnte ich genau spüren, dass sie noch weiter wollten.

Ich war neugierig, was noch kommen könnte und wollte die Chance nicht ungenutzt lassen. Es war eine Art Experiment, wobei ich mich gerne als Forschungsobjekt zur Verfügung stellte.

Meine freie Hand rutschte zwischen Decke und Mantel und fand hier die Schleife, die alles zusammenhielt. Vorsichtig zog ich an einem freien Ende und zog die Schleife auf. Sofort spürte ich wie die Enge der Umspannung nachließ. Genau das fühlte auch die Hand, die bis jetzt aufgehalten worden war. Ohne zu zögern, rutschte sie weiter nach unten und nahm ihre Forschungstour wieder auf. Zentimeterweise ging es tiefer, dabei war mir klar, dass es nur noch wenige waren, bis sie auf etwas stießen, was sich bereits seit einiger Zeit darauf vorbereitet hatte. Es sehnte sich geradezu nach einer Berührung der suchenden Hand und hatte sich zu diesem Zweck bereits aufgepumpt.

Fast gerade stand es nach oben und konnte es kaum erwarten. Aktiv wollte ich nicht werden, ließ Melissas Hand die Alternative. Wenn sie es nicht erfolgte, wäre es genauso recht gewesen. Alles sollte aus freien Stücken geschehen, kein drängen zu etwas, was sie nicht wollte.

Meine Gedanken, dass es nicht geschehen würde, wurden schnell beiseitegeschoben, denn schnell überwand Melissas Hand die kurze Strecke bis zum Stamm und ihre Finger stießen dagegen.

Einmal zuckten sie zurück, als wenn sie nicht mit Widerstand auf ihrem Weg gerechnet hätten, aber dann tasteten sie sich wieder vor.

Fingernägel kratzten über die empfindliche Haut, drückten sich dann leicht hinein, als wenn sie die Härte überprüften. Damit hielten sie sich nicht lange auf. Stattdessen tasteten sie sich zuerst an einer Seite entlang, dann an der anderen.

Da alles sehr langsam ablief, musste ich mich fürchterlich zurückhalten, als sich die Hand fast plötzlich, um den Stamm legte und relativ fest zupackten. Es fühlte sich an, als wenn sie sich daran festhielt, wobei ihre schmalen, langen Finger es nicht schafften, den Stamm einmal zu umfassen. Eine kleine Lücke blieb zwischen Daumen und Mittelfinger.

Diese Umklammerung ließ meinen Stamm dann vollkommen steif werden.

Melissas Finger ließen etwas lockerer als zuvor, lösten sich fast ab, glitten dafür aber weiter nach oben. Sie tasteten über die hervorgetretenen Adern und fuhren sie entlang, bis ihr Daumen gegen den Rand der Eichel stieß, die sich deutlich vom Rest absetzte. Prall und dick hinderte sie Melissas Finger daran, über sie zu rutschen, denn dafür mussten sich diese erst weiter öffnen. Doch das taten sie nur zögerlich. Stattdessen tasteten sie sich vorsichtig an dem sehr empfindlichen Rand entlang.

Mehrmals zucke mein Schwanz. Die Reibung war zwar nicht sehr hoch, aber die ganze Situation ließ mich mehr als in Spannung geraten. Dabei hielt ich es fast nicht mehr aus. Als ihre Finger dann über die stark gespannte Haut der Eichel strichen, war es schon fast soweit. Nur noch mit Mühe konnte ich mich zurückhalten. Dazu griff ich jetzt selber unter die Decke, nahm Melissas Hand von meinem Dicken ab und legte sie beiseite. Auch wenn ich es zu gerne gehabt hätte, dass ich in ihrer Hand fertiggemacht wurde, so konnte ich es einfach nicht geschehen lassen. Nicht hier und jetzt.

Stattdessen blieb ich noch ein wenig liegen, schaffte es meine Anspannung soweit herunterzubringen, dass ich wieder bei vollkommen klarem Verstand war. Dann schaffte ich es mit unendlicher Langsamkeit mich aus Melissas Bett zu schleichen, ohne dass sie aufwachte.

Gegen frühen Nachmittag kam sie dann noch einmal herunter. Ihrem Rücken ging es um einiges besser und sie fühlte sich fitter als zuvor.

„Schade eigentlich, dass du nicht mehr da warst, als ich aufgewacht bin. Ich hätte so gerne noch etwas mit dir zusammen im Bett gelegen. Es war so schön warm und kuschelig!“

„Es muss ja nicht das letzte Mal gewesen sein!“, meinte ich und sah Melissa dabei fragend an, denn die Antwort war auch gleichzeitig eine Art Frage gewesen.

„Wäre schön. Es erinnert mich an früher und ich fühle mich dann so geborgen. Ist zwar irgendwie seltsam, aber ich kann es nicht anders beschreiben. Bei keinem anderen Menschen habe ich dieses Gefühl jemals so intensiv gespürt. Es ist, als wenn du mich beschützt und mir nichts auf dieser Welt etwas anhaben kann. Ich kann mich vollkommen entspannen und fallen lassen!“

„Wir werden sehen!“, kam meine Antwort und ich freute mich innerlich schon auf das nächste Mal.

Tagelang hörte ich nichts mehr von Kirsten. Sie blieb, wie vom Boden verschluckt. Was weiterhin auch nicht verwunderlich war. Was hatte ich mir auch eingebildet, für sie zu sein. Wahrscheinlich nur ein Experiment, eines, was sie angefangen hatte, aber nicht fortführen wollte. Doch das stimmte nicht.

Wenige Tage später war ich dabei den Rasen zu mähen, als ich mich umschaute, denn ich hatte den Eindruck, dass mich jemand beobachtete.

Wie Kirsten es geschafft hatte, war mir ein Rätsel, aber sie hatte sich an mir vorbeigeschlichen, während ich am Arbeiten war und saß auf einem der Terrassenstühle. Sie bemerkte, dass ich sie entdeckt hatte, und winkte mir mit einem sehr freundlichen Grinsen zu.

Ich war gerade fertig mit dem Mähen, brachte noch den Schnitt weg und kam dann zu ihr herüber.

„Hi Herr Krause!“, begann sie, „was für ein schönes Wetter. Eigentlich zu schade, die Zeit mit Arbeiten zu verbringen. Man sollte an solchen Tagen die Seele baumeln lassen und sich etwas gönnen.

Ich sehe, sie haben den Schuppen neu gestrichen. Sieht wirklich gut aus!“

Typische Sprechweise von Kirsten. Vom einen zum anderen springen. So kannte ich sie inzwischen.

„Hast ja recht!“, antwortete ich langsam und stand wenig später am Tisch. „Möchtest du was zu trinken?“

„Gerne, was Sprudelndes, Kaltes wäre nett. Cola zum Beispiel!“

„Einen Moment, ich muss mich eben etwas restaurieren, dann bringe ich dir eine mit. Melissa ist übrigens oben!“

„Ich wollte zu ihnen, nicht zu Melissa. Aber danke für die Auskunft. Vielleicht gehe ich gleich noch zu ihr rauf. Was zu reden gibt es ja immer!“

Ich drehte mich um, ging ins Haus, wusch mir Hände und Gesicht und schnappte mir eine kalte Flasche Cola aus dem Kühlschrank. Mit zusätzlich zwei Gläsern in der Hand kam ich wieder nach draußen, wo ich Kirsten erst nicht sah, denn sie saß nicht mehr am Tisch. Stattdessen sah sich sie am Gartenhaus auf den Fußspitzen stehen. Es reichte gerade aus, damit sie durch das Fenster schauen konnte.

Ich stellte die Gläser auf den Tisch, goss und beiden einen kräftigen Schluck davon ein und setzte mich auf einen der Stühle. Dann nahm ich mein Glas und beobachtete Kirsten bei ihrem tun.

Es sah lustig aus, denn irgendwie erinnerte sie mich an einen kleinen Lausbuben, der gerade etwas im Schilde führte. Kirsten hatte zumindest von hinten eine Figur, die dem gleichkam. Auch ihre Frisur passte ins Konzept. Sie war noch kürzer als ich sie schon kannte, wahrscheinlich war sie erst vor wenigen Tagen beim Friseur gewesen. Das Einzige was nicht ins Bild passte war ihr Miniröckchen, was sie trug. Es war keines von der ganz kurzen Sorte, Marke breiterer Gürtel, sondern eher etwas länger. Eine Länge, die ich nicht modisch nicht einordnen konnte. Wenn es einen Begriff dafür gab, kannte ich ihn nicht oder brachte ihn nicht damit in Verbindung.

Dazu trug sie ein T-Shirt und Sportschuhe ohne Socken. Dabei wirkten die Schuhe zu groß. Vielleicht lag es aber auch an der Dicke des Materials, was bei der Größe gewaltiger aussah, als es wirklich war.

Als sie genug gesehen hatte, drehte sie sich um und kam schnurstracks auf die Terrasse zu. Dort angekommen ließ sie sich in einen der Stühle mir gegenüber plumpsen, nahm das dort stehende Glas und nahm einen großen Schluck.

„Wozu haben sie den Schuppen umgebaut? Sieht ja interessant aus, auch wenn sich mir der Sinn nicht erschließt!“

„Das kann ich dir auch nicht so genau sagen. Mir war danach, etwas mit dem Gartenhaus zu machen. Vielleicht brauche ich ja ab und zu einen Tapetenwechsel. Ist übrigens toll dort zu schlafen. Man hört viel mehr als sonst. Außerdem kommt man zu den Ursprüngen zurück. Kein Strom. Man schaut also kein Fernsehen oder hockt am Rechner. Hat auch mal was!“

„Hmmm!“, hörte ich Kirsten grübeln, „hört sich etwas langweilig an. Kann ich mir so gar nicht vorstellen. Vor allem wenn man alleine ist. Ich glaube, ich könnte dort nichts mit mir anfangen. Kann ich es mal von innen sehen?“

„Klar kannst du das, es ist offen!“

„Wie jetzt, es ist offen. Befürchten sie nicht, dass dort jemand einbricht?“

„Hör mal, es gibt dort nichts zum Stehlen. Wer will schon Möbel schleppen, das lohnt sich nicht. Außerdem bräuchte man nur wenig dafür, dort einzubrechen. Ein Schraubendreher reicht vollkommen aus. Die Latten sind schließlich von außen verschraubt. Also, warum sollte ich abschließen?“

„Da haben sie irgendwie recht!“

Kirsten stand auf und ging wieder zum Gartenhaus herüber. Ich stand ebenfalls auf und kam mit etwas Abstand hinterher.

Als ich dort ankam, war sie bereits im Häuschen.

„Niedlich, sogar ein kleiner Ofen. Das muss sehr gemütlich sein, wenn der an ist!“

„Kann ich nicht sagen, hatte ihn noch niemals an. Es ist im Moment zu warm. Ich wollte keine Sauna daraus machen!“

Kirsten ging einmal von einer Seite zur anderen. Dann betrachtete sie alles von der anderen Seite.

„Das Bett bequem?“, fragte sie und ich nickte. Sofort ging sie darauf zu, testete mit ihren Händen die Härte. Sofort drehte sie sich um und ließ sich einfach nach hinten fallen.

Nur das leise Geräusch einer zusammengedrückten Matratze war zu hören, sonst nichts. Ich hatte großen Wert darauf gelegt, dass alles sehr stabil gebaut war, auch wenn es dadurch etwas klobig aussah.

„Cool!“, hörte ich Kisten sagen, „superbequem, viel besser als mein Bett. So etwas hätte ich auch gerne! Und so schön breit. Meins hat leider nur Normalmaße, also gerade einen Meter breit. Da kann man nur alleine drin liegen, für zwei ist es wirklich viel zu eng. Toben kann man da nicht drin. Hier ist das was anderes!“

Um es zu beweisen, stand sie auf und begann damit, darauf ein paar Mal hin und her zu hüpfen. Zum Schluss sprang sie noch einmal hoch und ließ sich dann der Länge nach auf das Bett fallen.

Es knackte nur einmal leise, denn die Belastung hatte es noch nicht aushalten müssen. Es war aber nicht das Knacken, wenn etwas brach, sondern eines, dass man hörte, wenn etwas noch fester ineinander rutschte. Holz arbeitet schließlich und da war das nie auszuschließen.

Bei der ganzen Aktion hatte Kirstens Röckchen selbstständig gemacht, und als sie unten ankam, bedeckte es nicht mehr, wozu es da war. Vollkommen frei lag ihr Unterleib, nur von einem knappen, weißen Schlüpfer bedeckt.

Kisten hob ihren Oberkörper, stützte sich auf die Ellbogen ab und meinte nur gespielt erschrocken: „Huch!“, lies es aber so wie es war.

„So ein böses Röckchen. Es ist doch wirklich schlimm, was einem so manches Mal passiert. Ein Mann könnte dabei auf komische Gedanken kommen!“

Während sie so redete, sah sie mir direkt ins Gesicht. Dann schaukelte sie etwas mit ihrem Unterleib hin und her.

Der Wink war nicht nur mit dem Zaunpfahl, sonder mit einem Stahlträger. Ich war nur einen Moment von dem Anblick abgelenkt. Mit einem Schritt trat ich jetzt endgültig in den Schuppen und schloss die Tür hinter mir, ohne meinen Blick von Kirsten zu lassen. Ich starrte auf das weiße Höschen welches mich magisch anzog mich fast fernsteuerte.

Einige wenige weitere Schritte trugen mich an das Bett, wo ich mich sofort auf die Kante setzte.

Kirsten veränderte ihre Stellung nicht, beobachtet mich nur.

Ihr Angebot lag da und ich wollte es annehmen. Ich drehte mich so hin, dass ich sie mit beiden Händen erreichen konnte. Zuerst ließ ich sie seitlich an ihren Beinen entlang gleiten. Hierbei fing ich in der Höhe der Knie an und kam dann langsam weiter nach oben. Ich hatte Zeit und so wie es aussah, Kirsten ebenfalls.

Irgendwann rutschten meine Finger seitlich über den Stoff, in dem ein Gummi für Halt sorgte. Hier hakte ich meine Mittelfinger ein, zögerte aber noch einen Moment. Doch dann hob Kirsten ihren Unterleib an, damit es leichter hatte. Dabei hatte ich den Eindruck, als wenn alles automatisch ablief. Ich steuerte nicht mehr, konnte mir selber dabei zusehen, ohne Befehle dafür zu geben.

Die Finger krümmten sich noch stärker und zogen den Stoff langsam herunter.

Leicht glitt es über ihre Hüfte hinweg und blieb nur noch zwischen ihren geschlossenen Beinen hängen. Kirsten senkte sich wieder soweit ab, dass ihr Po auflag, dann zog sie ihre Beine an und öffnete sie ganz leicht.

Der Stoff, der zuvor dazwischen gefangen gehalten worden war und auf Zugspannung gehalten wurde, war auf einmal frei und flitschte einfach weg. Frei lag, was ich sehen wollte. Gierig sog mein Blick ein, was er zu sehen bekam.

Wie alles an Kirsten war sie auch hier schmal. Ihr Geschlecht bestand fast nur aus einem dünnen Schlitz an deren Seiten leichte Wölbungen hervortraten. Dazu sah alles mehr als nackt aus, denn nicht ein Haar störte die Sicht. Ob sie einfach keine hatte oder erst vor Kurzem abrasiert wurden, konnte ich nicht sagen. Frisch und unangetastet bot sich mir der erste Blick auf Kirstens Weiblichkeit.

Mein Mund wurde trocken und ich versuchte zu schlucken, doch mir blieb die Spucke weg. Noch hielt ich ihr Höschen fest, und als ich mich langsam, von dem Anblick lösten, konnte, zog ich es über die Knie bis zu ihren Füßen herunter, die noch in den Sportschuhen steckten. Diese wurden von Kirsten angehoben und ich konnte sie vollkommen von dem Höschen befreien. Ich ließ es einfach zu Boden fallen, denn mein Blick war inzwischen wieder zwischen Kirstens Beinen gefangen. Besonders, als sie ihre Beine nun auseinander spreizte. Immer weiter entfernten sich die Knie voneinander und ich konnte gar nicht glauben, wie weit sie das konnte. Ich hatte ja schon gesehen, dass sie sehr gelenkig war, aber das war schon eine Nummer weiter. Zum Schluss lagen ihre Knie fast auf der Decke auf und ich war mir sicher, dass sie das auch noch schaffen konnte, wenn sie wollte. Der Effekt dabei war, dass sich ihre zarten Schamlippen öffneten und das rosige Fleisch dazwischen zum Vorscheinen kam.

Eine meiner zitternden Hände machte sich auf, das Gesehene zu erkunden. Leicht strich sie erst über die Innenseiten der Schenkel, fühlte glatte Oberfläche und machte mich damit vertraut. Ich kannte zwar schon Kirstens Haut, aber es war wieder wie neu für mich, insbesondere da ich es jetzt gleichzeitig sehen konnte. Ein Fest für die Sinne.

Bevor meine Hand Kirsten an ihrem Zentrum erreichte, entzog sie sich mir auf einmal, indem sie sich jetzt einmal über die Breite des Bettes legte. Hier stützte sie sich wieder auf die Ellbogen ab, hob aber ein Bein über mich hinweg. Jetzt saß ich immer noch auf der Kante, aber zugleich zwischen ihren Beinen.

„Ein langer Kuss kann Türen öffnen!“, flüsterte Kirsten auf einmal und ich sah einmal in ihre großen Augen. Ihr Blick hatte sich verändert, es war etwas in sie getreten, was ich nicht erklären konnte. Waren sie zuvor noch sanft gewesen, sahen sie jetzt hart aus. Anders kann ich es nicht erklären. Doch das hielt mich nicht davon ab, was ich jetzt tat.

Ich rutschte vom Bett und kniete mich davor. Dann zog ich Kirsten so weit zur Kante, dass ihr Po darauf zu liegen kam. Jetzt konnte sie ihre Füße nicht mehr auf das Bett stellen, dafür drückte ich meine Hände von unten in die Kniekehlen, hob sie hoch und spreizte sie auseinander.

Kirsten hielt locker dabei und ich genoss ein weiteres Mal zu sehen, wie sich ihr Schlitz öffnete, für mich öffnete.

Jetzt war es an mir, sie vor Spannung vergehen zu lassen. Zuerst küsste ich mich die Schenkel entlang, hielt aber kurz vor unserem Ziel an und nahm mir das andere Bein vor. Dies wiederholte ich noch zwei Mal, ließ Kirsten im eigenen Saft schmoren, was man wörtlich nehmen konnte. Ohne sie an ihrem geheimsten Ort zu berühren, schaffte ich es, dass sie feuchter wurde.

Wenn ich ihren Geschlecht näher kam, konnte ich genau sehen, wie es bereits begann, aus ihr heraus zu fließen. Trotzdem vermied ich es noch einen Moment, sie dort zu berühren. Stattdessen bohre ich meinen Blick in sie hinein, nahm ihren Duft auf, der mit entgegen strömte. Ein klarer Duft, voller Weiblichkeit, süß und erregend.

Länger hielt ich es selber nicht mehr aus. Ich beugte mich endlich weiter vor, senkte meinen Kopf ab und meine Lippen berührten, was berührt werden wollte. Nur ganz zart legte ich meine Lippen darauf, was von Kirsten mit einem ersten Stöhnen kommentiert wurde. Sie war immer noch auf ihre Arme aufgestützt und sah mir dabei zu, was ich mit ihr machte.

Einmal lösten sich meine Lippen noch, küssten sich etwas höher und legten sich auf ihren Unterleib, der vom Röckchen nicht bedeckt wurde. Aber sofort tauchte ich wieder ab und vereinte meinen Lippen endgültig mit den ihren.

Zuerst ließ ich meine Zunge ein erstes Mal den Spalt entlang gleiten, nahm Kirstens Geschmack auf. Sie schmeckte, wie sie roch. Frisch und leicht süß. Einfach zum Reinbeißen. Genau das tat ich dann auch. Ich öffnete meinen Mund, nahm so viel Fleisch in dem Mund, wie ich konnte und drückte leicht zu. Kisten über stöhnte ein weiteres Mal auf. Dabei hatte sie inzwischen ihre Augen geschlossen. Sie wollte nur noch fühlen, sich den Gefühlen ausliefern.

Weiter tastete sich meine Zunge voran, fand die Quelle der Feuchtigkeit und schob sich wo weit wie möglich hinein. Hier tastete sich die Spitze vor und erkundete die feuchten, glatten Wände. Kirsten quittierte es damit, dass sie vermehrt Feuchtigkeit produzierte. Ein ganzer Schwall kam aus ihr herausgeschossen und floss in meinen Mund. Fast gierig schleckte ich es in mich hinein.

Kaum war ich damit fertig, kümmerte ich mich um die kleine Perle, die inzwischen hart und deutlich hervorgetreten war. Kannte sie meinen Finger schon, wurde sie dieses Mal von meiner Zunge begrüßt. Kirsten zuckte einmal gewaltig zusammen als sich die Gefühle, die ich ihr brachte, explosionsartig in ihrem Körper ausbreiteten. Ihre Bauchdecke zog sich zusammen und ich konnte in ihren Beinen fühlen, wie sich ihre Muskeln zusammenzogen und versuchten, die Beine zu schließen. Doch ich ließ es nicht zu. Meine Hände hielten sie wie in einem Schraubstock fest gepackt.

Weiter bearbeitete ich ihre Lusterbse, züngelte darüber und immer wieder an der Seite entlang, drängte sie ab und zu zurück in ihr weiches Futteral.

Kirsten zitterte immer mehr, ihr Atem kam stoßweise und unregelmäßig. Zwischendurch setzte er sogar immer wieder aus. Ich war auf dem besten Weg, das konnte ich sehr genau fühlen und auch schmecken. Immer mehr Lustwasser verließ sie und machte alles unheimlich nass und glitschig. Es war so viel, dass es bereits tropfenweise zu Boden fiel und dort sammelte.

Es konnt nicht mehr lange dauern. Kirsten war auf dem besten Wege die Kontrolle zu verlieren und ich forcierte noch mein Tempo. Ich wollte, dass sie kam, wollte ihren Ausbruch erleben.

Noch einmal schob ich meine Zunge in ihr überlaufendes Loch, saugte mich daran fest und entzog ihr so viel von ihrem Saft, wie ich bekommen konnte, erst als kam noch etwas kam, ließ ich von dem Ort ab, um weiter oben weiterzumachen. Gierig strecke sich mir die harte Perle entgegen, verlangte danach, verwöhnt zu werden.

Dieser Aufforderung konnte ich nicht widerstehen. Immer schneller werdend ließ ich meine Zunge von einer Seite zur anderen fahren, peitschte sie zum Schluss geradezu, ließ Kirsten keinen noch so winzigen Augenblick zur Ruhe kommen.

Ein Frontalangriff der Wirkung zeigte.

Kirstens Arme rutschten auf einmal zur Seite weg und ihr Oberkörper fiel auf die Bettdecke. Doch nur wenige Sekunden. Ich spürte wieder, wie sich ihre Beine schließen wollten, doch wie zuvor, hielt ich dagegen, verstärkte mein tun sogar noch.

Kirstens Explosion war dieses Mal vollkommen anders. Ich konnte es in ihr aufsteigen hören. Sie setzte zu einem Stöhnen an, kam auf einmal mit ihrem Oberkörper hoch ohne die Arme dabei zur Hilfe zu nehmen und erstarrte in der Bewegung. Was ich jetzt hörte, war eine Mischung aus Schmerz- und Erlösungsschrei. Nicht laut aber unheimlich lang gezogen, wobei er erst lauter war, dann aber zum Schluss verstummte und nur noch einen gurgelnden Laut übrig ließ.

Fest saugte ich mich an ihrer Lust fest, sog es ein wenig in meinen Mund hinein und konnte auch hier ihre Zuckungen spüren. Alles zog sich mehrmals rhythmisch zusammen, folgte dem Takt ihrer Ekstase.

Erst dann wich langsam die Spannung aus ihrem Körper und ihr Oberkörper sank auf die Decke zurück. Das Letzte was ich von ihr hörte war, dass sie schnell und tief atmete.

Weich lagen ihre Beine in meinen Händen und ich legte eines davon auf meine Schulter. Dabei hatte ich aber nicht vor, sie schon zu entlassen. Dafür begann ich, sie wieder ganz langsam zu reizen. Fast nur gehaucht strich meine Zunge über das zarte Fleisch, was zu meiner Verwunderung, sehr schnell wieder auf mich reagierte. Kirsten griff mir zwar einmal an den Kopf, um diesen wegzuschieben, aber sie war dafür viel zu schwach. Ihre Aktion war vielleicht auch gar nicht so ernst gemeint, denn sie versuchte es nur ein einziges Mal.

Verräterisch war ihre Lustperle, die sich nach einer kurzen Erholungspause wieder hervorwagte. Ihr Köpfchen schob sich heraus und zeigte mir damit an, dass sie noch nicht genug hatte. Sie war nachdem, was ich mit ihr gemacht hatte, sehr empfindlich und es dauerte eine ganze Zeit, bis ich es wagen konnte, sie intensiver zu verwöhnen.

Während ich Kirsten also langsam wieder in Spannung versetzte, griff ich mit meiner freien Hand an meine Hose und öffnete sie. Gürtel, Knopf und Reißverschluss waren schnell überwunden und ich schob den Stoff mitsamt der Unterhose herunter. Heraus sprang mein steifer Schwanz, der sich darauf freute, was kommen würde. Doch zuvor machte ich mir Kirsten willig.

Ich legte mir auch ihr anders Bein auf die Schulter und tastet mich mit meinen Händen weiter nach oben. Schnell fand ich den Saum des Rocks und damit das Ende des T-Shirts. Dieses aus dem Rock zu ziehen war schnell geschehen und schon schoben sich meine Hände darunter. Zielsicher fanden sie, was sie schon kannte und Kirsten stöhnte erneut auf, als sie sich darauf legten. Weiter unten verstärkte ich wieder mein tun, wurde fordernder.

An drei Punkten gleichzeitig gereizt, schoss ihre Erregung wieder steil hoch. Dabei ging es schneller als ich es vermutet hatte. Das zusätzliche Animieren ihrer Brüste brachte den erwünschten Erfolg. Wieder sprudelte es aus ihrem Löchlein, wenn ich sanft in ihre Brustwarzen kniff, übertrug es sich bis nach unten. Wenn ich dann meine Zunge in sie steckte, konnte ich es daran fühlen. Ruckartig zog sich das kleine Löchlein zusammen, ließ aber sofort wieder locker, um meiner Zunge Raum zu lassen.

Ich peitschte Kirsten hoch, ließ sie auf den Zustand zurasen, an dem ich sie haben wollte. Jetzt war ich es der die Regeln bestimmte und ich würde sie ausnutzen. Endlich war ich da, wohin ich wollte.

Kirsten bäumte sich ein erstes Mal auf, war wieder in ihrer Ekstase gefangen. Dies war genau der Moment, auf den ich gewartet hatte. Meine Lippen gaben ihr einen letzten Kuss und ich hob meinen Oberkörper an. Auch meine Hände lösten sich und griffen wieder an ihre Beine. Diese wurden auseinander gedrängt, machten Platz und öffneten zugleich, was mein Ziel wurde.

Kirsten bekam es gar nicht richtig mit, obwohl ich die Reizung vom mir gleich null ging. Die bekam sie erst wieder, als ich jetzt ein Bein losließ und ich meinen Schwanz in die Hand nahm, der seit Langem bereit war. Mit der freien Hand ließ ich die dicke Eichel mehrmals durch ihren überschwemmten Schlitz gleiten, traf dabei mehrmals oben auf den kleinen Knubbel und rieb darüber. Hier reizte ich sie wieder, verstärkte ihre abkühlende Lust.

Groß war der Unterschied zwischen dem Opfer und dem Angreifer. Es war ein wahnsinniger Anblick, wenn die tiefdunkle Eichel zwischen den Schamlippen entlang glitt und in der Feuchtigkeit badete.

Glänzend kam sie wieder hervor und zeigte mir damit an, dass alles soweit gerichtet war. Der Angriff konnte beginnen.

Jetzt führte ich die Spitze endgültig an den Ort, der vor Nässe schwamm und an dem mir eine große Hitze entgegen strömte. Hier setzte ich an und drückte leicht dagegen. Doch sofort rutschte ich ab. Das passierte mir kein zweites Mal. Dieses Mal hielt ich den Stamm besser fest, drückte gegen den Ort, den ich bezwingen wollte.

Zuerst dachte ich, dass es nicht gehen würde, denn der Unterschied der beiden Geschlechter war groß. Hier der zarte Spalt, dort die dicke Eichel. Immer weiter erhöhte ich den Druck auf das zarte Fleisch, was ich zu spalten versuchte.

Kirsten merkte nun doch, was ich vorhatte. Ihr Kopf kam mit wenig Kraft hoch und ihre Augen waren weit geöffnet, fast übergroß. Sie starrte auf das, was ich mit ihr vorhatte. Was in dem Moment in ihr vorging, konnte ich nicht sagen. Sie sah, konnte aber anscheinend nicht wirklich verarbeiten, was dort geschah. Noch kraftvoller schob ich mein Becken vor und konnte sehen, wie sich Kirsten für mich öffnete. Nur noch einmal versuchte ihr Körper mich davon abzuhalten und verschloss sich mit letzter Kraft für mich. Doch nur kurz. In dem Moment wusste ich, dass ich gewonnen hatte.

Jetzt ging es leichter als zuvor. Mit einer großen Faszination konnte ich beobachten, wie die dicke Spitze langsam in Kirsten glitt. Als sie mit ihrem dicksten Umfang die engste Stelle durchbrach, konnte ich sehen, wie die tiefrote pralle Eichel endlich ganz in Kirsten rutschte.

Beide stöhnten wir auf. Kirsten, weil sie sehr deutlich spürte, dass ich Einlass gefunden hatte, ich, weil ich es endlich geschafft hatte. Wie lange hatte ich da Gefühl vermisst, eine Frau zu haben. Zentimeterweise rutschte ich jetzt tiefer in Kirsten und verging fast vor Lust. In mir zog sich alles zusammen und es brannte geradezu. Kein Wunder bei dem, was mir geboten wurde.

Immer weiter pfählte ich Kirsten, spießte sie auf mit meinem Luststachel. Ich hörte sie jammern, konnte fühlen wie sie versuchte sich mir zu entziehen, aber dafür war es jetzt zu spät und sie zu schwach. Kein Hindernis war jetzt noch dafür gemacht, mich aufzuhalten.

Kirsten war wahnsinnig eng, ihr Innerstes umfing mich sehr fest und drückte meinen Schwanz zusammen, der sich erfolgreich dagegen wehrte.

Weiter drang ich vor, würde erst aufhören, wenn ich mein Opfer ganz besaß. Es fehlte nicht mehr viel. Dabei wurde es noch Enger am Ende des Tunnels. Hier war es, dass Kirsten unheimlich stöhnte. Sie fühlte mich tief in sich, wie ich mich weiter in sie bohrte, sie vollkommen ausfüllte. Schon zuckte mein Schwanz auf und meine Eier zogen sich hoch. Lange würde ich diese, mehr als starke Reizung, nicht aushalten. Weiter presste ich mich hinein, ließ es nicht zu, Kirsten zu schonen. Um dieses Ziel zu erreichen, zog ich mich ein kleines Stück heraus, hielt dann einen Moment still und rannte erneut gegen mein Ziel an.

Kirstens Stöhnen wurde laut, aber nur einmal, dann fehlte ihr selbst dafür die Kraft. Die hatte sie in dem Streben verbraucht, mich nicht ganz hereinzulassen. Hatte sie zuvor ihre Muskeln angespannt um es mir möglichste schwer zu machen, ließen diese auf einmal locker und ich konnte mich mit einem Mal ganz in sie schieben. Mit unheimlicher Freude sah ich, wie sich untere Haut vereinte. Mit einem letzten Ruck presste ich sie aufeinander und Kirsten schaffte es, doch noch einmal zu keuchen. Sie hatte genau gemerkt, wie ich ganz in ihr steckte. Diesen Moment genoss ich mehr als alles in den letzten Jahren. Doch dieser Augenblick wurde jäh unterbrochen, als mein Schwanz einmal zuckte. Ich war vollkommen überhitzt und meine Lust wollte heraus, wollte sich entladen.

Nur wenige leicht Stöße reichten aus, um mich soweit zu bringen, dass ich nicht mehr anders konnte. In mir brodelte es und ich konnte bereits spüren, wie sich erste Tropfen aufmachten, mich zu verlassen. Um in den vollen Genuss von Kirsten zu kommen, nahm ich jetzt wieder ihr anderes Bein von meiner Schulter und breitete ihre Beine vor mir aus. So frei wie irgendwie möglich, so offen wie es nur ging, lag sie vor mir und spürte was kommen würde. Doch sie konnte und wollte anscheinend auch nichts mehr dagegen tun. Fast ganz zog ich mich zurück, schob mich aber sofort wieder hinein, nahm die Enge war, die mich umfing und jetzt bis zum Letzten reizte.

Ich war soweit, der letzte Stoß würde mich explodieren lassen, das wusste ich genau. Genauso fühlte Kirsten es. Sie hielt den Atem an, und als ich mich ein letztes Mal in sie schob und tief in sie verwurzelte, stieß sie diesen Atem aus. Ein lang gezogener wimmernder Laut kam von ihr. Mein Schwanz und besonders die Eichel verdickte sich noch ein kleines Bischen und dann zog sich alles in mir zusammen. Mit einer Urgewalt schoss mein Same durch meinen Stamm und verließ mich mit hohem Druck. Spritzer für Spritzer schleuderte ich mein Sperma in Kirstens Bauch, pumpte alles hinein und füllte sie mit meiner Lust. Dann kippte ich nach vorne und begrub Kirsten unter mir, während mein restlicher Saft in sie lief.

Nur langsam kamen wir wieder zur Besinnung, wobei es mir am meisten darum ging, Kirsten nicht zu erdrücken, denn ihr Atem war schwer unter mir zu hören. Sie bekam nur wenig Luft und das musste ich vermeiden. Ich legte meine Hände auf die Decke und hob meinen Oberkörper von ihrem ab. Sofort wurde ihr atmen leichter und sie öffnete die Augen.

„Das war heftig!“, waren ihre ersten Worte, die im Gegensatz zu sonst leise und schwach klangen.

„So etwas habe ich noch nie erlebt!“

Kaum hatte sie das gesagt, flutschte mein erschlaffter Schwanz aus ihrer Scheide, dem ein Fluss von Sperma und ihrem Lustwasser folgte.

„Huch!“, meinte sie nur und grinste. „Herr Krause hat nicht darüber nachgedacht, ob wir geschützt sind oder vielleicht krank!“

Daran hatte ich in dem Moment wirklich nicht gedacht und fühlte mich jetzt etwas schuldig. Eine Entschuldigung gab es dafür nicht.

„Also wenn sie nicht krank sind, ich bin es nicht, und um ihre Sorgen zu zerstreuen, ja, ich bin doch nicht verrückt. Ich nehme die Pille. Auf euch Männer ist in dieser Beziehung kein Verlass. Ich bin doch nicht blöd und renne mit einem dicken Bauch rum, außerdem liebe ich es, wenn mir ein Mann den Bauch vollspritzt. Auf den Genuss will ich nicht verzichten. Sie können sich dabei glücklich schätzen, denn das dürfen nur wenige. Ich wollte einfach mal wissen, wie es mit einem älteren Mann ist. Dabei hatte ich nicht damit gerechnet, dass sie einen so schönen Großen haben. Das setzt dem Ganzen noch die Krönung auf.“

Ich will ja nichts sagen, aber durch Kirstens Worte fühlte ich mich doch ein wenig geschmeichelt. Es war wie Balsam auf meine Seele.

„Es ist schade, dass ich heute keine Zeit mehr habe, aber wenn es ihnen nichts ausmacht, komme ich bald wieder. Ich muss doch noch die CDs holen. Es sei denn, sie wollen mich nicht mehr sehen, dann nehme ich sie heute mit?“

Ich schüttelte meinen Kopf, denn ihr Redefluss war wieder derselbe wie sonst auch. Sie holte kaum Luft beim Reden und erwartete auch keine Antworten, jedenfalls keine gesprochenen.

Mit einem Mal hob sie ihr eines Bein über mich hinweg und setzte sich auf den Bettrand. Dann gab sie mir noch ein Küsschen auf die Stirn und stand auf. So schnell konnte ich gar nicht reagieren und auf die Beine kommen.

Schon war sie an der Tür, zog diese auf und verschwand nach draußen. Immer noch kniete ich vor dem Bett und konnte es kaum glauben, was passiert war und wenn nicht ihr weißes Höschen noch auf dem Boden gelegen hätte, wäre es vielleicht nur ein Traum gewesen.

Nur mit Mühe kam ich auf die Beine. So lange zu knien war in meinem Alter nicht mehr das Wahre. Entweder würde ich eine wesentlich weichere Unterlage brauchen oder ich ließ es gleich bleiben.

Nachdem ich mich wieder soweit angezogen hatte, ging ich mit zitternden Beinen ins Haus und unter die Dusche. Nicht wegen Kirsten, sondern weil ich nach der Gartenarbeit, sprich dem Mähen des Rasens, sowieso duschen wollte. Im Bad angekommen, zog ich das Höschen aus meiner Tasche, hielt es vor meine Nase und erkennte den Duft von Kirsten sowie etwas Sandelholz im Hintergrund.

Tage vergingen und ich stürzte mich wieder auf meine Arbeit. Es war etwas liegen geblieben und so hatte ich nur wenige Zeit über anderes nachzudenken. Sicher kam öfter der Gedanke an Kirsten hoch, aber den versuchte ich, zu verdrängen. Nicht einfach, ganz gewiss nicht, aber es funktionierte soweit ganz gut. Nur abends, wenn ich endlich zur Ruhe kam, dachte ich über sie nach oder besser gesagt, sah ich Bilder von ihr, hinter meinen Augen.

Auch von Melissa sah ich wenig. Sie war laufend auf Tour und ließ mich an ihrem Leben wenig teilhaben. Bis zum nächsten Wochenende blieb es auch so. Am Donnerstag verkündete Melissa dann, dass sie das Wochenende gerne mit ihrem Papa verbringen wollte.

Um ehrlich zu sein, war das in der Form noch niemals vorgekommen. Sie blieb zwar mal am Wochenende zuhause, aber dann kündigte sie es nicht an. Meistens kam dann irgendwer zu besuch und blieb entweder lange oder über die ganze Nacht, manchmal auch über das ganze Wochenende.

Meine Überraschung war dementsprechend groß und ich traute dem Braten nicht. Irgendwas ging vor, nur leider hatte ich keine Ahnung was. Vielleicht braucht sie ja eine größere Geldsumme und wollte deswegen am Wochenende superfreundlich zu mir sein. Dabei konnte ich mir aber nicht vorstellen, was das sein sollte. Sie verdiente selber nicht schlecht und hatte alles, was sie brauchte. Auf alle Fälle würde es interessant werden.

Die Wetterfrösche, denen ich normalerweise nicht traute, kündeten von gutem Wetter. Kein Regen, nur blauer Himmel war angesagt, dazu sehr warm.

Ich fand, dass wir das auch verdient hatten, denn der letzte Sommer hatte im Prinzip nicht stattgefunden. Ein nahtloser Übergang vom Frühling zum Herbst war es gewesen, wobei der Frühling sich auf zwei Wochen beschränkt hatte, wirklich einer zu sein.

Grillen war angesagt. Endlich konnte Mann wieder Mann sein. Feuer anzünden, große Fleischstücke darüber drehen lassen, die er selber im Supermarkt erjagt hatte. Dazu ein Fass Bier. Ob Melissa sich das so vorgestellt hatte, konnte ich in diesem Moment nicht sagen, aber ich würde mich nicht davon abbringen lassen. Schon schwang ich mich in den Wagen um wieder zum Baumarkt meines Vertrauens zu kommen, denn ein neuer Grill musste her. Der alte, mickrige war einfach nicht für Männer. Groß musste er sein, ein Höllenfeuer musste darin gemacht werden können.

Später schleppte ich so ein Monsterding zu meinem Wagen und verfluchte den Markt, da die entsprechenden Geräte mitten in der Saison so teuer waren. Es musste aber ein neuer her. Also hatte ich zähneknirschend die Scheine auf den Tisch gelegt. Egal, jetzt war es meiner und ich würde meine Freude daran haben.

Zuhause angekommen kam wieder einmal die leidige Sache mit der Aufbauanleitung. Zum Glück hatte der Grill nicht viele Teile und so stand er schon zwei Stunden später vor mir.

Wirklich ein Monster und ich freute mich schon darauf, ihn in Gang zu setzten.

Melissa kam kurz raus und sah sich das Ding an.

„Nicht ein wenig groß für ein paar Würstchen?“, fragte sie und beäugte den Grill mir Misstrauen.

„Von wegen Würstchen!“, meinte ich nur und sah mein Werk noch einmal mit glänzenden Augen an.

„Die Nachbarschaft wolltest du also gleich mitversorgen?“, fragte Melissa mit einer Stimme, die ein wenig an Verständnis für mich vermissen ließ.

„Du hast ja keine Ahnung. Man braucht ein gutes Gerät, wenn man Gutes machen will. Du kaufst ja auch einen guten Lippenstift und nicht einen für zwei Euro vom Supermarkt nebenan!“

Das hatte gesessen. Auch wenn der Vergleich etwas hinkte, ich fand ihn gut und ich ließ mir meine gute Laune nicht verderben.

Später fuhr ich dann noch zum Supermarkt, um Fleisch zu kaufen. Gut, ich hatte etwas übertrieben. Das Fleisch war auf zwei Tüten verteilt, damit die Henkel nicht rissen. Als ich dann nach Hause kam, schaute mir Melissa ungläubig dabei zu, wie ich es auspackte.

„Papa, du kannst sagen was du willst, aber du hast übertrieben. Vollkommen übertrieben. Davon wird eine Kompanie satt und das über Tage, selbst wenn sie im Manöver sind!“

Auch wenn ich es nicht zugeben wollte, sie hatte recht. Unser Tiefkühlschrank war sowieso voll und was ich mit diesem Haufen anfangen wollte, war selbst mir, bei nüchterner Betrachtung, schleierhaft. Also suchte ich nach einer Lösung und meinte mit einer ganz unschuldigen Stimme: „Könnte es sein, dass deine Freundinnen hunger auf gegrilltes Fleisch haben?“

Melissa sah mich an und ihr Gesicht verzog sich zu einem Lachen.

„Ich glaube wirklich, dass wir Hilfe beim Verzehr brauchen. Sonst werden wir uns die nächste Woche von Grillfleisch ernähren müssen. Ich rufe mal eben an!“

Schon verschwand sie und ich sah sie die nächste Stunde nicht wieder. Dafür hörte ich sie umso deutlicher. Das Ergebnis war, dass wir uns nicht alleine um das Fleisch kümmern mussten.

Freitag, gegen frühen Nachmittag macht ich dann den Grill an. Fünf Kilo Holzkohle reichte gerade einmal um den Grill anzumachen und bedeckte gerade einmal den Boden. Ein Paar Anzünder hinein und los konnte es gehen. Während ich den Flämmchen zusah, wie sie sich langsam in die Kohle fraßen, hörte ich die Haustürklingel. Melissa war im Haus und machte auf. Ihre Freundinnen waren gekommen und hatten alle noch etwas mitgebracht. Salate und andere leckere Sachen. Ich hätte mir auch nicht vorstellen können, dass sie nur Fleisch wollten.

Weiter stand ich am Grill und war immer wieder mit einem Stöckchen dabei, die Kohle zu ordnen. Es sollte alles vernünftig glühen. Doch schon wenige Minuten später musste ich mir ein längeres Stöckchen besorgen. Nicht weil es vorne Feuer fing, sondern die Glut zu heiß für die Hände wurde. Die Kohle warf bereits eine enorme Hitze, obwohl es noch nicht einmal die finale Menge war. Trotzdem hielt ich in der Nähe aus, denn ich wollte mir nicht die Schmach geben, übertrieben zu haben.

Erst jetzt schüttete ich die volle Menge nach. Das hatte den großen Vorteil, dass einen Moment die Strahlungshitze abnahm. Was dann kam, war die Hölle auf Erden. So musste es jedenfalls sein, wenn man dort war. Die Hitze stieg stetig an und ich fragte mich, wie ich später noch an das Grillgut kommen sollte. Einen entsprechenden Handschuh hatte ich natürlich nicht. Wozu auch, ich war ein Mann.

In diesem Moment kamen die Mädels heraus und begrüßten mich lachend. Sie waren zu fünft und ich kannte sie alle, zumindest vom Sehen her. Kirsten war eine davon. Dabei machte ich mir keine Sorgen darüber, dass sie sich mir gegenüber anders verhalten würde als sonst, denn so schätzte ich sie nicht ein. Genauso war es auch. Sie war wie immer, nichts wies darauf hin, was uns miteinander verband.

Jetzt war es an mir, erst recht den Mann dazustellen, obwohl die Hitze kaum noch zum Aushalten war. Es traf mich immer wieder mit Wucht und ich schwitzte, was das Zeug hergab. Zum Glück ging diese erste Hitze langsam etwas zurück. Jetzt war es Zeit für das Fleisch und ich karrte es aus der Küche heran. Die Mädels machten große Augen, als ich die Fleischspieße hervorholte, und waren bei dem Rest nicht weniger erstaunt. Das war mir aber egal. Jetzt war ich in meinem Element, und als mir der Geruch von verbranntem Fett in die Nase stieg, wusste ich sofort, wofür ich es tat.

Das Tollste war aber, das man sich um mich kümmerte. Ich schrak fürchterlich zusammen, als ich auf einmal etwas sehr Kaltes im Nacken spürte. Melissa war hinter mich getreten, ohne dass ich es gemerkt hatte, und drückte mir eine eiskalte Flasche Bier gegen die Haut. Das lehnte ich natürlich nicht ab. Ich öffnete sie mit der Grillzange, wie sonst, und nahm einen tiefen Schluck.

Selten habe ich einen Schluck Bier so genossen. Ich konnte genau fühlen, wie es meinen Hals entlang nach unten lief und sich dann kalt im Magen ausbreitete. Der zweite tiefe Schluck war nicht weniger erfrischend und ich hatte den Eindruck, als wenn die Kälte des Magens von innen gegen die Haut des Bauchs drückte. Der negative Effekt dabei war, dass mir sofort Flüssigkeit aus jeder Pore lief. Ich würde es nicht mehr als schwitzen bezeichnen. Es floss einfach aus mir heraus, wie in der Sauna.

Eins musste man den Grill lassen, das Fleisch war sehr schnell gar, ich übrigens auch. Dazu kam, dass mir das Bier schnell in den Kopf stieg. Hitze, noch nichts gegessen und Bier, gehörten einfach nicht zusammen. Gut, das ich nur eine Flasche getrunken hatte.

Später wechselte ich das T-Shirt und saß mit den Mädels am Tisch. Es war superlustig und ich hätte niemals gedacht, dass es so unterhaltsam werden würde. Ich musste immer wieder über die Geschichten der Mädels lachen, besonders als sie sich mit ihren Männergeschichten zu übertrumpfen begannen. Sie hatten inzwischen auch an ihrem Prosecco gelutscht und etwas die Hemmung verloren. Nur Kirsten trank natürlich Bier. Anders hätte es mich gewundert.

Gut, ich gebe es zu, ich hatte mit dem Grill übertrieben, auch mit dem Fleisch, aber trotzdem wurde es noch ein wunderbarer Nachmittag und Abend. Selbst als es schon dunkle geworden war, saßen wir noch draußen und die Stimmung war zu keinem Zeitpunkt schlecht.

Erst gegen zehn Uhr brachen die Mädels auf. Sie verabschiedeten sich von mir und gingen gut gelaunt nach Hause. Als Melissa sie zur Tür gebracht hatte, kam sie wieder, gab mir einen feuchten Schmatz auf die Stirn und meinte: „Danke. Das war ein wirklich toller Abend. Hätte gar nicht gedacht, dass es so viel Spaß macht. Grillen ist doch nicht so langweilig, wie ich gedacht habe. Könnten wir öfters machen!“

Ich nickte einmal und nuckelte an meinem X-ten Bier. Mir war einfach danach etwas zu trinken und ich genoss es dabei, auf der Terrasse zu sitzen und die Sterne über mir zu zählen. Nur eine Kerze auf dem Tisch brannte noch und gab etwas Licht ab. Zum Glück hatten wir bereits alles abgeräumt und so blieb nichts mehr übrig, was noch erledigt werden musste. Ich konnte mich also dem Nichtstun hingeben.

Melissa unterstützte mich dabei, setzte sich zu mir und schlürfte noch einen Prosecco. Beide waren wir nicht mehr ganz nüchtern. Jetzt, wo die anderen Mädels gegangen waren, trat Stille ein und lullte einen ein. Fast augenblicklich wurde ich müde und dämmerte ein wenige vor mich hin. Lange würde ich diesen Zustand nicht aufrechterhalten und richtig einschlafen. Darum machten wir Schluss und ich ging in mein Bett.

Der nächste Morgen war grausam. Es war schon relativ warm und mein Kopf erinnerte mich daran, dass ich Bier nicht so gut ab konnte. Trotzdem stand ich auf zog mir eine Shorts an, fand noch einer der schäumenden Tabletten, die einen über die Zeit brachte und holte mir eine Flasche Wasser. Wenige später lag ich auf einer Liege auf der Terrasse, die im Schatten stand. Noch eine Sonnenbrille auf die Nase und schon ging es mir etwas besser. Einmal davon abgesehen, dass mein Magen meinte, das alles nicht gut zu finden.

Die erste Stunde hatte ich Ruhe, dann hörte ich Melissa, die von oben kam. Wenig später kam sie im Bikini und ähnlich bewaffnet wie ich auf die Terrasse und man konnte ihr ebenfalls ansehen, dass zu viel Wein auch nicht besser war. Sofort enterte sie die Liege neben mir und ließ sich darauf fallen.

Sie sagte keinen Ton dazu und ich sah ihr unter der verspiegelten Brille dabei zu. Den Bikini kannte ich noch nicht und wenn, wäre er mir in Erinnerung geblieben. Im Prinzip bestand er nur aus drei winzigen Dreiecken, die von fadendicken Trägern gehalten wurden. Fast ein Nichts, was auch nur dürftig verdeckte, was nicht gesehen werden sollte.

Kaum lag Melissa, nahm sie einen tiefen Schluck aus ihrer Buddel, setzte ebenfalls eine Sonnenbrille auf, die enorm große Gläser hatte, und ließ sich mit einem stöhnenden Laut, nach hinten sinken.

„Ach ja, guten Morgen!“, war alles, was ich von ihr noch hörte. Dann trat wieder Stille ein. Zum Glück, denn für eine lange Konversation, war ich nicht zu haben.

Der Vormittag verging so wie im Fluge. Wir beide dämmerten ein wenig vor uns hin und ich schlief sogar mehrmals dabei ein. Nicht lange, höchstens jeweils eine halbe Stunde. Dadurch verflog die Zeit wie im Winde. Gegen frühen Nachmittag kam dann die Sonne um das Haus herum und es wurde drückend heiß. Im Haus hätte man es wahrscheinlich besser ausgehalten, aber endlich hatte man so ein Wetter und das wollte ich jetzt auch ausnutzen. Unter mir sammelte sich langsam der Schweiß und es wurde feucht. Melissa ging es sicher nicht anders. Ab und zu sah ich zu ihr herüber, konnte aber anhand der Brille nie sicher sein, ob sie die Augen geschlossen oder offen hatte. So konnte ich sie nur verstohlen von der Seite aus betrachten. Was ich dabei sah, gefiel mir jedoch sehr gut. Kein wunder, dass viele Männer hinter ihr her waren. Sie konnte sich ihre Kandidaten aussuchen, worin wahrscheinlich das Problem lag. Zu viel Auswahl erschwerte eine Entscheidung. Das konnte ich mir sehr gut vorstellen, denn wenn es immer wieder etwas Neues, vielleicht sogar Besseres gab, wurde die Wahl eng. Ich kannte zwar das Problem nicht, denn hinter mir waren nie Frauen her gewesen.

Melissa hatte das Glück gehabt, dass sie körperlich nur etwas von ihrer Mutter hatte. Bei dem Geistigen war ich mir nie sicher gewesen. Das kühle, abwägende Denken hatte sie aber sicher von mir. Sehr gut, wie ich fand.

„Paps!“, kam es auf einmal relativ an meine Ohren, „was hältst du von einem Sonnenschirm und etwas Kaltem zu trinken? Mein Wasser ist inzwischen piewarm und schmeckt abgestanden!“

Klar, das kleine Prinzesschen wollte bedient werden, auf der anderen Seite hatte sie recht, immerhin wurde die Strahlung der Sonne sehr intensiv. Verbrennen wollte ich auch nicht.

Also quälte ich mich hoch, holte den Sonnenschirm und eine frische Flasche Wasser aus dem Kühlschrank. Als ich aus dem Haus kam, blieb ich aber erst einmal stehen. Melissa hatte sich in meiner Abwesenheit von ihrem Bikinioberteil verabschiedet und war nur noch mit dem unteren Teil bedeckt.

Sie hörte mich zurückkommen und fragte in einem Ton, der keine Frage war: „Ich hoffe, es stört dich nicht, wenn ich mich etwas mehr befreit habe. Du hast ja sicher schon mal eine Frau oben ohne gesehen!“

Ich räusperte mich einmal, baute dann aber den Schirm auf und passte dabei auf, dass ich sie dabei nicht ansah. Sicher war sicher. Es sollte nicht zu peinlich werden für mich.

Dann legte ich mich auf meine Liege zurück, wobei ich es vorzog, auf dem Bauch zu liegen. Noch war nicht viel geschehen, doch das könnte sich schnell ändern.

Leider bin ich kein Mensch dafür, auf dem Bauch zu liegen. Schon wenig später hatte ich den Eindruck, dass mein Hals steif wurde. Jetzt konnte ich mich entscheiden, dass später entweder mein Nacken schmerzen würde oder, dass ich unter umständen, ein Zelt bauen würde. Dagegen konnte ich mich ja zur anderen Seite umdrehen.

Das wollte ich jedoch nicht. In der Shorts war genug Platz, und wenn es zu schlimm wurde, konnte ich es immer noch ändern. Schon wenig später lag ich auf der zu Melissa gewandten Seite. Auch wenn es sehr unbequem war, dabei die Sonnebrille auf zu behalten, blieb ich so liegen. Meine Augen konnten ungehindert über ihren Körper wandern und da es mir inzwischen wesentlich besser ging als noch am Morgen, genoss ich den Anblick. Leider zu viel, ich musste mich doch umdrehen.

Irgendwann wurde es mir zu langweilig. Solange es mir schlecht ging, was es angenehm nichts zu tun. Doch jetzt musste ich etwas machen. Der Tag war in den Nachmittag übergegangen. Da es die letzte Zeit so trocken gewesen war, überlegte ich mir, dass es nicht schlecht wäre, einmal den Rasen zu sprengen. Viele andere Büsche und Blumen brauchten auch mal wieder etwas von dem Nass. Also stand ich auf, holte den Gartenschlauch und begann die Blumen zu begießen. Sicher keine superinteressante Aufgabe, aber wenn man einen einigermaßen gepflegten Garten haben möchte, dann musste das auch mal sein.

Zum Schluss holte ich den Rasensprenger, schloss den Schlauch daran an und schon schoss das kühle Wasser in einem kammartigen Bogen aus ihm heraus, wobei es sich noch hin und her bewegte. Einen solche musste ich einfach haben, denn als ich Kind gewesen war, hatte es uns in Sommer unheimlichen Spaß gemacht, unter den Strahlen hin und her zu laufen. Jetzt wollte ich nicht mehr laufen, sondern sah mir das Spektakel nur an. Ein Regenbogen war zu sehen und einige feine, zerstäubte Tropfen trafen wie Nebel auf meinen Körper.

Es kühlte mich ab und war sehr angenehm. Also blieb ich weiter dort stehen.

„Das ist ja super!“, hörte ich auf einmal neben mir und schrak etwas zusammen. Hatte ich Melissa doch nicht kommen gehört. Sie stand dann neben mir und ich sah sie einmal von oben bis unten an. Das war keine gute Idee. Dadurch dass sei jetzt stand, kam ihrer Figur, insbesondere die Brüste erst recht zur Geltung. Sie standen hart und weit von ihrem Oberkörper ab und forderten einen geradezu dazu auf, sie zu berühren. Mir zuckte es schon in den Fingern und nicht nur dort. Weiter unten verlor ich den Kampf. Meinen Fingern konnte ich Einhalt gebieten. Meinem wachsenden Stamm nicht.

„Los!“, sagte Melissa neben mir, „lass uns unter dem Wasser durchlaufen. Wer dann am wenigsten Nass wird, hat gewonnen.“

Um ihrem Ansinnen Taten folgen zu lassen, rannte sie auf einmal los, als die Wasserstrahlen einen möglichst großen Bogen öffneten. Geschmeidig setzte sich ihr Körper in Bewegung und sie hetzte leicht gebeugt unter dem Wasser hindurch. Wirklich, eine sehr interessante Aussicht. Zeigte es mir doch , dass Melissa auch von hinten eine sehr attraktive Frau war. Ihr straffer Hintern war gut ausgebildet, hob, wie alles andere, ihre Weiblichkeit hervor.

Sie schaffte es fast bis zum Ende des Tunnels, erst dann traf sie das Wasser und sie quietschte vor Freude. Die Abkühlung kam ihr gerade Recht. Zum Schluss drehte sie sich um und winkte zu mir herüber.

„Los, jetzt du. Sei kein Frosch!“, rief sie quer über den Rasen und ich machte mich startklar. Es konnte nicht sein, dass Melissa gewann.

Als ich es für richtig hielt, spurtete ich los und schaffte es tatsächlich durch zu sein, bevor mich das Wasser traf. Einmal tief Luft holend stand ich vor Melissa und musste meinen Kopf relativ schnell abwenden. Als Melissa durch das Wasser gelaufen war, war sie nass geworden. Da an sich war nicht erstaunlich. Erstaunlich war, wie es sich in der Sonne auf ihrem Körper verhielt. Es lag über ihr, wie ein öliger Überzug, der im Licht glänzte. Dabei perlten die Tropfen an ihre Körper ab und hinterließen feuchte Streifen auf ihrer Haut.

„Los, noch einmal. Dieses Mal hast du gewonnen, aber nächstes Mal sicher nicht. Ich werde einfach schneller sein!“

Schon nahm sie wieder ihre Startposition ein und wiegte sich, Schwung holend, in der Hüfte vor und zurück.

Dabei beugte sich natürlich ihr Oberkörper vor und ich konnte ihre Brüste unter ihrem Oberkörper hin und her baumeln sehen. Was für ein Anblick. Zum Glück nicht lange, dann sauste sie wieder los.

Dieses Mal schaffte sie es fast, wurde nur am Ende noch erwischt. Am Ende des Weges drehte sie sich um und hüpfte vor Freude mehrmals auf und ab. Wie das dann aussah, ist wohl klar. Mir wurde jedenfalls nicht sonderlich kühler, sondern immer wärmer.

Trotzdem setzte ich zu meinem Lauf an und rannte los. Auf halben Weg blieb ich dann aber plötzlich neben dem Sprenger stehen und hob ihn auf. Schnell drehte ich ihn so, dass er nach vorne abstrahlte und Melissa frontal traf. Sie quietschte auf und rannte etwas hin und her. Allerdings verließ sie die Wasserstrahlen nicht, denn sie empfand es als eine zusätzliche Abkühlung, sondern kam immer näher heran.

Sie war vollkommen nass, die Haare aufgelöst und hingen strähnig über ihren Schultern, teilweise vorne oder hinten herunter. Dann stand sie direkt vor mir und wurde geradezu abgeduscht. Gänsehaut war zu erkennen, denn das Wasser war wirklich recht kalt.

„Du auch!“, meinte sie, wobei sie zwischen den beiden Wörtern Wasser schluckte. Dann packte sie den Sprenger und versuchte ihn mir zu entwinden. Ich ließ freiwillig los und stand schon Sekunden später ebenfalls in den Wasserstrahlen. Wirklich sehr erfrischend. Kalt traf es mich und lief an mir herunter.

Melissa machte sich einen Spaß daraus, es immer wieder über mich spritzen zu lassen und lachte vor Freude. Doch nicht lange, dann griff ich nach dem Sprenger und ein Ringkampf entstand auf dem Rasen. Keiner wollte loslassen und so entwickelte sich ein Gerangel um das Gerät. Dabei verfing ich mich mit einem Fuß im Gartenschlauch. Durch das Wasser war der Rasen zusätzlich glitschig geworden und ich stolperte rückwärts über die eigenen Beine und Schlauch. Vor Überraschung riss ich Melissa mit nach unten, denn sie vergaß, das Gartengerät loszulassen. Ich prallte auf den gut durchfeuchteten Untergrund und Melissa auf mich drauf. Der Sprenger, jetzt endlich von uns beiden losgelassen, flog im Bogen weg, blieb aber so liegen, dass wir wieder vom Wasser getroffen wurden.

Melissa lachte laut vor Vergnügen und ich spürte ihre vom Wasser kalte Haut auf mir. Sie stützte sich sofort auf ihre Arme ab und sah auf mich herunter. Sofort setzte sie sich auf mich drauf, griff nach meinen Armen und drückte sie auf den Boden.

„Verloren und gefangen!“, sagte sie leicht keuchend von der Anstrengung des Kampfes. Dabei war sie über mich gebeugt und ihre Büste baumelten nur dreißig Zentimeter von meinem Kopf weg hin und her, wobei die Nippel, steif und lag vom kalten Wasser, hervorstanden. Dabei hatten sich die Vorhöfe zusammengezogen und sahen runzelig aus.

„Wer verloren hat, muss dafür etwas geben!“, meinte sie übermütig und sah mich mit strahlenden Augen an. Dabei rutschte ihr Unterleib weiter nach hinten. Ohne das sich sie dabei aufhalten konnte, berührte ihr so gut wie nicht bedeckter Unterleib meine Shorts und rutschte noch darüber hinweg.

„Ich muss mir aber noch überlegen, was ich von dir will! Noch fällt mir nichts Gutes ein, aber das kommt sicher noch!“

Während sie das sagte, spürte ich genau, wie sie sich mit ihrem Unterleib an meinem inzwischen steifen Schwanz rieb. Dabei versuchte sie, es gar nicht zu verstecken. Sie drängte sich hart auf den liegenden Stamm, drückte ihn damit zwischen ihre Beine und damit gegen ihre Spalte.

Plötzlich stöhnte sie einmal auf, sah mich dabei mit verzückten Augen an und leckte sich einmal über ihre nassen, zartrosa Lippen. Dann sprang sie auf einmal auf und lief lachend ins Haus.

Ich lag wie gegossen auf dem Rasen, was man durchaus wörtlich nehmen konnte. Immerhin wurde ich noch vom Wasser getroffen, was weiterhin aus dem Sprenger sprudelte. Das hatte den großen Vorteil, dass ich sehr schnell abkühlte. Als ich an mir heruntersah, entdeckte ich erst jetzt, dass Melissa mit ihrer Aktion meine Shorts so weit heruntergestreift hatte, dass die Eichel hervorlugte. Sofort zog sich sie wieder hoch und stand endlich auf. Im Haus trocknete ich mich dann ab und ging wieder auf die Terrasse. Die nächsten zwei Stunden lag ich noch einmal auf der Liege. Nachdem ich fast ausgekühlt war vom kalten Wasser, war es sehr angenehm, wieder wärmer zu werden.

Melissa kam nicht wieder. Hielt sich sicher in ihrer Bude auf und kümmerte sich um ihr Äußeres.

Am Abend verließ ich die Terrasse duschte kurz und legte mich ins Bett. Draußen war es heiß gewesen und ich hatte gedacht, dass es im Haus kühler wäre, aber selbst, als ich das Fenster aufmachte, um ein wenig Luft einzulassen, wurde es kaum besser. Eine tropische Nacht, mit so gut wie keinem Wind, ließ keine Abkühlung zu. Zum Schluss lag ich nackt und unbedeckt auf der Decke und konnte nicht einschlafen. Dazu kam, dass ich zumindest eine Mücke aufgemacht hatte, mir guten Abend zu sagen. Entweder stand ich auf, jagte das Untier und schloss das Fenster, oder ich musste mir eine andere Bleibe suchen.

Der einzige Ort, der mir einfiel, war der Keller. Wir hatten einen Partykeller, der aber nicht benutzt wurde und ein sich selber aufpumpendes Gästebett für alle Fälle enthielt. Mein Entschluss stand fest. Ich zog mir noch eine Unterhose an für alle Fälle, schnappte mir meine Decke und tappte Richtung Kellertür, die sich unterhalb der Treppe zu Melissas Reich befand.

Gerade als ich sie aufmachen wollte, hörte ich Melissa ihre Tür aufmachen und die Treppe herunter kommen. Da ich kein Licht angemacht hatte, erschrak sie ein wenig, als ich sie auf einmal ansprach.

„Na junge Frau, können wir nicht schlafen!“

„Neee, viel zu warm. Mir läuft die Suppe herunter. Wenn da so weiter geht, habe ich bald ein Wasserbett.

Was machst du überhaupt hier und dann auch noch mit deinem Bettzeug?“

„Ich gehe ich den Keller. Mir ist selbst hier zu warm!“

„Würde ich ja nicht tun. Sicher Spinnen da unten. Wenn ich mir vorstelle, dass sie mir über das Gesicht laufen, wird mir ganz anders!“

„Das glaube ich nicht. Die hätten mehr Angst vor dir, als du vor denen. Mir ist jedenfalls die Nachbarschaft von ein paar Achtbeinern lieber, als im eigenen Saft zu liegen. Eine schöne Nacht noch!“

Ich machte die Tür auf und verschwand im Keller. Hier war es angenehm kühl und da Gästebett in wenigen Minuten aufgepumpt. Wirklich praktisch die Dinger, man kann dabei zusehen und muss sich nicht auch noch mit einer Pumpe abmühen, die zumeist sowieso nicht funktioniert.

Zufrieden über mein Werk zog ich ein Laken auf und legte die Decke darauf, falls es mir doch zu kühl wurde. Das Licht war schnell gelöscht und ich lag in der fast vollkommenen Dunkelheit und Stille. Der Raum hatte nur ein kleines Kippfenster nach draußen und war daher sehr gut von der Umwelt abgeschottet. Es war so ruhig, dass es einem schon seltsam vorkam. Sonst hörte man immer etwas, zumindest mal ein Auto, was die Straße entlang fuhr. Doch hier unten nichts, absolut gar nichts.

Aus diesem Grund hörte man natürlich andere Geräusche doppelt deutlich.

Ich war fast eingeschlafen, dämmerte schon vor mich hin, als ich wieder vollkommen wach wurde. Das Geräusch, was entstand, wenn eine Tür aufgemacht wurde, drang an meine Ohren und dann tappende Füße auf Steinboden. Das Geräusch wurde lauter, aber zugleich auch langsamer. Dann stieß auf einmal etwas gegen das Gästebett.

Ich hörte ein Unterdrücktes: „Autsch!“, dann einen nicht zu verstehenden, gezischten Fluch. Zumindest hatte ich den Eindruck, dass es einer war. Kaum war das vorbei, fühlte ich tastende Hände, die über mich strichen und meine Lage erkundeten. Dabei schien es diesen Fingern egal zu sein, dass sie auf nackte Haut trafen. Wenig später legte sich etwas neben mich auf das Gästebett und atmete einmal tief durch. Melissa hatte es sich also überlegt, was ich vollkommen verstehen konnte.

Es war kühler im Keller, als ich zuerst vermutet hatte. Darum griff ich nach meiner Decke, die auf der andern Seite lag, und deckte mich zu. So war es sehr angenehm, um nicht zu sagen, genau richtig. Man konnte unter der Decke liegen, ohne zu schwitzen, aber fror auch nicht.

Melissa war nicht so schlau gewesen. Anscheinend hatte sie nichts mitgenommen. Wenig später hörte ich sie mit den Zähnen klappern. Sie zitterte wirklich so stark, dass ich es durch den prall gefüllten Untergrund fühlen konnte. Die leichten Schwingungen ließen die Oberfläche vibrieren.

Wieder traten tastende Hände in Aktion und fanden schnell den Rand meiner Decke. Schnell wurde sie angehoben und ein Körper schlüpfte in die Wärme. Ich lang auf dem Rücken und konnte spüren, wie sich Melissas Leib gegen meinen schob.

Viel hatte sie nicht an, das konnte ich sofort fühlen. Es musste ein Hemdchen aus einem Stoff sein, der mich an Satin erinnerte. Zumindest war der erste Kontakt etwas kühl, wurde aber sofort warm, nachdem sich ihr Körper an den meinen drückte.

Mir wurde wieder wärmer als es die Decke zuließ. Meine Männlichkeit versuchte sich zur vollen Größe zu entwickeln, wurde aber durch die enge Unterhose dabei aufgehalten. Ein Zustand, der mir gar nicht gefiel.

Melissa legte wieder ihren Arm über mich und ich konnte fühlen, dass sie keine Ärmel an ihrem Hemdchen hatte. Wahrscheinlich waren es nur dünne Träger, die alles dort hielten, wo es bleiben sollte. Dazu kam, dass sich jetzt auch noch ihre Beine an mich schoben und eines dann über mich, wie schon einmal in ihrem Bett.

So blieb Melissa eine ganze Weile liegen und rührte sich nicht mehr. Ihr Zittern hörte fast augenblicklich auf. Nur ihr regelmäßiger Atem, war noch von ihr zu hören.

An Schlafen war jetzt nicht mehr zu denken. Stattdessen versuchte ich an etwas anderes zu denken, denn die Enge meiner Unterhose, machte mir immer noch zu schaffen.

Gerade als ich etwas dagegen tun wollte, machte sich der Arm auf mir auf Wanderschaft. Hatte ich geglaubt, Melissa würde schon schlafen, hatte ich mich getäuscht. Ihre Finger glitten tiefer und tiefer, waren schon wenig später am Gummi meiner Unterhose angekommen. Hier hielten sie sich aber nicht lange auf. Vorsichtig schlüpften sie darunter und hob den Stoff hoch um ihn nach unten zu ziehen. Sofort stellte sich mein Schwanz auf und berührte dabei Melissas Handgelenk. Dies ging mir wie ein Stromschlag durch den Körper.

Melissa schob den Stoff so weit herunter, wie es eben ging, und legte damit frei, was zuvor gefangen war. Ein weiteres Mal fühlte ich, wie sich ihre Hand um meinen Stamm wickelte und ihn zu streicheln begann. Ich hielt mehrmals meinen Atem an, wobei ich nicht wusste, ob Melissa es merkte. Sie musste davon ausgehen, dass ich nicht schlief. Aber das schien sie nicht zu interessieren. Sie machte einfach weiter, bis sie auf einmal damit aufhörte. Das konnte es noch nicht gewesen sein, und war es auch noch nicht.

Plötzlich schob sie die Decke weg und ich fühlte, wie sie so auf mich setzte, wie sie es im Garten getan hatte. Sofort schob sie ihren Unterleib so, dass mein Schwanz zwischen ihre Beine drückte, doch sie griff erneut an meinen Schwanz und drückte ihn herunter. Flach lag er auf mir und Melissa setzte sich darauf. Dieses Mal war keine Shorts dazwischen, nur ein Nichts von Höschen, was sie anscheinend anhatte. Sie presste sich auf meinen liegenden Dicken und rutschte vor und zurück. Sofort spürte ich, wie sich mein Harter in ihre Furche drückte und wie es zwischen uns nass wurde. Bei jeder Bewegung schien Melissa feuchter zu werden und es dauerte nicht lange, bis ich das Gefühl hatte, dass nichts mehr zwischen uns war. Alleine die Vorstellung verstärkte meine ohnehin schon große Erregung um einiges. Mehrfach zuckte meine Lanze unter Melissa, die sich immer schneller auf mir bewegte. Jedoch nicht nur mehr vor und zurück, sondern auch oft im Kreis. Dazu hatte sie jetzt ihre Hände auf meine Brust gelegt und stützte sich dadurch auf mir ab.

Leises Keuchen war in der Dunkelheit zu hören, was in der Stille umso deutlicher an meine Ohren drang. Ich nahm es in meine eigene Erregung auf, die sich weiter verstärkte. Schon waren erste Tröpfchen aus mir geflossen, das wusste ich genau. Sie vermischten sich mit dem Melissas Saft, der sich bereits über die gesamte Länge meines Dicken verteilte. Ab und zu griff sie jetzt unter sich, nahm meinen Schwanz, stellte ihn etwas auf und drückte die Eichel gegen sich. Mehrfach rutschte sie durch ihren Spalt, der nur noch durch einen dünnen Stoff geschützt war.

Ein Gefühl, was mich fast explodieren ließ. Ich konnte einfach nicht mehr, und wenn es nicht Melissa gewesen wäre, hätte ich darauf gedrängt, endlich hinein zu dürfen. Doch dieser letzte Schritt war es der mich abschreckte. Wenn sie es wollte, sollte sie es entscheiden. Das grub sich in meinem Gehirn ein und sollte zu einer Art Gesetz werden.

Melissas Bewegungen wurden eckiger, waren nicht mehr so regelmäßig wie zuvor. Ihr Keuchen wurde lauter, zeigten mir an, wie weit sie war. Dass sie schon sehr weit war, konnte ich in den nächsten Sekunden fühlen.

Sie fing immer mehr an zu zittern, was sich über ihre Beine auf mich übertrug. Außerdem presste sie sich immer stärker auf mich, hielt zum Schluss meine Eichel in der Handfläche und drückte sie mit großer Stärke gegen sich. Die noch auf meiner Brust ruhende Hand verschwand und ich fühlte sie statt der anderen an meiner Spitze. Dann fühlte ich wie der Stoff unter der glatten Haut meiner Eichel von der anderen Hand weggezogen wurde. Blank traf Eichel auf Schamlippen. Legte sich dazwischen, schob sich bis zur Lustperle hoch und wurde dagegen gepresst. Das reichte Melissa, um die Erlösung zu erreichen. Mit einmal schrie sie auf und explodierte. Ihr ganzer Körper versteifte sich, mehrere keuchende Laute lösten sich von ihren Lippen und ich spürte es an meiner Eichel rhythmisch zucken. Da konnte ich ebenfalls nicht mehr.

Mir großem Druck schoss es aus mir heraus und spritzte in Melissas Handfläche, die sich noch unterhalb und vor meiner Eichel befand. Spritzer für Spritzer pumpte ich hinein mit der Gewissheit, dass sich jetzt ein Teil davon mit Melissas Scheide verband. Wie wurde geradezu hineingetunkt.

Nur langsam erholten wir uns von dem Ausbruch. Beide atmeten wir schwer und Melissa ließ sich zur Seite wegkippen. Sofort verschwand der Kontakt mit ihr, den ich sofort vermisste.

Ein paar Tropfen meines Spermas tropften noch von der Eichel auf meinen Bauch, dann drückte sich Melissa wieder gegen mich, während ich die Decke über uns zog. So erschlafft schloss ich meine Augen und schlief sofort ein.

Als ich am frühen Morgen aufwachte, konnte ich sofort fühlen, dass Melissa nicht mehr da war. Die Wärme ihres Körpers fehlte und ich empfand fast eine Leere in mir. Aber was hatte ich auch erwartet. Ich wusste es selber nicht.

Später saßen wir am Frühstückstisch und unterhielten uns über alles Mögliche, als wenn nichts gewesen wäre. Wir beschlossen, in den Park zu gehen. Ein größerer Spaziergang würde uns gut tun. Wir hatten viel gefaulenzt und brauchten Bewegung. Da der Park nicht weit weg war, schlenderten wir in die Richtung und genossen die Sonne, die sich ein weiteres Mal zeigte.

Irgendwann tastete eine Hand von Melissa nach meiner. Sofort nahm ich sie so und wir schlenderten Hand in Hand durch den Park. Es war ein seltsames Gefühl, denn das letzte Mal, hatte ich es mit ihrer Mutter gemacht. Ich empfand es immer als etwas Besonderes, zeigte es doch die Verbundenheit der Menschen zueinander. Ähnlich wie Eheringe, die ebenfalls anzeigten, dass man zusammen war, zusammen sein wollte. Ein gutes Gefühl, wenn man jemanden hatte, der zu einem stand, der sich mit einem verbunden fühlte.

Der Tag im Park war wundervoll. Die Sonne schien auch diesen Tag lange und heiß. Wir gingen bis zu einem Teich, an dem man ein Boote mieten konnte. Hier ergatterten wir gerade noch das Letzte, denn die anderen waren längst auf dem Wasser. Gemächlich ruderte ich das Boot auf die Mitte des Teiches hin, während Melissa im Heck saß und sich ihren Gedanken hingab. Leicht zurückgelehnt genoss sie die Sonne, die ihr direkt ins Gesicht schien, denn sie hatte ihren Kopf nach hinten gelegt.

In dieser Position konnte ich sie lange beobachten. Durch das leichte Zurücklehnen streckt sich ihr Brustkorb etwa heraus und damit auch ihre weichen Kissen, die sich überdeutlich hervorstreckten. Genauso traten ihre herrlichen Knospen hervor, die sich genauso deutlich abzeichneten. Dabei stellte ich mir vor, dass der Stoff nicht vorhanden wäre und ich vor ihr knien würde. Mein Kopf näherte sich ihr, und während sie weiterhin so dasaß, konnte ich ihre Nippel mit meinen Lippen verwöhnen. Ich konnte es an meinen Lippen fast spüren, wie sie sich um die härter werdenden Brustwarzen legten, diese umschlossen und diese dort drückten. Später würde ich sie dann in meinen Mund saugen, sie ab und zu leicht beißen, sie mit meiner Zunge schlagen. Um sie daraufhin nur noch zart mit der Zungenspitze zu berühren, mit Speichel zu benetzen und nur ganz sanft reiben. Abwechselnd würde ich sie quälen und wieder verwöhnen.

Diese Vorstellung ging nicht an mir vorbei, ohne eine körperliche Reaktion zu verursachen. Dies verging allerdings sehr schnell wieder, als auf einmal ein starker Ruck durch das Boot ging und es dumpf knallte.

Vollkommen verwirrt schreckte nicht nur ich hoch, sondern auch Melissa, die sofort danach sah, was geschehen war.

Gedankenversunken, wie ich war, hatte ich natürlich nicht darauf geachtet, wohin ich eigentlich fuhr. Nach vorne gesehen hatte ich schon lange nicht mehr. So ähnlich musste es auch dem anderen Bootsführer gegangen sein, der ebenfalls seine Augen woanders gehabt hatte. Ein klassischer Zusammenstoß zweier Fahrzeuge aus Unaufmerksamkeit. So sahen wir uns ein wenig verdattert und erschrocken an. Zum Glück waren wir beide relativ langsam unterwegs gewesen, von daher war kein Schaden festzustellen.

Der andere Bootsführer war ein junger Mann, irgendwo zwischen 20 und 25 Jahre alt, wobei man das nicht wirklich sagen konnte. Es ist sehr schwierig geworden, Menschen richtig im Alter einzuschätzen. Bei den Männern ging es noch, bei den Frauen wurde es schon wesentlich schwerer. Wenn sie es wollten, sahen sie schon in jungen Jahren wesentlich älter aus. Ich war fast froh, dass ich nicht mehr in diesem Alter war. Wie oft hing man schon mit einem Bein im Knast, nur weil man das Alter einer jungen Dame falsch eingeschätzt hatte. Einige sahen mit 15 schon so aus wie andere mit 20. Von daher musste man sich eigentlich immer den Perso zeigen lassen. Aber wer machte das schon? Woran das allerdings lag, konnte ich auch nicht sagen. Es war ja nicht nur die Art der Schminke etc. die die jungen Frauen älter aussehen ließ. Auch ihre körperliche Beschaffenheit war schon wesentlich weiter, als sie sein sollte. Warum da so war, konnte ich nicht sagen. Vielleicht an den dauernden Hormongaben, die wir schon mit dem Fleisch das wir aßen, aufnahmen. Eine Überlegung, die nicht von der Hand zu weisen war. Denn eigentlich ging es gegen den Trend der Verkindlichung der Gesellschaft. Aber das war eine ganz andere Sache.

Erst nach diesen Gedanken, die mir blitzartig durch den Kopf schossen, achtete ich auf die andere Person in dem Boot und machte große Augen.

Kirsten saß wie Melissa in unserem Boot im Heck und sah mich mit großen Augen an. Dann lachte sie schallend und grinste sich einen.

„Hallo Herr Krause, hallo Melissa! Was für ein Zufall. Darf ich euch Andreas vorstellen?“

„Alexander!“, kam es von dem jungen Mann, der dabei etwas bedröppelt aussah, aber das ging in Kirstens Redeschwall vollkommen unter.

„Schön euch zu sehen, wir sollten zusammen ein Eis essen gehen. Wie lange fahrt ihr denn noch?“

Melissa wusste es nicht genau, fand die Sache mit dem Eis aber sehr gut. Also wurde unsere Bootsfahrt recht kurz, was von denen gut aufgenommen wurde, die darauf warteten, ein Boot zu bekommen. Schon standen wir wieder an Land und sahen uns im nächsten Kaffee, mit Sitzmöglichkeit draußen um. Klar war alles gut besucht und wir hatten auch hier Glück, denn gerade in dem Moment, als wir gerade ankamen, stand eine andere Vierergruppe auf. Sofort steuerten wir darauf zu und erreichten den Tisch als Erste. Andere hatte wohl schon länger darauf gewartet, aber wir hatten aus Zufall besser gestanden. Dumm gelaufen, für die anderen.

Es dauerte lange, bis die Bedienung kam, was aber angesichts der Menge an Menschen nicht verwunderlich war. So schnell bekam man kein zusätzliches Personal für ein paar Tage. Da wir aber Zeit hatten, spielte das keine Rolle. Stattdessen unterhielten wir uns gut, besser gesagt die beiden Mädels. Wir Männer waren daran wenig beteiligt, durften zwar ab und zu mal zu etwas zustimmen, das war aber alles.

Die Bedienung kam und die beiden Mädels bestellten jeweils einen großen Becher, was von dem jungen Mann, nicht so gut aufgenommen wurde. Er hätte es sicher besser gefunden, wenn Kirsten zwei Kugeln bestellt hätte. Er selber nahm ein Wasser, wahrscheinlich um seinen Geldbeutel zu schonen. Als Gentleman würde er natürlich für Kirsten bezahlen. Ich selber nahm ein großes, eiskaltes Hefeweizen. Normalerweise mochte ich es nicht sonderlich, aber im Sommer war es ein Genuss.

Gute zwanzig Minuten später kam die Bestellung dann und mir taten der junge Mann und die Bedienung leid. Die Bedienung, da sie vollkommen überlastet war und der junge Mann, weil er glänzende Augen bekam, als er mein Bier sah.

Ich sagte zu der Kellnerin, dass ich gleich bezahlen wollte und die Rechnung auf mich ginge. Sie solle uns aber noch ein Bier bringen. Sie bekam ein ordentliches Trinkgeld von mir und im Gesicht des jungen Mannes erschien so etwas, wie ein lächeln. Besonders als das Bier neben seinem Wasser stand, was er noch nicht angerührt hatte. Man konnte sehr gut sehen, dass er sich darüber freute, und bedankte sich herzlich dafür.

Die Sonne schien auf uns, da Gemurmel von gut gelaunten Menschen um uns drang an unsere Ohren, Kirsten unterhielt sich mit Melissa, eine Hand legte sich auf meinen Schritt und die Vögelein zwitscherten im Hintergrund.

Stopp, eine Hand auf meinem Schritt.

Vorsichtig schaute ich nach rechts, dann nach links. Rechts von mir saß Kirsten und sie schaufelte mit der rechten Hand immer wieder Eis ich sich hinein, wenn es ihr Redefluss zuließ. Allerdings war ihre Linke Hand nicht auf dem Tisch. Das Tischtuch ließ Weiteres nicht erkennen, aber dass ihr Arm leicht abgewinkelt war, konnte man doch erkennen. Da Melissas Hände beide auf dem Tisch lagen, konnte es nur Kirsten sein.

Die Hand schob sich zwischen meine Beine, die ich etwas für sie öffnete. Hier begann sie sofort das unter dem Stoff liegende Glied zu streicheln und kneten, während sie sich weiterhin mit Melissa unterhielt, als wenn nichts wäre. Ihr Bekannter oder Freund, was immer Alexander auch war, bekam von dem nichts mit. Er kümmerte sich um sein Bier was er mit großem Genuss trank, was man sehr gut sehen konnte. Außerdem sah er sich mehr um, als auf Kirsten zu achten.

Auf einmal kam mir ein Gedanke. Man konnte doch sein Bier auch mit der linken Hand festhalten. Also packte ich das Glas mit der daran befestigten Hand und ließ die andere langsam und wie zufällig unter den Tisch sinken.

Kirsten und ich kamen uns zwar mit unseren Armen etwas ins Gehege, aber wir schafften es trotzdem und schon wenig später schlüpfte meine Hand unter ihren Minirock, fand den dünnen Stoff ihrer Unterwäsche und legte sich darauf. Hierzu hatte Kirsten ihre Beine soweit gespreizt, dass ihr eines Knie, meines berührte.

Um mir noch besseren Zugang zu gewähren, rekelte sie sich etwas hin und her und tat so, als wenn sie sich bequemer hinsetzten, wollte. Dabei rutschte sie noch ein Stückchen weiter vor. Zwar hatte das einen kleinen Nachteil, den sie rutschte auch mit dem übrigen Körper niedriger, und da sie sowieso nicht groß war, sank sie noch weiter herunter. Allerdings brachte das für mich gewaltige Vorteile. Jetzt konnte ich sogar oben am Gummi ansetzten und schob meine Hand langsam hinein.

Hitze und Feuchtigkeit trafen an meine Finger, die sogleich an Kirstens empfindlichste Stelle rutschten, um dort vorsichtig zu reiben. Sofort schüttelte es Kirsten etwas durch und sie war sicher froh darüber, dass Melissa gerade etwas erzählte. Ein Monolog, der wahrscheinlich nicht nur an mir vorbei ging.

Kirsten reagierte stark auf mich, das konnte ich an mir selber merken. Je intensiver ich mich um sie kümmerte, umso stärker bearbeiteten ihre Finger meinen inzwischen gut gewachsenen Stamm. Immer wieder drückte sie ihn, knetete ihn der Länge nach, hielt sich aber am längsten an der Spitze auf.

Für Kirsten war es sicher nicht einfach, ihre Erregung unter Kontrolle zu halten, die fühlbar schnell stieg. Die Feuchtigkeit in ihrem Höschen wurde unheimlich schnell zu einer starken Nässe, die meine Finger einhüllte. Besonders wenn sich mein Mittelfinger weiterschob und dieser sich soweit wie möglich in das Löchlein schob, kam ihm geradezu ein Schwall von Liebeswasser entgegen.

Nur einmal sah ich kurz zu ihr herüber und konnte erkennen, wie sie fast starr geworden Melissas Ausführungen folgte. Dabei nickte sie nur ab und zu etwas, wobei nicht klar war, ob sie es vollkommen mechanisch machte. Melissa selber schien es nicht zu bemerken. Sie redete und redete, quatschte über diesen und jenen.

Ich weiß nicht, ob es an der besonderen Situation lag, in der Öffentlichkeit von mir verwöhnt zu werden oder etwas anderes war. Kirsten steuerte auf alle Fälle mit unheimlicher Geschwindigkeit auf ihren Höhepunkt zu. Dabei war mir nicht klar, wie dieser sich äußern würde.

Noch einmal ließ ich meinen Finger in sie rutschen, nahm aber zugleich noch einen Zweiten mit dazu. Kaum in ihr, spreizte ich sie auseinander, dehnte sie leicht.

Kirsten stöhnte leicht auf, nahm ihre freie Hand und wedelte sich frische Luft zu. So tarnte sie ihre Laute als Ausdruck der Hitze. Diese verspürte sich auch tatsächlich, kam aber wohl eher von der inneren Temperatur, die ihre inneren Druck gewaltig ansteigen ließ.

Um diesen Druck ablassen zu können, drückte ich jetzt noch meinen Handballen so stark wie möglich auf ihren harten Knopf und bewegte diesen hin und her.

Das war dann der Auslöser und ich fühlte an meinen Fingern, wie sich alles zusammenzog. Ein erneuter Schwall von Lustwasser drang aus ihr heraus und floss an meinen Fingern entlang. Ihre Hand an meinem Schwanz griff hart zu, so hart, als wenn sie sich an mir festhalten wollte. Dabei tat es nicht weh, sondern zeigte mir zusätzlich an, wie es um sie stand.

Um sich Luft zu machen, nieste sie kräftig und mehrmals hintereinander. Damit überspielte sie die in ihr explodierenden Gefühle. Erst nach dieser Niesattacke beruhigte sie sich langsam und entspannte sich, was ich genau an meinen, noch in ihr steckenden Fingern, fühlen konnte.

Auch ihre Hand an mir lockerte sich und verschwand dann ganz. Ich stand unter Strom, aber nicht so gewaltig, dass ich es unbedingt los werden musste. Zwar war es nicht sonderlich angenehm, aber schon ein paar Minuten später war ich im Normalzustand und genoss es innerlich, Kirsten viel Freude gemacht zu haben. Alexander hatte von all dem wohl nichts mitbekommen. Er saß weiterhin vor seinem sich langsam leerenden Glas und schaute sich weiterhin um. Es schien so, als wenn ihr die Umgebung mehr interessierte, als seine Begleitung.

Irgendwann ging ich dann mal aufs Klo, weil mich das Bier drückte. Als ich von dort aus zurückkam, kam mir Kirsten entgegen.

„Danke!“, flüsterte sie fast im Vorbeigehen und verschwand im Damenabteil.

Später verabschiedeten wir uns voneinander und ich schlenderte mit Melissa nach Hause.

„Du scheinst Kirsten ja sehr gerne zu mögen?“, kam auf einmal von Melissa und sie überraschte mich damit.

„Könnte man so sagen. Sie ist eine aufgeweckte Person, mit der man gut auskommt! Ich mag Menschen, die etwas anders sind als andere. Exoten sozusagen. Kirsten ist jawohl auch jemand, auf den dieses zutrifft!“

„Ja ist sie. Man weiß nie, was sie als Nächstes tut. Daher ist sie immer interessant und wir mögen sie ebenfalls deswegen. Man kann mit ihr Pferde stehlen. Eben ungewöhnlich!

Aber das meinte ich eigentlich nicht. Ich wollte damit sagen, dass da wohl mehr zwischen euch beiden ist. Ich bin doch nicht auf den Kopf gefallen. Vorhin am Tisch wart ihr mit mehr beschäftigt, als das, was normale Bekannte miteinander tun!“

Mir wurde innerlich heiß und ich musste mehrmals schlucken. Wenn ich ehrlich war, konnte es einem guten Beobachter nicht entgangen sein. Melissa hatte also die Zeichen richtig gedeutet und ich wusste nicht, was ich jetzt dazu sagen sollte. Aber Melissa nahm mir das dann aber ab.

„Was meinst du wohl, warum ich die ganze Zeit ohne Punkt gequatscht habe. Kirsten konnte sowieso nicht mehr folgen, das konnte man an ihrem Gesicht sehr gut sehen. Sie starrte doch nur noch vor sich hin. Ich habe mit meinem Redefluss nur verhindert, damit Alexander nichts mitbekommt. Glück gehabt. Wer weiß, was passiert wäre, wenn er es entdeckt hätte. Er ist seit ein paar Tagen mit Kisten zusammen. Allerdings etwas einfältig. Was sie an ihm findet, ist mir nicht ganz klar. Vielleicht ist er nur da, weil Kirsten nicht gerne alleine ist. Aber das spielt keine Rolle. Also wenn ihr schon was miteinander macht, dann bitte nicht so. Und pass auf. Kirsten ist recht fordernd und in allem etwas anders, etwas extremer als viele andere.

Bei all dem muss man aber sagen, dass sie doch einen besseren Geschmack hat, als ich immer angenommen habe!“

Dabei sah sie mich von der Seite an und lächelte. Ich drehte ebenfalls meinen Kopf in ihre Richtung und lächelte zurück. Es war ein sehr nettes Kompliment für mich.

Damit war das Thema für Melissa abgehakt. Nichts in ihrer Aufführung ließ darauf schließen, dass sie etwas dagegen hatte. Es klang geradezu, als wenn sie es gut fand, zumindest nicht verurteilte. Damit hatte sich ein Problem für mich von alleine gelöst, was gar keines gewesen war. Hatte ich mir immer Sorgen gemacht, dass Melissa es mitbekommen würde und das nicht für gut befand. Dies hatte sich jetzt in Luft aufgelöst. Befreit von einer meiner Sorgen, liefen wir weiter und ich fühlte mich dabei fast beschwingt.

Die nächsten Tage waren wieder mit Arbeit angefüllt. Auch wenn es draußen wunderschön blieb und ich oft sehnsuchtsvoll nach draußen starrte, konnte ich nicht länger die Geschäfte schleifen lassen. Geld musste her, und da es ich bei mir nicht von alleine vermehrte, musste ich selber dafür sorgen.

Irgendwann platze mir fast der Schädel und ich musste doch raus. Melissa war nicht da, mal wieder mit ihren Freundinnen unterwegs. Also beschloss ich in den Park gehen, um eine Runde spazieren zu gehen. Es würde mir gut tun. Also machte ich mich auf und war schon wenige Minuten später im Park. Hier setzte ich mich auf eine der Bänke und beobachte die Menschen, die an mir vorbei liefen. Eine Sache, die ich unheimlich gerne tat. Dabei kann ich nicht einmal sagen, was mich daran so interessierte. Ab und zu machte ich mich über das lustig, was sie anhatten, aber sonst gab es nichts, worauf ich besonders achtete.

Dann sah ich nach rechts und entdeckte eine Person wesentlich schneller näher kommen, als andere. Dies kam daher, dass sie mit weit ausholenden Schritten auf Inlinern unterwegs war. Als die Person näher kam, entdeckte ich, dass es Kirsten war. Zuerst hatte ich sie nicht richtig erkannt, da sie sowohl Helm als auch diverse Protektoren trug. Bei der Geschwindigkeit sicher nicht schlecht.

Noch fünfzig Meter von mir weg hatte sie mich ebenfalls entdeckt, denn sie winkte schon von Weitem mit einem Arm zu mir herüber. Nur wenige Sekunden später war sie dann da, stoppte elegant vor mir und atmete tief durch.

„Hi Herr Krause. Was treibt sie denn so alleine in den Park!“

„Hallo Kirsten. Ich musste einfach mal raus. Muss meinen Kopf freibekommen. Kennst das ja sicher. Fühlt sich an, als wenn er verstopft ist!“

„Ah ha!“, meinte sie, wobei ich nicht den Eindruck hatte, als wenn sie es verstanden hätte. Sie drehte sich um und ließ schwungvoll neben mich auf die Bank plumpsen.

Kisten hatte, wie in diesen warmen Tage anscheinend üblich, ihren obligatorischen Minirock und ein T-Shirt an, was allerdings größere feuchte Flecken zeigte. Inliner fahren und das bei den Temperaturen, war sicher recht anstrengend.

Interessant an ihr waren aber jetzt die Protektoren und vor allem die Inliner selber, die an ihr unverhältnismäßig groß wirkten. Sie passten einfach nicht zu ihr. Daher musste ich grinsen, als sie jetzt ihre Beine aussteckte und die Schuhe noch einmal größer, an ihren dünnen Beinen wirkten.

„Und?“, fragte ich Kirsten, während mir der Geruch ihres leicht verschwitzten Körpers in die Nase stieg, „fährst du oft hier im Park herum!“

„Geht so, zwei bis drei Mal in der Woche. Man muss fit bleiben und bei dem schönen Wetter macht es doppelt Spaß. Sollten sie auch mal versuchen. Ist gar nicht schwer. Man braucht nur die richtige Ausrüstung, sonst macht es keine Freude. Lieber etwas mehr ausgeben, dann bekommt man auch das Richtige. Sollten sie es auch einmal versuchen wollen, könnte ich sie ja beraten. Müssen sie mir dann nur sagen. Ich gehe dann mit!“

„Danke für dein Angebot, aber ich haben im Moment leider keine Zeit dafür. Später vielleicht!“

„Wie sie meinen, sie sollten nur bedenken, dass nur in einem gesunden Körper ein gesunder Geist steckt. Wenn sie weiterhin so arbeiten, wie sie es tun, dann wird das nicht ewig gut gehen. Zumindest hat mir Melissa erzählt, dass sie sich zu wenig um sich selber kümmern. Wäre schade drum!“

Mit diesem Satz sprang sie wieder auf und meinte nur. „So, muss weiter. Noch ein paar Runden. Vielleicht sehen wir uns ja gleich noch einmal!“

Ohne eine Antwort abzuwarten, setzte sie einen Fuß vor den anderen und ich sah nur noch, wie sich ein flatterndes Miniröckchen schnell von mir entfernte. Das war im Moment das Interessanteste, was es zu sehen gab.

Fünf Minuten später stand ich dann auf und ging in dieselbe Richtung weiter, in die Kirsten verschwunden war. Langsam schlenderte ich weiter und kam zu dem Abschnitt des Parks, der weniger besucht wurde, da hier weder Bootsanleger noch eine Gaststätte war. Viele kamen nur in den Park, wenn am Ende es Weges ein Stück Torte stand. Hier hinten, am entferntesten Punkt zu diesen Leckereien, kam kaum noch jemand hin. So erschrak ich unheimlich, als ich auf einmal von hinten von zwei Armen umschlungen wurde.

Ich drehte mich um und schaute herunter auf Kirstens Gesicht, in dem sich ein breites Grinsen zeigte.

War in der Zeit einmal im Kreis gefahren und somit hinter mir wieder aufgetaucht. Hier hatte sie sich einfach ausrollen lassen und war daher relativ leise gewesen. Zumindest so leise, dass ich es nicht mitbekommen hatte.

„Huhu, da bin ich wieder!“, sagte sie in einem fröhlichen Ton und hielt mich immer noch umschlugen.

„Ich habe gerade darüber nachgedacht, wie sie ihren Kopf am besten freibekommen können. Dazu müssen wir aber mal eben diesen Weg lang!“

Sie ließ mich los und zeigte auf eine kleine Abzweigung, die ich zwar kannte, aber noch niemals gegangen war. Da ich neugierig war, nickte ich nur und Kirsten ließ mich los. Dann nahm sie mich an die Hand und zog mich in die Richtung. Für sie natürlich viel zu langsam. Auf dem Weg angekommen, kam nach zwanzig Metern noch eine kaum erkennbare Abzweigung, die inzwischen fast überwuchert war. Kirsten steuerte trotzdem darauf zu, sah sich noch einmal schnell um und zog mich dann dort hinein.

Der Boden war seltsamerweise mit Waschbetonplatten ausgelegt, was mich wirklich wunderte. Immerhin waren die normalen Wege im Park mit Schotter überzogen. Nur der äußere Ring war eine befestigte Straße.

Nur noch etwas zehn Meter und wir standen auf einem kleinen Platz, vielleicht drei mal drei Meter, nicht mehr, der vollkommen abgeschirmt war. Dichter Pflanzenwuchs verhinderte eine Einsicht.

Hier drehte sich Kirsten zu mir um, und da sie auf Inlinern stand, war der Unterschied in unserer Höhe nicht mehr ganz so groß.

Ohne zu zögern, griff sie mir an den Schritt und begann mein bestes Stück zu kneten, welche sofort darauf reagierte.

„Ich muss mich doch noch revanchieren. Das beim Eisessen war wirklich super gewesen!“

Damit ließ sie los und öffnete meine Hose. Gürtel und Knopf waren kein Hindernis, auch der Reißverschluss war schnell überwunden und meine Hose glitt nach unten. Schon zeigte sich mein Stamm, der den Stoff der Unterhose weit nach vorne drückte.

„Hat Alexander nichts gemerkt?“, stieß ich zwischen den Zähnen hervor, als Kirsten anfing, meinen nun frei in der Luft stehenden Schwanz zu massieren.

„Ach ja, Alexander. Nö, hat er nicht. Ist auch nicht wichtig. Habe ihn schon wieder abgeschossen. Nicht mein Typ. Hat auch nicht so was Schönes zu bieten wie sie!“

Damit gab sei meinem Steifen einen Klaps und kicherte dabei leise in sich rein.

„Hinlegen!“, sagte Kirsten auf einmal mit einem befehlenden Ton, der kein Widerwort duldete. Das wollte ich auch gar nicht, sondern legte mich einfach auf den Waschbetonboden. Es war etwas unbequem, aber das störte mich im Moment wenig, zumal der Boden kühler war und somit angenehm.

Kaum lag ich, rollte Kirsten über mich, so dass sie über meinem Kopf zum stehen kam. Jetzt konnte ich ihr direkt unter den Rock schauen und sah ein weißes Höschen, was ich selber schon in selber Form zuhause hatte. Dieses schob sie jetzt mit einer Hand beiseite und begann sich selber zu reizen.

Nur wenig Reibung war von Nöten und ich konnte es feucht werden sehen. Ihre Finger wussten genau, wie sie es am besten machen musste und ich merkte es mir, soweit ich es sehen konnte. Doch sie blieb nicht lange so stehen, sondern rollte langsam weiter zurück. Dann ging sie in die Hocke, kam mit ihrem Unterleib meinem immer näher. Steif stand mein Dicker hoch und entschwand meinem Blick, als der Stoff des Minirocks meine Sicht verdeckte. Dafür spürte ich wenig später etwas Nasses, Heißes an der Eichel.

Kisten griff an meinen Stamm, schob das Höschen beiseite und setzte mich direkt an den Ort an, der Bereites vor Nässe schwamm. Nur einmal zog sie die Spitze durch den Schlitz, befeuchtete ihn mit ihrem Saft und kam zurück an die Stelle, der größten Hitze.

Da der Boden etwas abschüssig war, griff ich sofort an die Inliner, die langsam nach hinten zu rollen drohten. Hier hielt ich sie fest, während sich Kirsten langsam weiter nach unten sinken ließ. Auch wenn ich es nicht sah, konnte ich genau fühlen, wie meine Eichel die Enge aufspaltet und mit einmal in die Nässe tauchte. Kirsten stöhnte einmal auf, blieb einen Moment so in der Hocke hängen, um dieses erste Eindringen zu genießen.

Genauso war es bei mir. Die heiße, enge Ummantelung meines Dicken, der in Kirsten wie in einem Futteral steckte, war einfach nur wahnsinnig schön. Doch dann wollte Kirsten mehr, sie drückte sich immer mehr von mir in sich hinein und ich rutschte in ihren Bauch. Immer mehr von mir wurde in die Hitze geschoben und ich erwartete den Moment der vollkommenen Vereinigung. Doch die kam noch nicht, stattdessen hob sich Kirsten wieder an, um sich sofort wieder abzusenken.

Ein sehr intensives Gefühl, denn mein Schwanz wurde von ihren zarten Schleimhäuten fest umschlungen und erhielt dadurch sehr viel Reibung.

Kirstens Bewegungen wurden schneller, sie trieb sich und damit auch mich schnell hoch. Dabei merkte man genau, dass es ihr dieses Mal nur um den Akt selber ging. Kuscheln oder andere Zärtlichkeiten waren nicht angesagt. Stattdessen wollte sie es schnell und hart. Genau das holte sie sich jetzt auch. Dabei war es gut, dass ich sie an den Inlinern festhielt, denn sie wurde so wild auf mir, dass sie sicher weggerollt wäre. Außerdem hatte es den großen Vorteil, dass ich sie etwas vor und zurückschieben konnte, was jedes Mal den Winkel veränderte, in dem ich in sie eindrang.

Dies bemerkte Kirsten ebenfalls und mochte es anscheinend sehr gerne. Sie hatte inzwischen angefangen ihr bekanntes Keuchen auszustoßen und zeigte mir damit ihren Zustand an.

Schneller und immer schneller hüpfte sie inzwischen auf mir herum und vermehrte Schweißperlen zeigten sich auf ihrer Stirn. Dabei stieg mir immer mehr von ihrem Duft in die Nase. Schweiß vermischt mit dem Geruch ihres Lustsaftes reizten meine Geruchsnerven und brachte mich zusätzlich in Fahrt.

War ich zuvor noch passiv gewesen, kam ich ihr inzwischen entgegen. Kam sie herunter, schnellte ich mit meinem Unterleib nach oben, schaffte es aber trotzdem nicht, mich ganz in sie zu versenken. Das verhinderte sie, indem sie nicht mehr so weit herunterkam.

Aber das war mir zum Schluss vollkommen egal. Ich war inzwischen abschussbereit und am Rande der Erlösung. Doch Kirsten kam mir zuvor. Ohne eine vorige Ankündigung blieb sie auf einmal in ihrer Bewegung stehen und es zog sich in ihr zusammen. Fester umschloss sie meinen Stamm und es begann, in ihr zu zucken.

Dies war die endgültige Reizung, die mir noch gefehlt hatte. Ich spürte es in mir aufsteigen und konnte es nicht mehr aufhalten. Trotzdem hatte ich noch so viel Gewalt über mich, dass ich einmal kräftig an den Inlinern zog. Hierdurch rutschten sie unter Kirstens Körper weg und sie konnten sich nicht mehr in der Position halten.

Sie fiel geradezu auf mich, pfählte sich selber, indem mein Schwanz mit einem Ruck vollkommen in sie eindrang. So tief wie möglich begann nun mein Dicker ebenfalls zu zucken und spie nur wenige Sekunden später, seine volle Ladung, in ihren Bauch.

Kirsten presste ihren Mund in ihre Armbeuge und schrie dort hinein. Nur gedämpft war es zu hören, aber noch laut genug, um es sicher vom Weg aus bemerken zu können. Aber das war uns vollkommen egal. Beide schwelgten wir in den Gefühlen unseres Höhepunkts und vergingen darin.

Kirsten hatte recht gehabt. Es machte den Kopf frei. Aber nicht nur das. Man verspürte auch keinen Druck mehr, obwohl man ihn zuvor nicht aktiv gemerkt hatte. Erst jetzt, wo er weg war, konnte man das erkennen.

Zwei Stunden später saß ich daher erfrischt an meinem Schreibtisch und konnte mich wieder auf das konzentrieren, was zu erledigen war.

Hier saß ich noch bis zum frühen Morgen. Ich merkte gar nicht, wie spät oder früh, je nachdem wie man es sah, geworden war. Erst als ich mir die Augen rieb und auf die Uhr sah, wurde mir das klar.

Es würde nicht mehr lange dauern und die die morgendliche Dämmerung würde einsetzten. Eine Zeit des Tages, die ich immer liebte.

Am frühen Morgen, besonders wenn noch Tau auf den Pflanzen lag, roch es immer so herrlich nach Erde. Dann stand ich zu gerne auf der Terrasse und atmete tief durch. Genau das wollte ich jetzt machen. Also ging ich raus und stand wirklich eine ganze Zeit lang da. Alles wirkte so friedlich und man hatte den Eindruck, als wenn die Erde ebenfalls Luft holte. Atem holen für den anbrechenden Tag. Ein Tag, den ich wohl damit beginnen würde, indem ich ins Bett ging. Zum Glück war es soweit abgekühlt, dass man dies auch konnte. Erst in den nächsten Tagen war eine erneute Hitzewelle angekündigt worden. Ob diese aber zu uns kam, war noch fraglich. Wetter ist halt chaotisch.

Wohl eine halbe Stunde später ging ins Haus zurück. Es war inzwischen fast hell geworden und der Zauber des Morgens war verflogen. Eine gute Zeit, um ins Bett zu gehen.

Schnell zog ich mich aus, während ich immer wieder gähnen musste, um dann einfach umzufallen und mich der länge nach, auf das Bett zu legen. Nur Minuten später war ich eingeschlafen.

Ich erwachte erst wieder gegen Mittag. Irgendetwas störte meinen Schlaf und das ließ mich aufwachen. Zuerst wusste ich nicht was, aber dann wurde es mir sehr schnell bewusst.

Kirsten stand vor dem Fenster klopfte mit einem kleinen Steinchen gegen die Scheibe und schaute hinein. Ich hatte vergessen die Vorhänge vorzuziehen und lag vollkommen splitternackt auf dem Bett. Als sie sah, dass ich wach war und sie gesehen hatte, verschwand ihr Gesicht vor der Scheibe.

Nur mühsam kam ich hoch, zog mir notdürftig eine Shorts an und ging auf die Terrasse, wo Kirsten auf einem der Stühle saß.

„Guten Tag Herr Krause! Ich hoffe sie haben gut geschlafen. Ein wenig ungewöhnlich, um diese Zeit zu ruhen!“

„Etwas ungewöhnlich, um diese Zeit in andere Menschen Fenster zu schauen, während man unaufgefordert in deren Gärten spaziert!“, antwortet ich und gähnte noch einmal.

„Och, ich wollte ihnen nur sagen, dass Melissa etwas Ärger hat. Sie will sicher nicht darüber sprechen, aber sie sollten ihr Mal auf den Zahn fühlen. Sie hat vor längerer Zeit einen Mann kennengelernt, der sie nicht in Ruhe lässt. Ich glaube schon, dass sie ihr dabei helfen können!“

Davon hatte ich wirklich nichts mitbekommen. Melissa sagte mir normalerweise nie, wohin sie ging oder was sie außerhalb des Hauses tat. Ich war immer davon ausgegangen, dass sie mir etwas davon sagen würde, wenn etwas nicht stimmte. Das war aber anscheinend nicht so.

„Danke das du mir das sagst. Ich habe nichts davon gewusst!“

„Och, keine Ursache. Dabei glaube ich sowieso, dass sie Melissa nicht genug kennen!“

„Wie meinst du das?“, fragte ich jetzt wirklich sehr neugierig und vollkommen wach. Es konnte interessant werden.

„Ja, wie soll ich das sagen, jeder Mensch hat so seine Träume und Melissa die ihren, was an sich nicht schlecht ist. Nun ja, um es einfach zu sagen, sie ist ihnen sehr zugetan. Wahrscheinlich mehr als es sein sollte, würden andere sagen, ich jedoch nicht. Klar, ihr seid Vater und Tochter, aber auf der anderen Seite auch Mann und Frau. Sie stürzt sich in letzter Zeit in immer seltsamere Dinge, vielleicht um die Gefühle, die sie hat zu übertönen. Aber das klappt nicht.

Ich wollte es ihnen nur sagen, bevor Melissa irgendwas Dummes anstellt. Sie hätte es nicht verdient. Sie hat mir von ihren erzählt, wie sie sich in ihrer Gegenwart fühlt, und was sie für sie empfindet. Wenn es wirklich so ist, wie sie erzählt und das glaube ich ihr aufs Wort, dann ist es momentan unheimlich schwer für sie. Aber fragen sie mich nicht, was sie jetzt tun sollen. Am besten ist, dass sie ihren eigenen Gefühlen und Instinkten folgen!“

Kirsten sah mich mit ihren großen Augen an und ich überlegte fieberhaft, was zu tun wäre. Dabei fiel mir zuerst nur ein, das Problem mit dem anderen Mann zu beseitigen. Alles andere musste erst einmal warten.

„Ich danke dir für deine offenen Worte. Das mit dem anderen Mann wusste ich nicht, das andere war nicht schwer zu ahnen. Das werden wir sicher in den Griff bekommen!“

Kirsten nickte einmal mit dem Kopf.

„Ach ja, erstens wollte ich jetzt endlich die CDs mitnehmen und zweitens, hier ist meine Telefonnummer. Ich würde mich freuen, wenn sie mich mal anrufen. Wer weiß wofür?“

Dabei nahm ihr Lächeln etwas Verschmitztes an. Dabei legte sie ihren Kopf etwas schief und leckte sich mit der Zunge über die Lippen, dann sprang sie auf und rannte aus dem Garten.

Einen Moment blieb ich noch sitzen und überlegte mir, wie ich am besten mit Melissa sprechen konnte, aber dazu fiel mir kein guter Plan ein. Also musste es ohne gehen.

Ab diesem Zeitpunkt wartete ich darauf, dass Melissa zurückkam. Dabei war ich die ganze Zeit aufgeregt und hatte ein ungutes Gefühl im Magen. Als ich dann den Türschlüssel im Schloss hörte, wurde meine Aufregung noch größer.

Als Melissa im Flur stand, kam ich wie zufällig dazu und meinte vollkommen wertfrei zu ihr: „Na junge Frau, was geht ab. Alles in Ordnung?“

Eigentlich sollte es ein allgemeiner, unverfänglicher Spruch sein und auf nichts hindeuten. Daher wunderte mich Melissas Reaktion. Sie blieb fast in der Bewegung stehen und drehte sich dann langsam zu mir herum.

„Kirsten!“, sagte sie und ihre Lippen zitterten ein wenig. „Hat sie dir also doch etwas erzählt, dabei habe ich ihr doch gesagt, dass sie das nicht soll!“

„Gute Freunde setzen sich manchmal über etwas hinweg, was sie sonst nicht tun würden. Dafür sind Freunde unter anderem da. Sie wollen einem helfen und das ist gut so!“, sagte ich und sah Melissa dabei tief in die Augen.

„Komm!“, sagte ich weiter zu ihr, „jetzt setzen wir beide uns mal hin und unterhalten uns einen Moment miteinander!“

Damit ging ich ins Wohnzimmer und setzte mich auf das Sofa. Melissa folgte zögerlich, aber kam dann doch ins Wohnzimmer.

„Also, da gibt es also jemanden der dich unter Druck setzt?“

„Ja!“, kam es verzögert von Melissa.

„Komm, lass dir nicht alles aus der Nase ziehen. Mach einfach reinen Tisch und wir sehen, was wir machen können!“, sagte ich mit einer gewissen Strenge in meiner Stimme.

„Vor ein paar Wochen war ich mit so einem Typen kurz zusammen. Wir hatten was getrunken und du weißt doch, was passieren kann, wenn man etwas angeheitert ist. Er machte ein paar Fotos von mir, ohne dass ich es mitbekam. Jetzt will er Geld oder andere Leistungen von mir, damit er die Bilder nicht ins Internet stellt. Ich kann aber nicht bezahlen!“

Dies war der Augenblick, als Melissa die ersten Tränen aus den Augen liefen. Sie fing an zu weinen und man konnte merken, wie sich die innere Anspannung in ihr löste.

Ich kann viel ertragen, aber wenn meinem Mädchen etwas angetan wird, ist eine rote Linie überschritten. Eine längere Zeit nahm ich Melissa in die Arme und tröstete sie. Dann holte ich langsam die Informationen aus ihr heraus, die ich benötigte.

Name, Adresse und alles, was Melissa wusste.

Jetzt kam die Frage, was tun. Polizei oder anders. Anders gefiel mir eigentlich besser. Nichts gegen die Polizei. Die musste sich an Gesetze halten, was auch gut war. Leider kam dabei bei solchen Delikten nichts heraus, denn im Grunde genommen war noch gar keines da. Klar, eine Erpressung war da, aber auf welcher Grundlage hatte man einen Beweis und die Fotos waren noch nicht im Internet. Von daher auch hier noch keine Tat. Eine Verurteilung oder Strafe durfte nicht präventiv ausgesprochen werden. Also steckten wir in einem Dilemma.

Aber Papa, wäre nicht Papa gewesen, wenn er nicht ein paar Leute kennen würde. Meine Arbeit bestand zum größten Teil aus Programmprogrammierung. Bevor ich diesen Job bekommen hatte, war ich mit vielen Leuten zusammengekommen gewesen, die sich eher in einer Art Grauzone aufgehalten haben. Unter anderem hatten wir versucht, in andere Systeme einzubrechen. Dies habe ich dann vor vielen Jahren aufgegeben, da ich meinen Job bekommen habe. Andere waren jetzt noch in dem Gewerbe unterwegs. Teilweise legal, teilweise illegal. Was genau sie gerade machten, verrieten sie mir nicht und ich wollte es auch gar nicht wissen. Nicht einmal für wen sie arbeiteten, wurde für mich sichtbar.

Genau diese Leute rief ich jetzt an. Wenn sie mir selber nicht helfen konnten, dann kannten sie zumindest jemanden, der etwas wusste oder machen konnte. So dauerte es keine zwei Tage und ich hatte dir richtigen gefunden.

Als Erstes wurde der Computer des Mannes geknackt, was erfahrungsgemäß nicht sonderlich schwer ist. Privatrechner sind selten wirklich gut abgesichert. Wozu auch, normalerweise ist auf deren Rechnern nicht viel zu holen. Über diesen Rechner holten wir und diverse Informationen, luden uns Bilder von ihm herunter und Ähnliches.

Jetzt kamen ein paar andere Leute ins Spiel, die sich zum Beispiel einen großen Spaß daraus machten, die Bilder mit einschlägig bekannten Programmen zu verändern. Bei der Bearbeitung durch Profis kein großes Problem. Einen Tag später bekam ich, was ich brauchte.

Auf meinem Bildschirm erschien ein wunderbares Foto, auf dem er sehr gut mit der Frau seines Chefs zu erkennen war. Eine wirklich außerordentlich gut gemachte Arbeit. Dabei verzog ich nur mein Gesicht und musste lächeln, denn einen solchen fürchterlichen Geschmack traute ich nicht einmal meinem Opfer zu.

Als ich dann alles zusammenhatte, fuhr ich mit Melissa zu ihm und es dauerte nicht lange, zum Beispiel unter Vorlage der Bilder, bis er begriff, dass nicht er das Leben meiner Tochter ruinierte, sonder ich ihm seines in Grund und Boden stampfen konnte. Computer sei Dank. Meine Art des Zahn um Zahn. Zum Schluss und einigen eindringlichen Worten später, war er so klein, dass er locker in eine Zigarettenschachtel gepasst hätte. Die Bilder zu löschen war kein Problem mehr. Ich behielt meine allerdings, als Warnung, sollte ich noch einmal etwas von ihm hören. Das verstand er dann sehr gut.

Es ist so wunderschön, wenn man Menschen mit ihren eigenen Waffen schlagen kann. Zur Feier des Tages gingen Melissa und ich dann in mein Lieblingsrestaurant welches ich normalerweise alleine Besuchte. Ich kannte es schon ewig und der Gastwirt mich. Er hatte meine Frau noch kennengelernt und schien sich jetzt an sie wie der zu erinnern.

„Wie die Mutter!“, sagte er fast jedes Mal, wenn er an den Tisch kam, und schüttelte dabei den Kopf.

„Danke für alles!“, flüsterte Melissa noch einmal, wobei ich das schon mehrfach gehört hatte, „ich habe dich ganz doll lieb!“

Balsam auf meine Seele.

Fast zwei Flaschen Wein kamen nach dem Essen auf den Tisch und wir erfreuten uns an dem Abend. Das Essen war wie immer hervorragende gewesen und die Stimmung umso besser, je mehr von dem Rebensaft in uns floss. Leicht angeheitert schlenderten wir zu später Stunde nach Hause, nachdem uns der Wirt mehr oder weniger zu verstehen gegeben hatte, dass wir die letzten Gäste waren. Er hatte auch recht gehabt, die letzten Gäste vor uns waren schon vor zwei Stunden gegangen. So gesehen konnte ich ihm wirklich keinen Vorwurf machen.

Zuhause angekommen nahmen wir uns noch einmal in den Arm und ich sagte zu Melissa: „Wenn etwas sein sollte, egal was, ich bin für dich da. Komm damit zu mir. Wir werden eine Lösung finden!“

Melissa hielt sich an mir fest, und als sie ihren Kopf hob, konnte ich sie vor Feuchtigkeit glänzen sehen. Dann lösten sich noch zwei kleine Tränen und rannen langsam herunter. Mit einem Finger strich ich sie weg und küsste Melissa auf die Stirn.

Ein weites Mal umschlang sie mich und drückte mir fast die Luft aus der Lunge. So standen wir noch eine ganze Weile im Flur, schwelgten in diesem Moment der Gemeinsamkeit.

Als ich mich dann von ihr trennen wollte, hielt sie mich weiterhin fest. Es brauchte schon etwas mehr, um sie von mir zu schieben.

Erst jetzt gingen wir auseinander und ich sah ihr nach, wie sie langsam die Treppe hochstieg. Erst als sie in ihrem Reich verschwunden war, ging ich in mein Schafzimmer zog mich aus und legte mich hin.

Doch obwohl meine Glieder sich bleischwer anfühlten, kam ich nicht zur Ruhe. Augen zu und Schäfchen zählen, bracht mich da auch nicht weiter. Also zog ich mir meinen Hausmantel über und ging in die Küche. Was ich dort wollte, war mir nicht klar, hunger hatte ich keinen. Also goss ich mir ein Glas Wasser ein trank es langsam aus. Doch das war es nicht, was mich wachhielt. Es war eine innere Unruhe, die sich nicht einfach wegtrinken ließ.

Ich ging in mein Schlafzimmer zurück und saß eine ganze Weile auf dem Bettrand. Zum Schlafen hätte ich einfach nur nach hinten kippen müssen, aber da sich keiner ankündigte, war das mit dem Umkippen, auch keine Lösung. Also stand ich wieder auf und meine Beine lenkten mich fast wie von selbst auf die Treppe zu. Erst als ich die letzte Stufe hinter mir hatte und vor der Tür stand, wurde mir wirklich klar, was ich da gerade tat.

Mir klopfte mein Herz bis zum Hals, als ich meine Hand auf das kalte Metall der Klinke legte. Noch mehr, als ich diese dann tatsächlich herunterdrückte und die Tür sich öffnete.

Ein kleiner Schritt und ich stand in Melissas Reich. Nur selten war ich hier oben. Verändert hatte sich nichts seit meinem letzten Besuch hier oben, soweit konnte ich das überblicken. Hinter der Tür erwartete mich Melissas großes Wohnzimmer, aufgeräumt wie immer. Alles ein wenig verspielt, aber nicht zu viel davon. Eben eine Wohnung wie man sie sich von einer jungen Frau vorstellte. Deko musste sein, anders ging es gar nicht. Hier ein Püppchen, dort ein Kissen mehr.

Vom Wohnzimmer gingen zwei weitere Türen ab. Jeweils eine zum Bad und Schlafzimmer.

Die zum Schlafzimmer zog mich magisch an. Der Vollmond war gerade herausgekommen und leuchtete ausgerechnet diese Tür an. Ein seltsamer Zufall dachte ich nur, während meine Beine mich in die Richtung trugen. Ich wollte nur einmal nachsehen, ob es Melissa gut ging. Zumindest bildete ich mir das ein. So etwas hatte ich zuvor noch niemals gemacht. Doch heute war ein besonderer Tag. da durfte man das mal.

Wieder berührte meine Hand eine Klinke, die letzte vor dem was ich zu sehen wünschte. Noch einmal zögerte ich unschlüssig. Doch das änderte sich augenblicklich, als ich einen Schrei von drinnen hörte. Vielleicht hätte ich ohne diesen Schrei die Grenze nicht überschritten, aber so konnte ich nicht anders. Sofort öffnete ich die Tür und sah Melissa im Dunklen aufrecht im Bett sitzen. Sofort kam ich zu ihr herüber, fand den Schalter für ihre Nachttischlampe und macht sie an.

Melissa sah mich etwas verwirrt an, bis sie mich erkannte. Ihr Blick wurde klarer und die Spannung aus ihrem Körper wich etwas.

„Was ist los?“, fragte ich sie aufgeregt und sie meinte nur: „Albtraum!“

So etwas Ähnliches hatte ich mir schon gedacht. Etwas anderes konnte es nicht gewesen sein. Also setzte ich mich auf den Rand von Melissas Bett und nahm ihren Kopf zwischen meine Hände. Dann zog ich sie an mich heran und legte ihren Kopf an meine Brust. So saßen wir eine ganze Weile da und Melissa beruhigte sich langsam.

„Was hast du denn Schlimmes geträumt?“, fragte ich sie leise mit einer sanften Stimme.

„Dass du nicht mehr da wärst. Ich habe dich gesucht, aber konnte dich nicht mehr finden. Darüber bin ich dann in Panik verfallen!“

„Ich bin aber noch da, wahrscheinlich noch sehr lange. Mach dir darüber keine Gedanken!“

„Ich weiß, nur fühlte sich der Traum so echt an!“

Melissas Kopf ging ein paar Mal hin und her, wählte sich in meinen Hausmantel und ich konnte spüren, wie sich ihr eines Ohr an meinen Brustkasten legte. Es fühle sich etwas kühler an als meine Haut, aber sehr zart. Daraufhin drehte Melissa ihren Kopf weiter und ihre Lippen küssten die Stelle, die zuvor von dem Ohr eingenommen worden war. Nur kurz, aber sehr gut zu spüren. Diesem folgten noch mehrere die sich suchend vorantasteten. Doch sie wurden aufgehalten vom Hausmantel.

Während ich Melissa weiterhin locker umschlungen hielt, spürte ich auf einmal, sie sich der Gürtel lockerte und dann vollkommen geöffnet wurde. Jetzt klaffte der Mantel auseinander und Melissa konnte ihren Weg weiter fortsetzten. Weiter küssten ihre Lippen meine Haut und sie machte sich aus meiner Umarmung frei. Dazu nahm sie meine Arme und legte sie beiseite. Schon spürte ich ihre Lippen an meinem Bauch wollten aber selbst dort nicht haltmachen.

Es war mir klar, wie weit sie war und meinem Schwanz ebenfalls. Dieser wurde unheimlich schnell steif und kam ihr entgegen. Nur eine Minute und die tiefrote Eichel stand prall und glänzend da.

Fast hätte ich aufgeschrien, als Melissas Lippen auf die Spitze trafen und mich auch dort küssten. Ein unbeschreibliches Gefühl. Doch dann ließ Melissa plötzlich von mir ab und sank auf ihr Bett zurück. Ich war ein wenig verwirrt und sah sie verständnislos an. Sie knäulte ihr Kopfkissen zusammen und legte ihren Kopf darauf. Mit einem seltsamen Gesichtsausdruck sah sie jetzt auch mich an und ließ ihre Zunge über die vollen Lippen gleiten.

Mit einer langsamen Bewegung führt sie eine ihrer Hände an ihren Kopf, spreizte ihren Daumen ab und schob ihn sich in den Mund. Hier konnte ich sehr genau sehen, wie sie daran nuckelte, diesen dann immer wieder herauszog und hineinschob. Mit der anderen Hand fuhr sie auf einmal in meinen Schritt. Finger legten sich an den Schaft, fuhren diesen auf und ab, mal kratzten die Fingernägel über die Haut, mal legten sich die Finger darum und schoben die Haut rauf und runter.

Es war mir klar, was sie wollte, doch ich wollte es eigentlich nicht glauben. Erst als sie an meinem Schwanz zog, mich damit dazu aufforderte zu ihr zu kommen, kam Bewegung in mich.

Eine Bewegung und der Mantel rutschte von meiner Schulter. Jetzt war ich vollkommen unbekleidet und Melissa betrachtete mich von oben bis unten, wobei der Daumen immer noch in ihrem Mund steckte.

Einmal drehte ich mich etwas, schon stand ich auf den Beinen, sah auf Melissa herunter, wie sie dort lag. Ein Bild, was ich nicht vergessen werde. Steil stand mein Schwanz von mir ab und Melissa griff wieder danach hielt ihn fest und zog mich mit auf das Bett. Sofort stieg ich über sie, sodass unsere Köpfe übereinander waren. Hier sah ich ihr noch einmal von oben in die Augen. Diese sahen mich an und es war kein Widerspruch in ihren zu erkennen.

Langsam schob ich meinen Körper über sie, wobei sie mich losließ und auch den Daumen aus dem Mund nahm. Beide Arme erhoben sich seitlich an mir und die Hände legten sich auf meinen Hintern.

Ich zuckte einmal zusammen, spürte, wie sie mich weiter nach oben zogen. Ich kam ihren Aufforderungen nach und es war nur noch ein kleines Stück Weg, bis die Eichel über ihrem Kopf angekommen war.

Melissa starrte von unten auf die dicke Spitze, zog den Daumen aus ihrem Mund und leckte sich erneut über die Lippen, die daraufhin nass glänzten.

Ich meinte ihre Hände zittern zu spüren, gleichzeitig zogen sie mich aber nach unten, wollten, dass ich dieser Aufforderung nachkam.

Langsam ließ ich meine Beine zur Seite wegrutschen, verringerte den Zwischenraum zwischen mir und ihr. Nur noch wenige Zentimeter trennten mich von meinem Ziel. Auf einmal kam Melissas Kopf hoch und gab mir von unten einen Kuss auf den über ihr schwebenden Schwanz, der sofort mehrfach hochzuckte.

Sofort ließ Melissa ihren Kopf wieder auf das Kissen zurücksinken und konnte mir dabei zusehen, wie ich jetzt meine Beine zusätzlich noch nach hinten wegrutschen ließ. So kam ich ihr unaufhaltsam entgegen, was sie erwartete. Ihre Hände zeigten es mir an. Doch diese lösten sich jetzt von mir und Melissa ließ sie mit einem leichten Grinsen auf den Lippen unter die Decke gleiten, die sie fast bis zum Hals bedeckte.

Weiter kam ich herunter und nur wenige Sekunden später hing die Spitze genau vor Melissas Lippen, die sie ein weiteres Mal befeuchtete. Das war für mich das Startsignal. Vorsichtig schob ich meinen Unterleib weiter vor und mein Dicker zuckte erneut hoch, als ich die Lippen erneut berührte. Doch sofort kam er wieder herunter und wurde von Melissas Zunge erwartet, die sofort über die glatte Haut schleckte. Es kostete mich sehr viel Kraft, dass ich nicht wieder weg zuckte, aber es funktionierte. So konnte ich genau verfolgen, wie Melissas Zunge immer wieder über die straff gespannte Haut leckte und sie dabei anfeuchtete.

Ein wahnsinnig gutes Gefühl, sehr erregend und geil durchzog meinen Körper und der wollte mehr. Mein Ziel war klar und genau das nahm ich jetzt in Angriff.

Melissas Zunge verschwand, als ich mich weiter vorschob und die Spitze an ihre Lippen setzte. Dick und prall stand sie davor, drängte sich jetzt langsam dazwischen, wobei Melissa meinem drängen in der Weise nachgab, wie ich eindringen wollte.

Langsam schob ich mich zwischen ihren eng gehaltenen Lippen und ich konnte sehen, wie das dunkelrote Ende langsam dazwischen verschwand.

Ich hätte jubeln können, als sich die weichen Lippen hinter der Eichel schlossen und sich fest darunter, um den Stamm legten. Ein Stöhnen kam von mir, war ich doch in eine nasse, unheimlich heiße Höhle vorgedrungen. Hier hielt ich erst einen Moment, als ich spürte, wie Melissas Zunge damit begann, den Eindringling zu begrüßen und zu verwöhnen. Wieder und wieder wischte die Zunge über die empfindliche Haut. Mal zärtlich, mal hart rieb sie darüber, wollte mich reizen, was ihr auch gelang. Meine Erregung stieg weiter und war schon jetzt kaum noch zu beherrschen. Immer wieder zogen sich meine Eier hoch und ich musste wirklich einen Moment Ruhe haben, damit es mir nicht gleichkam. Darum zog ich mich schnell aus Melissas Mund zurück die diese mit einem Ton der Enttäuschung quittierte.

Sie sah zu mir nach oben und fragte leise, fast geflüstert: „Warum?“

„Ich kann nicht mehr lange!“

„Macht doch nichts. Komm, gib es mir. Ich will es haben, jetzt!“

Dieser Aufforderung konnte ich nicht widerstehen. Ich rutschte noch etwas höher und kam so noch weiter über Melissa. So hatte ich einen besseren Winkel als zuvor. Dann griff ich selber an meinen Schwanz und bog ihn leicht nach unten und zielte damit auf ihren Mund.

„Wenn ich jetzt hereinkomme, bleibe ich dort, bis ich komme. Willst du das?“, fragte ich sie und sie nickte mit dem Kopf. Dann öffnete sie ihre Lippen und wartete darauf, dass ich zu ihr kam.

Von meiner Hand gelenkt, traf ich auf ihre Lippen und drängte sie beiseite. Jetzt hielt mich nichts mehr auf und ich würde zum Schluss kommen.

So tief wie möglich tauchte ich ab, drängte ihre Zunge beiseite die mich empfing. Dann ließ ich meinen Schwanz los und stützte mich auch mit der freigewordenen Hand wieder ab.

Kaum lag sie auf, zog ich mich aus Melissas Mund zurück, um sofort wieder zuzustoßen.

Mehrmals wiederholte ich es, wurde dabei schneller und immer erregter. Die Spannung stieg immer weiter und meine Eier zogen sich immer wieder herauf. Es begann in meinen Bauch zu brennen und ich wusste, dass diese Entladung enorm werden würde. Melissa anscheinend auch, sie ruckte noch einmal ein wenig mit ihrem Kopf hin und her. Dadurch wurde der Winkel noch besser und ich konnte geradewegs zustoßen, gelangte bis zu ihren Rachen und setzte immer wieder auf diese enge Stelle auf. Das war dann auch das, was mich zur Explosion brachte.

Ich schrie auf und Melissa saugte sich an mir fest. Alles zog ich in mir zusammen, die Bauchdecke wurde steinhart und ich spürte, wie mein Saft durch den Samenleiter rauschte. Nur Bruchteile einer Sekunde später brach es aus mir heraus und spritzte direkt in Melissas Rachen.

Immer wieder schluckt sie, versuchte der Menge Herr zu werden und schaffte es gerade mal eben. Nicht ein Tropfen ging verloren. Alles wurde aufgenommen und aus mir heraus gesaugt.

Ich konnte kaum noch atmen, die Gefühle die durch mich rasten, fühlten sich fast wie Schmerzen an.

Einen Augenblick später ließ ich mich beiseite fallen. Ich konnte einfach nicht mehr. Melissa kam aber sofort hinterher, schob sich meinen langsam erschlaffenden Schwanz in den Mund und ließ ihn dort klein werden, ohne ihn weiter zu reizen. Sie wollte ihm nur ein angenehmes Futteral bieten.

Erst spät trennten wir uns aus dieser Lage und ich drehte Melissa so zu mir, dass ich mich von hinten an sie ankuscheln konnte. Fest drückte ich mich an sie und sie sich an mich, wobei ich einen Arm über sie legte. Dieses Umarmen sollte ihr zeigen, dass ich für sie da war, dass ich sie beschützte. Genauso nahm sie es anscheinend auch auf, denn schon wenige Minuten später hörte ich ihren ruhigen Atem. Melissa fühlte sich in der Sicherheit, die ich ihr gab, so wohl, dass sie beruhigt einschlafen konnte.

Auch auf mich wirkte die Ruhe und Entspanntheit. Ich legte meinen Kopf mit auf das Kissen, roch noch einmal ihren Duft, indem ich mit meiner Nase näher kam, und schloss die Augen. Ein paar Atemzüge später war ich ebenfalls eingeschlafen.

Nur einmal wachte ich noch während der Nacht auf. Melissa schien etwas zu träumen und ihr Körper zuckte ab und zu, fühlte sich dann wieder an, als wenn sie fror. Sofort nahm ich sie wieder fest in den Arm und es hörte sofort wieder auf.

Am frühen Morgen wachte ich als Erstes auf und schlich mich mit dem Hausmantel unter dem Arm, so leise wie es eben ging, aus dem Zimmer. Als ich mich noch einmal umdrehte, lag ihr Kopf zu mir gewandt auf einem von ihren Armen. Ihre Augen waren geöffnet und sie lächelte mich an. Ich lächelte zurück und wurde mir dabei erst bewusst, dass ich noch nackt war. Aber das spielte keine Rolle mehr. Einen Moment später drehte ich mich dann wieder um und ging aus dem Zimmer.

Frühstücken war jetzt das Zauberwort und schon wenig später zog ein unwiderstehlicher Duft von Kaffee und Aufbackbrötchen durch das Haus. Dazu hatte ich das Radio in der Küche laut aufgedreht und tanzte geradezu beschwingt hin und her. Ich hatte sehr gute Laune, was sicher verständlich war. Etwas in mir sagte mir, dass ich nicht alleine frühstücken würde. Genau in dem Augenblick, als der Kaffee und die Brötchen fertig waren, kam Melissa in einem Hauch von nichts gehüllt in die Küche geschwebt.

Gut, dass ich schon aus Intuition für zwei gedeckt hatte.

Melissa schmatzte einmal mit den Lippen aus Vorfreude und saß schon am Tisch, ohne von mir aufgefordert worden zu sein. Brauchte sie auch nicht, immerhin gab es ja sonst niemanden im Haus, für den es hätte sonst sein können.

Dampfend kamen die Brötchen auf den Tisch und der Kaffee in die Becher. Beide hatten wir einen ausgesprochen guten Appetit und aßen, ohne ein Wort zu verlieren. Was nicht daran lag, dass wir uns nichts zu sagen hatte, sondern daran, dass wir laufend etwas im Mund hatten. Mal süß, mal herb, am besten abwechselnd um die Geschmäcker zu verstärken.

Irgendwann konnten wir einfach nicht mehr. Wir hielten uns beide die Plauze und mussten einfach so lachen, weil es so unheimlich verfressen aussah.

„Danke, dass du heute Nacht bei mir warst. Es war so wunderschön. Eigentlich könnten wir das öfters machen. Allerdings hätte ich noch eine Bitte an dich!“

Jetzt war ich aber sehr gespannt, denn ich konnte mir bei bestem Willen nicht vorstellen, was das sein konnte. Darum sah ich Melissa fragend an, ohne ein Wort dazu zu sagen.

Sie verstand, dass ich auf die Frage wartete und sie druckste ein wenig herum.

„Na sag schon!“, sagte ich dann doch, „ich werde dir noch nicht den Kopf abbeißen!“

„Na, eeeeehm“, kam es zögerlich, „würde es dir etwas ausmachen, wenn du dich rasieren würdest?“

Ich sah Melissa etwas fragend an, einen Dreitagebart trug ich immer, wobei ich nicht gewusst hatte, dass es sie störte. Gedankenversunken strich ich über mein Kinn, wobei es leicht in die Finger stach.

„Nicht da!“, meinte Melissa und deutete mit ihrem Finger tiefer.

Jetzt hatte sogar ich es geschnallt. Bei mir dauerte es manchmal etwas länger. Ich grinste über beide Gesichtshälften und Melissa machte es mir nach.

„Ich mag keine Haare im Mund. Finde ich unangenehm. Überhaupt finde ich, dass dort bei niemandem welche hingehören. Es sieht außerdem nicht sonderlich schön aus. Du hast da zwar kein Wildwuchs, aber es würde mich freuen, wenn da zumindest weniger wäre.“

Ich nickte einmal und meinte dann: „Was hat die Damen den heute vor?“

„Och, eigentlich nicht viel. Ich treffe mich nachher mit Kirsten. Wir wollen zusammen schoppen gehen. Wird sicher lustig!“

„Das glaube ich dir aufs Wort. Wobei ich mir Kirsten nicht beim Schoppen vorstellen kann. Sie sieht nicht danach aus, als wenn sie dem neusten Modeschnickschnack hinterher läuft!“

„Tut sie auch nicht. Aber darum geht es doch gar nicht. Wir wollen doch gar nichts kaufen. Wollen doch nur mal schauen!“

„Ah ha, verstehe ich zwar nicht, aber wird wohl so sein! Dafür bin ich wohl inzwischen zu alt!“

„Ach was, du bist doch nicht zu alt!“, meinte Melissa und zwinkerte mir zu, nahm den letzten Schluck Kaffee zu sich und stand auf um den Tisch zu umrunden.

„Küsschen!“, meinte sie, als sie neben mir stand und ich bot ihr meine Wange an. Diese Einladung nahm sie nicht an, sondern nahm meinen Kopf in ihre Hand, drehte ihn zu sich und gab mir einen lange, gefühlvollen Schmatzer auf die Lippen.

„Ich glaube, dass wir das jetzt so machen sollten!“, meinte sie noch, ließ ein befreiendes Lachen hören und schwebte wieder so aus der Küche, wie sie gekommen war. Ich sah ihr noch solange nach, wie ich konnte, den ihr Körper war unter dem dünnen Stoff relativ gut zu erkennen.

Gedankenversunken begann ich, den Frühstückstisch abzuräumen. Als ich damit fertig war, ging ich ins Bad zog den Hausmantel aus und sah mich an, wie ich geschaffen wurde. Wenn man es genau betrachtete, hatte Melissa recht. Die Haare sahen aus wie ein Relikt aus einer anderen Zeit. Lange rasierte ich mir schon die Achselhaare, aber auf die Idee, die Schamhaare zu entfernen, war ich nicht gekommen. Für wen auch.

Also kramte ich zuerst in einer Schublade, holte den Langhaarschneider heraus mit dem ich mich normalerweise rasierte und machte ihn an.

Es war ein seltsames Gefühl, und ein noch seltsamer Anblick, als die Haare fielen bis nur noch Stoppeln da waren. Um den Rest noch zu entfernen, ging ich unter die Dusche, schnappte mir den Nassrasierer und verteilte reichlich Duschgel auf meinem Unterleib.

Eins muss man ja sagen. Wenn man sich dort schneidet, blutet man wie ein abgestochenes Schwein. Die feine Haut dort war es nicht gewohnt, mit einer Klinge in Berührung zu kommen, wobei besonders die Stelle zwischen Wurzel und Bauch am schlimmsten betroffen war. Seltsamerweise der Hodensack überhaupt nicht. Dabei hatte ich gerade da damit gerechnet.

Zum Glück hörte es sehr schnell wieder zu bluten auf, und als ich aus der Dusche stieg, sah ich mir mein Werk vor dem Spiegel an. Es war sehr seltsam für mich, hatte ich meinen Schwanz schon seit Ewigkeiten nicht mehr ohne Haare gesehen. Ich kam mir nackter vor, als zuvor. Die Vorteile überwogen das aber. Es fühlte sich wesentlich luftiger an, es sah jünger aus und was nicht zu verachten war, er wirkte größer sonst. Mehrmals drehte ich mich von einer Seite, als wenn ich etwas Neues zum Anziehen betrachtete, und war mit mir zufrieden.

Dann war ich darauf gespannt, wie er im steifen Zustand wohl aussehen würde. Also streichelte ich ihn einen Moment und mit den richtigen Bildern im Kopf, stand er wenig später steif von mir ab.

So gefiel er mir wirklich sehr gut und ich möchte einmal sagen, dass ich sogar etwas stolz auf ihn war. Sicher nicht die Oberliga aber immerhin. Was er an länge nicht hatte, war er doch verhältnismäßig dick. Hatte auch was.

Was ich schon länger spürte war, dass es an der Fläche der Rasur etwas brannte. Da ich ein ähnliches Gefühl kannte, wenn ich mich im Gesicht mal glatt rasierte, hatte ich immer eine Flasche Rasierwasser im Schrank. Das half dagegen. Also ging ich zum Schrank, holte die Flasche, öffnete sie, nahm die richtige Menge in die Handfläche um die gesamte Fläche inclusive des Sacks damit einreiben zu können und tat es dann auch.

Ich möchte es mal so sagen. Ich hatte vergessen, wie es sich im Gesicht auswirkte. Ähnliches geschah nun ein Stockwerk tiefer. Wenig später standen meine Augen etwas hervor und ich konnte genau spüren, wo ich mich rasiert hatte.

Zum Glück dauerte das nicht lange, was mich dann aber wunderte war, dass der zuvor kühlende Effekt sehr schnell verflog, dafür sich aber eine gewisse Hitze breitmachte. Allerdings weniger oberhalb meines Dicken, sondern mehr unterhalb. Soll heißen, mein Sack wurde unangenehm warm, wenn nicht sogar heiß und das verging nicht innerhalb von Sekunden. Noch zwei Stunden hatte ich etwas davon, wobei es zum Schluss fast angenehm war, wobei ich sagen muss, dass ich meinen Hodensack noch niemals so lange und intensiv gespürt habe. Eine Erfahrung, die man nicht machen musste, aber im Nachhinein ganz witzig war.

Es wurde langsam Abend und ich verspürte einen gewaltigen Appetit auf etwas. Dabei konnte ich nicht einmal sagen, auf was. Es war auch kein Hunger, sondern nur so ein Geschmack auf der Zunge, den man nicht definieren konnte. Nur eines war sicher, es sollte gut gewürzt sein.

Ich brauchte nicht lange darüber nachdenken, bis ich drauf kam. Einen ordentlichen Teller Gyros würde mich zufriedenstellen. Mit ordentlich frischen Gemüsezwiebeln darauf sowie genug Zaziki. Viele andere brauchten noch Spieße dazu oder Ähnliches, ich jedoch nicht. Das Einzige was dabei ausgetauchte werden musste war der Reis. Pommes waren wesentlich besser und wenn schon fettig, dann bitte richtig.

Ich zog mich um und wollte gerade zum Griechen um die Ecke, als ich helle Stimmen von draußen hörte. Sie gehörten Melissa und Kirsten, das konnte ich sofort erkennen. Während ich nun fertig im Flur stand, kamen die beiden durch die Tür.

„Hi Paps, willst du noch weg?“, fragte Melissa und Kirsten ließ ihr Vertrautes: „Guten Abend Herr Krause!“, ertönen.

„Ich gehe mal eben zum Griechen, habe ein wenig Appetit!“

„Oooooh!“, kam es von Melissa, „können wir mit?“

Kann man solchen Augen widerstehen, die einen fast bettelnd anschauen? Nein, kann man nicht, also wartete ich noch ein paar Minuten, bis die beiden abreisebereit waren und schon starteten wir in Richtung Fressnapf. Es hatte mich zwar gewundert, dass die beiden, insbesondere Melissa, so schnell fertig waren, aber das spielte keine Rolle mehr.

Die beiden hakten sich bei mir ein und wir gingen gut gelaunt los. Auf dem Weg erzählten sie mir abwechselnd, was sie gesehen und erlebt hatten und es kam mir vor, als wenn sie eine Führung durch einen Safaripark gemacht hätten. Alleine wo sie alles gewesen waren, dafür hätte ich normalerweise eine Landkarte gebraucht. Von den Einzelheiten einmal abgesehen, was es wo zu kaufen gab. Es war so viel, dass ich mir nur einen kleinen Teil davon merken konnte.

Ich war fast froh, als wir beim Griechen ankamen. Während wir hineingingen, hielten die beiden wenigstens mal für ein paar Minuten den Mund. Das sollte aber die einzige Pause werden, an diesem Abend. Gut, dass ich mich dann später mit meinem Essen beschäftigen konnte, während Melissa und Kirsten weiterhin ihrem Redefluss frönten. Dabei war Kirsten zuerst wie gewohnt ein wenig stiller, das änderte sich aber mit der Menge der Ouzos, die in ihr verschwanden.

Ich persönlich trinke das Zeug nicht mehr, seitdem ich mir damit Mal übelst die Lampe ausgeschossen habe. Den nächsten Tag konnte ich bis zum Mittag nicht einmal etwas trinken, ohne das es postwendend hochkam und in einem Eimer landete. Seitdem nehme ich Abstand von allem, was ein Anisschnaps ist. Selbst der Geruch ist mir unangenehm. Selbst gemachtes Leiden, dumm gelaufen.

Zu meinem Giros nahm ich Bier und sonst nichts. Das reichte vollkommen und ich finde, dass es die beste Kombination ist.

Es war schon spät, als wir das Restaurant wieder verließen. Was mich nur wunderte war, dass wir nicht die Letzten gewesen waren, wie es normalerweise der Fall war. Endlich waren ich mal nicht schuld, wenn der Wirt nicht ins Bett kam.

Langsamer als hin, gingen wir zurück und ich konnte genau merken, dass sie beiden Mädels nicht mehr ganz grade laufen konnten. Melissa zog sogar unterwegs ihre relativ hohen Schuhe aus und ging barfuß weiter. Eine gute Entscheidung, denn sie war mit den Dingern ein wenige wackelig unterwegs gewesen. Ein Knöchel bricht schnell, wenn man umknickt.

Kirsten war wie immer in ihren sportiven Tretern unterwegs, von daher hatte sie kein Problem damit. Zuhause angekommen schloss ich auf und wir traten ins Haus ein.

„Paps, haben wir noch einen Drink für uns?“, fragte Melissa mich und schob dabei ihre Unterlippe vor. Dem Gesichtsausdruck dazu konnte ich nicht widerstehen.

„Gut, einen Absacker können wir ja noch zu uns nehmen! Aber vorher möchte ich mir noch etwas Bequemes anziehen!“, meinte ich und sah Melissa dabei an.

„Oh ja, Pyjamaparty!“, rief sie jubelnd und rannte bereits die Treppe hoch, während sie Kirsten einfach hinter sich herzog. Die stolperte fast und konnte nur noch mit äußerster Not die Balance halten. Zum Glück ging alles gut und schon verwanden die beiden oben, ohne auf eine Antwort von mir zu warten. Melissa rechnete nicht damit, dass ich etwas dagegen hatte.

Ich schüttelte nur einmal meinen Kopf und dachte mir nur, dass es keine schlechte Idee war. Wieso eigentlich nicht. Also ging ich ins Schlafzimmer, nahm eine Trainingshose aus dem Schrank, da ich keinen Pyjama besaß, und streifte noch ein weites T-Shirt über.

Schon ging ich mit tappenden Füßen über die Steine auf dem Flur und war wenig später im Wohnzimmer angekommen. Dass ich als Erster dort war, hätte ich mir denken können. Doch kaum war ich dort, hörte ich Kirsten hinter mir.

„Wir wollen doch nicht hier unten Feiern. Wir sind oben, ist doch viel gemütlicher. Schnappen sie sich was zu trinken und kommen sie nach oben!“

Ich drehte mich um und sah Kirsten in einem der überlangen T-Shirts stehen, wo wie ich sie schon einmal gesehen hatte. Sie drehte sich sofort wieder um und rannte zurück zur Treppe.

Was sollte ich nur zu trinken mitnehmen. Es musste etwas Kühles, Leckeres sein. Da fiel mir ein, dass ich vor längerem einen gute Sekt bekommen hatte, der schon lange im Keller auf seine Bestimmung wartete. Also ging ich runter und wenig später hatte ich zwei der Flaschen in den Händen. Im Keller war es zum Glück nicht so warm, von daher passte das mit der Temperatur des Sprudelwassers schon. Kühler wäre zwar besser gewesen, aber man konnte nicht alles haben.

Zurück im Erdgeschoss, klemmte ich mir die Flaschen zwischen die Finger einer Hand und drei hochstielige Gläser, zwischen die Finger, der anderen Hand. So bewaffnet trat ich den Weg nach oben an.

Schon auf der letzten Stufe der Treppe konnte ich Kirsten und Melisse deutlich hören. Sie waren dabei, sich relativ lautstark zu unterhalten. Es ging um irgendwelche Jungen, von denen ich noch nie etwas gehört hatte. Jens und Reiner, glaube ich, aber da ich sie nicht kannte, spielte es für mich keine Rolle.

Die Tür nach oben war zum Glück nur angelehnt. Also schob ich sie mit einem Fuß auf und ging durch das Wohnzimmer auf die weit geöffnete Tür des Schlafzimmers zu.

Als ich eintrat, saßen die beiden mit seitlich untergeschlagenen Beinen auf dem Bett. So wie Kirsten trug auch Melissa ein T-Shirt, was allerdings im Gegensatz zu dem von Kirsten, etwas länger war. Beide sahen mich sofort durch die Tür kommen und begrüßten mich mit einem Jubelschrei. Ob dieser nur mit geschuldet war, oder zum Teil dem Sekt galt, konnte ich nicht sagen.

Eine der Flaschen stellte ich, neben den Gläsern, auf dem Nachttisch ab, die andere, begann ich zu öffnen.

Etwas Enttäuschung trat in die Augen der beiden, als ich den Korken nicht laut ploppen ließ. Ich wollte den Sekt in der Flasche habe und in die Gläser füllen und nicht auf dem Boden verteilen.

Kaum war die Flasche auf, schnappten die Mädels sich jeweils eines der Gläser und hielten sie mir entgegen.

Schäumend schoss die helle Flüssigkeit in die Gläser und füllte sie bis an den Rand. Fast wären sie übergelaufen, aber ich schaffte es, dass das nicht geschah. Zum Schluss noch ein Glas für mich. Mit einer einladenden Bewegung macht Melissa mir Platz und dirigierte mich in die Mitte des Bettes.

Kaum saß ich dort, prosteten wir uns zu und nahmen den ersten Schluck der kühlen Flüssigkeit.

Herrlich prickelnd rann das Zeug die Kehle herunter und man hatte den Eindruck, als wenn sie einen im Magen noch kitzelte.

„Lecker!“, meinte Melissa und nahm noch einen großen Schluck. Es war so viel, dass das Glas fast wieder leer war. Die viele Kohlensäure kam ihr dabei wieder hoch und ein kleiner Rülpser entfuhr ihrem Mund.

Einen Bruchteil einer Sekunden sahen Kirsten und ich sie etwas pikiert an, mussten dann aber alle drei herzlich lachen. Eine wirklich ausgelassene Stimmung von der Leichtigkeit des Alkohols hatte uns gefangen genommen und wir genossen diesen Zustand.

Auf einmal meinte Kirsten: „Herr Krause, es ist irgendwie nicht fair. Wir Mädels haben nur ein T-Shirt an und sie Hose und Shirt. Da stimmt doch was nicht!“

„Es könnte daran liegen!“, sagte ich zu Kirsten, „dass es keine Shirts gibt, die mich so verhüllen, wie eure das bei euch tun!“

„Och, Melissa hat doch sicher noch ein langes Nachthemd für sie!“

Während Kisten das sagte, sah sie Melissa auffordernd an und die nickte.

„Ich habe noch eins. Es ist zwar nicht mehr der neuste Chic und eigentlich für den Winter, aber es müsste passen. Es ist aus einem Stretchstoff.

Sofort hüpfte Melissa vom Bett herunter und ging leicht schwankend zu ihrem Kleiderschrank. Ein Monster von einem Teil, was wir mal einbauen lassen haben. Melissa musste einfach so viel Stauraum haben, darunter ging gar nicht. Wenn man es genauer betrachtete, was es noch viel zu wenig. Ein Umstand, den wir Männer nicht verstanden.

Melissa wühlte einen Moment im Schrank herum und musste sich dazu weit herunterbeugen. Der sich mir präsentierende straffe Hintern hatte etwas für sich. Eine weibliche Rundung, die ganz nach meinem Geschmack war.

Leider entzog mir Melissa diesen Anblick sehr schnell, da sie fand, was sie suchte. Mit einem Lächeln drehte sie sich um und hielt auf einmal das Hemd hoch.

Das konnte sie nicht von mir verlangen. Ich hatte zwar etwas getrunken, aber das Ding war nun wirklich nichts für mich. Rosa mit Plüschbesatz am Kragen, an den Ärmeln und natürlich am unteren Rand. Super.

Kirsten kicherte neben mir und schob mich gespielt vom Bett.

„Nein!“, sagte ich, „Mädels, das könnt ihr nicht von mir verlangen!“

„Och Paps“, fiel mir Melissa fasst ins Wort, „sei doch kein Frosch. Sieht doch, außer uns Dreien, niemanden. Ist doch nur ein großer Spaß. Bitte!“

Ich wollte nicht als Spaßverderber dastehen und überwand meine Abneigung. Ich schnappte mir das Ding, ging damit in Melissas Bad und zog mich um. Als ich das Bad verließ, schaute ich nicht in den Spiegel. Das, was ich sah, wenn ich an mir herab schaute, war schon genug der Schmach. Es saß recht eng und ich kam mir vor wie Wurst in Pelle. Dazu die Farbe und die Applikationen machten aus mir eine Volldepp. Aber wer A sagte, musste auch B sagen. Dieses B war eben damit verbunden, so etwas zu tragen.

Ich hatte noch nicht die Schafzimmertür hinter mir, als mir schon das schallende Gelächter der beiden entgegenkam. Sie kugelten sich vor Lachen auf dem Bett hin und her. Immer, wenn sie ihren Kopf wieder hoben, um mich anzusehen, heizten sie das Gelächter wieder an. Ich blieb einen Moment stehen und fühlte mich etwas verulkt. Aber dann machte ich gutes Gesicht zum bösen Spiel. Ich legte eine Hand an meine Hüfte, drehte den Ellbogen nach außen und kam mit gekonntem Hüftschwung auf die beiden zu.

Sofort schallte mir das Gelächter erneut an die Ohren, war sogar noch lauter als zuvor. Beiden liefen bereits Tränen aus den Augen und über die Wangen.

Ich ging so weiter, bis ich vor dem Bett stand, hob meinen Kopf so hoch es ging und meinte mit einer leicht nasal klingenden Stimme: „Wenn es den Frauen beliebt, würde ich mich gerne dazugesellen!“

Das brachte das Fass noch einmal zum überlaufen und wären ich auf das Bett kroch, hielten sich die beiden die bebenden Bäuche. Es dauert noch eine ganze Weile, bis sie sich beruhigt hatten und selbst dann, gluckste sie noch so manches Mal herum. Zum Ausgleich ließ ich mir von Kirsten die Flasche holen, um noch ein Glas Sekt einschenken zu können. Dabei drehte sie sich um und kroch auf allen vieren zum Nachttisch. Auch eine einladende Ansicht. Lange nicht so breit und griffig wie bei Melissa, aber ebenfalls sehr interessant. Wie sie sich umgedreht hatte, konnte ich es nicht lassen und gab ihr einen leichten Klaps auf den Hintern.

Kirsten quiekte ein wenig und hielt einen Moment still. Sie erwartete geradezu noch einen Klaps, den ich ihr nicht schuldig blieb. Wie zur Bestätigung wackelte sie jetzt einmal mit ihrem Hintern hin und her, entzog sich dann aber meiner Reichweite.

„Herr Krause!“, sagte sie, als sie langsam wieder zu uns kroch, wobei sie geschickt die Flasche in einer Hand festhielt, „ich bin doch kein unartiges Mädchen gewesen oder doch?“

„Sind nicht alle kleinen Mädchen irgendwann mal unartig!“, antwortete ich und grinsten sie an.

„Wenn das so ist, dann muss diese Mädchen aber noch mehr haue kriegen! Ich bin schon so oft unartig gewesen und habe dafür keine Strafe bekommen. Ich hätte es jedenfalls verdient!“

„Soso, hättest du das. Dann wollen wir das Mal nachholen!“

Ich griff mir die Flasche, nahm einen tiefen Zug darauf und reichte sie an Melissa weiter die ebenfalls einen Schluck nahm. Währenddessen schnappte ich mir einen Arm von Kirsten und zog sie zu mir heran. Sofort führe ich sie über mich und drückte sie so herunter, dass ihr Bauch auf meinen Schenkeln zum Liegen kam.

Jetzt war ihr kleiner Po genau in meiner Reichweite. Nur ganz sachte schlug ich zu und es klatschte leise. Der zweite Schlag folgte sofort und Kirsten hielt ruhig. Melissa sah sich das Ganze genau an, kroch dann zu mir herüber und schob sich so unter Kirsten, dass ihr Kopf auf Melissas Schoß lag.

Noch einmal, jedoch fester schlug ich zu und von Kirsten kam ein leiser Laut. Kein Schrei, eher ein lautes ausstoßen von Luft.

Mehrere festere Schläge folgten und Kirsten streckte mir ihren Hintern geradezu entgegen. Sie wollte mehr.

„Weißt du was?“, fragte Melissa mich auf einmal, „ich glaube nicht, dass du weißt, wie unartig Kirsten gewesen ist. Ich könnte dir da Geschichten erzählen, die würdest du mir nicht glauben. Verdient hat sie noch viel mehr als das, was du gerade machst. Vielleicht solltest du das T-Shirt wegziehen, dann dämpft der Stoff nicht mehr so!“

Eine wirklich gute Idee fand ich und ich griff an den Saum des Shirts. Kirsten half mir sogar dabei, indem sie sich noch weiter anhob, damit ich ohne Schwierigkeiten den Stoff hochziehen konnte. Nur wenige Sekunden später lag ihr kleiner, nackter Po über mir, der schon eine leicht rötliche Färbung angenommen hatte.

Ein paar Mal strich ich jetzt streichelnd über die rosigen Backen, sodass Kirsten wohlige Töne ausstieß. Das änderte sich sofort, als ich blitzartig meine Hand anhob und sofort wieder genauso schnell heruntersausen ließ. Das Klatschen, was bei dem Zusammenprall entstand, hallte von den Wänden wieder.

Kirsten schrie fast erschrocken auf, weniger vor Schmerz als aus Überraschung. Sofort streichelte ich wieder die zarte Haut und man konnte merken, wie sich Kirsten darauf vorbereitete, den nächsten Streich über sich ergehen zu lassen. Dieser erfolgte auch nach wenigen Sekunden, war gut gezielt und traf präzise.

Kirsten heulte auf und die Haut nahm ein dunkleres Rot als zuvor an.

„Mehr!“, hörte ich gedämpft, denn sie hatte ihren Kopf so auf Melissas Schoß gedreht, dass sich ihr Gesicht dort vergrub.

Dieser Aufforderung konnte ich nicht widerstehen. Wieder klatschte es und Kirstens aufheulen kam nur undeutlich aus dem Stoff von Melissas Shirt. Sie drückte ihren Kopf geradezu hinein und ging mit diesem langsam hin und her.

Melissa wiederum hatte eine Hand auf Kirstens Hinterkopf gelegt und streichelte ihr durch das kurze Haar.

Während ich ihr dabei zusah, schlug ich erneut zu und Kirstens Körper versteifte einmal kurz über mir. Aus ihrem Heulen war ein Stöhnen geworden, was nur zum Teil etwas mir Schmerz zu tun hatte. Sie schien meine Schläge genauso zu genießen, wie die Streicheleinheiten die ich ihr gab.

Melissa sah mich lächelnd an, schnappte sich noch einmal die Flasche die neben ihr Stand und nahm einen Schluck. Dann reichte sie mir diese herüber.

Ich setzte sie Flasche an und konnte sehen, wie Melissa sich langsam aber sicher zu drehen begann und mit der freien Hand, die nicht mit Kirstens Kopf beschäftigt war, ihr Hemd Richtung Kopf zu ziehen.

Mehr und mehr ihrer schönen Beine kam zum Vorscheinen und zog sich unter Kirstens Kopf weg.

Weiter drehte sie sich und lag schon bald fast in einem neunzig-Grad-Winkel zu mir. Wie von selbst hob sich Kirsten etwas an, so konnte Melissa ihr eines Bein unter Kisten hindurchziehen und auf die andere Seite von ihr bringen. Jetzt lag Kirsten mit ihrem Unterleib auf mir und mit Kopf und Oberkörper zwischen Melissas Beinen.

Melissas Beine waren inzwischen fast vollkommen entblößt und es fehlte nur noch ein wenig, dann würde auch ihr Unterleib unbedeckt sein.

Doch bevor diese geschah, hob Kisten auf einmal ihren Kopf hoch und sah Melissa ein paar Sekunde in die Augen, dann griff sie mit ihren Händen um Melissas Oberschenkel herum, hob den Stoff selber an und tauchte mit ihrem Kopf darunter.

Sofort ließ Kirsten wieder los und schob ihre Hände unter Melissas Po, der dadurch etwas höher kam. So wartete sie einen Moment ab. Wo ihr Kopf jetzt war, konnte mir sehr gut vorstellen, was sich auf meinen Dicken übertrug, der unter Kirstens Unterleib lag. War er zuvor schon halb steif gewesen, änderte sich das jetzt sofort. Dabei bohrte er sich fast in Kirstens Unterleib die diese Veränderung sofort bemerkte und ein wenig mit ihrem Leib hin und her rollte. Ein wirklich angenehmes Gefühl was sich noch verstärkte, als ich weiterhin zu Melissa sah.

Diese ließ sich jetzt langsam weite nach hinten sinken und stützte sich nun von hinten auf ihre Ellbogen. Aber das war noch nicht alles. Langsam aber sicher zog sie ihre Beine an und ließ sie zugleich aufklaffen.

Ein leiser Schrei löste sich von ihrem Mund, als Kirstens Kopf auf einmal herunterfuhr. Ohne zu zögern, griff Melissa sofort nach unten, stützte sich nur noch auf einem Ellbogen ab, griff zuerst nach dem Stoff und zog ihn komplett weg. Dann langte sie an Kirstens Hinterkopf und drückte ihn gegen sich.

Sofort stöhnte Melissa auf und ich konnte leise schmatzende Geräusche hören, die zwischen ihren Beinen zu höre, waren.

Kirstens Kopf machte typische Bewegungen und es war nicht schwer zu erkennen, was sie dort tat. Eine Seite, die ich beiden Mädels nicht zugetraut hatte. Aber warum nicht, es machte mich gewaltig an, und wenn ich bis jetzt noch nicht steif gewesen wäre, wäre ich es jetzt geworden.

Bei der ganzen faszinierenden Aktion hätte ich fast vergessen, was ich die ganze Zeit dabei streichelte. Fast ansatzlos ließ ich meine Hand wieder zuschlagen und ein Stöhnen entlud ich gedämpft an und in Melissa, die es wiederum mit einem kleinen, spitzen Schrei quittierte.

Was ich an Kirsten machte, leitete ihr Körper an Melissa weiter wie ein Kabel den Strom.

Weiter streichelte ich Kirstens Backen, die inzwischen krebsrot waren. Sie tat mir schon fast leid, aber sie hatte es so gewollt.

Jetzt hielt ich mich nicht mehr nur mit ihrem Po auf, sonder strich auch mit einer Hand die Beine soweit entlang, wie ich sie erreichen konnte. Mit der anderen Hand begann ich ihren Rücken zu erforschen, schob das Shirt so hoch, wie es ging und streichelte sanft darüber.

Währenddessen sah ich zu Melissa, die mich zufrieden anlächelte, wobei noch etwas anderes in ihrem Blick lag, als Freude. Ihre Augen zeigten etwas von einer Gier, die ich noch nicht gesehen hatte. Sie schwelgte darin, von Kirsten geleckt zu werden, langsam aber sicher in der Erregung zu steigen, denn Kirsten schien sehr vorsichtig dabei vorzugehen. Man hörte nicht viel von ihr, und auch ihr Kopf bewegte sich nur sehr bedächtig. Von daher nahm ich an, dass die Reizungen nicht so hoch waren, wie es nötig tat, Melissa auf den Weg zum Höhepunkt zu bringen. Es war eher ein Reizen, halten auf einem bestimmten Punkt der Anspannung. Als Frau konnte sie es natürlich besser, als ein Mann. Sie wusste genau, wie es perfekt gemacht wurde.

Während meine Augen mehr oder weniger auf Kirstens Hinterkopf gerichtet waren, und ich mein Gehirn dabei ausmalte, was Kirsten gerade an Melissa tat, rutschte meine eine Hand zwischen Kirstens Beinen. Hier strich sie die feine, glatte Haut der Innenseite entlang und näherte sich dem Punkt, an dem sich die Beine vereinten. Um es mir leichter zu machen, öffnete Kirsten ihre Beine und ich bekam ungehinderten Zugriff auf sie.

Hier herrschte inzwischen eine gewaltige Aufruhr, die man mehr als gut fühlen konnte. Feuchtigkeit kam mir entgegen, die sich als große Nässe entpuppte, als meine Finger gegen ihren Schlitz stießen. Sofort wühlten sich zwei davon zwischen die angeschwollenen Lippen und begannen Kirstens Weiblichkeit zu erforschen. Sofort waren meine Finger von ihrer Nässe überzogen und rutschten fast ungehindert zwischen den Schamlippen hin und her. Doch nicht lange. Sie fanden schnell, was sie suchten und einer von ihnen tauchte in die Nässe.

Kirsten stöhnte leise in Melissa, hörte dabei aber nicht auf, sie zu reizen. Im Gegenteil. Durch mein tun, wurde sie aktiver. Diese steigerte sich noch, als ich einen zweiten Finger mit hineinschob und sie erneut aufstöhnte.

Melissas Blick wurde starr, fast trübe und sie schloss ihre Augen für einen Moment. Aber nur einen Augenblick, dann öffnet sie diese wieder, als wenn sie sich zwingen wollte, uns weiter anzusehen.

Langsam drehte ich meine beiden Finger in Kirsten hin und her, zog sie dabei etwas heraus und stieß wieder zu. Das verstärkte ihr tun an Melissa, die genauso wie Kirsten, leise stöhnte.

Meine andere Hand entwickelte ein Eigenleben, kratzte zuerst ein paar Mal über Kirstens Rücken, umrundete dann aber ihren Rücken und schob sich zwischen Matratze und Oberkörper.

Sofort fand meine Hand, was sie suchte. Kirstens eine Brust schob sich in meine Hand und presste sich hinein. Ein seltsames Gefühl, aber zugleich auch wunderbar. Dabei zog ich jetzt meine Hand so weg, dass die steife Kirsche zwischen meinem Ring- und Zeigefinger steckte. Jetzt konnte ich sie rhythmisch wie eine Schere schließen und öffnen.

Kirsten stöhnte ein weiteres Mal auf, während Melissa ihren Kopf immer noch festhielt und gegen sich drückte.

Meine anderen beiden Finger in ihr, drehten sich jetzt nicht nur, sondern spreizten sich in ihr, dehnten auseinander, was sie fest umschlossen hielt.

All das trieb Kirsten immer höher, und ich konnte gut an und auf mir spüren, wie es ihr erging. Erste Zuckungen gingen durch sie hindurch und es war gut zu fühlen, dass sie nicht mehr lange brauchen würde.

Wahrscheinlich macht es sie gewaltig an, zugleich von mir verwöhnt zu werden und Melissa zu verwöhnen. Zugleich kostete sie von Melissas Lust, die sicher inzwischen in Strömen floss.

Mehrfach saugte sie sich an Melissa fest, reizte dann wieder die aufgeregte Perle, die sich lustvoll streckte, um möglichst viel Zuwendung zu bekommen. Jetzt war es kein halten der Lust mehr, jetzt trieb Kirsten Melissa an, ließ ihre Spannung weiter und weiter steigen.

Ich wollte dieses Spiel beenden. Dazu nahm ich meine eine Hand von Kirstens Brust weg, und legte sie auf ihre Po. Dann zog ich meine Finger aus sie heraus und grub sie tiefer, bis ich Kirstens steife Perle unter der Fingerkuppe spürte. War sie dort noch nicht gereizt worden, forcierte ich jetzt damit ihre Erregung. Sie versteifte einen Moment und jappste zwischen Melissas Beinen nach Luft, was Melissa nur einen Moment zuließ. Sofort drückte sie Kirsten wieder zwischen ihre Beine und zog ihre Beine noch weiter an. Dann hob sie ihre Beinen sogar an und legte ihre Fersen auf Kirstens Rücken. So offen wie möglich bot sie sich Kirsten an, die das Angebot dankend annahm. Mit noch größerer Freude als zuvor stürzte sie sich auf das leckere Fleisch, was ihre seinen Nektar anbot. Wie eine Biene stürzte sich Kirsten darauf und schon wenig später, hörte ich wieder das bekannte Schmatzen. Doch dieses Mal lauter als zuvor, drängender.

Mehr und schneller ließ ich meine Finger über Kirstens Kitzler gleiten, drückte stärker dagegen.

Melissas Hintern kam hoch, entging somit dem Druck, doch ich kam dem mit der anderen Hand entgegen. Fest presste ich meine Hand auf ihren Po, sowie Melissa es mit ihrem Kopf machte. Sie war zwischen uns gefangen.

Kirstens begonnenen Zuckungen wurden stärker. Immer wieder versteifte sie sekundenlang, um dann fast widerwillig locker zu lassen. Diese Phasen der Entspannung wurden aber immer kürzer. Diesem machte ich dann endlich Schluss. Mit großer Geschwindigkeit ließ ich meinen Finger kreisen, drückte währenddessen pulsierend dagegen. Als ich Kirsten laut stöhnen hörte, schlug ich unvermittelt zu.

Es klatschte laut. Kirsten versuchte ich aufzubäumen, war ihr aber nicht gelang und erstarrte fast in der Bewegung.

Gleichzeitig schrie Melissa auf, da sich Kirsten im letzten Moment an ihr stark festgesaugt hatte. Viel von ihrem empfindlichen Fleisch wurde in Kirstens Mund gesaugt und von einer hin und her schlagenden Zunge gepeitscht. Dies brachte Melissa dann ebenfalls um den Verstand.

Auch sie erstarrte fast genauso wie Kirsten, durch die jetzt gewaltige Zuckungen gingen, die sich auf Melissa übertrugen und sie ebenfalls erbeben ließen.

Ein Anblick, den ich genoss. Zwei sich windende Frauenkörper auf dem Bett, auf dem ich saß. Schöner konnte ein lebendes Bild nicht sein.

Es dauerte eine ganze Zeit, bis die beiden sich wieder beruhigten. Irgendwann löste sich Kirsten von Melissa und legte ihren Kopf so gut es ging auf Melissas Bauch, den sie weiter unter Kirstens Kopf schob. Ich ließ ebenfalls von Kirsten ab und beobachtete nur noch, wie die beiden wieder in die reale Welt zurückkamen.

„Kuscheln!“, hörte ich fast plötzlich von Kirsten, die sich langsam erhob. Dazu hob sie zuerst ihren roten Hintern an, kam auf die Knie, stieg über meine Beine und legte sich an die rechte Seite von Melissa. Hier kuschelte sie sich an Melissa an und sah mich auffordernd an.

Ich verstand sofort, verließ ebenfalls meinen Platz und legte mich auf die andere Seite von Melissa. So hatten Kirsten und ich sie zwischen uns und kuschelten uns an sie an. Melissa entstieg ein Seufzer der Erleichterung. Sie rekelte sich ein wenig Hin und Her und blieb dann vollkommen ruhig liegen.

Es war Kirsten, die sich nach einer gefühlten Ewigkeit zu regen begann. Ihre oben liegende Hand rutschte über Melissas Bauch und streichelte sie dort. Nur ganz sanft und ohne Hast zeichnete sie Melissas Konturen nach, bis ihre Hand weiter nach unten rutschte und an den Saum von Melissas Shirt griff. Hier hielt sie erst einen Moment an, nahm es dann aber fester zwischen die Finger und zog nach oben.

Melissa machte ihre Augen auf und sah Kirsten einen Moment an, dann hob sie ihren Unterleib etwas an, damit der Stoff besser über sie hinweg gleiten konnte.

Schnell waren die Beine befreit und das Gewebe leistete nur einen kleinen Moment widerstand, als es über ihren Po bis zum Bauchnabel hochrutschte.

Ich hielt kurz den Atem an, denn ich verfolgte es natürlich mit großem Interesse, welches noch stieg, als Melissa jetzt mit ihrem Oberkörper hochkam und sich selber das Shirt über den Kopf zog.

Melissa fühlte sich sichtlich wohl, denn als sie ihren Oberkörper wieder zurücksinken ließ, drängte sie sich wieder rekelnd zwischen uns. Wir ließen sie natürlich gerne dazwischen, bot sich uns doch ein wunderbarer Anblick. So wie sie erschaffen wurde lag sie da und wir betrachteten sie von oben bis unten. Aber nicht lange, denn beide konnte wir unsere Hände nicht mehr ruhig halten. Die Spielwiese war für unsere Finger viel zu verführerisch. Kirsten auf ihrer, ich auf meiner Seite, begann Melissa zu streicheln. Zuerst vollkommen unabhängig voneinander, dann aber synchron.

Streichelte Kisten über die Beine, dann tat ich es genauso, war der Bauch dran, waren wir beide dort anzutreffen. Genauso war es, als unsere Hände nun weiter nach oben fuhren und sich unter die Brüste legten.

Ich sah Kirsten an und sie mich, dann nickte ich einmal mit dem Kopf und wir schoben unsere Hände auf die Zwillingshügel, die sich schon nach unsern Berührungen sehnten. Die Nippel waren schon fast steif und erwarteten endlich verwöhnt zu werden. Dieser Aufforderung konnten wir uns nicht verwehren.

Gleichzeitig rutschten unsere Hände weiter trafen auf die stark hervortretenden Kirschen und begannen diese so zu verwöhnen, wie wir es gewohnt waren. Dabei ließen wir uns voneinander inspirieren. Rollte ich sie zwischen meinen Fingern, schaute Kirsten es sich ab, tat es aber trotzdem auf ihre Art. Genauso war es anders herum. Rieb Kirsten, tat ich es ihr gleich.

Melissa stöhnte leicht auf. Sie konnte uns gleichzeitig spüren, erlebte wie unterschiedlich und doch auch gleich wir waren.

Kirsten und ich waren sofort ein eingespieltes Team. Wir wussten, was der andere tun wollte, und taten es ihm gleich. Die trat wieder sehr in Erscheinung, als Kirsten sich über die Lippen leckte und sie damit befeuchtet. Was sie damit bezweckte, war mir klar und meine Zunge schnellte über meine Lippen. Gleichzeitig beugten wir uns vor und senkten unsere Köpfe ab.

Melissa stieß einen spitzen Schrei aus, als sie spürte, wie sich unsere Lippen um ihre harten Nippel schlossen. Ich konnte zwar nicht sehen, was Kirsten mit Melissa machte, aber mit welcher Intensität sie zu Werke ging. Weich und zart zuerst, sicher steigernd, aber immer wieder mit kleinen Pausen zwischendurch. Ein Rhythmus, der mir sehr gefiel und ich glich mich an.

Melissa stöhnte lauter, griff dann mit beiden Armen nach unseren Hinterköpfen und drückte uns stärker auf sich. Weiter machten wir unsere Münder auf, sogen so viel Fleisch wie möglich hinein und kauten auf der weichen Haut herum, während unsere Zungen weiterhin die Nippel verwöhnten.

Auf einmal spürte ich, wie Kirsten nach meiner jetzt freien Hand griff und sie weiter nach unten zog. Schnell brachten wir Melissas Bauch hinter uns und drängten uns dann zwischen ihre Beine. Wir brauchten sie nicht lange dazu auffordern, die Beine zu öffnen. Sie zog sie an, hob ihre Füße über uns hinweg und stellt sie hinter uns auf die Matratze.

Frei war der Weg für Kirsten und mich. Sofort stürzten wie uns auf das jetzt sehr gut zugängliche zarte Fleisch. Zuerst stritten sich unsere Hände noch um die beste Position, aber schnell waren wir uns über die Aufgaben einig. Waren Kirstens Finger damit beschäftigt Melissas Perle zu reizen, tauchten meine Finger weiter unten in sie ein.

Weiterhin sogen wie an Melissas Brüsten, deren Nippel inzwischen steinhart geworden waren. Als wir jetzt noch anfingen sie mit unseren Fingern zu reizen, stöhnte sie gewaltig auf. Die Aufgabenteilung weiter unten, war schnell entschieden. Kirsten als Frau, wusste natürlich besser, was Melissa gefallen könnte und ich hatte längere Finger. Wir wechselten zwar einmal die Position, merkten aber gleich, dass Melissa darauf nicht so gut reagierte. Also nahmen wir wieder die alte Stellung ein.

Von uns so verwöhnt, trieb es Melissa mit großer Geschwindigkeit in den Himmel der Lust. Schon bald keuchte sie und ihr Brustkorb hob sich schneller und höher.

Die Erlösung kam schneller als jemals zuvor. Melissa kreischte einmal auf, wand sich dann unter unseren Berührungen wie eine Schlange. Trotzdem machten wir weiter, allerdings nur noch ganz sanft, denn wir versuchten, Melissas Höhepunkt so lange wie möglich, zu verlängern.

Zum Schluss war Melissa nur noch ein zitterndes Stück Fleisch, dass ich nicht mehr bewegte. Die Anstrengung des langen Höhepunkts hinterließ ihre Spuren. Melissa machte ihre Augen zu und genoss die Ruhe zwischen uns auskosten zu können. Doch das sollte nur von kurzer Dauer sein.

Auf einmal erhob sich Kirsten und steifte sich ebenfalls ihr Hemd über den Kopf. Da ich nicht alleine im Hemd rumliegen und das hässliche rosa Ding loswerden wollte, zog ich es mir ebenfalls über den Kopf.

Jetzt waren wir alle drei nackt, und als ich mich in die alte Position zurücklegte, war es ein sehr angenehmes Gefühl, als sich Melissas und meine Haut berührte. Auch wenn mir schon recht warm war, toppte Melissa es noch um einiges. Dabei hatte ich den Eindruck, als wenn sie glühte. Die kurze Ruhe hatte sie nicht abkühlen lassen.

Kirsten war jetzt kaum noch an ihrer Stelle zu halten, sie wollte mehr. Sie rutschte an Melissa entlang nach unten, schob ihr ein Kissen unter den Po, und nur Sekunden später, war sie ein weiteres Mal, mit ihrem Kopf, zwischen Melissas Beinen.

Melissa zuckte zusammen und war zuerst fast unwillig. Mit einer viel zu schwachen Abwehr versuchte sie erst Kirstens Kopf, dann meinen beiseite zu schieben, der gerade dabei war, ihre Brustwarzen ein weiteres Mal zu reizen.

Doch die Abwehr war nur sehr schwach und hielt uns nicht davon ab, weiterzumachen.

Die Reizung war sehr intensiv und Melissa reagierte ab einem bestimmten Zeitpunkt sehr heftig darauf. Ihr Körper bebte geradezu auf der Matratze. Immer wieder hob sie ihren Unterleib, drängte sich gegen Kirstens Kopf, der sich um keinen Zentimeter nach oben bewegte, sonder noch fester auf sie presste.

Bis jetzt hatte ich nur sehr wenig auf mich selber geachtet. Sicher hatte mich alles sehr angeregt oder auch erregt. Mein Schwanz war die ganze Zeit steif, trotzdem machte es mir nichts aus. Ich nahm es kaum wahr, achtete mehr auf die Beiden, besonders Melissa. Sie zu verwöhnen war das oberste Gebot für mich und nahm mich voll in Anspruch. Das änderte sich auf einmal, als ich eine kleine Hand an meinem Steifen fühlte. Während Kirsten weiterhin Melissa leckte, suchte ihre Hand nach mir.

Ich nahm etwas Abstand von Melissa und mein Schwanz, der sich zuvor an Melissa gedrückt hatte, lag frei. Sofort war Kirstens Hand da und begann mich zu reiben. Doch nicht sehr fest. Sie streichelte mich nur sanft.

Melissa zerging währenddessen. Ihr Körper hörte schon längst nicht mehr auf ihren Geist, was eine einzige Masse geilen Fleisches, welches sich nach Erlösung sehnte.

Doch Kirsten ließ sie nicht kommen, stoppte immer kurz davor, wollte Melissa keine Erlösung geben. Die schrie inzwischen immer lauter, als wenn sie gequält wurde und ähnlich musste es wohl auch sein. Kurz vor dem Punkt zu stehen, ihn aber nicht zu erreichen, war mörderisch.

Auf einmal zog Kirsten an meinem Schwanz. Doch nicht auf sich zu, sondern nach oben. Dies unterstrich sie dann, indem sie auf einmal von Melissa abließ und vor deren Beinen kniete. Sie grinste mich mit verschmiertem Gesicht an und machte mehrere ruckartige Bewegungen, mit ihrem Unterleib.

Ich verstand sie sofort, besonders als sie jetzt ihre Position aufgab und mir das Feld überließ.

Melissa bekam dies alles nicht richtig mit. Sie lag da mit geschlossenen Augen und nutzte die wenigen Augenblicke der Ruhe dazu, ihre aufs Äußerste gespannten Nerven unter Kontrolle zu bekommen.

Während sich Kirsten jetzt wieder neben Melissa gleiten ließ, nahm ich ihre vorherige Position ein.

Weit waren Melissas Beine gespreizt und ich betrachtete einen Augenblick die stark geschwollenen Schamlippen, die vor Feuchtigkeit glänzten. Wir hatten wirklich gute Arbeit geleistet, besonders Kirsten. Während sie jetzt wieder mit einer Hand Melissas Brüste bearbeitet, die Nippel abwechselnd lang zog, kroch ich langsam über Melissa und damit zwischen ihre Beine.

Nur Sekunden später war ich in der richtigen Position.

Ich sah erst Melissa ins Gesicht. Ihre Augen waren geschlossen und sie sah fast entspannt aus, denn Kirsten hatte fast augenblicklich damit aufgehört, Melissa zu reizen. Sie brauchte ihre Hand woanders für. Diese griff jetzt an den unter mir hängenden Schwanz und streichelten ihn erneut. Doch nicht lange, denn Melissa machte auf einmal ihre Augen auf.

Sie erkannte die Situation nicht gleich, sah mir von unten in die Augen. Ihr Gesicht sah wieder unheimlich friedlich aus, so weich und zart, wie ich es am liebsten sah.

Kirsten hingegen zog mir auf einmal die Vorhaut weit zurück, sodass meine Eichel vollkommen blank war und das dunkle Rot, von der straff gespannten Haut glänzte.

Dies war der Augenblick, als ich meinen Unterleib absenkte. Immer weiter kam ich auf Melissa zu, wurde von Kirsten ins Ziel gelenkt. Sie sah nicht mehr mich an, sondern starrte darauf, was sich gleich berühren würde.

Melissa erkannte endlich, was los war, aber sie machte keine Anstalt etwas zu ändern. Im Gegenteil, sie lächelte mich unheimlich süß an. Dann hob sie ihre Arme und legte sie mir um den Oberkörper.

Weiter kam ich herunter und auf einmal spürte ich eine nasse Hitze, an meiner Spitze. Nicht nur ich zuckte zusammen, sondern auch Melissa. Ich verharrte einen Moment, senkte dann meinen Kopf weiter ab und küsste sie auf den Mund.

Weich und anschmiegsam kamen mir ihre Lippen entgegen, saugten sich an Meinen fest und Zungen berührten sich tastend.

Kirsten hielt mich dabei weiter fest und ich ließ mich jetzt auch weiter untern herunter. Der Druck der Eichel auf sein Ziel, wurde höher.

Nur wenig Widerstand war zu überwinden, und während unsere Zungen den Tanz der Liebe tanzten, fühlte ich, wie meine dicke Eichel in Melissa glitt.

Unser Stöhnen traf sich in unseren Mündern und konnte als leichte Vibration an unseren Zungen gefühlt werden.

Weiter schob ich mich in Melissa und sie half mir dabei, indem sie ihren Unterleib leicht hin und her bewegte. Dies war der Moment, als Kirsten mich losließ. Sie rutschte sofort wieder neben Melissa und ich spürte ihre Hand, die sich zwischen Melissa und mir nach unten schob. Dort wartete sie einen Moment ab, blieb ruhig liegen.

Weiter glitt ich in Melissa, es fehlte nur noch ein kleines Stück. Einen Moment wartete ich noch, wobei wir beide auf diesen Moment hinfieberten. Melissa hob ihre Beine an, legte ihre Fersen auf meinen Po und hielt ganz ruhig. Eine Ruhe vor dem Sturm, denn auf einmal stieß ich zu.

Melissas Schrei endete wieder in meinen Mund und ich stöhnte auf, als ich spürte, dass wir uns vollkommen vereinigt hatten.

Doch nicht lang konnte ich so bleiben, ich wollte mich in Melissa bewegen, mich in ihr reiben.

Nur zögerlich hob ich mich das erste Mal an, um sofort wieder meine vorherige Position einzunehmen. Wieder versenkte ich mich in ihr, genoss das tiefe Eindringen in die Frau, die sich am meisten liebte auf dieser Welt. In diesem Moment waren wir Mann und Frau, nichts anderes.

Wieder hob ich mich an, war im Taumel der Gefühle und meinte sofort zu explodieren. Aber es war nicht so, dafür merkte ich genau, wie sehr sich der Druck in mir aufbaute.

Doch mein Körper wartete auf etwas anderes, er registrierte, wie sehr Melissa auf mich reagierte. Ihre Scheide zuckte zusammen, machte den engen Kanal noch enger, ließ mir aber genug Raum, um mich weiterhin genüsslich in sie zu versenken. Dabei wurden die Reibungen immer intensiver, denn ich wurde schneller, während Melissa mit ihrem Unterleib zuerst kreiste, dann mir entgegen kam. Dazu hatte sie ihre Fersen von meinem Po genommen und wieder auf die Matratze gestellt. Ruckartig kam sie hoch, während ich mich von oben in sie rammte. Keine schnell Aufeinanderfolgenden, sondern einzelne, kraftvolle Stöße rammten meinen Schwanz immer wieder tief in Melissas Bauch.

Weiter waren unsere Münder verbunden und ich konnte Melissas Schreie fühlen, die sie inzwischen ausstieß. Sie bekam kaum noch genug Luft dabei und ihre Nasenflügel weiteten sich.

Dann trat auf einmal Kirstens Hand in Aktion, sie rutschte so weit weiter, dass ihre Finger Melissas Kitzler erreichen konnten. Als Kirsten damit über die aufgeregte Perle glitt, stöhnte Melissa gewaltig auf und wir trennten unsere Lippen, da ich die Befürchtung hatte, dass sie nicht genug Luft bekam.

Sofort schnappte sie tief nach Luft und ein Keuchen erfüllte den Raum. Es hörte sich unheimlich erregend an und ich sah ihr von oben in ihr Gesicht. Dieses war gezeichnet von ihrer Lust. Immer wenn ich zustieß, verzerrte es sich, zeigte an, wie es um Melissa stand. Immer stärker trat dieser Ausdruck in ihr Gesicht, ließ sie einfach nur geil aussehen. Sie würde es nicht mehr lange aushalten, genauso wie ich. Es braute sich inzwischen ein Orkan in mir zusammen und ich wusste genau, dass es nicht mehr lange dauern würde.

Auf einmal begann Melissa unter mir zu zucken und das Keuchen war in eine Art Seufzen übergegangen. Hoch tönte es aus ihrem Mund und sie warf auf einmal ihren Kopf zurück, überstreckte ihn nach hinten. Dann kam ein lauter, lang gezogener Schrei aus ihrem weit geöffneten Mund, der auf einmal wie abgeschnitten endete.

Ihr ganzer Körper erstarrte äußerlich, in ihr brach dagegen die Hölle los. Die Scheidenwände zuckten und verengten sich gewaltig, legten sich fast hart um meinen Schwanz. Bevor ich nicht mehr stoßen konnte, holte ich noch einmal weit aus und drückte mich dann so tief in Melissa, wie es ging. Keine Sekunde zu früh oder spät. Dieser Stoß war dann auch für mich der Anfang vom Ende.

Während Melissa unter mir zuckte, ihre Scheide sich an meinem Steifen festsaugte, begann er zu pulsieren. Dann ergoss ich mich in sie, wobei ich glaube, noch niemals in meinem Leben, einen solchen Fluss aus mir und in Melissa zu pumpen.

Melissa brüllte ein letztes Mal auf, als sie es spürte. Ihre Arme um mich zogen mich so fest an sich heran wie möglich, während sie mich weiter unten, mit ihrer Scheide aussaugte.

Diese Sekunden kamen mir wie Minuten vor und für mich öffnete sich ein neues Universum. Alles hätte ich gedacht, aber das nicht. Es war so intensiv, wie ich es zuvor noch niemals gefühlt hatte. Eine überschäumende Liebe schoss durch meinen Körper, die mir kein anderer Mensch hätte geben können. Während Melissa jetzt dalag und sich nicht mehr rührte, ihren kleinen Tod starb, küsste ich sie ganz vorsichtig auf ihre vollen Lippen.

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