Alexia 4 (1)

Auf allen Vieren hockte sie da. Ihr Kopf war gesenkt und ihre langen braunen Haare hingen zu Boden.

Sie fühlte sich schlecht. Immer fühlte sie sich danach schlecht. Es tat ihr alles Leid und immer wollte sie es wäre nie passiert. Doch es war immer wieder passiert. Und niemand hatte es mit-bekommen. Niemand wusste von ihrem kleinen Geheimnis. Und das war auch gut so, denn es war ziemlich brisant. Würde jemand von ihrer Vorliebe erfahren, wäre sie sicher in ernsten Schwierigkeiten.

       

Die Stieftochter 4 (1)

Jennifer ging allein und traurig nach der Schule nach Hause. Bis sie ankommen sollte waren es fast acht Kilometer. Sie hatte nach der letzten Stunde Sport und war total verschwitzt, und nun musste sie den langen Heimweg auch noch zu Fuß antreten.

Jennifers Vater starb, als sie noch ein ganz kleines Mädchen war. Ihre Mutter, Jutta, hatte sie all die Jahre allein aufgezogen, und nun war sie sechszehn. Ihre Mutter hatte vor drei Monaten erneut geheiratet. Eigentlich freute sie sich für sie, dass sie endlich einen neuen Lebensgefährten gefunden hatte. Leider konnte sie ihn nicht ausstehen. Ihn nicht und schon gar nicht ihre drei neuen Stiefbrüder.

       

In der Hand der Feinde 3 (1)

Melanie wusste nicht mehr, was geschehen war. Als sie wieder zu sich kam, hing sie gefesselt an einem Eisengestell. Ihre Arme waren waagerecht an einer Querstange und ihre Beine extrem weit gespreizt an stabilen Ledermanschetten gefesselt. Ihre Uniform hatte sie nicht mehr an, sie trug lediglich Slip und BH.

Melanie war Offizier der Armee und langsam fiel ihr wieder ein, dass sie mit ihrem Trupp in einen Hinterhalt gelaufen war. Neben ihr wurde noch ein Mann von den Feinden gefangen genommen, der in der gleichen Wiese wie sie ihr gegenüber gefesselt war.

       

Die Hinrichtung 3 (1)

“Ah, gut dass du wach bist. Willkommen im Land der Lebenden, Nadia, zumindest für den Moment.”

“Was…? Wer, zum Teufel, sind Sie? Wo bin ich?”,fragte sie verwirrt und versuchte das Chloroform abzuschütteln.

“Beruhige dich, Nadia! Nur eine Frage aufeinmal. Mein Name ist Steffen, und ich bin heute Abend dein Foltermeister. Und zur Frage, wo du dich befindest, nun, das hängt von deiner Einstellung ab. Die meisten Leute würden dies eine Folterkammer oder einen Kerker nennen.

       

Carla braucht Geld 4 (3)

„Wie war dein Vorstellungsgespräch?“ Carla sah ihren Freund hoffnungsvoll an, doch der schüttelte nur stumm den Kopf. „War die Stelle schon weg?“ fragte sie weiter.
„Nein, aber die zahlen nur Mindestlohn und ich müsste jeden Tag nach Nürnberg fahrn“ erklärte er.

„Das ist ja scheiße, da bist du ja 2 Stunden unterwegs und das kostet doch bestimmt ein Haufen Geld.“

„250 Euro für die Monatskarte hat mir der Typ erzählt und wenn ich mir ein Zimmer nehme kostets mich das doppelte, meint er. Ich hab dann gleich gesagt, dass ich mir das nicht leisten kann. Da wurde er pampig und das Gespräch war beendet“ berichtete er niedergeschlagen.

error: Alert: Content is protected !!